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Opium und Champagner für alle

17. Mai 2009 · von Miller · Keine Kommentare

Opium und Champagner für alle

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Friedrich Schiller suchte den beglückenden Rausch. „Ich kann mich nicht mit mir selbst versöhnen“, stellte er fest und gab sich den Drogen hin, auch der ständigen Arbeitsdroge der Dichtung. Nicht nur die Ode an die Freude, auch Das Lied von der Glocke rauscht noch heute durch die Gassen. Oder ist doch schon alles verstummt?

Lutz Görner, der große Rezitator, die lyrische Stimme Deutschlands, bringt Schiller hautnah zum Klingen, entlockt ihm neue, bisher weitgehend unbekannte Seiten.
„Ich denke, es lohnt sich für Sie, denn wir müssen uns heutzutage noch einmal auf neue Weise diesem Schiller nähern, der anders als Goethe immer wieder missbraucht wurde und der diesen Missbrauch auf Grund seiner Werke teilweise auch zuließ.“ (Lutz Görner)
Ab 03. September beginnt in Jena seine große „Schillerreise“. Am 31.10.2009 ist er in Frankfurt. Weitere Auftritte hier

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Relaxed in education & mission

17. April 2009 · von Miller · 1 Kommentar

Relaxed in education & mission

Ferien sind unterrichtsfreie Zeit, Besinnungszeit, Metareflexion, was wie warum erreicht wurde oder auch misslang. Ferien bedeuten auch Seele baumeln lassen, relaxed im Liegestuhl, Bücher stöbern, Unterrichtseinheiten und Filme sichten, Schreibtisch ordnen, Musik hören….

Die gute Lehrerin, der gute Lehrer versucht geistigen Raum zu schaffen, immer wieder auch mal hinter dem Beat -lay back – in den Arbeitsprozess, in die Improvisation einzusteigen, d.h. zuhören und spüren, wohin die Reise im Unterricht geht. Zwischendurch vielleicht einmal für den eigenen Groove Grover Washington hören?

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Schulverweigerer: Unser allerbestes Jahr

6. April 2009 · von Miller · Keine Kommentare

Schulverweigerer: Unser allerbestes Jahr

No school. No work. No responsibilities. Just three films a week.
Die Schule als Albtraum wird vom 16-jährigen Sohn Jesse abrupt beendet und in einem außergewöhnlichen Deal mit Vater David besiegelt: „Ich will, dass du jede Woche mit mir drei Filme anschaust. Ich suche sie aus. Das ist die einzige Form von Ausbildung, die du bekommst“.
Der kanadische Filmkritiker und Journalist David Gilmour hat mit “The Film Club“ 2007 (in der seltsamen deutschen Übersetzung: „Unser allerbestes Jahr“ 2009, das drei Jahre dauerte) einen Bestseller über seine „Vater-Sohn-Beziehung“ vorgelegt. Es ist ein unterhaltsamer, witzig und locker geschriebener „Bildungsroman“, der 60 Jahre Filmgeschichte als Projektionsfolie für intensive Vater-Sohn-Gespräche nutzt, eine „Biografie“ der ganz besonderen Art. Ob Truffauts Sie küssten und sie schlugen ihn oder Psycho, Der Exorzist, Rosemarys Baby, Der letzte Tango von Paris, Der Pate, Rocky, Für eine Handvoll Dollars, Dirty Harry, Internal Affairs, Das Gesetz bin ich, Out of Sight, Calahan, Chungking Express und 100 andere mehr, es geht um eine wundervolle Vater-Sohn-Zeit und nebenbei um die allmähliche Verfertigung des eigenen ästhetischen Urteils beim Sehen. „Wir redeten über die sechziger Jahre, über die Beatles (zu oft, aber Jesse war geduldig), über schlechtes Trinken und gutes Trinken, dann wieder über Rebecca („Meinst du, sie macht Schluss mit mir?“), über Hitler, Dachau, Richard Nixon, Untreue, Truman Capote, die Mojave-Wüste, Suge Knight, Lesben, Kokain, Heroin Chic, die Backstreet Boys (meine Idee), Tattoos, Johnny Carson, Tupac (seine Idee), Sarkasmus, Hanteltraining, Penisgröße, französische Schauspieler und e.e.cummings. Was für eine Zeit (…). Das Leben war da, gleich neben mir auf dem Sofa.“ (S.118)
Väter, lest dieses brillante Buch und ihr habt einen besseren Zugang zu euren Söhnen. Ministerialbeamte, seht mehr bedeutsame Filme und überlegt intensiv, was wirklich in der Schule noch verordnet werden sollte.

Das Buch: David Gilmour, Unser allerbestes Jahr. Roman. Deutsch von Adelheid Zöfel. Frankfurt: S. Fischer Verlag 2009. 256 S., 18,95 € www.fischerverlage.de  Weitere Infos unter:
http://www.ndrkultur.de/feuilleton/buecher/nbunser100.html
http://blog.literaturwelt.de/archiv/david-gilmour-unser-allerbestes-jahr/

Welch dürftige Kost ist dagegen in deutschen Schulen 2009 zu finden. Verordnete vergreiste Leselisten als Zwangsbeglückungsprogramme für die gymnasiale Oberstufe. Gute Filme sind weitgehend exkommuniziert, zu Niederungen und zur Privatsache erklärt. Es wundert geradezu, dass es nicht mehr Schulverweigerer gibt. Vielleicht zählen wir nur falsch: Massenhaft geistige Verweigerung bei körperlicher Anwesenheit?

PS. Öfter mal Deutsche Bahn fahren rentiert sich. In Mobil 03/2009 gab es den exklusiven Vorabdruck des 1. Kapitels und ein Interview mit dem Autor.

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Kulturtipps – von Blue notes bis Latino Groove im März

10. März 2009 · von Miller · Keine Kommentare

Kulturtipps – von Blue notes bis Latino Groove im März

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Für Kurzentschlossene in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet

Blue notes of love am Freitag, 13.03., um 20 Uhr im Gallus Theater

Jazz und Gedanken über die Liebe. Eine musikalisch-literarische Frauen- und Männer-Revue von und mit Hans-Peter Schupp & Marcus Rüdel

„Aus Sicht der Frauen war der Mann oben. Früher. Dann sahen und drehten sich die Frauen um. Sie nannten es Emanzipation. Ab da waren die Männer unten durch. Nicht mehr benötigt, allenfalls, um Getränkekisten heimzutragen. Trinken durften sie nur noch in Kneipen. Alle anderen Dinge nahmen die Frauen in die Hand, und die Männer konnten zusehen, wie sie kamen, die Frauen. Falls sie nicht kamen, gingen sie und kamen. Woanders. Sie kamen auch mit der Frage: Wozu ein Mann, wenn es auch zwei tun oder drei bzw. warum überhaupt ein Kerl? Und die Männer fragen sich so viele Nächte ihres Lebens am Äquator des unverstandenen Geschlechts, der Bar: Was um alles in der Welt haben Frauen, das ein Mann noch braucht, der eigentlich schon alles hat?(…)“

Drei mal Leben am Sa., 14.03. und Fr., 20.03. im Freien Schauspiel eine Komödie für 4 Personen von Yasmina Reza, Regie: Reinhard Hinzpeter

Informationen zu der literarisch-musikalischen Revue blue notes of love und den Link zu einem kleinen Trailer:  www.hpschupp.de , dort unter > Lesungen und dann unter > blue notes of love

ODER  auch:

Südamerikanische Musik und Lebensgefühl mit Sergio Alvarez Y Amigos
Bosanova, Rumba, Chachacha, Bolero, Cumbia, …

Freitag,  20. März  – 20 Uhr

im Odyssee Kult, Weberstraße 77  Frankfurt/Nordend

Reservierungen: 069 – 90500995

Der Bildungswirt wird auch da sein!

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Schiller, Wallenstein und deutsche Bildungspolitik

3. Februar 2009 · von Miller · 1 Kommentar

Schiller, Wallenstein und deutsche Bildungspolitik

Friedrich Schiller – der verspätete Stürmer und Dränger, der Pathosgeschwängerte, der Revolutionsangefixte und doch beigebogene Vertreter der Weimarer Klassik – lässt seinen Wallenstein ausrufen:

Nicht was lebendig, kraftvoll sich verkündet,
Ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz
Gemeine ists, das ewig Gestrige,
Was immer war und immer wiederkehrt,
Und morgen gilt, weil’s heute hat gegolten!
Denn aus Gemeinem ist der Mensch gemacht,
Und die Gewohnheit nennt er seine Amme.
Weh dem, der an den würdig alten Hausrat
Ihm rührt, das teuerste Erbstück seiner Ahnen!
Das Jahr übt eine heiligende Kraft,
Was grau für Alter ist, das ist ihm göttlich.
Sei im Besitze, und du wohnst im Recht,
Und heilig wird’s die Menge dir bewahren.

Kreative Übung: Wenden Sie die Wallenstein-Aussage auf die deutsche Bildungspolitik an. Wäre z.B. das „Konzept der selbstverantwortlichen Schule“ etwas, das „sich kraftvoll verkündet“, was wäre der „würdig alte Hausrat“? Oder Lug, Trug und Verstellung, soweit das Auge blicket?

Zur weiteren Einstimmung hier noch eine besondere Variation des Literarischen Quartetts: Schiller, Schiller, Schiller,Ideal und Wirklichkeit streben weit auseinander …

Wenn Sie einige Zeit und Mühe aufwenden wollen: Erarbeiten Sie sich den Kontext der Wallenstein-Rede. Verschaffen Sie sich einen schnellen Überblick (Wikipedia oder Kindlers Literatur Lexikon). Wer sind die Gegner, die »ewig Gestrigen«? Wie urteilt Schiller über seine literarische Hauptfigur? Hätte Schiller eine Handlungsalternative für seine Tragödie gehabt? Warum muss zwingend zwischen dem historischen und dem literarischen Wallenstein unterschieden werden?

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Creative Commons – Kreatives Allgemeingut nicht beim Bundesverband der deutschen Industrie

4. Dezember 2008 · von frankmackay · 1 Kommentar

Creative Commons – Kreatives Allgemeingut nicht beim Bundesverband der deutschen Industrie

1. Eine Grafik

Quelle: Bundesarchiv - ADN-ZB Grafik 18.6.87-hee-Lesefreudigkeit der Schuljugend

2. Ein Film:

Team Deutschland – Münte aktuell: Das Gejammer muss aufhören!

3. Ideenliebe im Land der Ideen

Ideenliebe - Eine Kampagne des BDI

Ideenliebe - Eine Kampagne des BDI

Frage: Welche der 3 Medienangebote sind Creative Commons („Kreatives Allgemeingut“)?

Die erste Grafik (aus dem Jahr 1987 und der DDR) stammt vom Bundesarchiv und wird seit heute mit der Wikimedia als CC veröffentlicht. Dabei sind einige Spielregeln der Creative Commons zu beachten: Die Grafik kann verändert, vervielfältigt und verarbeitet werden, im weiteren muss der Rechteinhaber genannt werden. Das Bundesarchiv ist eine Einrichtung des Bundes, die mit Steuermitteln finanziert wird, der Münte Comic stammt von der nächsten öffentlichen Anstalt, dem Norddeutschen Rundfunk. Dieser stellt diese Comic Produktion zum freien Download bereit und informiert sehr ausführlich über die Möglichkeiten von CC.

Die Alternative: Creative Commons

Wer stattdessen kreative Werke nutzt, die unter einer Creative-Commons-Lizenz stehen, hat diese Probleme nicht. Creative Commons (CC, etwa „kreatives Allgemeingut“) ist eine Art Urheberrecht des Internet-Zeitalters, das auf die Herausforderungen der digitalen Technologien antwortet und eine flexiblere Handhabung von Urheberrechten erlaubt.

Selbst dieser zitierte Text steht unter CC. Aber hierbei kann das Werk nicht verändert werden, denn es steht unter 2.0 CC. Das bedeutet wir hören und sehen Münte bei YouTube nicht mit der Stimme von Schröder!

Wenn, denn, dann – denn Deutschland liegt bekanntlich im Land der Ideen. Die Kampagne läuft auch 2009 wieder und wie die Adventskalender zu Zeit, öffnet sich ab 1. Januar 2009  jeden Tag eine neue Idee – sehr schön in dieser Datei zusammengefasst. Neben der Bundesregierung ist der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) einer der Initiatoren und dieser rief auch die Initiative: „Ideenliebe“ im Frühjahr 2008 ins Leben. Letztlich geht es wohl darum, auch mit Unterrichtsmaterial, die Schüler anzuhalten geistiges Eigentum in ihrem Wert schätzen zu lernen und nicht zu klauen. Denn:

Gute Ideen sichern Deutschlands Zukunft. Oft fehlt jedoch der Respekt vor geistigem Eigentum. Fälscher schädigen Unternehmen und auch die Verbraucher, die nicht mehr zwischen Original und Kopie unterscheiden können. Der bundesweite Wettbewerb „Ideenliebe“ bringt das Thema in die Klassenzimmer: Schüler der Klassen 8 bis 10 sind aufgerufen, kreative Beiträge zum Schutz von Ideen zu entwickeln.

Man darf gespannt sein, welche Ergebnis ab Januar 2009 gezeigt werden. Das Medienecho bei Google ist eher gering. Nur beim SPIESSER, einer Jugendzeitschrift, tat sich eine Diskussion auf, warum der BDI mit seiner „Initiative“ den SPIESSER mit Inhalten unterstützt und dazu Onno am 20.11.2008:

Moin,
Ich finde in der Schule abschreiben hat wenig mit Ideenklau zu tun wie Pan es andeutet: Das Thema ist vorgegeben und es geht eigentlich nur darum es mit eigenen Worten wiederzugeben. […]

Mmh, ich denke, vielleicht beginnt ja der Nutzen
einer Idee bei einem selbst und wird so überhaupt erst für andere erkennbar und erhält so ihren Wert.?

Fazit: Ideenliebe im Land der Ideen ist kein kreatives Allgemeingut und der BDI keine öffentliche Einrichtung, aber ein Verein, der die öffentliche Meinung beeinflusst.

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3. Opernabend – live im Odyssee Kult

16. November 2008 · von Miller · Keine Kommentare

3. Opernabend – live im Odyssee Kult

Aufgrund der großen Nachfrage ist es wieder soweit: Opernsänger kommen am Samstag, den 22.November um 20.00 Uhr in unsere Kneipe und gestalten einen unterhaltsamen Abend. Wo? Odyssee Kult, Weberstraße 77 im Frankfurter Nordend. Ansprechpartner und Reservierungen: Michael Kubala. Tel. 069-90500995.

PS. In drei Tagen löst sich der hessische Landtag selbst auf. Die politische Bühne knipst sich vorübergehend das Scheinwerferlicht aus. Der Vorhang fällt, die Vorsänger treten ab, viele Landtagsabgeordnete fühlen sich heimatlos, von Zukünftsängsten heimgesucht, einige werden ausgeschlossen, andere schielen auf das Wahlvolk am 18. Januar. Wie wird sich der freundlich unkalkulierbare Hesse an sich entscheiden?

Vorschlag: Gehen Sie wieder mehr in die Kneipe, halten Sie Ihr Ohr an den Puls der Kneipenkommunikation, erden Sie sich neu. Beim Bildungswirt ist jeder Gast willkommen; Dienstleistung und Diskussion schließen sich nicht aus. Unsere weltoffene Kneipe ist eben kein politischer Sperrbezirk mit Freund-Feind-Zuordnung. Das gilt übrigen für alle fünf Parteien in Hessen, für NGO-Organisationen, freischwebenden Bürgerbewegungen und selbstverständlich für den Ortsbeirat der Nordendler.

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Computerspiele und Gewalttätigkeit bei Kindern

5. November 2008 · von Miller · 1 Kommentar

Computerspiele und Gewalttätigkeit bei Kindern

«Je häufiger Schüler während der Kindheit (6–10 Jahre) Horror- und Gewaltfilme anschauen und je mehr sie sich mit gewalthaltigen elektronischen Spielen in der beginnenden Adoleszenz beschäftigen, um so höher sind ihre Gewalttätigkeit in der Schule und ihre Gewaltkriminalität im Alter von 14 Jahren.»

«Die psychischen und sozialen Schäden durch Mediengewaltkonsum bei vielen Kindern und Jugendlichen sind eine hohe Gefahr für die Gesellschaft.»(Hopf, Huber und Weiss, die in der renommierten Fachzeitschrift «Journal of Media Psychology, 2008)

Am 20. November findet an der Münchner Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität München ein internationaler Kongress zum Thema «Computerspiele und Gewalt» statt. Medienforscher aus Deutschland und den USA präsentieren vier neue Langzeitstudien, die den Gewaltkonsum durch Computerspiele als Ursache für Veränderungen der Persönlichkeit und reale Gewalttätigkeit belegen. Die Forscher wollen der gezielten Desinformation und Relativierungsstrategie von Lobbyisten aus der Medienindustrie neue Ergebnisse der Medienwirkungsforschung entgegensetzen sowie politische und pädagogische Konsequenzen daraus ableiten.
Der Medienkongress »Computerspiele und Gewalt«  richtet sich an Eltern, Lehrkräfte, Studierende, Wissenschaftler und Politiker. Mehr…

Während etwa 30–40% der Familien in Deutschland sich verantwortungsvoll verhielten, so die Wissenschaftler, indem sie den Medienkonsum ihrer Kinder regulieren und reduzieren, geschehe keinerlei Medienerziehung in etwa 40–60% der Familien.

Mit reinen Appellen und ein paar „Aufklärungskampagnen“, so erfolglos wie in den letzten Jahren, wird es nicht mehr getan sein. Um ein Verbot von „Killerspielen“ wird man nicht vorbeikommen. Desweiteren müssen die Spielehersteller in eine „gesellschaftliche Verantwortung“ mit klarem Medienkonzept einbezogen werden. Politik muss gestalten und nicht untätig dem „größten Dreck“ zusehen.

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