Der Bildungswirt

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Balkan Strings – Gitarrenfeuerwerk in Frankfurt

20. Oktober 2010 · von frankmackay · Dein Kommentar, hier... Artikel drucken Artikel drucken

Drei Gitarrenzauberer sind am 20. und 21. November in Frankfurt zu Gast. Sie nennen sich Trio Balkan Strings.

Hier zwei Kostproben:

Das Trio, Zoran Starcevic & Söhne: Nikola und Zeljko, die Gitarrenfamilie aus Belgrad, spielt eine eigenständige und unverwechselbare Instrumental-Musik, eine Fusion vieler Balkan-Elemente: Serbisch, Gypsy, Mazedonisch, Rumänisch, Moldauisch, Bulgarisch, Ungarisch, Mittelmeer, Griechisch, Oriental … darunter auch Jazz-Improvisationen und klassischer Elemente. Das Ergebnis ist eine originelle und unkonventionelle, frische und spontane Musik, die voller Energie und Freude am Spiel vorgetragen wird.

Das Trio hat an zahlreichen Festivals und Konzerte in den USA (Boston, New York, Chicago, Portland, Washington, Charlotte, Greensboro …), in Kanada (Toronto, Vancouver …), Italien, Polen, Ungarn, der Türkei, Russland, Moldawien, Slowenien, Serbien, Montenegro, Bosnien eine grosse Fangemeinde gewonnen. .Sie gaben Meisterkurse und Lehrkonzerte für klassische und Jazz-Gitarre für Studenten in Europa und in den USA.

Das international bekannte Trio ist LIVE im Odyssee zu sehen und zu hören – das kulturelle Highlight im Frankfurter Nordend! Kultur geht mit gehobener Gastronomie Hand in Hand. Dem Odyssee-Team ist dieser ausgewöhnliche Wurf gelungen.

Samstag, 20. November ab 20 Uhr

Sonntag, 21.November, ab 20 Uhr  –  Zusatzkonzert

Weberstraße 77

Tel. 069-90500995

Karten kosten 15 Euro. Reservierung dringend empfohlen, da jetzt schon zahlreiche Buchungen vorliegen.

www.odyssee-frankfurt.de

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Pädagogik: In der Ruhe liegt die Kraft

14. Juli 2010 · von Miller · Dein Kommentar, hier... Artikel drucken Artikel drucken

oder von Yogis lernen – schon vor 70 Jahren gefilmt!

Sommerpause – Kreativzeit!
Ohne Entspannung –  keine Anspannung, ohne Erholung –  keine Kraft,  ohne Ruhe –  keine Bewegung.

Auch die französische Revolution (14. Juli 1789) kam nicht über Nacht! Und auf den Tag nach 221 Jahren erscheint einiges in anderem Licht. Sommerpause – Reflexionszeit!

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Deutschland im Fußball-WM-Fieber 2010

5. Juli 2010 · von Miller · Dein Kommentar, hier... Artikel drucken Artikel drucken

Maradona weint. Argentinien geschlagen, am Boden zerstört. Deutschland in Hochstimmung, das zweite Wunder im Visier. Alles ist möglich. Deutschland wird Fußballweltmeister 2010. Deutschland schlägt Spanien und im Finale Holland. So könnte es werden, Merkel mitten drin, jubelt unseren Jungs zu, klatscht auf ihre ganz besondere Art Beifall im roten Jacket. Ein nationales Sommermärchen im politischen Sommerloch. Merkel ist die Mitte. „Wir sind die Mitte“ und alles flach durch die Mitte. Auch der neue Bundespräsident schaut zu, klatscht, freut sich für Deutschland und die Republik wird doch nicht vergauckelt.

Schon vor zwei Jahren, zur Fußball-Europameisterschaft, gab es im Bildungswirt tiefschürfende Erkenntnisse rund ums heißbegehrte Leder, dazu Metaphernfeuerwerke. Fußball ist eben immer brandaktuell, das Spiel der Spiele.

Hier ein kleiner Rückblick:

Tiefe des Erkenntnis-Raums

Fußballeuphorie

Fußball als Feuerwerk der Metapher

Fußballerisches Gelingen und in Hessen erholsame Ferien wünscht das Bildungswirt-Team.
Der Bildungswirt geht selbst in die kreative Sommerpause bis Mitte August.
Das Spiel gegen Spanien am Mittwoch (7.7.) und das Endspiel am Sonntag (11.7.) wird selbstverständlich auf  der Großleinwand im Frankfurter Nordend geschaut.

Kneipe/Restaurant: Odyssee
Weberstr. 77
Tel. 069-90500995

Soviel Lokalpatriotismus muss sein!

Nachtrag, 11.Juli:
Neidlose Anerkennung: Die Spanier waren eben doch die beste Mannschaft des Turniers und zurecht Weltmeister 2010. Die Holländer hielt ganz gut mit, flüchteten sich aber  zunehmend in bitterböse Fouls. In der 116. Minute war die Niederlage besiegelt: Spanien – Holland 1:0.
Aber „unsere Jungs“ waren als Dritter auch nicht schlecht. Deutschland – Uruguay 3:2.

WM 2014 in Brasilien kommt Deutschland ins Finale!

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Selbständige Schule – nichts ist unmöglich!

21. Juni 2010 · von Miller · 2 Kommentare Artikel drucken Artikel drucken

Herausforderungen annehmen – auf allen Ebenen –  heißt es in den Werbebroschüren der Bildungspolitik. Ressourcen effizient einsetzen, Synergieeffekte erzielen, Unterricht verbessern. „Bildung geht weiter“.
Machen wir es uns aber nicht vorzeitig zu gemütlich. Lernen wir von Yogis und Hai-Fischern…

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Keine Angst vor der politischen Rede

16. Juni 2010 · von Miller · Dein Kommentar, hier... Artikel drucken Artikel drucken

„Wir pfeifen nicht nach ihrer Tanze“ …Politik ist Entertainement, wenn es gerade nicht um Lobbyismus und Interessensdurchsetzungen geht.Vernunft ist in der Welt, selten herrscht sie.
Sprache ist Manipulations- und Befreiungsinstrument zugleich. Sprache ist Spiegel der Welt. Sprache ist geronnene Erfahrung.
Die Sprache der Politik, ihre besondere Rhetorik ist immer eine Beschäftigung wert.

10 goldene Regeln für den professionellen Sprecher

Der neue Bericht  „Bildung in Deutschland 2010″, morgen mit Inbrust der neuen Erkenntnis im Auftrag der Bundesregierung vorgetragen, wird übermorgen die Zeitungen füllen, mal als Neuheit, mal als Kalauer.

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Karl Marx – brandaktuell oder ein toter Hund?

8. Juni 2010 · von Miller · Dein Kommentar, hier... Artikel drucken Artikel drucken

Bildung heißt im Kern eigene Urteilsfähigkeit entwickeln.
Und das in der Schule? In der gymnasialen Oberstufe, in der Berufsschule, in der Gesamtschule?

Prüfe selbst die drei Videos:
Was ist die Botschaft? Erkennbare Thesen, Argumente? Welcher Ideologiebegriff wird verwendet? Gibt es einen deutlichen Zusammenhang zwischen Marxschen Ideen und der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise?



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Was der hessischen Bildungspolitik fehlt (5)

3. Juni 2010 · von Miller · Dein Kommentar, hier... Artikel drucken Artikel drucken

Zündende Ideen, Konzepte, Voodoo, Motivationsstrategien & Praxis-Power
Musikalisch gewendet etwa so:

Dagegen ist die hessische Bildungspolitik eher auf dem Niveau von Hänsel & Gretel, Fuchs & Has‘ oder Heino und seiner schwarzbrauen Haselnuss.
Die auserkorenen, von der Regierung selbst ernannten zwei Vorzeigeprojekte „Selbständige Schule“ und neue Wege der Unterrichtsverbesserung durch moderne  „Bildungsstandards“ und neue Lehrerbildung dümpeln vor sich hin, werden im pädagogischen Feld inzwischen eher milde belächelt. Einem fundierten didaktischen Diskurs stellen sich die Verantwortlichen erst gar nicht. Die neuen Bildungsstandards mit sog. Kerncurricula (Primarsatufe und Sekundarstufe I, für Sek.II liegt noch nichts vor) werden keinen spürbar erfolgreichen Beitrag zur Unterrichtsverbesserung leisten. Gut gemeint und doch daneben. 50 Seiten und mehr pro Fach, überschwengliche Wolkenformulierungen, kaum neue didaktisch-methodische Erkenntnisse. Schmuckstücke in Schulordnern, abgeheftet unter „unbestimmte Wiedervorlage“.

Insgesamt: Man verwechselt didaktische Kommunikation mit Anordnung, verkennt den Kern von Bildung als Angebot. Man bläht zudem die umstrittene Schulinspektion systematisch auf und schmilzt die Lehrerfortbildung weiter ab bzw. verkauft halbtägige sog. Info- und Jubelveranstaltungen als Lehrerfortbildung.

Die Selbständige Schule ist in der jetzigen Form ein unbeholfener Werbegag. Von „Freiheit und Verantwortung“ (eine gern strapazierte Formel) für die Akteure vor Ort kann ernsthaft nicht die Rede sein. Nennenswert größere Protestformen gegen diese „Reformprojekte“ blieben bisher aus. Das wird von der Regierung fälschlicherweise als halbe, im Überschwang als ganze Zustimmung gedeutet. Ein fataler Irrtum. Rückzug aus verstärktem Engagement, Resignation und innere Emigration sind deutlich verbreiteter als direkt sichtbar.

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Schulbesuch im Shopping-Center?

26. Mai 2010 · von frankmackay · Dein Kommentar, hier... Artikel drucken Artikel drucken

Würdest du mit einer Klasse die aktuelle Ausstellung eines Einkaufszentrums besuchen?
Das eine Shopping-Mall als außerschulischer Lernort, mal abgesehen von wirtschaftsgeographischen Betrachtungen, als potenzieller Raum für 2 Schulstunden infrage kommt, dürfte neu sein. Jedoch versuchen immer mehr Einkaufscentren, wenn diese nicht gleich als Urban Entertainment Center auftreten mit Ausstellungen [z.B.: Donau Einkaufszentrum Regensburg] ihre Kunden zu locken. Ausstellungen binden Käuferinnen und Käufer (womöglich) auf unterhaltsame Weise an den Raum des Centers, sie verweilen in der Wohlfühlatmosphäre aus leichter Musik und ausgewogen Temperaturen. Eine der größten deutschen Shopping-Center Ketten die ECE hat nun mit den Ausstellungsmachern von Kunstraum (Hamburg) das Wetter als Thema für sich entdeckt: „Unser Wetter – und wie es funktioniert“. Das Ausstellungsdesign wurde auch beim Klimahaus Bremerhaven – ein Science-Center – verwendet. Bis 2011 wird die Ausstellung in verschiedenen Centern der ECE zu besichtigen sein, auch mit kostenlosen Führungen durch geschultes Personal von etwa einer Stunde für bis zu 20 Personen. Für den Bildungswirt nun ein paar Eindrücke der Ausstellung im Gesundbrunnen Center Berlin:

Die Ausstellung verteilt sich mit ihren einzelnen unterschiedlich eingefärbten Stationen, die an Experimentierstuben erinnern, unaufdringlich über die Gänge der Mall. Die meisten Stationen gehen von einem bestimmten Wetterereignis, an einem bestimmten Tag aus. Zum Beispiel der Tornado von Micheln am 23.4.2004. Jede Station lebt von naturwissenschaftlichen Mitmach-Experimenten und Touchscreens mit Filmen und Dokumentationen – Edutainment live. Dabei kommt auch der Klimawandel in vier fiktiven, aber emotional aufwühlenden Geschichten aus Kindersicht zur Geltung. An einigen Stationen hilft das Ausstellungspersonal freundlich weiter. Die Kundschaft des Centers kann (aus diversen Fast-Food Restaurants heraus) dabei beobachtet werden, wie sie regelrecht in die einzelnen Stationen stolpert, mal hier und dort klickt, mal einen Text ließt, dann die anderen Kunden betrachtet, wie diese ein Experiment durchführen, um dann weiter einzukaufen. Gezielte Besucher einer Ausstellung bewegen sich anders und dies könnte eine Schulklasse sein. Klar, eine Station ist zu klein für mehr als 5 bis 8 Schüler, dann also Gruppen einteilen und los?!? Ein Schmankerl der Ausstellung ist die Station zur eigenen Wettervorhersage:

1. Schritt: Eingabe einer eigenen Wettervorhersage per Lückentext, Wetterdaten (Wetterstation auf dem Shoppingcenter) und Wetterkarten (Deutscher Wetterdienst) sind auf dem Touchscreen PC abrufbar.
2. Schritt: Vorhersagetext wird in einem einseitig offenen Aufnahmestudio [Achtung: Shoppingbesucher glotzen] per Bildschirm eingeblendet und eine zuvor gewählte Wetterkarte erscheint auf einem zweiten Bildschirm zur Linken des „Wettersprechers“.
3. Nun eine Probesprechrunde von einer Minute in die Kamera über den Bildschirm mit dem Vorhersagetext – die aktuelle Wetterkarte taucht während des Films im Hintergrund des „Wettersprechers“ auf.
4. „Echte“ Wettervorhersage – leider bleibt das Bild, vor dem der „Wettersprecher“ steht gleich, aber der Vorhersagetext beschreibt neben dem aktuellen Tag und auch den Folgetag.
5. Die Vorhersage wird auf dem Monitor angesehen und kann per Mail versendet werden.

Bleibt die Frage – besuche ich die Ausstellung mit einer Klasse? Sie kostet keinen Eintritt im Gegensatz zu den Science Centern, SchülerInnen sind in ihrem „Revier“, wir brauchen uns nicht auf das „Outdoor“ Wetter einstellen (Wetter wird aber auch „Draußen“ zum Beispiel auf dem Meteowanderweg Schweiz, im Wetterpark Offenbach, Klimanopoly Ronneburg, Wetterlehrpfad Wiesengrund, Wetterlehrpfad Nordhessen oder dem Wetterlehrpfad Hollenthon in Österreich thematisiert).

Gegenargumente: Schreckliche Einkaufsmusik und keine Ruhe; Schüler schauen Schaufenster, statt Stationen; schlechte Luft – wobei dies wieder ein Thema wäre…
Wer mag kann seine Erfahrungen als Kommentar kundtun, hier ein Mind-Map, als kleiner didaktischer Appetithappen.

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