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	<title>Der Bildungswirt &#187; WEb 2.0</title>
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		<title>Verkauf von Abituraufgaben &#8211; CDU: echt &#8220;&#228;tzend&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 14:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Deutschland 2010 wird „Abitur geschrieben“</strong> – f&#252;r die Ministerial-Organisatoren ist das ein monopolisierter hoheitsstaatlicher Akt der Durchf&#252;hrung von Landespr&#252;fungen, f&#252;r die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler eine enorme Leistunganstrengung, eine Pflichterf&#252;llung, ein Kampf um Punkte, manchmal auch mit Angstschwei&#223; und Tr&#228;nen verbunden.</p>
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Diese schriftlichen Abiturpr&#252;fungen sind z.B. in Hessen gerade abgeschlossen und z.B. in Baden-W&#252;rttemberg und Bayern noch voll im Gange. Nach Abschluss dieser „Pr&#252;fungskampagnen“ stellen sich jedes Jahr neu die brennenden Fragen:</p>
<p><strong>* Was passiert mit den verbrauchten Abituraufgaben?</strong></p>
<p><strong> * Warum werden diese nicht im Internet ver&#246;ffentlicht, f&#252;r jedermann kostenfrei zug&#228;nglich?</strong></p>
<p><strong> * Warum werden die Aufgaben mit Millionen Euro aus &#246;ffentlichen Mitteln/Steuern finanziert und anschlie&#223;end an private Verlage f&#252;r ein paar Euro verkauft?</strong></p>
<p>Die Ministerien bleiben eine schl&#252;ssige Antwort schuldig, verstecken sich hinter einem „Urheberrecht“, das sie zum Monster k&#252;nstlich aufbauen und gleichzeitig, wie eine mystische Monstranz vor sich hertragen. Die herbeigespielten Argumente sind d&#252;rftig und im Kern alle widerlegt, dennoch geht eine Politik der Abschottung weiter,  ziehen die Ministerien ihre selbstreferenziellen Kreise.</p>
<p><strong>Was sagen dazu unsere Volksvertreter in den Landtagen?</strong><br />
Werfen wir einen aktuellen Blick, z.B. nach Hessen. Im Kulturpolitischen Ausschuss des Landtags wurde am 25.Februar 2010 die Frage erneut behandelt. Hier einige Ausz&#252;ge aus der &#246;ffentlichen Debatte und <em>kurze Kommentierungen</em> <em>durch den Bildungswirt:</em></p>
<p><strong>Abg. Barbara Cárdenas (Die Linke):</strong><br />
(…) Das erste landesweit einheitliche Abitur startete in Hessen im Fr&#252;hjahr 2007 (erster Bildungsweg) sowie im Herbst 2007 (zweiter Bildungsweg). Damit verbunden war die Abschaffung des bisher &#252;blichen dezentralen schriftlichen Abiturs an jeder Einzelschule, bei dem die Fachlehrerinnen und Fachlehrer die Aufgaben f&#252;r ihren jeweiligen Kurs erstellten. Fr&#252;hzeitig dokumentierte das Hessische Kultusministerium deshalb im Internet die Hintergr&#252;nde der Entscheidung und entwickelte Musteraufgaben f&#252;r alle F&#228;cher. Als Service konnten Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, Lehrkr&#228;fte und Eltern die Aufgaben vom hessischen Bildungsserver kostenfrei downloaden. In einer Nacht- und Nebelaktion des Hessischen Kultusministeriums wurden sp&#228;ter jedoch alle bisherigen Abituraufgaben ohne stichhaltige Begr&#252;ndung wieder aus dem Internet genommen. Gleichzeitig wurden die Pr&#252;fungsaufgaben an private Verlage verkauft. Aus der Sicht dieser ein lukratives Gesch&#228;ft, vor allem, wenn bei fest kalkulierbarer Nachfrage – die n&#228;chste Abi-Generation klopft schon an die T&#252;r – gezielte Angebote unterbreitet werden k&#246;nnen. Der damalige Landesschulsprecher kommentierte den Skandal denn auch pr&#228;zise und poentiert: „Es kann nicht sein, dass eine Kommission aus Lehrern auf Kosten des Steuerzahlers Pr&#252;fungs- und &#220;bungsaufgaben erstellt, die das Kultusministerium dann an einen Verlag verscherbelt und die wir uns f&#252;r viel Geld zur&#252;ckkaufen m&#252;ssen.“ Genauso verh&#228;lt es sich aber bis zum heutigen Tage: Ohne jedwede stichhaltige Begr&#252;ndung – geschweige denn Notwendigkeit – hat das Land, und es tut dies weiterhin, die zentralen Pr&#252;fungsaufgaben, f&#252;r die es j&#228;hrlich bis zu 2,5 Millionen € an Personalkosten ausgibt, gegen eine Verwaltungskostenpauschale von 100 € pro Aufgabenset an private Verlage verkauft. Unsere Forderung ist daher: weiterhin kostenfreier Zugang zu allen zentralen Pr&#252;fungsaufgaben mit L&#246;sungshinweisen sowohl f&#252;r die gymnasiale Oberstufe als auch f&#252;r den Haupt- und Realschulbereich, am liebsten nat&#252;rlich per Internet.</p>
<p><em>Die Volksvertreterin hat sich mit der Materie eingehend besch&#228;ftigt, die dargebotenen Informationen sind korrekt; wo sie recht, hat sie recht. Was soll hier sachlogisch eingewendet werden?</em></p>
<p><strong>Abg. Mario D&#246;weling (FDP):</strong><br />
(…) „ Ein Abiturplaner mit Abituraufgaben vom Cornelsen Verlag kostet 9,95 €. Ich glaube, 9,95 € sind nicht wirklich die Welt. Wenn sich ein Sch&#252;ler das kaufen will, dann ist das, denke ich, okay. Es gibt daran eigentlich nichts mehr zu kritisieren. Frau Ministerin Henzler hat dies voll und ganz erkl&#228;rt. Ich muss sagen: Ihre Gro&#223;e Anfrage und vor allen Dingen Ihre Quelle, die Sie da benennen, n&#228;mlich eine omin&#246;se Internetquelle, entbehrt irgendwie jeglicher Grundlage.“</p>
<p><em>Ja, was kann von diesem Volksvertreter anders erwartet werden, als dass er seiner FDP-Ministerin beispringt? Die Abiturienten m&#252;ssen zwangsweise diese Abiturplaner kaufen, da es keine Internetver&#246;ffentlichungen gibt. Das bringt den Verlagen hunderttausende Euro in die Kasse. Nur,  ist der Volksvertreter den Verlagen oder den Sch&#252;lern und Eltern verpflichtet?<br />
Die „omin&#246;se Internetquelle“ ist &#246;ffentlich und kostenfrei zug&#228;nglich, hei&#223;t Bildungswirt und wird umfangreich, auch von Parteien und Organisationen, genutzt. Zudem beinhaltet die Internetseite die derzeit umfangreichste Recherche und Dokumentation zu diesem Thema, Kategorie: &#8220;Abitur verkauft&#8221;; alle Aussagen sind mehrfach gepr&#252;ft und abgesichert. Dem Abgeordneten fehlt offensichtlich die n&#246;tige Sachkompetenz. Die regelm&#228;&#223;ige Nutzung der „omin&#246;se Internetseite“, auch f&#252;r Abgeordnete kostenfrei, k&#246;nnte Abhilfe schaffen.</em></p>
<p><strong>Abg. Dr. Norbert Herr (CDU):</strong><br />
(…) Es w&#228;re wohl ein bisschen unzumutbar, wenn man die ganzen Vorschl&#228;ge kontrollieren und feststellen wollte, wo ein Urheberrecht besteht oder nicht. Insofern ist das das richtige Verfahren. Die Nutzungsrechte sind auch geregelt – ein Mustervertrag. Das Entscheidende ist eigentlich, dass es keine L&#246;sungs- und Beratungshinweise gibt. Genau da liegt das Benutzerrisiko. Ein Sch&#252;ler, der das kauft, kann &#252;berhaupt nicht sicher sein, dass er das Richtige trifft. Da m&#252;sste er zuf&#228;llig genau das haben; und das ist eben nicht gegeben. Der Mut zur L&#252;cke besteht also. Die inhaltliche Verantwortung obliegt den Verlagen. Das ist f&#252;r den Nutzer ganz entscheidend. Es besteht keine Notwendigkeit, etwas zu tun. Das ist Meterware. Ich habe allein f&#252;r meine F&#228;cher mindestens noch 1 m zu Hause stehen – f&#252;r Leistungskurse, Grundkurse und das nur f&#252;r zwei F&#228;cher, und zwar von Baden-W&#252;rttemberg und Bayern. Jetzt haben Sie selbst gesagt, die anderen Bundesl&#228;nder h&#228;tten dies auch, sodass ich dies also eigentlich alles kaufen m&#252;sste. Wenn ich das als Sch&#252;ler alles „reingezogen habe“, dann bin ich fit und habe von vornherein 15 Punkte. Dann brauche ich eigentlich gar nichts mehr zu machen. Aber dazu ist keiner in der Lage. Das ist doch v&#246;llig weltfremd. Man muss also den Mut zur L&#252;cke haben.</p>
<p><em>Der Volksvertreter scheint etwas verwirrt. Der Sch&#252;ler soll ein „Benutzerrisiko“ im wahrsten Sinne des Wortes in Kauf nehmen, obwohl dem Land die Originall&#246;sungen kosten- und urheberrechtsfrei vorliegen? Er will den Sch&#252;lern ungepr&#252;fte „Meterware“ zumuten? Den „Mut zur L&#252;cke“ hat der Abgeordnete bei sich selbst vielleicht zu w&#246;rtlich genommen?</em></p>
<p><strong>Abg. Brigitte Hofmeyer (SPD):</strong><br />
(…) Wir sehen, dass die Abiturienten nicht die M&#246;glichkeit haben, sich einfach und kostenlos auf die Pr&#252;fungen vorzubereiten. Die Praxis aus dem Jahr 2007 hat auch gezeigt, dass man die Pr&#252;fungen durchaus ins Internet stellen k&#246;nnte. Frau Ministerin Henzler, entgegen Ihrer Ausf&#252;hrungen eben und auch der Aussagen von Experten liegen uns Aussagen vor, die besagen, dass ca. 80 % der Materialien frei von Urheberrechten sind und dass diese somit auch im Internet f&#252;r alle zug&#228;nglich sein k&#246;nnten. Das belegt wie gesagt auch die Tatsache, dass das bis zum September 2007 so m&#246;glich war. Was ebenso ein wenig zu bedauern ist, ist die Aussage der Landesregierung, dass den Schulen selbstverst&#228;ndlich alle Materialien zur Verf&#252;gung gestellt w&#252;rden. Aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage, die ein Jahr zuvor vonseiten der Landesregierung gegeben wurde, wird aber deutlich, dass diese Aufgaben den Schulen nur auf zwei CDs zur Verf&#252;gung gestellt werden und dass diese auch noch dem Kopierschutz unterliegen. Daher kann sich jeder vorstellen, dass es in der Praxis &#252;berhaupt nicht m&#246;glich ist, dies an die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler einfach so weiterzugeben. Die Praxis zeigt dann auch, dass diese nat&#252;rlich in die Buchhandlungen gehen und sich das entsprechend erwerben m&#252;ssen.</p>
<p><em>Die Volksvertreterin hat sich mit der Materie besch&#228;ftigt und die Problematik erkannt. Es fehlt erg&#228;nzend nur die Aussage, dass – f&#252;r die Sch&#252;ler entscheidend – Aufgabenstellungen und L&#246;sungshinweise/Erwartungshorizonte im Kultusministerium schon vorliegen und copyrightfrei sind. Einer Ver&#246;ffentlichung steht also nichts im Wege. &#8216;Der 80% &#8211; Orientierungswert zu den verwendeten Materialien ist korrekt; dieser kann mit wenig Aufwand auf 95% gesteigert werden.</em></p>
<p><strong>Abg. Mathias Wagner (Gr&#252;ne):</strong><br />
(…) Der erste Punkt ist die Frage: Wie gehen wir als Staat eigentlich mit Werken um, die mit Steuergeldern erstellt worden sind? W&#252;rde daraus nicht auch folgen, dass die &#214;ffentlichkeit ein Anrecht darauf hat, dass diese Materialien, die mit dem Geld der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger erstellt worden sind, auch der &#214;ffentlichkeit zur Verf&#252;gung stehen? – Ich finde, dass dies eine sehr legitime und berechtigte Frage ist. Wir diskutieren auch in anderen Politikbereichen die Frage: Welches Anrecht haben die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger darauf, dass Verwaltungshandeln transparent ist und dass von Verwaltungen erstellte Leistungen auch tats&#228;chlich f&#252;r die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger zug&#228;nglich sind. Ich finde, diese Frage kann man hier ohne Sch&#228;rfe diskutieren, und diese ist auch interessant. Wenn nat&#252;rlich Belange des Urheberrechts dem entgegenstehen, ist dies selbstverst&#228;ndlich auch zu ber&#252;cksichtigen. Aber der grunds&#228;tzliche Gedanke, dass Abiturpr&#252;fungen, nachdem sie geschrieben worden sind, die mit &#246;ffentlichen Geldern erstellt worden sind, auch der &#214;ffentlichkeit zur Verf&#252;gung stehen m&#252;ssten, finde ich jetzt nicht so ungew&#246;hnlich, wie das zum Teil einige Vorredner dargestellt haben.</p>
<p><em>Der Volksvertreter hat sich mit der Materie besch&#228;ftigt und stellt angemessen kluge Fragen. Die Art des Fragens legt die Vermutung nahe, dass er f&#252;r Transparenz und die Ver&#246;ffentlichung der Abituraufgaben eintreten will. Fragen des Urheberrechts, hier angewendet auf das Streitobjekt, sind ihm weniger gel&#228;ufig. Was fehlt sind jedoch klare eigene Antworten und Forderungen an die Landesregierung.</em></p>
<p><strong>Abg. Barbara Cárdenas (Die Linke):</strong><br />
(…) Ich finde es sehr wichtig, was gesagt worden ist, dass Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler n&#228;mlich ein Recht darauf haben, dass &#246;ffentlich erstellte und bezahlte Leistungen auch frei zug&#228;nglich sind. Ich denke, dass DIE LINKE an diesem Punkt wieder darauf hinweisen kann, dass es richtig ist, auch wieder zu sagen, dass es in der Regel in letzter Zeit sehr stark darum geht, Kosten zu sozialisieren, aber Gewinne zu privatisieren. Das ist ein Beispiel daf&#252;r, wo wir das wieder nachweisen k&#246;nnen. – Ich bedanke mich.<br />
<strong>(Abg. Hans-J&#252;rgen Irmer (CDU): &#228;tzend!)</strong></p>
<p><em>Die Volksvertreterin weist auf eine bekannte Aussage der Linken zu Kosten und Gewinne hin, deren Evidenz im vorliegenden Fall nicht leicht von der Hand zu weisen ist. Nur was meint der CDU-Abgeordnete mit seinem Einwort-Zwischenruf oder Abschlusskommentar: „&#228;tzend“? Findet der Volksvertreter es &#228;tzend, das die Kosten sozialisiert und die Gewinne privatisiert werden? Will er der Abgeordneten von der Linken beipflichten, sozusagen in blitzartiger Eingebung tieferer Erkenntnis? Oder meinte er die Abgeordnete pers&#246;nlich oder ihre Danksagung zum Schluss? W&#228;re Letzteres der Fall, h&#228;tte der Ausschussvorsitzende energisch eingreifen und den CDU-Abgeordneten zur Ordnung rufen m&#252;ssen.</em></p>
<p><strong>Vorsitzender Abg. Dr. Michael Reuter (SPD):</strong><br />
Vielen Dank. – Die Verfahren in den beiden genannten Bundesl&#228;ndern – Brandburg und Sachsen-Anhalt – werden im Protokoll nachgereicht. Frau Ministerin, wollen wir so verfahren? (Ministerin Dorothea Henzler: Ja!) – Okay, dann bedanke ich mich. Im Folgenden fasst der Ausschuss den Beschluss: KPA/18/14 – 25.02.2010 Der Kulturpolitische Ausschuss hat die Antwort der Landesregierung zur Gro&#223;en Anfrage besprochen. (einvernehmlich) Das Ministerium sagt weitere Informationen zu.(Schluss des &#246;ffentlichen Teils; es folgt der nicht &#246;ffentliche Teil)</p>
<p><em>Die Debatte wird mit Sicherheit fortgesetzt, das n&#228;chste Abitur kommt bestimmt. Die Forderung nach kostenfreiem Zugang zu den verbrauchten Abituraufgaben im Internet bleibt in allen Bundesl&#228;ndern auf der Agenda.</em></p>
<p><em>Peinlich bleibt, dass die sog. &#8220;Qualit&#228;tsjournalisten&#8221; bisher dieses Thema verdr&#228;ngen, gleichwohl jedes Jahr mehr als 300.000 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler direkt betroffen sind. Indirekt betroffen sind Eltern, Lehrer und die Fach&#246;ffentlichkeit. Die Zust&#228;ndigen der Lehrerausbildung an allen deutschen Universit&#228;ten haben offiziell keinen Zugang zu den Aufgaben. Eine Pr&#252;fungsdidaktik-Debatte findet nicht statt.</em></p>
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		<title>Aktuelle Filesharing-Debatte in der ZEIT</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 19:16:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<category><![CDATA[WEb 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Vorweihnachtszeit geht’s in der ZEIT noch einmal richtig zur Sache. Es geht um Freiheiten und M&#246;glichkeiten des Internet, um den Kooperations- und Austauschgedanken, um eine neue Vision einer B&#252;rgergesellschaft, um die Gefahr der digitalen Spaltung der Gesellschaft, um Urheberrechtsverletzungen, um Pfr&#252;nde und bedrohte Absatzm&#228;rkte. Es diskutieren kontrovers: Sando Gaycken (Technikphilosoph); Dirk Engling/ Constanze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Vorweihnachtszeit geht’s in der ZEIT noch einmal richtig zur Sache. </strong><br />
Es geht um Freiheiten und M&#246;glichkeiten des Internet, um den Kooperations- und Austauschgedanken, um eine neue Vision einer B&#252;rgergesellschaft, um die Gefahr der digitalen Spaltung der Gesellschaft, um Urheberrechtsverletzungen, um Pfr&#252;nde und bedrohte Absatzm&#228;rkte.<br />
<strong>Es diskutieren kontrovers:</strong> Sando Gaycken (Technikphilosoph);  Dirk Engling/ Constanze Kurz/ Felix von Leitner/ Frank Rieger (Computer Chaos Club); Christian Sommer (Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen), Martin Haase/ Daniel Flachshaar/ Andreas Popp / Thorsten Wirth (Piratenpartei Deutschland)</p>
<div id="attachment_1360" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/kimota/146865077"><img class="size-full wp-image-1360" title="Das Netz" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2009/12/netz-via-flickr-146865077_450add2821.jpg" alt="Quelle: Flickr - Autor: gualtiero" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Flickr - Autor: gualtiero</p></div>
<p><strong>Acht kontroverse Kostproben als Warming-up: Wer diskutiert da was?</strong></p>
<p>1.„Der Menschheit stehen somit M&#246;glichkeiten offen, an deren politischer Dimension allenfalls die Besitzstandswahrer der Contentindustrie zweifeln. Jeder ist in der Lage, Inhalte zu konsumieren, zu produzieren und sie mit wenigen Klicks zu verbreiten – lokal wie global. Die meisten Menschen nutzen diese M&#246;glichkeiten unentgeltlich und in ihrer Freizeit. Das ist zweifellos ein altruistischer Akt.“</p>
<p>2.„Der zutiefst egoistische Akt des illegalen Downloadens wird durch einen pseudo-politischen &#220;berbau gesellschaftlich gerechtfertigt.“</p>
<p>3.„Die Medienindustrie f&#252;hrt Krieg. Ein &#8220;war on filesharing&#8221; tobt seit Jahren. Der Branche geht es um die Herrschaft &#252;ber ihre G&#252;ter.“</p>
<p>4.„Ihre Absicht ist es allerdings nicht, dadurch hemmungslos Geld zu sparen. Das Downloaden von digitalen Inhalten l&#228;sst das Rechtsempfinden der Menschen unber&#252;hrt, denn Informationen – und somit Medieninhalte – sind weder knapp, noch kann man sie &#8216;stehlen&#8217;. Wird etwas gestohlen, steht es dem rechtm&#228;&#223;igen Eigent&#252;mer nicht mehr zur Verf&#252;gung; das ist hier nicht der Fall. Nicht alle Menschen k&#246;nnen in demselben Auto fahren, aber sie alle k&#246;nnen dasselbe Lied h&#246;ren.“</p>
<p>5.„Menschen downloaden nicht, weil sie die Welt verbessern wollen und nicht, weil sie f&#252;r den Zugang zu sogenanntem freien Wissen streiten und Kultur teilen und verf&#252;gbar machen m&#246;chten. Der Grund ist viel banaler. Sie tun es schlicht und einfach, weil sie es k&#246;nnen, weil es technisch m&#246;glich ist. Sie tun es, weil sie das sehen und h&#246;ren m&#246;chten, was sie wollen. Und zwar sofort und umsonst. Und sie sind bereit und dankbar, Rechtfertigungsstrategien jeder Art daf&#252;r zu entwickeln und zu &#252;bernehmen. Seien sie noch so abstrus und inkonsequent.“</p>
<p>6.„Die Anzahl derer, die laut Angaben der Musikindustrie im Netz Daten tauschen, stellt l&#228;ngst die der Stimmen f&#252;r die Regierungskoalition bei der letzten Bundestagswahl in den Schatten. Filesharing genie&#223;t so gesehen mehr Unterst&#252;tzung in der Bev&#246;lkerung als unsere Regierung. Diesen Widerspruch kann man nicht durch blo&#223;e Rhetorik aufl&#246;sen. Die Leute stimmen mit den F&#252;&#223;en ab. Dem kann man mit dem Bau einer Mauer begegnen, doch am Ende muss die digitale Reisefreiheit gewinnen.“</p>
<p>7.„Verleger oder klassische Intermedi&#228;re werden im Internet unmittelbar nach ihrem B&#252;rokratieanteil bewertet, also danach, wie viel Geld tats&#228;chlich bei den K&#252;nstlern beziehungsweise den Urhebern landet. Die K&#252;nstler wollen ihre Werke an die Menschen verteilen, und die Menschen wollen sie konsumieren oder gar weiterbearbeiten. Wir brauchen Institutionen, die beides erm&#246;glichen und einen Bezahl-R&#252;ckkanal haben und die nicht, wie im Moment, die Kommunikation zu verhindern suchen.“</p>
<p>8.„Im europ&#228;ischen Ausland also wird der bedingungslose Zugang zum Internet als Grundlage vern&#252;nftiger politischer Zust&#228;nde gefordert, im Inland dagegen scheint er verhandelbar, wenn die Interessen eines Industriezweigs gef&#228;hrdet sind. Das kann als Pharis&#228;ertum ausgelegt werden.“<br />
Mehr dazu:<br />
<a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2009-12/filesharing-demokratie-gaycken?page=2">http://www.zeit.de/digital/internet/2009-12/filesharing-demokratie-gaycken?page=2</a><br />
<a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2009-12/filesharing-piratenpartei">http://www.zeit.de/digital/internet/2009-12/filesharing-piratenpartei</a><br />
<a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2009-12/filesharing-sommer-warner">http://www.zeit.de/digital/internet/2009-12/filesharing-sommer-warner</a><br />
<a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2009-12/ccc-filesharing-gaycken">http://www.zeit.de/digital/internet/2009-12/ccc-filesharing-gaycken</a></p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 385px"><a href="http://www.flickr.com/photos/96941606@N00/290630500"><img style="border: 0pt none; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="my CC stickers have arrived!!!" src="http://farm1.static.flickr.com/112/290630500_f75e08f3bc.jpg" border="0" alt="my CC stickers have arrived!!!" hspace="5" width="375" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Flickr Autor: laihiu</p></div>
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		<title>Unistreik: &#8220;Sachbesch&#228;digung&#8221; und &#8220;12 Fakten und Irrt&#252;mer &#252;ber den Protest&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 16:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kurzbesuch in der J.W.Goethe-Universit&#228;t: Eine beeindruckend sch&#246;ne Uni, flei&#223;ige, zielstrebige, teils lachende Studierende warten in den Fluren auf die n&#228;chste Veranstaltung, sitzen in der Mensa oder in der Vorlesung, organisieren Alternativveranstaltungen oder eilen &#252;ber den Campus. Wenig Spannung in der Luft. Dann der Blick auf die sog. &#8220;Sachbesch&#228;digungen&#8221;, gar &#8220;Vandalismussch&#228;den&#8221; im Casino? Nach Medienberichten mindestens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurzbesuch in der J.W.Goethe-Universit&#228;t:<br />
Eine beeindruckend sch&#246;ne Uni, flei&#223;ige, zielstrebige, teils lachende Studierende warten in den Fluren auf die n&#228;chste Veranstaltung, sitzen in der Mensa oder in der Vorlesung, organisieren Alternativveranstaltungen oder eilen &#252;ber den Campus. Wenig Spannung in der Luft. Dann der Blick auf die sog. &#8220;Sachbesch&#228;digungen&#8221;, gar &#8220;Vandalismussch&#228;den&#8221; im Casino? Nach Medienberichten mindestens 200.000 Euro?</p>
<p>Wie immer h&#228;ngt vieles vom Blickwinkel ab. <strong>Vorher war nichts &#8211; jetzt ist etwas. </strong><br />
Vorher kahle wei&#223;e W&#228;nde &#8211; jetzt Farbe, Botschaften, Graffitis, studentische Suchprozesse nach Ausdruck. Z.B. dies: <strong>&#8220;Es gibt kein richtiges Leben im falschen Raum&#8221;. </strong>Da ist zweifellos was dran, w&#252;rde auch l&#228;chelnd Adorno zugeben. Oder : <strong>&#8220;Denken geht auch ohne Geld&#8221; -</strong> wer kann da ernsthaft widersprechen? Dazu Graffitis in Kunstn&#228;he &#8211; warum nicht?</p>
<p>Folgende Assoziation kommen auf:</p>
<p>a) Sachbesch&#228;digung?  Gut, wer das so sieht: Studierende richten ein Spendenkonto ein, um die Sch&#228;den unter fachm&#228;nnischer Aufsicht eines gepr&#252;ften Malermeisters selbst zu beseitigen. Gesch&#228;tzte Kosten: ca. 20.- 30.000 Euro, etwa 10-15% der offiziellen Summe in den Medienberichten</p>
<p>b) Man sieht das als Bereicherung und Lebendigkeit im Casino: Studierende und Unibesch&#228;ftigte stimmen ab. Ergibt sich eine klare Mehrheit, dass alles bleiben soll, wird zus&#228;tzlich eine &#8220;Optimierungsgruppe  Unikunst&#8221; installiert. Ziel: Die Uni lebt, nicht die Uni brennt. Studierende und Unipr&#228;sident M&#252;ller-Esterl sind zur Auss&#246;hnung bereit.</p>
<p>Die <a href="http://bildungsstreik-ffm.de/cms/">R&#228;umungsbilder</a> geh&#246;ren zur Historie einer bewegten Universit&#228;t.<a href="http://bildungsstreik-ffm.de/cms/?feed=rss2"> Medienberichte Bildungsstreik Frankfurt</a> geh&#246;ren zum geistigen Verdauungsprozess.</p>
<p>Charmante Studierende reichen heute Flugbl&#228;tter: <strong>12 Fakten und Irrt&#252;mer &#252;ber den Protest&#8221;</strong></p>
<p>Irrtum 1:<em><br />
Der Asta lenkt den Protest und ist verantwortlicher Ansprechpartner f&#252;r alle im Rahmen des Protests durchgef&#252;hrte Aktionen.</em></p>
<p>Die Protestbewegung hat eine basisdemokratische Struktur. Entscheidungen werden im Rahmen der f&#252;r jeden zug&#228;nglichen Plena getroffen. Die Stimme eines ASTA-Mitglieds z&#228;hlt dabei genauso viel, wie die eines jeden anderen in der Protestbewegung.</p>
<p>Irrtum 2:<em><br />
Die R&#228;umung des Casinos verlief friedlich und ohne Polizeigewalt.</em></p>
<p>Es liegt eine F&#252;lle an Material in Form von Videos, Fotos, Augenzeugenberichten und dokumentierte Krankenhauseinlieferungen mit Attesten vor, die das Gegenteil beweisen.</p>
<p>Irrtum 3:<em><br />
Die mit dem Protest verbundene Besetzung hat haupts&#228;chlich Lehrveranstaltungen blockiert.</em></p>
<p>Das Lehrprogramm wurde mit &#252;ber 70 Workshops bereichert, die zum Teil gemeinsam mit Dozenten_innen gestaltet wurden. Was blockiert wurde, war die sonst &#252;bliche kommenzielle Vermietung der R&#228;ume an Wirtschaftsunternehmen, wie z.B. in der letzten Woche die Commerzbank.</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>Irrtum Nr. 5:<em><br />
Der Pr&#228;sident sucht den Dialog.</em></p>
<p>Herr M&#252;ller-Esterl versucht vielmehr jegliche Kritik zu ersticken. Die angeblichen Kommunikationsversuche sind nichts als geschickt inszenierte Auff&#252;hrungen f&#252;r die &#214;ffentlichkeit. Unliebsame Studierende werden durch Polizeima&#223;nahmen und Exmatrikulationsdrohungen erpresst. Ein Dialog mit dem Messer am Hals ist kein Dialog.</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>N&#228;heres erf&#228;hrt man sicher &#252;ber Twitter, StudiVz und Facebook.</p>
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		<title>Wie wertet das Internet &#252;ber Schule, Bildung oder Education?</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 14:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frankmackay</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Seite www.whatdoestheinternetthink.net versucht Antworten in Verbindung mit bekannten Suchmaschine zu finden.  Nehmen wir zun&#228;chst Schule: Und nun Bildung: Wie die Entwickler der Seite schreiben, soll durch Suchalgorithmen der Kontext und damit eine Wertung eines bestimmten Begriffs oder einer Person n&#228;her betrachtet werden. Ob es letztlich eine weitere Web Spielerei ist, weil sich die Resultate [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Seite <a title="http://www.whatdoestheinternetthink.net" href="http://www.whatdoestheinternetthink.net" target="_blank">www.whatdoestheinternetthink.ne</a>t versucht Antworten in Verbindung mit bekannten Suchmaschine zu finden.  Nehmen wir zun&#228;chst Schule:<br />
<a href="http://www.whatdoestheinternetthink.net/index.php?s=schule&amp;st=all"><img class="alignleft size-full wp-image-1349" title="Was das Internet &#252;ber Schule denkt" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2009/12/schule-was-das-internet-dar&#252;ber-denkt-500.jpg" alt="Was das Internet &#252;ber Schule denkt" width="500" height="312" /></a></p>
<p>Und nun Bildung:</p>
<p><a href="http://www.whatdoestheinternetthink.net/index.php?s=Bildung&amp;st=all"><img class="alignleft size-full wp-image-1350" title="Was-denkt-das-Internet-&#252;ber-Bildung-" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2009/12/Was-denkt-das-Internet-&#252;ber-Bildung-500.jpg" alt="Was-denkt-das-Internet-&#252;ber-Bildung-" width="500" height="323" /></a></p>
<p>Wie die <a title="hnldesign" href="http://www.hnldesign.nl/work/logodesign/whatdoestheinternetthink/" target="_blank">Entwickler der Seite schreiben</a>, soll durch Suchalgorithmen der Kontext und damit eine Wertung eines bestimmten Begriffs oder einer Person n&#228;her betrachtet werden. Ob es letztlich eine weitere Web Spielerei ist, weil sich die Resultate h&#228;ufig &#228;ndern oder die Quellen f&#252;r deutschsprachige Suchbegriffe gering sind, mag jeder f&#252;r sich ausprobieren. Aber diese <a title="the search statistics of whatdoestheinternetthink.net" href="http://www.whatdoestheinternetthink.net/stats.php?date=2009" target="_blank">Jahresstatistik </a>zeugt doch von gewissen Trends, die sich nachvollziehen lassen.</p>
<p>Worauf die internationale Bildungsforschung immer gern hinweist, dass es zwischen <strong>Bildung </strong>und <strong>Education </strong>eine unterschiedliche Bedeutung gibt, zeigt sich mit diesem Werkzeug!  <a title="http://www.whatdoestheinternetthink.net/index.php?s=Education&amp;st=all" href="http://www.whatdoestheinternetthink.net/index.php?s=Education&amp;st=all" target="_blank">Education </a>wird eher indifferent und der Begriff &#8216;Bildung&#8217; grunds&#228;tzlich positiv bewertet.</p>
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		<title>Kostenlos versus Copyright</title>
		<link>http://www.bildungswirt.de/2009/11/28/kostenlos-versus-copyright/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 12:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[oder: Welche Regeln braucht der Marktplatz Internet?” Die Suchmaschine Google streitet sich mit Autoren und Verlagen. Die Schriftsteller werfen dem Unternehmen vor, B&#252;cher ohne Erlaubnis f&#252;rs Internet zu digitalisieren. Die Verleger verlangen einen fairen Anteil an den Werbeerl&#246;sen von Suchmaschinen, Portalen und Dienste-Anbietern. Aber auch untereinander streiten Autoren und Verlage &#252;ber die Zweitverwertung von Texten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>oder: Welche Regeln braucht der Marktplatz Internet?”</strong><br />
Die Suchmaschine Google streitet sich mit Autoren und Verlagen. Die Schriftsteller werfen dem Unternehmen vor, B&#252;cher ohne Erlaubnis f&#252;rs Internet zu digitalisieren. Die Verleger verlangen einen fairen Anteil an den Werbeerl&#246;sen von Suchmaschinen, Portalen und Dienste-Anbietern. Aber auch untereinander streiten Autoren und Verlage &#252;ber die Zweitverwertung von Texten und Fotos.<br />
<strong>Es geht ums Urheberrecht der Kreativen und das Leistungsschutzrecht der Medienwirtschaft.</strong> Und darauf haben private wie kommerzielle Internetgemeinde nur eine Antwort: Altes Denken m&#252;sse man nicht noch gesetzlich sch&#252;tzen. Und die Verlage kontern, da habe sich ein Kartell im Internet gebildet.<br />
Dar&#252;ber diskutierten aktuell im <a href="http://www.podcast.de/episode/1416100/Kostenlos_versus_copyright_-_welche_Regeln_braucht_der_Marktplatz_Internet">“Wortwechsel”:</a><br />
Konstantin Neven DuMont, Vorstand der Unternehmensgruppe M. DuMont-Schauberg;<br />
Michael Konken, Bundesvorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbandes;<br />
Thomas Mosch, Gesch&#228;ftsleitung des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien;<br />
Jens Seipenbusch, Vorstandsvorsitzender der Piratenpartei Deutschland</p>
<p><strong>Zuh&#246;ren und selbst denken sind heute erstauliche Kompetenzen, die es zu f&#246;rdern gilt.</strong><br />
Weitere Hintergrundmaterialien zur Kontroverse um den &#8220;Heidelberger Appell&#8221; finden sich<a href="http://infobib.de/blog/2009/03/25/materialsammlung-rund-um-den-heidelberger-appell/ http://www.perlentaucher.de/artikel/5347.html"> hier</a></p>
<p><strong>Kostenfreie Ver&#246;ffentlichung von verbrauchten Abiturpr&#252;fungen</strong> w&#228;re hierzu eine untergeordnete Debatte. <a href="http://www.bildungswirt.de/2008/11/10/abitur-verkauft-9-nachlese-und-die-copyrightfrage/">Die Copyrightfrage</a> ist weitgehend gel&#246;st. Kostenlos und doch Akzeptanz des Copyrights &#8211; einfach kreativ zusammendenken und handeln.</p>
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		<title>Rechtschreibdrill-Spiegelfechter-Ewiggestrige</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 16:37:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Rechtschreibpaukerei: Sollten wir dar&#252;ber in der Schule nicht noch einmal gr&#252;ndlich nachdenken? F&#252;r welche Kompetenz setzen wir unz&#228;hlige Stunden ein? Ist das noch zeitgem&#228;&#223;, wenn doch fast jeder l&#228;ngst einen Laptop mit komplexem Rechtschreibprogramm zur Verf&#252;gung hat &#8211; demn&#228;chst auch in der Schule, in Klausuren, in Landespr&#252;fungen? Gefragt sind vielf&#228;ltige Internetkompetenzen, kommunikative und kreative Kompetenzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rechtschreibpaukerei:</strong> Sollten wir dar&#252;ber in der Schule nicht noch einmal gr&#252;ndlich nachdenken? F&#252;r welche Kompetenz setzen wir unz&#228;hlige Stunden ein? Ist das noch zeitgem&#228;&#223;, wenn doch fast jeder l&#228;ngst einen Laptop mit komplexem Rechtschreibprogramm zur Verf&#252;gung hat &#8211; demn&#228;chst auch in der Schule, in Klausuren, in Landespr&#252;fungen?<br />
<a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/8s4GmKVVe2JJe06NYNyLpA?authkey=Gv1sRgCIaSt8_NyOmKogE&amp;feat=embedwebsite"><img src="http://lh5.ggpht.com/_bRjRluAqz_M/Svb5ENAGhdI/AAAAAAAAAI4/S7MSOxj7lGU/s400/P1010945.JPG" alt="" /></a><br />
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<a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/l6fANgtaYTy_ub31ofxI9w?authkey=Gv1sRgCIaSt8_NyOmKogE&amp;feat=embedwebsite"><img src="http://lh4.ggpht.com/_bRjRluAqz_M/Svb5B6XmmQI/AAAAAAAAAIw/0xiRjfSMric/s400/P1010943.JPG" alt="" /></a></p>
<p>Gefragt sind vielf&#228;ltige Internetkompetenzen, kommunikative und kreative Kompetenzen statt Rechtschreibdrill.</p>
<p>Rechtschreibf&#228;higkeiten sind eine Unterfunktion kommunikativer Kompetenz. Es fehlt an expressiver Vernunft, die gestalten will.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/_wAlmj8z-hk&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/_wAlmj8z-hk&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/QF2WT8lQ0NU&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/QF2WT8lQ0NU&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Die FDP hat alle Chancen &#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 16:25:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verkehrte Welt im hessischen Landtag oder Kultusministerium? Teil 3 oder: Was hei&#223;t im „Abiturstreit“, Vernunft auf der H&#246;he der Zeit aktiv zu gestalten? Was ist Sinn der Schule? Um was geht es bei den ganzen „komplexen Schul&#252;bungen“ inklusive aller Pr&#252;fungen? Es geht um die Zukunft unserer Jugend, um deren F&#228;higkeiten, Wissen und Lernmotivation, um deren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verkehrte Welt im hessischen Landtag oder Kultusministerium? Teil 3</p>
<p><strong>oder: Was hei&#223;t im „Abiturstreit“, Vernunft auf der H&#246;he der Zeit aktiv zu gestalten?</strong></p>
<p>Was ist Sinn der Schule? Um was geht es bei den ganzen „komplexen Schul&#252;bungen“ inklusive aller Pr&#252;fungen? Es geht um die Zukunft unserer Jugend, um deren F&#228;higkeiten, Wissen und Lernmotivation, um deren Chancen einer optimalen Pers&#246;nlichkeitsentwicklung, um deren aktive Teilhabe am &#246;ffentlichen Leben, um deren Engagement f&#252;r eine streitbare Demokratie. Alle anderen Belange sind hier unterzuordnen. Auch die Lehrerinnen und Lehrer, auch die Beamten der Schulverwaltung haben nur deshalb ihre Jobs, stehen in „Amt und W&#252;rden“,  weil es diese Kinder und Jugendlichen gibt und nicht umgekehrt. Das wird allzu gern vergessen.</p>
<p>Die gro&#223;z&#252;gige Ver&#246;ffentlichung von Unterrichtsmaterialien (verbrauchte Landespr&#252;fungen sind ein Teil davon!) soll dazu dienen, die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler zur selbst&#228;ndigen Nutzung dieser Angebote anzuregen. Lernprozesse sind immer individuell und setzen die Bereitschaft des Lernenden voraus. Umgekehrt muss die Schulverwaltung alles daran setzen, diese Prozesse der Selbstorganisation und Motivation zu f&#246;rdern. <strong>Eine Ver&#246;ffentlichungspraxis von Landespr&#252;fungen im Internet – kostenfrei und f&#252;r jedermann zug&#228;nglich – ist hier auf der H&#246;he der Zeit. </strong>Auch die interessierte &#214;ffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, was denn in den Schulen konkret vor sich geht, wie z.B. Landespr&#252;fungen aussehen.</p>
<p><strong>Wer ber&#228;t die Kultusministerin in diesen Fragen?</strong><br />
Bisweilen hat man den Eindruck, dass eine konfuse „Beratung“ durch ein CDU-dominiertes Ministerium stattfindet. Oder spielt die SPD noch eine Nebenrolle? Mit den Ideen &#8211;  Freiheit, Wettbewerb unter fairen Bedingungen, F&#246;rderung von Selbst&#228;ndigkeit, Aufbruch in die eigenverantwortliche Schule &#8211; alles politischer Wille der FDP &#8211;  hat das bisher wenig zu tun. „<a title="FAZ" href="http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=common/zwischenseite.asp&amp;dox={25691BAC-EDB4-4F1D-AD2E-645E17A0B318}&amp;rub={5785324E-F294-4035-9B02-AF69CB1BB8CC}" target="_blank">Neid und Diffamierung</a>“ schlugen der Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) in den ersten 2 bis 3 Monaten im neuen <a title="FAZ" href="http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=common/zwischenseite.asp&amp;dox={A3C37240-B04F-17C0-AA38-C1B520588127}&amp;rub={594835B6-7271-4A1D-B1A1-21534F010EE1}" target="_blank">Amt </a>entgegen. „<a title="FAZ" href="http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=common/zwischenseite.asp&amp;dox={4E6E53C6-881D-E221-61F4-C1011114163E}&amp;rub={3DFC0DAB-C566-4C30-AC70-700DD10A965D}" target="_blank">Die Politikerin &#228;rgert sich &#252;ber mangelnde Unterst&#252;tzung in dem bisher ausschlie&#223;lich von SPD- und CDU-Politikern gef&#252;hrten Ministerium.</a>“ (FAZ, 25.04.2009) Jetzt aber schl&#228;gt die Stunde der FDP; sie k&#246;nnte ein eigenes Profil entfalten.</p>
<div id="attachment_1315" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-1315" title="HKM-Blog-Zukunft-2010" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2009/11/HKM-Blog-Zukunft-2010.png" alt="Sch&#246;n war´s!" width="500" height="579" /><p class="wp-caption-text">Sch&#246;n war´s!</p></div>
<p><strong>Was w&#228;re der Ministerin zu raten?</strong><br />
Am besten, Dorothea Henzler er&#246;ffnete selbst  einen fortschrittlichen <strong>„Abi-Blog“</strong> mit allen Aufgaben, Materialien und  L&#246;sungen. Dazu Lernangebote auf dem neusten Stand in ansprechender Pr&#228;sentation, Service-Hotline, regelm&#228;&#223;ige Infobriefe an Schulen, Eltern, Sch&#252;ler, Pers&#246;nliches als freie Demokratin an die engagierte Internet begeisterte Jugend etc. <strong> </strong></p>
<p><strong>Dorothea Henzler als erste Kultusministerin in Deutschland mit eigenem Blog! Das w&#228;re eine FDP-Antwort, die Zeichen setzen w&#252;rde.</strong> Sch&#252;ler, Lehrer, Eltern und Medien w&#252;rden es ihr danken.<br />
Wie sagte so sch&#246;n Blogger Fuchs: „Frau Henzler &#252;bernehmen Sie: Geben Sie die Aufgaben frei.“</p>
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		<title>Verkehrte Welt im hessischen Landtag oder Kultusministerium? Teil 2</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 15:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[oder der m&#252;&#223;ige Streit um die verbrauchten Abiturpr&#252;fungsaufgaben In Teil 1 wurde der aktuelle Streit zum Verkauf des Landesabiturs in seiner bildungspolitischen und historischen Dimension n&#228;her beleuchtet. 2008 hatten die Gr&#252;nen eine kleine Anfrage, 2009 die Linken eine Gro&#223;e Anfrage im Landtag eingebracht. Dazu wurden die ersten Antworten der Landesregierung (Sept. 2009) auf ihre Angemessenheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>oder der m&#252;&#223;ige Streit um die verbrauchten Abiturpr&#252;fungsaufgaben</strong></p>
<p><em>In <a title="1. Teil" href="http://www.bildungswirt.de/2009/10/28/verkehrte-welt-im-hessischen-landtag-oder-kultusministerium-teil-1/">Teil 1</a> wurde der aktuelle Streit zum Verkauf des Landesabiturs in seiner bildungspolitischen und historischen Dimension n&#228;her beleuchtet. 2008 hatten die <a title="Gr&#252;nen eine kleine Anfrage, 2009" href="http://www.bildungswirt.de/2008/11/01/abitur-verkauft-8-nachlese/">Gr&#252;nen eine kleine Anfrage,</a> 2009 die <a title="Linken eine Gro&#223;e Anfrage im Landtag" href="http://www.bildungswirt.de/2009/05/08/abitur-verkauft-10-grose-anfrage-der-linken/">Linken eine Gro&#223;e Anfrage im Landtag</a> eingebracht. Dazu wurden die ersten Antworten der Landesregierung (Sept. 2009) auf ihre Angemessenheit hin  kommentiert. In Teil 2 wird diese notwendige, analytisch sensible Arbeit fortgesetzt. Detaildarstellungen und Kommentierungen sind hier immer wieder sinnvoll:</em></p>
<p><em> </em></p>
<div id="attachment_1304" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><em> </em><em><a href="http://www.pixelio.de"><img class="size-full wp-image-1304" title="Esel" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2009/10/297334_R_by_mad-max_pixelio-500.jpg" alt="© mad-max / PIXELIO" width="500" height="483" /></a></em><p class="wp-caption-text">© mad-max / PIXELIO</p></div>
<blockquote><p>Frage 14. Wie beurteilt und bewertet die Landesregierung rechtlich den im Artikel &#8220;<a title="Abitur verkauft - 9. Nachlese und die Copyrightfrage" href="http://www.bildungswirt.de/2008/11/10/abitur-verkauft-9-nachlese-und-die-copyrightfrage/">Abitur verkauft &#8211; 9. Nachlese und die Copyrightfrage</a>&#8221; unter Punkt 2 dargestellten Sachverhalt (bitte mit Begr&#252;ndung)?<br />
&#8220;Bei der Dokumentation von Pr&#252;fungen ist zu unterscheiden in; a) Aufgabenstellungen, b) Material, also Texte, Bilder, Grafiken und c) L&#246;sungen, Hinweise, Bewertungsma&#223;st&#228;be. F&#252;r a) und c) gibt es kein Copyright, da Aufgaben und L&#246;sungen von Lehrerinnen und Lehrern im hessischen Schuldienst erstellt und in der Regel durch Deputatstunden (Unterrichtsentlastung) verg&#252;tet wurden. A) und c) k&#246;nnten f&#252;r alle F&#228;cher kostenfrei und problemlos im Internet zur Verf&#252;gung gestellt werden. Der Sch&#252;ler hat zeit- und ortsungebunden ein Recht darauf, zu erfahren, was von ihm im ‚&#246;ffentlichen Pr&#252;fungsakt’ verlangt wird.&#8221;</p>
<p>Antwort 14: „Die Rechte an den isolierten Aufgabenstellungen und den von Landesbediensteten erstellten L&#246;sungshinweisen liegen beim Land Hessen und k&#246;nnen insoweit ohne Verletzung fremder Urheberrechte zug&#228;nglich gemacht werden.“</p></blockquote>
<p><strong>Gro&#223;e Einigkeit: Die Ministerin stimmt zu, dass das Land Hessen hier frei entscheiden, sprich alles im Internet kostenfrei ver&#246;ffentlichen k&#246;nnte. Dann kommt der „Haken“.</strong></p>
<blockquote><p>Antwort 14: „Dies betrifft jedoch lediglich Pr&#252;fungsarbeiten, die ohne jeden Bezug auf Texte oder sonstige Materialen, an denen Rechte Dritter bestehen, gestellt wurden. Der weit &#252;berwiegende Anteil von Pr&#252;fungsaufgaben beinhaltet jedoch fremde Texte oder sonstige Materialien, auf die sich die Fragen<br />
bzw. Aufgabenstellungen beziehen. Eine Ver&#246;ffentlichung der Aufgabenstellung ohne Materialien und lediglich mit L&#246;sungshinweisen w&#252;rde ein unvollst&#228;ndiges und verf&#228;lschtes Bild der Pr&#252;fungsaufgaben abgeben und w&#228;re damit zur Vorbereitung auf das Landesabitur nicht geeignet.“</p></blockquote>
<p><strong>Leider falsch oder sagen wir besser:  l&#252;ckenhaft von „Beratern“ informiert worden. Es gibt nur ganz selten „isolierte Aufgabenstellungen“. Aufgabenstellungen beziehen sich i.d.R. auf Material/Texte, die  wiederum frei sind oder mit geringem Aufwand frei gegeben werden k&#246;nnen. Eine Ver&#246;ffentlichung ohne Materialien steht deshalb gar nicht zur Diskussion.</strong></p>
<blockquote><p>Frage 15. Wie beurteilt und bewertet die Landesregierung rechtlich den im Artikel &#8220;<a title="Abitur verkauft - 9. Nachlese und die Copyrightfrage" href="http://www.bildungswirt.de/2008/11/10/abitur-verkauft-9-nachlese-und-die-copyrightfrage/">Abitur verkauft &#8211; 9. Nachlese und die Copyrightfrage</a>&#8221; unter Punkt 3 dargestellten Sachverhalt  (bitte mit Begr&#252;ndung)?  &#8220;Kommen wir zum heiklen Punkt: b) Material. Hier gilt es zu unterscheiden  zwischen kostenfreiem und in der Regel frei verwendbarem Material einerseits und  kostenpflichtigem und zustimmungsabh&#228;ngigem Material andererseits. Diese Copyright- Pr&#252;fung kann durch alle F&#228;cher ohne gro&#223;en Arbeitsaufwand durchgef&#252;hrt  werden, vorzugsweise bei den 12 genannten F&#228;chern (1. und 2. Staffel). Exemplarisch  will ich das an einigen F&#228;chern zeigen. Der Grundsatz gilt: Alle Texte, die  &#228;lter als 70 Jahre sind, k&#246;nnen von jedermann frei verwendet werden, unterliegen  also keinem Copyright! Aus der vorgeschriebenen Leseliste im Fach Deutsch folgt,  dass fast alle Texte copyrightfrei sind, z.B. Goethe, Schiller, Fontane, B&#252;chner…<br />
Analog gilt das f&#252;r Texte in Geschichte und Latein zu 95%. Besondere Schlauberger  kommen allerdings auf die ‚Gesch&#228;ftsidee’ zu sagen: Ja, die Texte sind copyrightfrei, aber nicht mein Layout. Dann nimmt man eben den Text, bastelt sich in  10 Minuten sein eigenes Layout und schon ist das Problem gel&#246;st. In den F&#228;chern Mathematik, Chemie und Physik ist das Copyright marginal. Fast alles ist von den  Lehrerinnen und Lehrern selbst erstellt, z.B. Formeln, Symbolketten, einfache Grafiken, Versuchsbeschreibungen. Zus&#228;tzlich gibt es &#8211; wie jetzt schon &#252;blich &#8211;  netzver&#246;ffentlichte Handreichungen.&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>Antwort15: Es trifft zu, dass <a title="Gesetze im Internet" href="http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__64.html">Urheberrechte nach § 64</a> Urheberrechtsgesetz siebzig Jahre  nach dem Tod des Urhebers erl&#246;schen. Dass dies &#8211; wie in dem zitierten Internetartikel beschrieben &#8211; f&#252;r &#8220;fast alle Texte&#8221; in den Abiturpr&#252;fungsarbeiten  im Fach Deutsch und Latein zutreffen soll, sodass diese keinerlei<br />
Einschr&#228;nkungen durch Rechte Dritter unterliegen, ist jedoch nicht zutreffend.  Dies trifft f&#252;r alle weiteren mehr als 40 F&#228;cher im Landesabitur zu.</p></blockquote>
<p><strong>„Es trifft zu …“ – genau, so sehen wir das auch. Leider fehlt hier im Weiteren von der Landesregierung ein nachvollziehbares Argument. Zu Deutsch und Copyright siehe oben in der Frage. Die Regierung hat dem nichts entgegenzusetzen. Goethe, Schiller, Fontane, B&#252;chner…gr&#252;&#223;en copyrightfrei. Ansonsten empfehle ich Seneca, Plinius oder Cicero lesen – ca. 2000 Jahre  alte Texte, copyrightfrei, einfach immer wieder erhellend, f&#252;r jedermann verf&#252;gbar.</strong></p>
<blockquote><p>Antwort 15: „Die vorgeschlagene Copyright-Pr&#252;fung w&#252;rde einen erheblichen Aufwand  erfordern, indem die Quellen und Texte der unterschiedlichen Aufgabenvorschl&#228;ge f&#252;r jedes Fach einzeln urheberrechtlich gepr&#252;ft werden m&#252;ssten. Der  damit verbundene Aufwand steht in keiner vern&#252;nftigen Relation im Vergleich  zu der derzeit gew&#228;hlten Bereitstellung von Aufgaben an den Schulen.“</p></blockquote>
<p><strong>Leider auch falsch. L&#246;sungen hatten wir schon vor &#252;ber 1 Jahr angeboten: pragmatisch, schnell, kosteng&#252;nstig. Von „erheblichem Aufwand“ kann keine Rede sein. Und zur sog.  „vern&#252;nftige Relation“ – einfach praxisfremd, vgl. Kommentar zu Antwort 9, Teil 1.</strong></p>
<blockquote><p>Frage 16. Wie beurteilt und bewertet die Landesregierung rechtlich den im Artikel &#8220;Abitur  verkauft &#8211; 9. Nachlese und die Copyrightfrage&#8221; unter Punkt 4 dargestellten Sachverhalt  (bitte mit Begr&#252;ndung)?  &#8220;Kommen wir zum verbleibenden kleinen Kern des kostenpflichtigen Problems.  Autoren und Verlage werden in Bezug auf das Copyright verzerrt wahrgenommen  und falsch eingesch&#228;tzt. Autoren und Verlage haben kein Interesse an Konflikten  mit staatlichen Institutionen. Sie haben Interesse an Kooperation, an Werbung f&#252;r  den eigenen Namen und ihre Produkte und selbstverst&#228;ndlich immer an Gesch&#228;ften.  Schulbuchverlage erf&#252;llen eine wichtige Unterst&#252;tzungs- und Begleitfunktion  f&#252;r Unterricht, sind hoch kooperativ, flexibel und gespr&#228;chsbereit. Die Autoren  sind in der gro&#223;en Mehrheit selbst Lehrerinnen und Lehrer im Schuldienst und  Hochschuldienst (oder Pension&#228;re). Ein geschicktes staatliches Management bindet  sie in l&#228;ngerfristige Entscheidungen ein und sorgt f&#252;r eine Win-Win-Situation. Oft  erh&#228;lt man kostenfrei (oder f&#252;r einen kleinen symbolischen Obolus) Abdruckrechte  f&#252;r Texte, Bilder, Grafiken, wenn selbstverst&#228;ndlich die Quelle und &#8220;mit freundlicher  Genehmigung des XY-Verlages&#8221; genannt wird. Schulbuchverlage haben ein  hohes Interesse daran, dass ihre Produkte an den Schulen vor Ort im Gespr&#228;ch sind und auch immer wieder bestellt werden. Grunds&#228;tzlich gilt die gleiche Einsch&#228;tzung  zu kooperativem Verhalten auch bei gro&#223;en Medien wie zum Beispiel der FAZ, der FR, der ZEIT oder dem HR, wenn z.B. auf aktuelle Berichterstattung  zur&#252;ckgegriffen wird. Die Abdruckrechte f&#252;r &#8220;typische Zeitungsartikel&#8221; zu erhalten, eingesetzt z.B. im Fach Politik und Wirtschaft, ist wirklich kein ernsthaftes Problem. Zudem gibt es die M&#246;glichkeit, &#252;ber eine geringf&#252;gige, einmalige Jahreszahlung pauschal Abdruckrechte f&#252;r &#8220;aktuelle Berichterstattungen&#8221; und die Verwendung zum Abiturzweck zu erhalten. Flexible Amtsjuristen k&#246;nnten mit der VG-Wort Vertr&#228;ge/Pauschalen &#252;ber die Nutzungsrechte aushandeln, zumal die  Textl&#228;nge im Abitur in der Regel nicht 900 Worte &#252;bersteigen darf. Auf Einzelnachweise wird dann im Vorfeld verzichtet; nach dem Abitur kann Bilanz gezogen  werden. Insgesamt d&#252;rften sich die Zusatzkosten f&#252;r Dokumentation und Pr&#228;sentation auf nicht mehr als 1% (ein Prozent!) der &#246;ffentlichen Gesamtkosten belaufen.&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>Antwort16: Der Abschnitt aus dem zitierten Artikel beruht auf Mutma&#223;ungen, die einer  rechtlichen Bewertung nicht zug&#228;nglich sind. Es ist nicht richtig, dass die Autoren der gesch&#252;tzten Fremdtexte selbst &#8220;Lehrerinnen und Lehrer im  Schuldienst oder Hochschuldienst (oder Pension&#228;re)&#8221; sind, sodass es ohne<br />
Weiteres m&#246;glich sei, &#8220;kostenfrei (oder f&#252;r einen kleinen symbolischen Obolus)&#8221;  die erforderlichen Rechte f&#252;r Ver&#246;ffentlichungen zu erhalten. Das Spektrum der Materialien ergibt sich aus den unterschiedlichsten Quellen (Zeitschriften,  Zeitungen, Fach- und Lehrb&#252;cher aus dem Schul- und Hochschulbereich<br />
u.a.), sodass f&#252;r jede einzelne Quelle die Rechte gepr&#252;ft und ggf. die  Genehmigung eingeholt werden m&#252;sste. Der damit verbundene personelle und finanzielle Aufwand steht in keiner vern&#252;nftigen Relation im Vergleich zu der  derzeit gew&#228;hlten kostenfreien Bereitstellung von Aufgaben.</p></blockquote>
<p><strong>„Der Abschnitt aus dem zitierten Artikel beruht auf Mutma&#223;ungen, die einer rechtlichen Bewertung nicht zug&#228;nglich sind.“ Bitte keine Ablenkungsman&#246;ver. Es geht nicht um „Mutma&#223;ungen“, sondern um reichlich praxisnahe Erfahrungen, wie man Probleme l&#246;st. Will die Landesregierung etwa behaupten, dass die erfahrungsbezogene Einsch&#228;tzung des Bildungswirts aus der Luft gegriffen sei: „Autoren und Verlage haben kein Interesse an Konflikten mit staatlichen Institutionen. Sie haben Interesse an Kooperation, an Werbung f&#252;r den eigenen Namen und ihre Produkte und selbstverst&#228;ndlich immer an Gesch&#228;ften. Schulbuchverlage erf&#252;llen eine wichtige Unterst&#252;tzungs- und Begleitfunktion f&#252;r Unterricht, sind hoch kooperativ, flexibel und gespr&#228;chsbereit.“??<br />
Welche eigenen „Mutma&#223;ungen“ stellt die Landesregierung dann an? „Das Spektrum der Materialien ergibt sich aus den unterschiedlichsten Quellen …“ – das bestreitet niemand, denn es entspricht der Aussage des Bildungswirts. Falsch ist jedoch, dass man die Genehmigung f&#252;r jedes einzelne Material bei immer neuen Eigent&#252;mern einholen muss. Ein Beispiel: Allein mit Materialien von Suhrkamp und Cornelsen (enge Verlagspartnerschaft) k&#246;nnte man gro&#223;e Teile des Landesabiturs abdecken. Aber keine Angst: Die Verlage &#246;ffnen gern ihre Pforten; „Autoren und Verlage haben kein Interesse an Konflikten mit staatlichen Institutionen.“ Vgl. ausf&#252;hrlich die Aussagen in Frage 16. „Win-win-Situationen“ sollte man nicht unbedacht verspielen.</strong></p>
<blockquote><p>Frage 17. Wie beurteilt und bewertet die Landesregierung rechtlich den im Artikel &#8220;<a title="Abitur verkauft - 9. Nachlese und die Copyrightfrage" href="http://www.bildungswirt.de/2008/11/10/abitur-verkauft-9-nachlese-und-die-copyrightfrage/">Abitur verkauft &#8211; 9. Nachlese und die Copyrightfrage</a>&#8221; unter Punkt 7 dargestellten Sachverhalt  (bitte mit Begr&#252;ndung)?  &#8220;Das Ministerium vertritt in diesem Fall einen seltsam verengten Begriff von  &#214;ffentlichkeit bzw. von &#8220;&#246;ffentlichem Zugriff&#8221;. Dem gegen&#252;ber muss betont werden,  dass eine schul- und bildungspolitische &#214;ffentlichkeit aus Sch&#252;lern, Lehrern,  Eltern, lokalen Schultr&#228;gern, universit&#228;rer Fach&#246;ffentlichkeit und den Medien besteht.  Mit zwei CDs pro betroffener Schule (oder eine CD f&#252;r einen besonders privilegierten  Journalisten) kann das nicht geleistet werden. Das angemessene Medium  ist das Internet.&#8221;<br />
Antwort 17: „Auf die Antwort zu Frage 1 wird verwiesen.“</p></blockquote>
<p><strong>Wie bitte? Denkfehler im System oder einfach plumpe Verweigerung? Die Antwort zu  Frage 1 passt nicht zur Frage 17. Die &#214;ffentlichkeit wird ausgeschlossen.</strong></p>
<blockquote><p>Frage 20. Wie plant die Landesregierung zu gew&#228;hrleisten, dass zuk&#252;nftig jede hessische  Sch&#252;lerin und jeder hessischer Sch&#252;ler verbindlich in Besitz der notwendigen Pr&#252;fungs- und &#220;bungsaufgaben kommt, was laut zahlreichen Sch&#252;lerhinweisen aktuell  nicht der Fall ist?<br />
Antwort 20: „Auf die Antwort zu Frage 9 wird verwiesen.“</p></blockquote>
<p><strong>Verweigerungshaltung ist auch eine Antwort. Sie tr&#228;gt jedoch nicht lange.</strong></p>
<blockquote><p>Frage 21. Wie bewertet die Landesregierung in Anbetracht der Kosten-Nutzen-Relation  (Nutzen: ca. 10.000 Euro &#246;ffentliche Mehreinnahmen bisher; Kosten: aufgrund von Kopiernotwendigkeiten gestiegene Personal- und Sachkosten, Landesabitur ist  nicht mehr frei zug&#228;nglich und somit sozial selektiver geworden, Sch&#252;ler m&#252;ssen Geld f&#252;r gute Abiturvorbereitung ausgeben, den Steuerzahlern ist j&#228;hrlich ein  &#8220;Schaden&#8221; bzw. &#8220;Verlust&#8221; in H&#246;he von 2 bis 2,5 Millionen Euro entstanden) die Entscheidung zur Ver&#228;u&#223;erung des Landesabiturs und ist sie bereit, diese binnen  welcher Frist zu revidieren?</p>
<p>Antwort 21: Die Abituraufgaben stehen Lehrkr&#228;ften sowie Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern an hessischen Schulen kostenfrei zur Verf&#252;gung. Dieses Verfahren stellt auch aus Sicht der Landesregierung das gegenw&#228;rtig g&#252;nstigste Verfahren dar.  Deshalb ist derzeit nicht daran gedacht, dieses Verfahren zu modifizieren.</p></blockquote>
<p><em>(Die Antwort der Landesregierung wurde von Kultusministerin Dorothea Henzler  am 20.08.2009 unterschrieben und am 08.September 2009 im <a title="Anfrage der Linken (pdf) 2009" href="http://starweb.hessen.de/starweb/LIS/servlet.starweb?path=LIS/PdPi_FLMore18.web&amp;search=WP%3d18+and+R%3d603&amp;search2=20090406131521">Landtagsinformationssystem</a> ver&#246;ffentlicht ) </em></p>
<p><strong>Die unendliche Geschichte kann man nur beenden, wenn man das Buch zuklappt und ein neues Spiel beginnt.  Eine freie Demokratin kann den freien Zugang zu Aufgaben, Materialien und L&#246;sungen gew&#228;hrleisten und damit Transparenz und „Bildung als B&#252;rgerrecht“ herstellen.</strong></p>
<p>(Jeder Kritiker sollte selbstverst&#228;ndlich auch bereit sein, konstruktive und effiziente L&#246;sungen anzubieten. Neben den zahlreichen Angeboten der Probleml&#246;sung , besch&#228;ftigt sich Teil 3  genau mit dieser Aufgabe: Was hei&#223;t im „Abiturstreit“, Vernunft auf der H&#246;he der Zeit aktiv zu gestalten? Erscheint in K&#252;rze.)</p>
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		<title>Lehrer und Materialsuche &#8211; der etwas andere Blog</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 18:49:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lehrer sind Sammler und J&#228;ger; regelm&#228;&#223;ig auf der Suche nach neuen Unterrichtseinheiten und geeigneten Materialien. Zunehmend wird das Internet in seiner galaktischen Gr&#246;&#223;e mit unendlichen Informations- und Meinungsstr&#246;men entdeckt. Warum nicht auch einmal, ab vom mainstream, in clever gemachte Blogs reinschauen. Hier habe ich einen der etwas anderen Art gefunden: Witzige Sachen, Politikwissenschaft und Populismus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lehrer sind Sammler und J&#228;ger</strong>; regelm&#228;&#223;ig auf der Suche nach neuen Unterrichtseinheiten und geeigneten Materialien. Zunehmend wird das Internet in seiner galaktischen Gr&#246;&#223;e mit unendlichen Informations- und Meinungsstr&#246;men entdeckt. Warum nicht auch einmal, ab vom mainstream, in clever gemachte Blogs reinschauen.</p>
<p>Hier habe ich einen der etwas anderen Art gefunden:  <strong>Witzige Sachen, Politikwissenschaft und Populismus – der etwas andere Webblog</strong>:<br />
http://www.literaturasyl.de/  <strong></strong></p>
<p><strong>Kostprobe zur Finanzkrise</strong> in sprachlich sehr salopper Form:<br />
&#8220;Alles hat vor ein paar Jahren ganz langsam angefangen, als  die ganzen Spekulanten ein bisschen frustriert von neuen Markt waren und nicht mehr jede Aktie die ein Dot, Com, De oder sonstwas enthielt 2000% Gewinn pro Tag abwarf. Entt&#228;uscht wendete man sich ab und sucht nach neuen M&#246;glichkeiten Geld zu generieren, wo eigentlich gar keins ist. Man kam auf die Idee wieder bodenst&#228;ndige Anlagen ins Programm aufzunehmen und so fand man den amerikanischen Privatmenschen. Diese bauen wie die Menschen hier gerne ein Eigenheim und daran ist absolut nichts verwerfliches. Man schuftet und holt sich f&#252;r den Rest einen Kredit bei der Bank und stottert diesen dann im Laufe der Jahre wieder ab. Der Kredit wird &#252;ber das Haus abgesichert durch eine Grundschuld oder eine Hypothek. Ein schlaues und sicheres System. Na ja, vielleicht nicht ganz so sicher, wie man immer dachte,&#8230;<br />
Mehr: http://www.literaturasyl.de/?p=650</p>
<p>Wer ebenfalls einen besonderen Blog vorstellen will, einfach mal beim Bildungswirt melden.</p>
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		<title>Bundestagswahl und Piratenpartei</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 16:10:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die vier Parteien &#8211; SPD, CDU, Gr&#252;ne, FDP sind bekannt und erhalten seit vielen Jahren entsprechendes Medienecho. Die Linke wurde erst geschm&#228;ht, aber seit den j&#252;ngsten Erfolgen bei den Landtagswahlen inzwischen von allen ernst genommen. Personell hei&#223;t das auch: &#8220;Oskar&#8221; ist wieder zur&#252;ck. Und jetzt die Piratenpartei. F&#252;r welche Ziele steht sie? Zieht sie wom&#246;glich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die vier Parteien &#8211; SPD, CDU, Gr&#252;ne, FDP sind bekannt und erhalten seit vielen Jahren entsprechendes Medienecho. Die Linke wurde erst geschm&#228;ht, aber seit den j&#252;ngsten Erfolgen bei den Landtagswahlen inzwischen von allen ernst genommen. Personell hei&#223;t das auch: &#8220;Oskar&#8221; ist wieder zur&#252;ck.<br />
Und jetzt die<a title="Piratenpartei 2009" href="http://www.online-artikel.de/article/piratenpartei-groesste-partei-nach-den-gruenen-26496-1.html"> Piratenpartei.</a> F&#252;r welche Ziele steht sie? Zieht sie wom&#246;glich in den n&#228;chsten Bundestag ein?<br />
Hier einige unterschiedliche Beitr&#228;ge und Links, damit man/frau sich ein Bild machen kann.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/0JmnRmeFy_g&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/0JmnRmeFy_g&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/kx4__umnAxs&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/kx4__umnAxs&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a title="Piratenpartei, Bildungswirt und Freitag" href="http://www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt/piraten-entern-den-deutschen-bundestag" target="_blank">http://www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt/piraten-entern-den-deutschen-bundestag</a></p>
<p><a title="Freitag - Piratenpartei - Junge Freiheit" href="http://www.freitag.de/politik/0938-junge-freiheit-seipenbusch-fragebogen" target="_blank">http://www.freitag.de/politik/0938-junge-freiheit-seipenbusch-fragebogen</a></p>
<p><a title="Freitag - Priaten" href="http://www.freitag.de/community/blogs/schwarzbart/piraten-ein-kurs-ueber-den-tag-hinaus" target="_blank">http://www.freitag.de/community/blogs/schwarzbart/piraten-ein-kurs-ueber-den-tag-hinaus</a></p>
<p><a title="Die Revolution der Piraten - FAZ - Schirrmacher - Aufstieg der Nerds" href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~ECDFFB52576C1433783CB47AB44B8426F~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~ECDFFB52576C1433783CB47AB44B8426F~ATpl~Ecommon~Scontent.html</a></p>
<p><a href="http://www.tutsi.de/die-reine-wahrheit-antwort-der-piratenpartei-auf-die-luegen-der-fdp/2009/09/21/tutsi-blog-aktuell/" target="_blank">http://www.tutsi.de/die-reine-wahrheit-antwort-der-piratenpartei-auf-die-luegen-der-fdp/2009/09/21/tutsi-blog-aktuell/</a></p>
<p><a title="Piratenpartei und U18" href="http://winfuture.de/news,50053.html" target="_blank">http://winfuture.de/news,50053.html</a></p>
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		<title>Was macht Computerspiele attraktiv?</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 18:58:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Bevc</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht, dass nicht noch mehr negative Aspekte h&#228;tten aufgez&#228;hlt werden k&#246;nnen. Aber wie der geneigte Leser ja schon gemerkt hat, gibt es bisher nicht einmal eindeutigen Belege daf&#252;r, wie „sch&#228;dlich“ Computerspiele wirklich sind.  Wer es eindeutig mag, sei auf folgendes, leider recht dummes Buch &#252;ber Computerspiele- und TV Gewalt  und ihre Wirkung hingewiesen: Da spiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht, dass nicht noch mehr negative Aspekte h&#228;tten aufgez&#228;hlt werden k&#246;nnen. Aber wie der geneigte Leser ja schon gemerkt hat, gibt es bisher nicht einmal eindeutigen Belege daf&#252;r, wie „sch&#228;dlich“ Computerspiele wirklich sind.  Wer es eindeutig mag, sei auf folgendes, leider recht dummes Buch &#252;ber Computerspiele- und TV Gewalt  und ihre Wirkung hingewiesen: Da spiel ich nicht mit, herausgegeben von <a href="http://www.amazon.de/spiel-ich-nicht-Unterhaltungsgewalt-Computerspielen/dp/3403042685/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1247130567&amp;sr=1-1">Rolf und Renate H&#228;nsel</a>.</p>
<p>Nun zur eigentlichen Frage: Was macht Computerspiele attraktiv?</p>
<p>Dieses Thema ist recht kurz abzuhandeln:</p>
<ol>
<li>Die (meisten) Computerspiele lassen sich den F&#228;higkeiten des Spielers anpassen. D.h. jeder kann die Spiele mit einem solchen Schwierigkeitsgrad spielen, dass weder eine &#220;ber- noch Unterforderung auftritt. Auf diese Weise l&#228;&#223;t sich Frust beim Spielen vermeiden, der entweder darin besteht, dass das Spiel keine Herausforderung ist und ergo langweilig wird bzw. dass es nicht zu schwierig ist und daher frustrierend. Beide F&#228;lle f&#252;hren i.d.R. zum Spielabbruch.<br />
Nur jedoch bei der richtigen Mischung zwischen Spielfluss und ausreichend Herausforderung kann es zum sog. „Flow“-Erlebnis kommen (<a href="http://www.amazon.de/Das-flow-Erlebnis-Jenseits-Langeweile/dp/3608953388/ref=sr_1_8?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1248163021&amp;sr=8-8">Mihaly Csikszentmihalyi, Das flow &#8211; Erlebnis: Jenseits von Angst und Langeweile im Tun aufgehen</a>).</li>
<li>Die drei Komponenten Macht, Kontrolle und Herrschaft (<a href="http://www.bpb.de/themen/RSE41Q,0,Warum_eigentlich_spielt_jemand_Computerspiele.html">Fritz, Warum eigentlich spielt jemand Computerspiele?</a>),  die der Spieler in Computerspielen ausleben kann, sind die Elemente, die diese Spiele f&#252;r viele attraktiv machen (vgl. dazu allgemein f&#252;r das Spiel: <a href="http://www.amazon.de/Psychologie-Spiels-Ein-handlungstheoretischer-Ansatz/dp/3407220464/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1248163639&amp;sr=1-1">Oerter, Psychologie des Spiels</a>). Gerade Kinder und Jugendliche k&#246;nnen diese Elemente im echten Leben eher selten in vollen Z&#252;gen auskosten.</li>
<li> Drei weitere Elemente, die das Computerspielen attraktiv machen, sind die von Klimmt beschriebenen Faktoren des Unterhaltungserlebens:<br />
1. Selbstwirksamkeitserleben,<br />
2. das Prinzip der Spannung und L&#246;sung und<br />
3. die simulierte Lebenserfahrung.<br />
Das erste meint, dass der Spieler beim Spielen erf&#228;hrt, dass seine Handlungen den entscheidenden Unterschied ausmachen; das zweite bedeutet, dass das Spielerleben ein best&#228;ndiger Prozess des Spannungsaufbaus durch das Spielgeschehen ist. Der Spieler ist gezwungen, eine Probleml&#246;sungsstrategie zu entwerfen und durch sie eine L&#246;sung des Problems zu erreichen. Damit kommt es auch zur L&#246;sung der Spannung durch die erfolgreiche Umsetzung der L&#246;sungsstrategie des Spielers durch den Spieler. Das dritte Moment des Unterhaltungserlebens, die simulierte Lebenserfahrung, bietet den Spielern die M&#246;glichkeit der &#220;bernahme einer interaktiven Handlungsrolle. (Christoph Klimmt (2006), Computerspielen als Handlung,  K&#246;ln, 95-102.)</li>
<li>Last but not least sind die sozialen Aspekte des Computerspielens nicht zu vernachl&#228;ssigen, gerade im Fall von Mehrspielerspielen. Neben den Freundschaften die via Computerspiele gekn&#252;pft und gepflegt werden, sind Computerspiele heutzutage auch eines der Leitmedien der jungen Generation.  Wer Computerspiele spielt und sich mit ihnen auskennt, kann davon dadurch bei seinen Altersgenossen Anerkennung  finden.In vielen der  MMORPGs (Massively Multiplayer Online Role-Playing Games) kommt es zu Gemeinschaftsbildung und starker Gruppenzugeh&#246;rigkeit. Die Spiele, die meist in Fantasiesettings spielen, bieten vieles, was die heutige Gesellschaft nicht mehr bietet: Die Gemeinschaft ist dem Anderen und Fremden sowie dem Verschiedenen gegen&#252;ber ablehnend eingestellt, sie beruht auf Homogenit&#228;t und (Ab-)Geschlossenheit der Gedankenwelt. Die Gemeinschaft stellt sich uns als eine Welt dar, die klar umrissene und kontrollierte Grenzen hat. In ihr hat jedes Mitglied einen bestimmten Platz, der dem jeweiligen Individuum Sicherheit und eine klare Verortung in der gemeinschaftlichen Hierarchie gibt. Richtig und falsch, gut und b&#246;se sind eindeutig zu erkennen (vgl. dazu ausf&#252;hrlich meinen Aufsatz in Tobias Bevc und Holger Zapf (Hg.) (2009), Wie wir spielen, was wir werden. Computerspiele in unserer Gesellschaft, Konstanz, 141-160). (<a href="http://www.spiele-politik.de/">http://www.spiele-politik.de/</a>)</li>
<li>Viele Computerspiele machen einfach Spa&#223;!</li>
</ol>
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		<title>Zum BlogDay 5 Blogs zu empfehlen</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 13:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frankmackay</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 31. August 2009 ist BlogyDay und hier 5 empfohlene Blogs: eduFutureBlog - Viele Gedankenanst&#246;&#223;e f&#252;r die M&#246;glichkeiten (zuk&#252;nftigen) Lernens im Wechselspiel mit Web 2.0 Werkzeugen DieKretzschmars &#8211; Ein Blog zum Thema WordPress und mit einem st&#228;ndig weiterentwickelten WordPress Theme: dKret (vielleicht das n&#228;chste f&#252;r den BW) Fehlermeldungen.Pons &#8211; Ein gelungener Firmenblog zu einem Produkt! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.blogday.org/" target="_blank"><img src="http://www.blogday.org/images/badge_red.gif" alt="Blog Day 2009" width="310" height="130" /></a></p>
<p>Am 31. August 2009 ist <a title="BlogyDay Seite" href="http://www.blogday.org/" target="_blank">BlogyDay</a> und hier 5 empfohlene Blogs:</p>
<ol>
<li><a title=" eduFutureBlog Trends &amp; Experimente f&#252;r modernes (e)Learning" href="http://edufuture.de" target="_blank">eduFutureBlog </a>- Viele Gedankenanst&#246;&#223;e f&#252;r die M&#246;glichkeiten (zuk&#252;nftigen) Lernens im <a title="eduFuture" href="http://edufuture.de/2009/08/26/faszination-an-mobilem-lernen/" target="_blank">Wechselspiel mit Web 2.0 Werkzeugen</a></li>
<li><a title="Blog von diekretzschmars" href="http://diekretzschmars.de/" target="_blank">DieKretzschmars</a> &#8211; Ein Blog zum Thema WordPress und mit einem st&#228;ndig weiterentwickelten WordPress Theme: <a title="WordPres Theme dKret" href="http://diekretzschmars.de/2009/08/aendern-der-grundeinstellungen-von-my-dkret3/" target="_blank">dKret</a> (vielleicht das n&#228;chste f&#252;r den BW)</li>
<li><a title="PONS" href="http://fehlermeldungen.pons.eu/" target="_blank">Fehlermeldungen.Pons</a> &#8211; Ein <a title="PONS" href="http://fehlermeldungen.pons.eu/2009/08/vom-apostroph-der-mehr-sein-wollte/" target="_blank">gelungener Firmenblog</a> zu einem Produkt! Hoffentlich geht Ihnen nicht die Luft aus.</li>
<li><a title="MayDealz zum BlogDay" href="http://www.mydealz.de" target="_blank">myDealZ</a> &#8211; Klar und deutliche Produktempfehlungen mit einer hilfreichen Kommentar Community</li>
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</ol>
<p>Weitere BlogDay Empfehlungen bei <a title="technorati zum BlogDay" href="http://technorati.com/tag/blogday2009" target="_blank">Technorati</a> und <a rel="tag" href="http://technorati.com/tag/blogday2009"><img style="border: 0pt none; vertical-align: middle; margin-left: 0.4em;" src="http://static.technorati.com/static/img/pub/icon-utag-16x13.png?tag=blogday2009" alt=" " />blogday2009</a> .</p>
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		<title>Negative Aspekte von Computerspielen</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 08:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Bevc</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Teil 1: Machen Computerspiele s&#252;chtig? Einer der Einw&#228;nde gegen Computerspiele, der m. E. sehr schwer wiegt, ist wohl ihr Suchtpotential. Dieses Suchtpotential haben aufgrund der sozialen Komponente vor allem die MMORPGs, in geringerem Ma&#223;e aber auch Einzelspielerspielen. Ob die Computerspielsucht tats&#228;chlich als Sucht im medizinischen Sinne gelten kann, dar&#252;ber streiten Experten. Der Kinderpsychologe Wolfgang Bergmann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Teil 1: Machen Computerspiele s&#252;chtig?</strong></p>
<p>Einer der Einw&#228;nde gegen Computerspiele, der m. E. sehr schwer wiegt, ist wohl ihr Suchtpotential. Dieses Suchtpotential haben aufgrund der sozialen Komponente vor allem die MMORPGs, in geringerem Ma&#223;e aber auch Einzelspielerspielen. Ob die Computerspielsucht tats&#228;chlich als Sucht im medizinischen Sinne gelten kann, dar&#252;ber streiten <a href="http://pressetext.de/news/070627036/computerspiele-sucht-als-psychische-erkrankung/">Experten</a>.</p>
<p>Der Kinderpsychologe Wolfgang Bergmann ist der Auffassung, dass Computerspieler s&#252;chtig werden k&#246;nnen und nennt daf&#252;r in seinem mit Gerald H&#252;ther geschriebenen Buch „<a href="http://www.buecher-wiki.de/index.php/BuecherWiki/Computers%FCchtig">Computers&#252;chtig</a>“  eine Reihe von Gr&#252;nden: die M&#246;glichkeit Anerkennung zu finden, Kontakt zu Gleichgesinnten zu haben oder aber Abenteuer zu erleben, wird als derma&#223;en attraktiv empfunden, dass das Spielen zur Sucht werden kann. Denn Computerspiele seien Bed&#252;rfnisbefriedigungsmaschinen.</p>
<p>In einem <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/technology/7746471.stm">Beitrag </a>der BBC wird hingegen das Argument stark gemacht, dass viele der Spieler, die zu viel spielen, nicht als S&#252;chtige zu bezeichnen sind, sondern als „compulsive Players“, also als Gewohnheitsspieler bzw. als zwanghafte Spieler.  Solche Spieler ben&#246;tigten eine andere Therapie als f&#252;r S&#252;chtige. Dennoch, darin sind sich die Experten einig, geht eine nicht zu untersch&#228;tzende Anziehungskraft von Computerspielen aus, die gerade Jungen gef&#228;hrdet.<br />
Spricht man mit Lehrern (das ist nun nicht repr&#228;sentativ!) h&#246;rt man oft die Klage, dass die Sch&#252;ler (nota bene: die m&#228;nnlichen Sch&#252;ler) eigentlich nur noch ein Thema haben: Computerspiele. Und, dass sie den Eindruck haben, dass viele ihrer Sch&#252;ler nur noch Computerspiele spielen in ihrer Freizeit.<br />
Lassen wir einmal die Zahlen sprechen: laut <a href="http://www.bildungswirt.de//www.mpfs.de/index.php?id=129">JIM Studie 2008</a> liegt die durchschnittliche t&#228;gliche Spielzeit am Computer bei den Jungen wochentags bei 91 Minuten und am Wochenende bei 2 Stunden. Dazu kommt die Zeit, die diese Spieler verwenden, um entsprechende Zeitschriften zu lesen, einschl&#228;gige Internetseiten zu besuchen und eventuell selbst tatkr&#228;ftig in Foren und Wikis aktiv zu sein. Also in der Tat ein zeitintensives Hobby.</p>
<p>Selbst wenn Computerspiele also nicht s&#252;chtig machen, rauben sie – so die Kritiker &#8211; also viel Zeit, die auf andere Weise vielleicht sinnvoller zu nutzen w&#228;re: Schulaufgaben machen, Musizieren, Sport treiben etc. (dieses Argument wird vor allem von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Pfeiffer">Prof. Pfeiffer</a> angef&#252;hrt). Aber wer bestimmt eigentlich, was sinnvoll(er) ist?</p>
<p>Die entscheidende Frage ist daher m.E.: <strong><br />
Was macht das reale Leben so unattraktiv, dass man sich derart intensiv ins Virtuelle st&#252;rzen muss?</strong> Vielleicht kommt man der Antwort auch auf die Spur, indem man andersherum fragt: Was macht Computerspiele so attraktiv? Der Versuch, darauf Antworten zu geben, folgt in Teil 3. Das n&#228;chste Mal geht es erst einmal um einige weitere negative Aspekte von Computerspielen.</p>
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		<title>Positive Aspekte von Computerspielen</title>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 09:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Bevc</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Teil 2 der Artikelserie &#8220;Computerspiele&#8221;: Um den negativen Schlagzeilen, die die Berichterstattung &#252;ber die Wirkung von Computerspielen dominieren, etwas entgegenzusetzen, werde ich heute &#252;ber die positiven Aspekte schreiben, die die Nutzung von Computerspielen zeitigen k&#246;nnen. Zun&#228;chst einmal sind folgende Punkte zentral f&#252;r die positive Bewertung von Computerspielen: Sie machen Spa&#223;, und zwar sowohl M&#228;dchen als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Teil 2 der Artikelserie &#8220;Computerspiele&#8221;:</strong><br />
Um den negativen Schlagzeilen, die die Berichterstattung &#252;ber die Wirkung von Computerspielen dominieren, etwas entgegenzusetzen, werde ich heute &#252;ber die positiven Aspekte schreiben, die die Nutzung von Computerspielen zeitigen k&#246;nnen.</p>
<p>Zun&#228;chst einmal sind folgende Punkte zentral f&#252;r die positive Bewertung von Computerspielen:<br />
<strong>Sie machen Spa&#223;, und zwar sowohl M&#228;dchen als auch Jungen, und sie sind in allen Bildungsschichten beliebt</strong>. Hierbei ist zu bemerken, dass es zwischen den Geschlechtern Unterschiede in den bevorzugt gespielten Genres gibt (Details hierzu wieder die Kim und Jim-Studien). Der Spa&#223; eine intrinsische Motivation zur Folge, sich mit diesem Medium auseinanderzusetzen – d. h. alle weiteren positiven Aspekte werden daher freiwillig und frohgemut aufgenommen.</p>
<p>Die freiwillige Auseinandersetzung mit den Strukturen und Inhalten von Computerspielen (wohlgemerkt: bei reinen Unterhaltungsspielen!) k&#246;nnen also durchaus positive „Nebenwirkungen“ haben, wie in der Forschung immer wieder hervorgehoben wird. Dazu muss man nicht in die angels&#228;chsischen L&#228;nder gehen (z.B. James Paul Gee, um einmal den bekanntesten zu nennen. Ein exemplarischer Text von ihm: <a href="http://www.academiccolab.org/resources/documents/Good_Learning.pdf">„Good Video Games and Good Learning“</a>. Auch hierzulande gibt es durchaus einige Vertreter, die aus (medien-)p&#228;dagogischer Perspektive den Computerspielen Positives abgewinnen k&#246;nnen. Mit einer Forschergruppe des <a href="http://www.jff.de">JFF</a> kann man feststellen, dass Computerspiele durchaus kompetenzf&#246;rderliche Potentiale haben (<a href="http://www.jff.de/dateien/Kurzfassung_computerspiele.pdf">Kurzfassung</a>, <a href="http://www.abwf.de/content/main/publik/report/2005/report-92b.pdf">Langfassung</a>). So werden dort zum Beispiel Adaptivit&#228;t, Motivationsf&#246;rderung und die M&#246;glichkeit des Probehandelns positiv hervorgehoben. Johannes Fromme von der Universit&#228;t Magdeburg betont zun&#228;chst, dass f&#252;r Computerspiele dasselbe gilt wie f&#252;r andere Medien: Im Umgang mit ihnen (also in der Mediensozialisation) erwerben die Spieler auf die Medien selbst bezogene Kompetenzen. Insofern, so Fromme und Biermann in ihrem Aufsatz „Identit&#228;tsbildung und politische Sozialisation“ (<a href="http://www.uvk.de/buch.asp?ISBN=9783867640510&amp;WKorbUID=774420&amp;TITZIF=2126&amp;be=&amp;uBe=">in Druck</a>), erwirbt man durch das Spielen von Computerspielen „computer literacy“ (wobei, wie die Autoren anmerken, es noch diskussionsw&#252;rdig ist, ob man hier von einer allgemeinen Computer-Literarit&#228;t sprechen kann, oder nur von einer „Computerspiel-Literarit&#228;t“). Diese lasse sich von der durch die Printmedien gepr&#228;gten Literarit&#228;t dadurch unterscheiden, dass sie eher „visuell-r&#228;umlich“ als „verbal-symbolisch“ gepr&#228;gt sei. Dem m&#246;chte ich nur hinzuf&#252;gen, dass sie vor allem auch noch „visuell-symbolisch“ gepr&#228;gt ist, wie auch schon die anderen visuellen Medien wie TV und Film. Dabei handelt es sich keinesfalls um eine triviale Literarit&#228;t, sondern um eine, die in der heutigen Welt – in der nun mal vorrangig visuell kommuniziert wird – durchaus entscheidend.</p>
<p>Wenn man gro&#223;z&#252;gig sein m&#246;chte, dann kann man also sagen, dass die „computer literacy“, die durch Computerspiele gef&#246;rdert wird, durchaus als Medienkompetenz firmieren kann. Denn – selbst wenn man die „computer literacy“ nur als Computerspiel-Literarit&#228;t“ auffasst – die Spieler tummeln sich heutzutage in einem Kosmos, der alle Medien umfasst, vielleicht abgesehen von den ganz traditionellen Printmedien. Sie lesen Foren, Wikis und Blogs, sind mitunter aktiv daran beteiligt, schauen sich Videos auf YouTube an oder ver&#246;ffentlichen gar selbst welche , verfassen/lesen „<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Walkthrough">Walkthroughs</a>“, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cheat">„Cheats“</a> und Tipps – kurz, um die meisten Spiele finden sich im Internet ganze Universen an „Sekund&#228;rliteratur/-filmen“ die voraussetzen, dass man alle M&#246;glichkeiten von Computer und Internet ausnutzt.</p>
<p>Hier l&#228;sst sich gleich der n&#228;chste Punkt ankn&#252;pfen: viele der Seiten sind auf Englisch. Nun will ich nicht behaupten, dass Computerspieler durch das Spielen ihrer Spiele und den Besuch der damit zusammenh&#228;ngenden Internetseiten lupenreines Schulenglisch lernen, doch immerhin so viel, um sich zu informieren und manchmal auch genug, um zu kommunizieren. Immerhin ist es in den meisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Massively_Multiplayer_Online_Role-Playing_Game">MMORPGs</a> wie <a href="http://www.wow-europe.com/de/index.xml">„World of Warcraft“</a> oder <a href="http://www.eveonline.com/">„Eve-Online“</a> unumg&#228;nglich mit anderen Spielern sich abzusprechen. Zugegeben, es gibt bei vielen MMORPGs auch deutschsprachige Server, doch gibt es auch rein englischsprachige.</p>
<p>Die Bereitschaft, sich mit englischsprachigen Spielen auseinanderzusetzen, h&#228;ngt sicherlich auch vom je schon vorhandenen Schulenglisch ab und von der Motivation des jeweiligen Individuums … wissenschaftliche Untersuchungen kenne ich hierzu leider keine – es w&#228;re gut, wenn das mal einer unter die Lupe nehmen w&#252;rde.</p>
<p>Hier zeigt sich aber m. E. sehr sch&#246;n, dass ein hinreichendes Ma&#223; an intrinsischem Interesse erstaunliche Lernbereitschaft zu Tage f&#246;rdern kann.</p>
<p>Aber auch in anderen Spielen, wie z.B. dem Browserspiel <a href="http://www.powerofpolitics.com">„Power of Politics“</a> wird jedem ernsthaft interessierten Spieler schnell klar, dass er Erfolge und einen Aufstieg in der parteiinternen Hierarchie nur erreichen kann, wenn er sich sinnvoll und mit guten Argumenten im Forum pr&#228;sentiert. Analphabeten mit primitiven Rumgeprole werden dort – wenn nicht gemobbt, so doch mit Verachtung gestraft. Neue Spieler erkennen das relativ schnell und bem&#252;hen sich daraufhin, gut strukturiert und nachvollziehbar zu argumentieren. Freiwillig! Selbst auf die Rechtschreibung wird auf einmal geachtet. Hier hilft es zu wissen, dass man seinen Forumsbeitrag erst in Word schreiben und mit der Rechtschreibhilfe korrigieren lassen kann, um ihn dann mit Copy &amp; Paste ins Forum zu stellen! Gerade auch f&#252;r englische Beitr&#228;ge liefert Word geradezu umwerfende Ergebnisse … und wenn man es oft genug getan hat, wird man merken, dass man als halbwegs aufmerksamer Verfolger der Word-Korrekturen, die Wordhilfe immer weniger ben&#246;tigt. Sp&#228;testens hier ergibt sich eine Schnittmenge von „Computerspiel-“ und „Computer-Literarit&#228;t“.</p>
<p>Dar&#252;ber hinaus loben Fromme/Biermann Spiele wie Civilization f&#252;r ihre ungeheure Komplexit&#228;t hinsichtlich des politischen Handelns, das in diesen Spielen dann auch je nach Art und Weise des Handelns unterschiedlichen Konsequenzen nach sich ziehe. Dies k&#246;nne sowohl zu einem verst&#228;rkten Interesse an Politik f&#252;hren und als auch das Verst&#228;ndnis f&#252;r ihre Komplexit&#228;t wecken. Vor allem heben die Autoren mit Gee hervor, dass Computerspiele systemisches Denken und die Ber&#252;cksichtigung von Wechselwirkungen verschiedener Teilbereiche von den Spielern verlangen und dieses Denken bei den Spielern f&#246;rdern.</p>
<p>Gee betont, dass dieses Denken von nahezu allen Computerspielen gefordert wird unabh&#228;ngig von den spezifischen Inhalten.</p>
<p>Insofern kann man bis hierher zusammenfassend festhalten, dass die positiven Eigenschaften von Computerspielen in einem Kompetenzerwerb jenseits spezifischer Inhalte liegen (also kein positives Wissen produzieren). Sie f&#246;rdern Techniken der Kommunikation, des Sozialverhaltens und Denkweisen, die in der heutigen Gesellschaft unabdingbar sind.</p>
<p>Allerdings, um die positiven Seiten nicht &#252;berzustrapazieren: Oft gibt es in den angef&#252;hrten Foren, Wikis und Chats nat&#252;rlich auch sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flame">Flame Wars</a>, die deutlich zeigen, dass es mit dem Sozialverhalten oft genug nicht weit her ist. Dass es mit der Rechtschreibung und Grammatik oft nicht wirklich klappt, zeigt sich auch deutlich in vielen der Seiten mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/User_Generated_Content">„User-Generated Content“</a>. Insofern denke ich, dass die intrinsische Motivation, die ja gerade anfangs dieses Artikels betont wurde, durchaus von der Unterweisung einer Lehrkraft profitieren kann. Au&#223;erdem, zu guter letzt: Eine Studie &#252;ber das <a href="http://www.jff.de/dateien/Kurzzusammenfassung_medienhandeln_in_haupschulmilieus.pdf">„Medienhandeln in Hauptschulmilieus“</a> hat in Bezug auf Computerspiele deutlich gezeigt, dass viele Hauptsch&#252;ler mit den komplexen Zusammenh&#228;ngen in vielen Computerspielen deutlich &#252;berfordert sind. Dies f&#252;hrt jedoch, so die Studie, nicht unbedingt zu einem Spielabbruch, sondern zu individuellen Umgangsweisen mit dem jeweiligen Spiel. Meist besteht diese individuelle Umgangsweise in drastischer Komplexit&#228;tsreduzierung. Insofern scheint eine gewisse Skepsis angebracht, was die oben beschriebenen positiven Eigenschaften von Computerspielen, auf die Gesamtheit aller Spieler bezogen, angeht.</p>
<p><strong>Dazu mehr in Teil 3!</strong></p>
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		<title>&#214;ffentlich-rechtliches Fernsehen und Bildungsauftrag</title>
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		<pubDate>Thu, 21 May 2009 12:32:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fragen &#252;ber Fragen: Was leistet eigentlich das Fernsehen? Was sind die nachvollziehbaren Qualit&#228;tsma&#223;st&#228;be, der gesellschaftliche Bildungsauftrag f&#252;r ein demokratisches Gemeinwohl? Gilt auch bei den geb&#252;hrenfinanzierten TV-Anbietern ARD und ZDF nur noch die Quote, der alles umwirkende Tanz ums Goldene Kalb? Kann bei der sich seit Jahren abzeichneten „zweiten Bildungskatastrophe“(nach Georg Pichts festgestellter Bildungskatastrophe von 1963) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fragen &#252;ber Fragen:</strong><br />
Was leistet eigentlich das Fernsehen?<br />
Was sind die nachvollziehbaren Qualit&#228;tsma&#223;st&#228;be, der gesellschaftliche Bildungsauftrag f&#252;r ein demokratisches Gemeinwohl?<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Gilt auch bei den geb&#252;hrenfinanzierten TV-Anbietern ARD und ZDF nur noch die Quote, der alles umwirkende Tanz ums Goldene Kalb?</strong></p>
<p>Kann bei der sich seit Jahren abzeichneten „zweiten Bildungskatastrophe“(nach Georg Pichts festgestellter Bildungskatastrophe von 1963) das Fernsehen einfach nach Gutd&#252;nken wegblenden und die Gro&#223;baustelle „Bildung und Erziehung“ der „Super-Nanny“, den Dschungel-Camps und den fragw&#252;rdigen Quizsendungen &#252;berlassen?<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Was k&#246;nnte das &#246;ffentlich-rechtliche Fernsehen zur Behebung der Bildungskrise tun?</strong></p>
<p><em>Szenenwechsel</em><br />
Ein jungdynamischer Vorstand einer gro&#223;en internationalen Werbeagentur, mehrere Fernsehleute und ich diskutieren in der Kneipe <em>Odyssee Kult</em>, was denn die Kreativen und Medienverantwortlichen tun k&#246;nnten, um Schwung in die z&#228;he Schuldebatte zu bringen, um aus dem klebrigen parteipolitischen Schuldzuweisungs-Reformverhinderungs-Spiel auszubrechen. Was w&#228;re ein sinnvoller Beitrag f&#252;r die junge Generation, der medial &#246;ffentlichkeitswirksam begleitet wird? <a title="Fernsehen und Bildungsauftrag 2009" href="http://www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt/oeffentlich-rechtliches-fernsehen-und-bildungsauftrag"> Mehr</a> dazu vom Bildungswirt im FREITAG-Blog. Diskutieren Sie mit!</p>
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		<title>Computerspiele, Lehren und Lernen – &#220;berlegungen zu einem viel diskutierten „neuen“ Medium</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 20:05:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Bevc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Studiert man die aktuelle Forschungsliteratur im Bereich der sogenannten „game studies“, so wird man darauf sto&#223;en, dass Computerspiele f&#252;r nahezu alle Bereiche des Lernens und ergo des Lehrens furchtbar toll geeignet sind. Wurde fr&#252;her vor allem die immer wieder wiederholte Selbstverst&#228;ndlichkeit, dass Computerspiele die sensomotorischen F&#228;higkeiten sowie die Hand-Auge- Koordination ihrer Nutzer schulen, hervorgehoben, so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Studiert man die aktuelle Forschungsliteratur im Bereich der sogenannten „game studies“</strong>, so wird man darauf sto&#223;en, dass Computerspiele f&#252;r nahezu alle Bereiche des Lernens und ergo des Lehrens furchtbar toll geeignet sind. Wurde fr&#252;her vor allem die immer wieder wiederholte Selbstverst&#228;ndlichkeit, dass Computerspiele die sensomotorischen F&#228;higkeiten sowie die Hand-Auge- Koordination ihrer Nutzer schulen, hervorgehoben, so erf&#228;hrt man heute, dass man mit Computerspielen eigentlich alles lernen kann – und das zumeist besser als durch hergebrachte Mittel der Kompetenzvermittlung.<br />
Nun, h&#228;ufig ist es ja so, dass, wenn eine Sau mal durchs Dorf gejagt wird, sei es nun im Guten oder B&#246;sen, dass dann alles f&#252;r oder gegen diese Sau herhalten muss. Es scheint, als ob dies im Fall Computerspiele ebenso zutrifft, nur dass in diesem Fall dieselbe Sau – um im Bild zu bleiben – f&#252;r das Positive wie Negative zugleich verantwortlich ist:<br />
Werden die Gegner von Computerspielen nicht m&#252;de zu betonen, dass diese denkbar sch&#228;dlich sind in allen Bereichen der kindlichen und jugendlichen Entwicklung (z.B. der Kriminologe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Pfeiffer">Pfeiffer</a>,  und sich selbstverst&#228;ndlich negativ auf die schulischen Leistungen auswirken, so gibt es auf der anderen Seite nicht minder (popul&#228;rwissenschaftliche) Verfechter von Computerspielen, wie den Amerikaner Steven Johnson, der in seiner Publikation <a href="http://www.amazon.de/Die-neue-Intelligenz-Computerspiele-kl%C3%BCger/dp/3462036637/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1240821296&amp;sr=8-1">„Neue Intelligenz“</a> aufzuzeigen zu beweisen versucht – und daran f&#252;rchterlich scheitert – dass man durch den Konsum von Computerspielen und Fernsehen automatisch kl&#252;ger wird.<br />
Der geneigte Leser wird es sich schon denken: Die Wahrheit liegt, wie so oft, in der Mitte. Sicherlich gibt es positive Aspekte des sogenannten <strong>„Game-Based-Learnings“</strong>, die durchaus auch genutzt werden sollten.</p>
<p>In einer losen Folge von Gastbeitr&#228;gen f&#252;r diesen Blog sollen positive wie negative und nat&#252;rlich auch ambivalente Eigenschaften des „neuen“ Mediums Computerspiel – wobei nat&#252;rlich mit dem Begriff Computerspiel auch Konsolenspiele etc. gemeint sind – diskutiert werden.<br />
Zun&#228;chst mal zu einem einleuchtendem Beispiel, warum es sinnvoll sein kann, in gewissen Bereichen Computerspiele zum Lehren (unterst&#252;tzend) zu verwenden. Als Einschr&#228;nkung aber vorweg eine Anekdote, auch wenn sie etwas sehr lebensweltlich zu sein scheint. Als ich Sch&#252;ler war, kam man auf die Idee, Videos im Unterricht einzusetzen. Das war modern und bei den Sch&#252;lern beliebt – zumindest wurde das immer von den Lehrern behauptet, ich habe sie gehasst. Gelernt habe ich aus 97% aller in der Schule gezeigten Videos nichts, au&#223;er, dass schlecht gemachte Lehrvideos noch schlechter sind als der allerschlechteste Unterricht. Daraus kann man schon die erste Lehre ziehen f&#252;r Computerspiele als Lehrmedium! Computerspiele die daf&#252;r gedacht sind, Sch&#252;lern etwas beizubringen, m&#252;ssen sehr gut gemacht sein. Sie d&#252;rfen nicht hinter den Stand der Unterhaltungsspiele zur&#252;ckfallen, um von den Sch&#252;lern akzeptiert zu werden. Sie d&#252;rfen auch nicht den „Mief“ der Lehrerzimmer und die Aura von Lern&#252;berpr&#252;fung und Lehrplan verspr&#252;hen – sie m&#252;ssen zuallererst unterhaltend sein. Das Lernen bei einem guten Lernspiel folgt sozusagen „en passant“.<br />
Gerade hier ist dann der positive Aspekt von Computerspielen und Lernen und Lehren zu verorten. Besondern in den sogenannten „bildungsfernen“ Schichten, in denen Bildung keinen Wert an sich hat, sondern allenfalls einen streng utilitaristischen, sind Computerspiele zum einem besonders angesagt und zum anderen auch eine besonders geeignete Form der Lernens – da sie die Motivationsfrage zumindest teilweise beantworten.</p>
<p>Insofern liegt der Gedanke nahe, wie ihn schon zu meiner Schulzeit einige Lehrer hatten, diese Begeisterung f&#252;r das „neue“ Medium auch f&#252;r Inhalte zu nutzen. Nat&#252;rlich sollte nun keiner auf die Idee kommen, Homer per Computerspiel zu unterrichten (obwohl, warum eigentlich nicht?). Jedoch kann man sich durchaus fruchtbare Anwendungsbereiche vorstellen. Man k&#246;nnte Sch&#252;ler mit wenig bis keiner intrinsischen Motivation f&#252;r das traditionelle Lernen in der Schule mit Hilfe ihrer Vorliebe f&#252;r Computerspiele (Zahlen dazu: <a href="http://www.mpfs.de/index.php?id=133">KIM </a>(Kinder und Medien, Computer und Internet) und <a href="http://www.mpfs.de/index.php?id=117) an den zu lernenden Stoff heranf&#252;hren. Und, das beste dabei ist, dass viele Dinge, die in der Schule auch vermittelt we">JIM </a>(Jugend, Internet und (Multi-)Media)-Studien 2008, an den zu lernenden Stoff heranf&#252;hren. Und, das beste dabei ist, dass viele Dinge, die in der Schule auch vermittelt werden sollen, wie soziales Verhalten, verbale und schriftliche Kommunikation, aktive Verwendung von Fremdsprachen durch sogenannte „Off-the-Shelf-Games“ gelernt werden k&#246;nnen, also durch reine Unterhaltungsspiele aus dem Portfolio der Unterhaltungsindustrie, die viele der Sch&#252;ler ohnehin besitzen.</p>
<p>In Spielen schreiben selbst schreibfaule Sch&#252;ler eifrig in Foren mit, und es wird durchaus reflektiert und kombiniert. Man kann sich gut vorstellen, dass unter kritischer Begleitung durch eine Lehrperson die Sch&#252;ler auch bereit sind, sich stilistisch und grammatikalisch zu verbessern, wenn sie bemerken, dass sie dadurch in den Spielen mehr Einfluss bekommen. Und, wie nicht nur Foucault schon bemerkt hat, ist Sprache genau das: Macht.</p>
<p><strong>Die geplanten Themen, die als lose Folge hier erscheinen sollen:</strong></p>
<p><strong>1.	Positive Aspekte von Computerspielen<br />
2.	Negative Aspekte von Computerspielen<br />
3.	Warum &#252;berhaupt Computerspiele? Was macht sie attraktiv?<br />
4.	Die notorische Gewaltfrage!?<br />
5.	Politik in Computerspielen! Atavismen feiern fr&#246;hliche Urst&#228;nde<br />
6. &#8230;</strong></p>
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		<title>Julia Kl&#246;ckner rechnet mit den professionellen Schmierfinken ab</title>
		<link>http://www.bildungswirt.de/2009/05/03/julia-klockner-rechnet-mit-den-professionellen-schmierfinken-ab/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 May 2009 20:03:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Frau sieht rot. Nein, im Gegenteil? Sie ist politisch schwarz, couragiert und denkt laut nach. Julia Kl&#246;ckner, CDU-Bundestagsabgeordnete aus Rheinland-Pfalz, sortiert aktuell die Medienlandschaft der Berliner Republik, insbesondere die professionellen „Schmierfinken“. Sie fasst ein hei&#223;es Eisen ein: Hinterlist, Opportunismus, Schleimerei, Sensationsgeilheit von Hauptstadtjournalisten. „Jeder kennt jeden, jeder braucht jeden – und einige brauchen sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Frau sieht <strong><span style="color: #ff0000;">rot</span></strong>. Nein, im Gegenteil? Sie ist politisch <strong>schwarz</strong>, couragiert und denkt laut nach. <a title="Internetseite von Julia Kl&#246;ckner" href="http://www.julia-kloeckner.de" target="_blank">Julia Kl&#246;ckner</a>, CDU-Bundestagsabgeordnete aus Rheinland-Pfalz, sortiert aktuell die Medienlandschaft der Berliner Republik, insbesondere die professionellen „Schmierfinken“. Sie fasst ein hei&#223;es Eisen  ein: Hinterlist, Opportunismus, Schleimerei, Sensationsgeilheit von Hauptstadtjournalisten.</p>
<blockquote><p>„Jeder kennt jeden, jeder braucht jeden – und einige brauchen sich eben mehr. Die treffen sich dann zu Kamingespr&#228;chen. Mitunter werden daraus passable Zweckbeziehungen. Nicht unbedingt f&#252;rs Leben, aber doch f&#252;r die Legislatur. Im Habitus sind gestresste Hauptstadtjournalisten und der gehetzte Bundestagsabgeordnete oft kaum zu unterscheiden: Termine, Anrufe, Absprachen, Hintergrundgespr&#228;che, Empf&#228;nge – das ganz normale Grundrauschen einer „nerv&#246;sen Zone“ Nichts l&#246;st so starke Panikattacken aus wie dessen pl&#246;tzliches Verstummen. Nicht mehr mittendrin, sondern nur dabei. Ein Albtraum.“</p></blockquote>
<p>Kl&#246;ckner will das Amalgam aus Politik und Medien, die Mediendemokratie analysieren, den Kampf um Deutungsmacht und Einfluss auf wichtige politische Entscheidungen ausleuchten. Ob ihr das gelingt? Sie wirft bestimmten „Schmierfinken“, der „Medienmeute“ „Lust am Krawall“ vor. Ihre eigene Semantik greift nassforsch in die Diffamierungskiste. Sie unterscheidet drei Typen:<br />
<strong>„Der Qu&#228;ler“(Typ 1)</strong>, immer auf Sensation und Enth&#252;llung aus. Er will entlarven, nicht verstehen oder erkl&#228;ren. Politiker sollen in den Medien, am besten im Fernsehen, vorgef&#252;hrt werden. Der Journalisten-Inquisitor will nach oben: Starjournalist als Hansdampf-in-allen-Berliner-Gassen- Medien-und-Hinterzimmern-die-ultimative-Story-am Hacken-und-immer-weiter.<br />
<strong>„Der Schleimer“(Typ 2)</strong> will einfach nur zuh&#246;ren, nickt beim Gespr&#228;ch immer freundlich, will „nur“ berichten, was er als Infos erfahren  hat.“Der trickreiche Schleimer dagegen baut ein perfides Netz aus Gef&#228;lligkeiten und Aufmerksamkeiten auf, f&#252;r das er allerdings eines Tages den Preis verlangt.“<br />
<strong>„Der Kompetente“(Typ 3)</strong> versteht sein Handwerk, ist souver&#228;n, interessiert, schreibt eben qualifizierte Beitr&#228;ge, aus denen bisweilen auch Politiker lernen k&#246;nnen.</p>
<p>N&#228;chsten Monat erscheint das Buch von Julia Kl&#246;ckner: „Schmierfinken: Politiker &#252;ber Journalisten“. Sicher interessanter als vieles andere, was von Volksvertretern in ihrem Neusprech so abgesondert wird. Allerdings &#252;ber die platte Zuschreibung &#8211; „Medien erzeugen erst die Hinterzimmerpolitik, die sie kritisieren“ &#8211; sollte sie noch einmal in Ruhe nachdenken. Ein Vorabdruck kann im Cicero 05/2009 nachgelesen werden. Zu welchen „Berliner Schmierfinken“ w&#252;rde Cicero zugeordnet werden? Dar&#252;ber schweigt sie. Immerhin wird sie offen von <a title="Magazin Cicero - Fundstellen zu Julia Kl&#246;ckner" href="http://www.cicero.de/suche.zhtml?q=julia+kl%F6ckner" target="_blank">Cicero </a>unterst&#252;tzt.<br />
Auf <a title="Internetseite von Julia Kl&#246;ckner" href="http://www.julia-kloeckner.de/196612.html" target="_blank">ihrer Internetseite</a> meint sie zu ihren besonderen St&#228;rken:</p>
<blockquote><p>„Ich liebe es zu lachen. Ich denke, ich habe einen gesunden Humor, der mir schon so manche schwere Situation ertr&#228;glich und stressvolle Momente aufgelockert hat. Humor gibt Distanz und entkrampft. Da ist viel Wahres dran. Andererseits bin ich Winzertochter und als solche kernig und belastbar. Mich haut so schnell nichts um. Und ich empfinde mich als flexibel, konsequent und lebensfroh.“</p></blockquote>
<p>In ihrem<a title="Abwrack-Pr&#228;mie ist schlechter als ihr Ruf -  Focus" href="http://blog.focus.de/kloeckner/archives/95" target="_blank"> Blog beim Focus</a> schreibt sie aktuell:</p>
<blockquote><p>„<strong>Abwrack-Pr&#228;mie ist schlechter als ihr Ruf</strong><br />
Da haben wirs: Da ist der kleine Hyundai mit 662 Prozent-Verkaufssteigerung der gro&#223;e Gewinner der Abwrack-Pr&#228;mie. So hatte ich mir das als Parlamentarierin nicht gedacht. Erstens sollten wir mit unseren Steuergeldern unsere Produktion unterst&#252;tzen. Die Kleinwagen sind meist importiert.(&#8230;)“</p></blockquote>
<p>Na, da deutscht&#252;mmmmmmelt es ganz ordentlich. Raus mit den Asiaten? Deutsche – sch&#252;tzt eure Arbeitspl&#228;tze!<br />
Den gesunden Humor und ihrer Lieblings-Wei&#223;wein wird sie im Jahr 2009 besonders brauchen.  W&#228;re Kl&#246;ckner als aufstrebende CDU-Frau nicht in Berlin oder Rheinland-Pfalz k&#246;nnte sie in Hessen bei der CDU zur programmatischen Erneuerung bzw. zur Mehltaubeseitigung aktiv beitragen.Vielleicht eine „Abwrackpr&#228;mie“ in der Politik einf&#252;hren? Prognose f&#252;r Julia Kl&#246;ckner: demn&#228;chst Ministerin f&#252;r Landwirtschaft und Verbraucherschutz.</p>
<p><strong>UPDATE:</strong></p>
<p>Das Buch &#8220;<a title="Random House" href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=312663" target="_blank">Schmierfinken</a> &#8211; Politiker &#252;ber Journalisten&#8221; stammt nicht von Frau Kl&#246;ckner, Herausgeber sind Maybrit Illner und Hajo Schumacher. (Hinweis von Frau <a title="Frau Kl&#246;ckner - Deutscher Bundestag" href="http://www.bundestag.de/mdb/bio/K/kloecju0.html" target="_blank">Kl&#246;ckner</a> selbst)</p>
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		<title>Ein Jahr Bildungswirt – eine Zwischenbilanz</title>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2009 08:35:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[365 Tage Bildungswirt-Blog, Grund zum Feiern und Grund f&#252;r einen ersten R&#252;ckblick. Am 01. Mai 2008, am Tag der Arbeit, schrieb ich meinen ersten Blogeintrag und die Hintergrundb&#252;hne. Am 17. Mai er&#246;ffnete ich den „Bildungswirt“ mit den ersten 10 Artikeln und teilte diese „Medienneuigkeit“ einigen Freundinnen und Freunden per Mail mit; damit war der Startschuss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>365 Tage Bildungswirt-Blog, Grund zum Feiern und Grund f&#252;r einen ersten R&#252;ckblick. <a title="Am 01. Mai 2008" href="http://www.bildungswirt.de/2008/05/01/6">Am 01. Mai 2008</a>, am Tag der Arbeit, schrieb ich meinen ersten Blogeintrag und die <a title="Hintergrundb&#252;hne" href="http://www.bildungswirt.de/hintergrundbuhne">Hintergrundb&#252;hne</a>. Am 17. Mai er&#246;ffnete ich den „Bildungswirt“ mit den ersten 10 Artikeln und teilte diese „Medienneuigkeit“ einigen Freundinnen und Freunden <a title="per Mail mit" href="http://www.bildungswirt.de/2008/05/18/38">per Mail mit</a>; damit war der Startschuss getan. Inzwischen sind es <a title="Inhaltsverzeichnis Bildungswirt" href="http://www.bildungswirt.de/infos-fur-neuleser/inhaltsverzeichnis" target="_blank">180 Artikel</a> in 26 Kategorien mit eingebundenen Grafiken und Videos von verschiedenen Autoren geworden.</p>
<p>Eine feste, f&#252;r den Bildungswirt nicht mehr wegzudenkende Gr&#246;&#223;e ist <a title="Der Bildungswirt bekommt Zuwachs" href="http://www.bildungswirt.de/2008/06/11/54" target="_blank">Frankmackay</a> geworden. Er gr&#228;bt aus dem Netz immer Neues aus, kombiniert eigensinnig, zeichnet auch verantwortlich f&#252;r die jeweils brandaktuelle Medienlese „<a title="Aktuell gefiltert und lesenswert " href="http://www.google.com/reader/shared/user/10127212047350534279/label/BW" target="_blank">Aktuell gefiltert und lesenwert</a>“ und den „<a title="Schule &amp; Lehrer Ticker " href="http://www.google.com/reader/shared/user/10127212047350534279/label/Schule-in-BW" target="_blank">Lehrerticker</a>“ – immer  rechten Spalte –   etwa  500 Medienhinweise aus bekannten Netzzeitungen und Blogs.<br />
Als Gastblogger schreiben regelm&#228;&#223;ig auch <a title="Generation Praxisschock - Lehrerbeobachtungen" href="http://www.bildungswirt.de/2008/11/01/376" target="_blank">Leo</a> und seit neuestem <a title="Plug &amp; Play" href="http://www.bildungswirt.de/2009/03/13/948" target="_blank">Heinrich Siebziger</a>. Dazu kamen etwa 300 Kommentare von Leserinnen und Lesern. Die Leserzahl bewegt sich t&#228;glich um 150 bis 250. Der h&#246;chste Tagesausschlag lag bei 1030 (!) Leserinnen und Leser, viele kommen &#252;ber die<a title="http://www.google.de/search?q=Bildungswirt" href="http://www.google.de/search?q=Bildungswirt" target="_blank"> Google-Suchmaschine</a> und werden zunehmend Stammleser.<br />
In den 26 Kategorien wird das Spektrum <a title="Bildung beim Bildungswirt" href="http://www.bildungswirt.de/category/bildungsstandards" target="_blank">Bildung,</a> P&#228;dagogik, Didaktik, <a title="Bildungspolitik" href="http://www.bildungswirt.de/tag/bildungspolitik" target="_blank">Bildungspolitik</a>, <a title="Unterrichtspraxis" href="http://www.bildungswirt.de/tag/unterricht" target="_blank">Unterrichtspraxis</a>, Schule, <a title="Kunst und Kultur im Bildungswirt" href="http://www.bildungswirt.de/category/kunst-kultur" target="_blank">Kultur</a>, <a title="Wirtschaft" href="http://www.bildungswirt.de/category/wirtschaft" target="_blank">Wirtschaft</a> weitgehend abgedeckt. Artikel wie „<a title="Pr&#252;fsteine f&#252;r guten Unterricht" href="http://www.bildungswirt.de/2008/09/18/135">Pr&#252;fsteine f&#252;r guten Unterricht</a>“, „<a title="Reflektierte Aufgabentypen" href="http://www.bildungswirt.de/2008/11/25/478">Reflektierte Aufgabentypen</a>“, „<a title="Bueb in der Mottenkiste" href="http://www.bildungswirt.de/2008/09/08/130">Bueb in der Mottenkiste</a>“ oder „<a title="&#220;bungsstunde: Reflexionen f&#252;r einen freien Geist" href="http://www.bildungswirt.de/2009/04/22/1026">&#220;bungsstunde: Reflexionen f&#252;r einen freien Geist</a>“ wurden tausendfach angeklickt. Die gr&#246;&#223;te Aufmerksamkeit, bis in den hessischen Landtag hinein, fand die bisher 9-teilige Artikel-Serie „<a href="http://www.bildungswirt.de/category/abitur/verkauftes-abitur-in-hessen" target="_blank">Abitur verkauft</a>“. Sie f&#252;hrte u.a. zu einer kleinen Anfrage der <a title="Gr&#252;nen" href="http://www.bildungswirt.de/2008/11/01/385">Gr&#252;nen</a> im Landtag 2008 und, da das Thema durch die Landesregierung immer noch nicht befriedigend gel&#246;st ist, zu einer aktuell <a title="Parlamentsdatenbank - Parlamentarische Initiativen 14. - 18. WP - Detailanzeige  - Verkauf der Rechte am Landesabitur   GrAnfr             Fraktion DIE LINKE   06.04.2009 " href="http://starweb.hessen.de/cgi-bin/webhltlinks.pl?form=/webhlt_links.html&amp;typ=drs&amp;title=Drucksache&amp;nb=18/338" target="_blank">Gro&#223;en Anfrage der Linken im April 2009</a>. Zu diesem Themenkomplex sind nach wie vor aktuell: der Artikel „<a title="Abitur verkauft - 9. Nachlese und die Copyrightfrage" href="http://www.bildungswirt.de/2008/11/10/192" target="_blank">Copyrightfrage -9. Nachlese</a>“ und die Interviews mit den bildungspolitischen Sprechern der Landtagsparteien<a title="SPD" href="http://www.bildungswirt.de/2009/01/12/671">SPD</a>, <a title="FDP" href="http://www.bildungswirt.de/2009/01/16/712">FDP</a>, <a title="Gr&#252;ne," href="http://www.bildungswirt.de/2009/01/16/712">Gr&#252;ne,</a> <a title="Linke" href="http://www.bildungswirt.de/2009/01/15/704">Linke</a>. (Die CDU schwieg bisher, schweigt auch aktuell lieber hartn&#228;ckig, auch eine Art von Kommunikation, wie man sp&#228;testens seit Watzlawik wei&#223;).<br />
Eine gute Zusammenarbeit ergab sich auch mit dem gro&#223;en Politikblog „Nachdenkseiten“, der mehrfach unsere Artikel unter „<a title="NachDenkSeiten vom 24. September 2008 - Abitur verkauft" href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=3473" target="_blank">Hinweise des Tages</a>“ verlinkte und mit dem Blog „<a title="Lehrerfreund" href="http://www.bildungswirt.de/2008/11/28/519">Lehrerfreund</a>“, u.a. mit einem <a title="Lehrfreund Interview mit dem Bildungswirt" href="http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/abituraufgaben-bildungswirt-interview/3295/">Interview</a> zum seltsamen Gesch&#228;ft mit dem Abitur.</p>
<p>Seit Februar 2009 betriebe ich zus&#228;tzlich noch einen <a title="Bildungswirtblog beim FREITAG" href="http://www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt" target="_blank">Bildungswirt-Blog beim FREITAG</a>. Der FREITAG ist ein  ambitioniertes Medienprojekt des <a title="Video: Was ist der FREITAG" href="http://www.freitag.de/politik/0906-editorial-betauser" target="_blank">Verlegers Jakob Augstein </a>mit seinem sehr engagierten Team in Berlin. Aus meiner Sicht zurzeit das fortschrittlichste Konzept einer Synthese aus Print, Onlinezeitung und Blog-Community. Der Bildungswirt schrieb dort u.a. Beitr&#228;ge wie „<a title="Das Zeitalter des Rhizom" href="http://www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt/das-zeitalter-des-rhizom" target="_blank">Das Zeitalter des Rhizom</a>“ oder „<a title="Looping in der Kapitalismusschaukel" href="http://www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt/looping-in-der-kapitalismusschaukel" target="_blank">Looping in der Kapitalismusschauke</a>l“. Einfach mal reinschauen, in der rechten Spalte im Bildungswirt ist der <a title="FREITAG" href="http://www.freitag.de/" target="_blank">FREITAG</a> st&#228;ndig unter „Presse“ verlinkt.<br />
Des Weiteren kommentiere ich regelm&#228;&#223;ig als Bildungswirt bei der FAZ vorwiegend zu bildungspolitischen und wirtschaftspolitischen Themen.</p>
<p>Was bringt das n&#228;chste Jahr?<br />
Mehr Leserinnen und Leser, mehr Autorinnen und Autoren, eine &#220;berarbeitung des Layouts und weiter hohes Engagement, insbesondere bei bildungspolitischen und didaktischen Fragen. „Hast du etwas zu sagen“, Lust mitzumachen, selbst zu bloggen? – <a title="gerne, nur zu!" href="http://www.bildungswirt.de/kontakt">gerne, nur zu!</a> Willst du das Spektrum der Themen hin zu philosophischen Fragen erweitern? – willkommen im Club, gern wollen wir lesen, was du zu sagen hast.</p>
<p>Zum &#228;sthetischen  „Film-Klang-Wohlf&#252;hlen“ empfehle ich zum 1.Mai aus den Bildungswirtbeitr&#228;gen:  <a href="http://www.bildungswirt.de/2009/04/17/1021" target="_blank">Grover Washington</a>, <a title="Peter Fox" href="http://www.bildungswirt.de/2009/02/22/873" target="_blank">Peter Fox</a> und <a title="Bildmetamorphosen" href="http://www.bildungswirt.de/2008/05/19/40" target="_blank">Mutu</a>. Klicken, h&#246;ren, sehen.</p>
<p>Freundliche Gr&#252;&#223;e<br />
Euer Bildungswirt / Michael Miller</p>
<p>Einige Bilder und Grafiken aus dem Bildungswirt &#8211; einfach anklicken und ihr landet auf dem Gro&#223;bild mit Artikel &#8230;</p>
<p><a href="http://www.bildungswirt.de/2008/05/04/10"><img class="alignleft size-full wp-image-11" title="Babygesicht" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2008/05/babygesicht-beim-bomber.jpg" alt="Babygesicht" width="240" height="163" /></a></p>
<p class="mceTemp">
<dl id="attachment_70" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.bildungswirt.de/2008/06/21/71"><img class="size-full wp-image-70" title="textvon-readers-edition-21-6-2008 zum Thema Web 2.0" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2008/06/textvon-readers-edition-21-6-2008.gif" alt="Erstellt mit http://wordle.net/create" width="300" height="204" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Erstellt mit http://wordle.net/create</dd>
</dl>
<p><a href="http://www.bildungswirt.de/2008/08/11/114"><img class="alignleft size-full wp-image-115" title="peking-platz-des-himmlischen-friedens-mao" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2008/08/peking-platz-des-himmlischen-friedens-mao.jpg" alt="peking-platz-des-himmlischen-friedens-mao" width="288" height="192" /></a><a href="http://www.bildungswirt.de/2008/08/06/100"><img class="alignleft size-full wp-image-136" title="shape020" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2008/09/shape020.gif" alt="shape020" width="80" height="80" /><img class="size-full wp-image-101 alignnone" title="hr2-5-8-2008" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2008/08/hr2-5-8-2008.jpg" alt="hr2-5-8-2008" width="300" height="163" /></a><a href="http://www.bildungswirt.de/2008/08/05/55"><img class="alignleft size-full wp-image-96" title="Konflikt Objekt Kompetenz Bildungsstandards" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2008/08/cartoon001-kompetenz-bildungsstandards.jpg" alt="Konflikt Objekt Kompetenz Bildungsstandards" width="300" height="213" /></a></p>
<div id="attachment_106" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://www.bildungswirt.de/2008/09/15/86"><img class="size-full wp-image-106" title="Kommunikative Kompetenzen, Personal Kompetenzen, Soziale Kompetenzen, Methodisch-instrumentelle Kompetenzen, Soziale Kompetenzen" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2008/08/kompetenzen.png" alt="Kommunikative Kompetenzen, Personal Kompetenzen, Soziale Kompetenzen, Methodisch-instrumentelle Kompetenzen, Soziale Kompetenzen" width="290" height="211" /></a><p class="wp-caption-text">Kommunikative Kompetenzen, Personal Kompetenzen, Soziale Kompetenzen, Methodisch-instrumentelle Kompetenzen, Soziale Kompetenzen</p></div>
<div id="attachment_196" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bildungswirt.de/2008/10/17/195"><img class="size-full wp-image-196" title="hubschrauber-montenegro-2008" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2008/09/hubschrauber-montenegro-200.jpg" alt="Schwebend dem Gipfel entgegen, Miller 2008" width="300" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Schwebend dem Gipfel entgegen, Miller 2008</p></div>
<p><a href="http://www.bildungswirt.de/2008/11/25/478"><img class="alignleft size-full wp-image-503" title="operatorenrad" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2008/11/operatorenrad.gif" alt="operatorenrad" width="300" height="385" /></a><a href="http://www.bildungswirt.de/2009/02/26/899"><img class="alignleft size-full wp-image-903" title="freitag-cover-26-02-2009-zitat-bildungswirt2" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2009/02/freitag-cover-26-02-2009-zitat-bildungswirt2.png" alt="freitag-cover-26-02-2009-zitat-bildungswirt2" width="300" height="224" /></a></p>
<p><a href="http://www.bildungswirt.de/2009/02/26/899"><img class="alignnone" src="http://lh4.ggpht.com/_4AjfAo0SOJA/SUWblCZSOhI/AAAAAAAAAHI/V2BVcy6ZHqY/s400/IMGP1377.JPG" alt="" width="240" height="149" /><img class="alignleft size-full wp-image-731" title="Kinoeintrittskarte: Die Klasse" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2009/01/image0.jpg" alt="Kinoeintrittskarte: Die Klasse" width="266" height="125" /></a><a href="http://www.bildungswirt.de/2009/01/13/682"><img class="alignleft size-full wp-image-692" title="ludwig_von_friedeburg_2009_ig_metall-veranstaltung_frankfurt" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2009/01/ludwig_von_friedeburg_2009_ig_metall-veranstaltung_frankfurt.jpg" alt="ludwig_von_friedeburg_2009_ig_metall-veranstaltung_frankfurt" width="300" height="261" /></a></p>
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		<title>Wenn Gott Facebook beitritt</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 15:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frankmackay</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Link: http://www.facebook.com/home.php?#/pages/God/21493359802 Dann sieht dies so aus! Dem Facebook Nutzer erinnerte ein kleiner Hinweis, der Gruppe God beizutreten. Warum bekam er den Hinweis? Einige seiner Freunde waren bereits in der Gruppe mit im Moment 1.415.698 Mitgliedern. Ist dies ein Zeichen des Wandels des Internets? Wo man bisher Informationen suchte, findet mich die Information jetzt selbst. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.facebook.com/home.php?#/pages/God/21493359802"><img class="alignleft size-full wp-image-1040" title="god_ist_facebook_beigetreten-die-information-findet-dich" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2009/04/god_ist_facebook_beigetreten-die-information-findet-dich.jpg" alt="god_ist_facebook_beigetreten-die-information-findet-dich" width="497" height="298" /></a><br />
Link: <a href="http://www.facebook.com/home.php?#/pages/God/21493359802">http://www.facebook.com/home.php?#/pages/God/21493359802</a><br />
Dann sieht dies so aus! Dem Facebook Nutzer erinnerte ein kleiner Hinweis, der Gruppe God beizutreten. Warum bekam er den Hinweis? Einige seiner Freunde waren bereits in der Gruppe mit im Moment 1.415.698 Mitgliedern. Ist dies ein Zeichen des Wandels des Internets? Wo man bisher Informationen suchte, <strong>findet mich</strong> die Information jetzt selbst. Wo ist die Schule mit ihrem Angebot f&#252;r Sch&#252;ler in Facebook oder einem anderen sozialen digitalen Netz? E-Learning Plattformen an Schulen leben nur von Abschottung.</p>
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		<title>Bildungs-Politik ist Innenpolitik im doppelten Sinne</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 10:06:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bildung f&#252;r ALLE! Bildung f&#252;r dich und mich! Bildung – Bildung -Bildung – was sonst? Bildung ist die alte und neue Voodooformel, positiv semantisch aufgeladen, beliebig pragmatisch verwendbar, kombinierbar mit fast allem: Bildungsrepublik, Bildungspolitik, Bildungsstruktur, Bildungsreform, Bildungsgifel, Bildungsstandard, Bildungssteuerung, Bildungskatastrophe, Bildungsgerechtigkeit, Bildungschance, BildungsXYZ, soweit das Auge reicht. Bildungspolitik in der Bildungsrepublik Deutschland ist Innenpolitik im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bildung f&#252;r ALLE! Bildung f&#252;r dich und mich!</strong> Bildung – Bildung -Bildung – was sonst?<br />
Bildung ist die alte und neue Voodooformel, positiv semantisch aufgeladen, beliebig pragmatisch verwendbar, kombinierbar mit fast allem:<br />
Bildungsrepublik, Bildungspolitik, Bildungsstruktur, Bildungsreform, Bildungsgifel, Bildungsstandard, Bildungssteuerung, Bildungskatastrophe, Bildungsgerechtigkeit, Bildungschance, BildungsXYZ, soweit das Auge reicht.</p>
<p><strong>Bildungspolitik in der Bildungsrepublik Deutschland ist Innenpolitik im doppelten und wahrsten Sinne des Wortes:</strong></p>
<p>a) <strong>Sie betrifft das ganze Land</strong> , gleichwohl die f&#246;deralen 16 Zwergstaaten mit ihrem hartn&#228;ckigen Bestehen auf ihre aufgeblusterten „Besonderheiten“ den schr&#228;gen Ton angeben. Berlin ist vor allem K&#246;nig ohne Land, Gastgeber f&#252;r symbolische Bildungsgipfel, die schon wieder vergessen, nachdem der Sekt ausgetrunken und die Schnitten abserviert sind. Bildungsstrukturen, Bildungschancen und Innovationen werden aber ma&#223;geblich &#252;ber Macht und Geld innenpolitisch gesteuert.</p>
<p>b) <strong>Sie betrifft im Kern das SELBST</strong> , deinen Kopf, deinen K&#246;rper, dein Innerstes, deinen emotionalen Haushalt.</p>
<h3><a title="Link: freitag Blog Bildungswirt" href="http://www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt/bildungs-politik-ist-innenpolitik-im-doppelten-sinne" target="_blank">mehr dazu in Der Freitag</a></h3>
<p>Quelle: <a href="http://twitpic.com/1op2e" target="_blank">http://twitpic.com/1op2e</a></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-903" title="freitag-cover-26-02-2009-zitat-bildungswirt2" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2009/02/freitag-cover-26-02-2009-zitat-bildungswirt2.png" alt="freitag-cover-26-02-2009-zitat-bildungswirt2" width="500" height="374" /></p>
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