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	<title>Der Bildungswirt &#187; Gymnasium</title>
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		<title>Schule &amp; Hochschule: P&#228;dagogische Essenzen (1)</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 16:40:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ - Alles Jahre wieder muss das Rad nicht neu erfunden werden&#8230;. &#62; Was ist guter Unterricht?  &#62; Was sind reflektierte Aufgabentypen?  &#62; Was ist ein guter Lehrer?  &#62; Selbstreflexionen eines guten Lehrers? Lehrerrollen  zwischen Erwartungen und Visionen Der gute Lehrer beherrscht mehrere professionelle Rollen: Er ist immer mal wieder Moderator und Entertainer, der angenehme Atmosph&#228;ren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> - Alles Jahre wieder muss das Rad nicht neu erfunden werden&#8230;.</strong></p>
<p><strong>&gt; Was ist guter Unterricht? </strong></p>
<p><strong>&gt; Was sind reflektierte Aufgabentypen? </strong></p>
<p><strong>&gt; Was ist ein guter Lehrer? </strong></p>
<p><strong>&gt; Selbstreflexionen eines guten Lehrers?</strong></p>
<p><strong>Lehrerrollen  zwischen Erwartungen und Visionen</strong></p>
<p>Der gute Lehrer beherrscht mehrere professionelle Rollen: Er ist immer mal wieder Moderator und Entertainer, der angenehme Atmosph&#228;ren schafft. Einfaches Kriterium: Wenn es in einem Unterricht &#252;ber l&#228;ngere Zeit nichts zu lachen gibt, l&#228;uft etwas total falsch! Die dicke Luft ist dann buchst&#228;blich zu riechen. Vergessen wird in der Schule all zu oft: <strong>Der Mensch ist ein emotionales und lachendes Wesen und kein kognitiver Maschinenkr&#252;ppel.</strong> Der gute Lehrer ist jedoch kein beliebig vielf&#228;ltiger Rollentr&#228;ger, sozusagen der p&#228;dagogische Super-Klon, nein, auch er ist ein emotionales Wesen, das sich vorwiegend authentisch zeigt &#8230;mehr dazu hier:</p>
<p><a href="http://www.bildungswirt.de/2008/09/18/zehn-prufsteine-fur-einen-guten-unterricht-eine-alternative-zu-spickmich/" target="_blank">www.bildungswirt.de/2008/09/18/zehn-prufsteine-fur-einen-guten-unterricht-eine-alternative-zu-spickmich/</a></p>
<p><a href="http://www.bildungswirt.de/2008/11/25/guter-unterricht-und-reflektierte-aufgabentypen/" target="_blank">www.bildungswirt.de/2008/11/25/guter-unterricht-und-reflektierte-aufgabentypen/</a></p>
<p><a href="http://www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt/der-gute-lehrer--ein-phantom-1">www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt/der-gute-lehrer&#8211;ein-phantom-1</a></p>
<p><a href="http://www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt/selbstreflexionen-eines-lehrers">www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt/selbstreflexionen-eines-lehrers</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>&#8220;Liebe Frauen&#8221;, g&#246;ttliche Wesen? Ein Thema in der Oberstufe?</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 09:16:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Pause. Schulferien. Wohlverdiente Ruhe vor einem neuen Anfang. Fakt ist:  das n&#228;chste  Schuljahr kommt bestimmt &#8211; neue Lerngegenst&#228;nde, Methoden, Sozialformen, vielleicht neue Verhaltensweisen von Seiten der LehrerInnen und Sch&#252;lerInnen? Wie w&#228;r&#8217;s mit diesem Video als EINE Unterrichtsgrundlage? Ein neues M&#228;nnerbild, neue Sichtweisen auf die Frau als g&#246;ttliches Wesen? Wieviel Feminines braucht der Mann? DAS FEMININE [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pause. Schulferien. Wohlverdiente Ruhe vor einem neuen Anfang. Fakt ist:  das n&#228;chste  Schuljahr kommt bestimmt &#8211; neue Lerngegenst&#228;nde, Methoden, Sozialformen, vielleicht neue Verhaltensweisen von Seiten der LehrerInnen und Sch&#252;lerInnen?</p>
<p>Wie w&#228;r&#8217;s mit diesem Video als EINE Unterrichtsgrundlage?</p>
<p>Ein neues M&#228;nnerbild, neue Sichtweisen auf die Frau als g&#246;ttliches Wesen? Wieviel Feminines braucht der Mann?</p>
<p>DAS FEMININE ALS GESCHENK? Diskussionsstoff mitten aus dem Geschlechterleben&#8230;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/H35lXdvok9s" frameborder="0" width="500" height="314"></iframe></p>
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		<title>Selbstverantwortliche Schule &#8211; quo vadis?</title>
		<link>http://www.bildungswirt.de/2011/05/09/selbstverantwortliche-schule-quo-vadis/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 12:18:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Selbstverantwortliche Schule &#8211; bildungspolitisches Programm oder Rohrkrepierer? Foto: Kultusministerin D. Henzler und drei Schulleiter beim FR-Gespr&#228;ch zur  Selbstverantwortlichen Schule, 29.04.2009 Der geneigte Leser und Zuh&#246;rer fragt sich bisweilen: Was ist eigentlich in den letzten 2 Jahren passiert? Reden &#252;ber das SELBST, die VERANTWORTUNG, die SCHULE bei gleichzeitig ausgepr&#228;gte Handlungsstarre im Kultusministerium, in den Schul&#228;mtern, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Selbstverantwortliche Schule &#8211; bildungspolitisches Programm oder Rohrkrepierer?</strong><br />
<a href="http://picasaweb.google.de/Maicomiller/Weblog?authkey=Gv1sRgCLHKvdis6PONuwE&amp;feat=embedwebsite#5332072167525461058"><img src="http://lh4.ggpht.com/_bRjRluAqz_M/Sf9TYsYaLEI/AAAAAAAAADY/8aA0oQeKZLU/s400/P1010375.JPG" alt="" /></a></p>
<p>Foto: Kultusministerin D. Henzler und drei Schulleiter beim FR-Gespr&#228;ch<br />
zur  Selbstverantwortlichen Schule, 29.04.2009</p>
<p>Der geneigte Leser und Zuh&#246;rer fragt sich bisweilen: Was ist eigentlich in den letzten 2 Jahren passiert? Reden &#252;ber das SELBST, die VERANTWORTUNG, die SCHULE bei gleichzeitig ausgepr&#228;gte Handlungsstarre im Kultusministerium, in den Schul&#228;mtern, in den Schulen vor Ort?</p>
<p>Stell dir vor, alle wollen die selbstverantwortliche Schule und keiner geht hin oder es lebe Kafkas Schloss der organisierten Nichtzust&#228;ndigkeit &#8211; weitere Nachfrage zwecklos&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Karl Marx &#8211; brandaktuell oder ein toter Hund?</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 10:11:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bildung hei&#223;t im Kern eigene Urteilsf&#228;higkeit entwickeln. Und das in der Schule? In der gymnasialen Oberstufe, in der Berufsschule, in der Gesamtschule? Pr&#252;fe selbst die drei Videos: Was ist die Botschaft? Erkennbare Thesen, Argumente? Welcher Ideologiebegriff wird verwendet? Gibt es einen deutlichen Zusammenhang zwischen Marxschen Ideen und der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise? &#196;hnliche Artikel21. Juni [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bildung hei&#223;t im Kern eigene Urteilsf&#228;higkeit entwickeln. </strong><br />
Und das in der Schule? In der gymnasialen Oberstufe, in der Berufsschule, in der Gesamtschule?</p>
<p>Pr&#252;fe selbst die drei Videos:<br />
Was ist die Botschaft? Erkennbare Thesen, Argumente? Welcher Ideologiebegriff wird verwendet? Gibt es einen deutlichen Zusammenhang zwischen Marxschen Ideen und der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise?</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/aoK4qdekOFI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/aoK4qdekOFI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
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<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/JNX4muWLvp4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/JNX4muWLvp4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Verkauf von Abituraufgaben &#8211; CDU: echt &#8220;&#228;tzend&#8221;</title>
		<link>http://www.bildungswirt.de/2010/04/20/verkauf-von-abituraufgaben-cdu-echt-aetzend/</link>
		<comments>http://www.bildungswirt.de/2010/04/20/verkauf-von-abituraufgaben-cdu-echt-aetzend/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 14:05:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In Deutschland 2010 wird „Abitur geschrieben“ – f&#252;r die Ministerial-Organisatoren ist das ein monopolisierter hoheitsstaatlicher Akt der Durchf&#252;hrung von Landespr&#252;fungen, f&#252;r die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler eine enorme Leistunganstrengung, eine Pflichterf&#252;llung, ein Kampf um Punkte, manchmal auch mit Angstschwei&#223; und Tr&#228;nen verbunden. Diese schriftlichen Abiturpr&#252;fungen sind z.B. in Hessen gerade abgeschlossen und z.B. in Baden-W&#252;rttemberg und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Deutschland 2010 wird „Abitur geschrieben“</strong> – f&#252;r die Ministerial-Organisatoren ist das ein monopolisierter hoheitsstaatlicher Akt der Durchf&#252;hrung von Landespr&#252;fungen, f&#252;r die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler eine enorme Leistunganstrengung, eine Pflichterf&#252;llung, ein Kampf um Punkte, manchmal auch mit Angstschwei&#223; und Tr&#228;nen verbunden.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/CChvEQBeTk0&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/CChvEQBeTk0&amp;rel=0&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/CChvEQBeTk0&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true" data="http://www.youtube.com/v/CChvEQBeTk0&amp;rel=0&amp;fs=1"></embed></object><br />
Diese schriftlichen Abiturpr&#252;fungen sind z.B. in Hessen gerade abgeschlossen und z.B. in Baden-W&#252;rttemberg und Bayern noch voll im Gange. Nach Abschluss dieser „Pr&#252;fungskampagnen“ stellen sich jedes Jahr neu die brennenden Fragen:</p>
<p><strong>* Was passiert mit den verbrauchten Abituraufgaben?</strong></p>
<p><strong> * Warum werden diese nicht im Internet ver&#246;ffentlicht, f&#252;r jedermann kostenfrei zug&#228;nglich?</strong></p>
<p><strong> * Warum werden die Aufgaben mit Millionen Euro aus &#246;ffentlichen Mitteln/Steuern finanziert und anschlie&#223;end an private Verlage f&#252;r ein paar Euro verkauft?</strong></p>
<p>Die Ministerien bleiben eine schl&#252;ssige Antwort schuldig, verstecken sich hinter einem „Urheberrecht“, das sie zum Monster k&#252;nstlich aufbauen und gleichzeitig, wie eine mystische Monstranz vor sich hertragen. Die herbeigespielten Argumente sind d&#252;rftig und im Kern alle widerlegt, dennoch geht eine Politik der Abschottung weiter,  ziehen die Ministerien ihre selbstreferenziellen Kreise.</p>
<p><strong>Was sagen dazu unsere Volksvertreter in den Landtagen?</strong><br />
Werfen wir einen aktuellen Blick, z.B. nach Hessen. Im Kulturpolitischen Ausschuss des Landtags wurde am 25.Februar 2010 die Frage erneut behandelt. Hier einige Ausz&#252;ge aus der &#246;ffentlichen Debatte und <em>kurze Kommentierungen</em> <em>durch den Bildungswirt:</em></p>
<p><strong>Abg. Barbara Cárdenas (Die Linke):</strong><br />
(…) Das erste landesweit einheitliche Abitur startete in Hessen im Fr&#252;hjahr 2007 (erster Bildungsweg) sowie im Herbst 2007 (zweiter Bildungsweg). Damit verbunden war die Abschaffung des bisher &#252;blichen dezentralen schriftlichen Abiturs an jeder Einzelschule, bei dem die Fachlehrerinnen und Fachlehrer die Aufgaben f&#252;r ihren jeweiligen Kurs erstellten. Fr&#252;hzeitig dokumentierte das Hessische Kultusministerium deshalb im Internet die Hintergr&#252;nde der Entscheidung und entwickelte Musteraufgaben f&#252;r alle F&#228;cher. Als Service konnten Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, Lehrkr&#228;fte und Eltern die Aufgaben vom hessischen Bildungsserver kostenfrei downloaden. In einer Nacht- und Nebelaktion des Hessischen Kultusministeriums wurden sp&#228;ter jedoch alle bisherigen Abituraufgaben ohne stichhaltige Begr&#252;ndung wieder aus dem Internet genommen. Gleichzeitig wurden die Pr&#252;fungsaufgaben an private Verlage verkauft. Aus der Sicht dieser ein lukratives Gesch&#228;ft, vor allem, wenn bei fest kalkulierbarer Nachfrage – die n&#228;chste Abi-Generation klopft schon an die T&#252;r – gezielte Angebote unterbreitet werden k&#246;nnen. Der damalige Landesschulsprecher kommentierte den Skandal denn auch pr&#228;zise und poentiert: „Es kann nicht sein, dass eine Kommission aus Lehrern auf Kosten des Steuerzahlers Pr&#252;fungs- und &#220;bungsaufgaben erstellt, die das Kultusministerium dann an einen Verlag verscherbelt und die wir uns f&#252;r viel Geld zur&#252;ckkaufen m&#252;ssen.“ Genauso verh&#228;lt es sich aber bis zum heutigen Tage: Ohne jedwede stichhaltige Begr&#252;ndung – geschweige denn Notwendigkeit – hat das Land, und es tut dies weiterhin, die zentralen Pr&#252;fungsaufgaben, f&#252;r die es j&#228;hrlich bis zu 2,5 Millionen € an Personalkosten ausgibt, gegen eine Verwaltungskostenpauschale von 100 € pro Aufgabenset an private Verlage verkauft. Unsere Forderung ist daher: weiterhin kostenfreier Zugang zu allen zentralen Pr&#252;fungsaufgaben mit L&#246;sungshinweisen sowohl f&#252;r die gymnasiale Oberstufe als auch f&#252;r den Haupt- und Realschulbereich, am liebsten nat&#252;rlich per Internet.</p>
<p><em>Die Volksvertreterin hat sich mit der Materie eingehend besch&#228;ftigt, die dargebotenen Informationen sind korrekt; wo sie recht, hat sie recht. Was soll hier sachlogisch eingewendet werden?</em></p>
<p><strong>Abg. Mario D&#246;weling (FDP):</strong><br />
(…) „ Ein Abiturplaner mit Abituraufgaben vom Cornelsen Verlag kostet 9,95 €. Ich glaube, 9,95 € sind nicht wirklich die Welt. Wenn sich ein Sch&#252;ler das kaufen will, dann ist das, denke ich, okay. Es gibt daran eigentlich nichts mehr zu kritisieren. Frau Ministerin Henzler hat dies voll und ganz erkl&#228;rt. Ich muss sagen: Ihre Gro&#223;e Anfrage und vor allen Dingen Ihre Quelle, die Sie da benennen, n&#228;mlich eine omin&#246;se Internetquelle, entbehrt irgendwie jeglicher Grundlage.“</p>
<p><em>Ja, was kann von diesem Volksvertreter anders erwartet werden, als dass er seiner FDP-Ministerin beispringt? Die Abiturienten m&#252;ssen zwangsweise diese Abiturplaner kaufen, da es keine Internetver&#246;ffentlichungen gibt. Das bringt den Verlagen hunderttausende Euro in die Kasse. Nur,  ist der Volksvertreter den Verlagen oder den Sch&#252;lern und Eltern verpflichtet?<br />
Die „omin&#246;se Internetquelle“ ist &#246;ffentlich und kostenfrei zug&#228;nglich, hei&#223;t Bildungswirt und wird umfangreich, auch von Parteien und Organisationen, genutzt. Zudem beinhaltet die Internetseite die derzeit umfangreichste Recherche und Dokumentation zu diesem Thema, Kategorie: &#8220;Abitur verkauft&#8221;; alle Aussagen sind mehrfach gepr&#252;ft und abgesichert. Dem Abgeordneten fehlt offensichtlich die n&#246;tige Sachkompetenz. Die regelm&#228;&#223;ige Nutzung der „omin&#246;se Internetseite“, auch f&#252;r Abgeordnete kostenfrei, k&#246;nnte Abhilfe schaffen.</em></p>
<p><strong>Abg. Dr. Norbert Herr (CDU):</strong><br />
(…) Es w&#228;re wohl ein bisschen unzumutbar, wenn man die ganzen Vorschl&#228;ge kontrollieren und feststellen wollte, wo ein Urheberrecht besteht oder nicht. Insofern ist das das richtige Verfahren. Die Nutzungsrechte sind auch geregelt – ein Mustervertrag. Das Entscheidende ist eigentlich, dass es keine L&#246;sungs- und Beratungshinweise gibt. Genau da liegt das Benutzerrisiko. Ein Sch&#252;ler, der das kauft, kann &#252;berhaupt nicht sicher sein, dass er das Richtige trifft. Da m&#252;sste er zuf&#228;llig genau das haben; und das ist eben nicht gegeben. Der Mut zur L&#252;cke besteht also. Die inhaltliche Verantwortung obliegt den Verlagen. Das ist f&#252;r den Nutzer ganz entscheidend. Es besteht keine Notwendigkeit, etwas zu tun. Das ist Meterware. Ich habe allein f&#252;r meine F&#228;cher mindestens noch 1 m zu Hause stehen – f&#252;r Leistungskurse, Grundkurse und das nur f&#252;r zwei F&#228;cher, und zwar von Baden-W&#252;rttemberg und Bayern. Jetzt haben Sie selbst gesagt, die anderen Bundesl&#228;nder h&#228;tten dies auch, sodass ich dies also eigentlich alles kaufen m&#252;sste. Wenn ich das als Sch&#252;ler alles „reingezogen habe“, dann bin ich fit und habe von vornherein 15 Punkte. Dann brauche ich eigentlich gar nichts mehr zu machen. Aber dazu ist keiner in der Lage. Das ist doch v&#246;llig weltfremd. Man muss also den Mut zur L&#252;cke haben.</p>
<p><em>Der Volksvertreter scheint etwas verwirrt. Der Sch&#252;ler soll ein „Benutzerrisiko“ im wahrsten Sinne des Wortes in Kauf nehmen, obwohl dem Land die Originall&#246;sungen kosten- und urheberrechtsfrei vorliegen? Er will den Sch&#252;lern ungepr&#252;fte „Meterware“ zumuten? Den „Mut zur L&#252;cke“ hat der Abgeordnete bei sich selbst vielleicht zu w&#246;rtlich genommen?</em></p>
<p><strong>Abg. Brigitte Hofmeyer (SPD):</strong><br />
(…) Wir sehen, dass die Abiturienten nicht die M&#246;glichkeit haben, sich einfach und kostenlos auf die Pr&#252;fungen vorzubereiten. Die Praxis aus dem Jahr 2007 hat auch gezeigt, dass man die Pr&#252;fungen durchaus ins Internet stellen k&#246;nnte. Frau Ministerin Henzler, entgegen Ihrer Ausf&#252;hrungen eben und auch der Aussagen von Experten liegen uns Aussagen vor, die besagen, dass ca. 80 % der Materialien frei von Urheberrechten sind und dass diese somit auch im Internet f&#252;r alle zug&#228;nglich sein k&#246;nnten. Das belegt wie gesagt auch die Tatsache, dass das bis zum September 2007 so m&#246;glich war. Was ebenso ein wenig zu bedauern ist, ist die Aussage der Landesregierung, dass den Schulen selbstverst&#228;ndlich alle Materialien zur Verf&#252;gung gestellt w&#252;rden. Aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage, die ein Jahr zuvor vonseiten der Landesregierung gegeben wurde, wird aber deutlich, dass diese Aufgaben den Schulen nur auf zwei CDs zur Verf&#252;gung gestellt werden und dass diese auch noch dem Kopierschutz unterliegen. Daher kann sich jeder vorstellen, dass es in der Praxis &#252;berhaupt nicht m&#246;glich ist, dies an die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler einfach so weiterzugeben. Die Praxis zeigt dann auch, dass diese nat&#252;rlich in die Buchhandlungen gehen und sich das entsprechend erwerben m&#252;ssen.</p>
<p><em>Die Volksvertreterin hat sich mit der Materie besch&#228;ftigt und die Problematik erkannt. Es fehlt erg&#228;nzend nur die Aussage, dass – f&#252;r die Sch&#252;ler entscheidend – Aufgabenstellungen und L&#246;sungshinweise/Erwartungshorizonte im Kultusministerium schon vorliegen und copyrightfrei sind. Einer Ver&#246;ffentlichung steht also nichts im Wege. &#8216;Der 80% &#8211; Orientierungswert zu den verwendeten Materialien ist korrekt; dieser kann mit wenig Aufwand auf 95% gesteigert werden.</em></p>
<p><strong>Abg. Mathias Wagner (Gr&#252;ne):</strong><br />
(…) Der erste Punkt ist die Frage: Wie gehen wir als Staat eigentlich mit Werken um, die mit Steuergeldern erstellt worden sind? W&#252;rde daraus nicht auch folgen, dass die &#214;ffentlichkeit ein Anrecht darauf hat, dass diese Materialien, die mit dem Geld der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger erstellt worden sind, auch der &#214;ffentlichkeit zur Verf&#252;gung stehen? – Ich finde, dass dies eine sehr legitime und berechtigte Frage ist. Wir diskutieren auch in anderen Politikbereichen die Frage: Welches Anrecht haben die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger darauf, dass Verwaltungshandeln transparent ist und dass von Verwaltungen erstellte Leistungen auch tats&#228;chlich f&#252;r die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger zug&#228;nglich sind. Ich finde, diese Frage kann man hier ohne Sch&#228;rfe diskutieren, und diese ist auch interessant. Wenn nat&#252;rlich Belange des Urheberrechts dem entgegenstehen, ist dies selbstverst&#228;ndlich auch zu ber&#252;cksichtigen. Aber der grunds&#228;tzliche Gedanke, dass Abiturpr&#252;fungen, nachdem sie geschrieben worden sind, die mit &#246;ffentlichen Geldern erstellt worden sind, auch der &#214;ffentlichkeit zur Verf&#252;gung stehen m&#252;ssten, finde ich jetzt nicht so ungew&#246;hnlich, wie das zum Teil einige Vorredner dargestellt haben.</p>
<p><em>Der Volksvertreter hat sich mit der Materie besch&#228;ftigt und stellt angemessen kluge Fragen. Die Art des Fragens legt die Vermutung nahe, dass er f&#252;r Transparenz und die Ver&#246;ffentlichung der Abituraufgaben eintreten will. Fragen des Urheberrechts, hier angewendet auf das Streitobjekt, sind ihm weniger gel&#228;ufig. Was fehlt sind jedoch klare eigene Antworten und Forderungen an die Landesregierung.</em></p>
<p><strong>Abg. Barbara Cárdenas (Die Linke):</strong><br />
(…) Ich finde es sehr wichtig, was gesagt worden ist, dass Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler n&#228;mlich ein Recht darauf haben, dass &#246;ffentlich erstellte und bezahlte Leistungen auch frei zug&#228;nglich sind. Ich denke, dass DIE LINKE an diesem Punkt wieder darauf hinweisen kann, dass es richtig ist, auch wieder zu sagen, dass es in der Regel in letzter Zeit sehr stark darum geht, Kosten zu sozialisieren, aber Gewinne zu privatisieren. Das ist ein Beispiel daf&#252;r, wo wir das wieder nachweisen k&#246;nnen. – Ich bedanke mich.<br />
<strong>(Abg. Hans-J&#252;rgen Irmer (CDU): &#228;tzend!)</strong></p>
<p><em>Die Volksvertreterin weist auf eine bekannte Aussage der Linken zu Kosten und Gewinne hin, deren Evidenz im vorliegenden Fall nicht leicht von der Hand zu weisen ist. Nur was meint der CDU-Abgeordnete mit seinem Einwort-Zwischenruf oder Abschlusskommentar: „&#228;tzend“? Findet der Volksvertreter es &#228;tzend, das die Kosten sozialisiert und die Gewinne privatisiert werden? Will er der Abgeordneten von der Linken beipflichten, sozusagen in blitzartiger Eingebung tieferer Erkenntnis? Oder meinte er die Abgeordnete pers&#246;nlich oder ihre Danksagung zum Schluss? W&#228;re Letzteres der Fall, h&#228;tte der Ausschussvorsitzende energisch eingreifen und den CDU-Abgeordneten zur Ordnung rufen m&#252;ssen.</em></p>
<p><strong>Vorsitzender Abg. Dr. Michael Reuter (SPD):</strong><br />
Vielen Dank. – Die Verfahren in den beiden genannten Bundesl&#228;ndern – Brandburg und Sachsen-Anhalt – werden im Protokoll nachgereicht. Frau Ministerin, wollen wir so verfahren? (Ministerin Dorothea Henzler: Ja!) – Okay, dann bedanke ich mich. Im Folgenden fasst der Ausschuss den Beschluss: KPA/18/14 – 25.02.2010 Der Kulturpolitische Ausschuss hat die Antwort der Landesregierung zur Gro&#223;en Anfrage besprochen. (einvernehmlich) Das Ministerium sagt weitere Informationen zu.(Schluss des &#246;ffentlichen Teils; es folgt der nicht &#246;ffentliche Teil)</p>
<p><em>Die Debatte wird mit Sicherheit fortgesetzt, das n&#228;chste Abitur kommt bestimmt. Die Forderung nach kostenfreiem Zugang zu den verbrauchten Abituraufgaben im Internet bleibt in allen Bundesl&#228;ndern auf der Agenda.</em></p>
<p><em>Peinlich bleibt, dass die sog. &#8220;Qualit&#228;tsjournalisten&#8221; bisher dieses Thema verdr&#228;ngen, gleichwohl jedes Jahr mehr als 300.000 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler direkt betroffen sind. Indirekt betroffen sind Eltern, Lehrer und die Fach&#246;ffentlichkeit. Die Zust&#228;ndigen der Lehrerausbildung an allen deutschen Universit&#228;ten haben offiziell keinen Zugang zu den Aufgaben. Eine Pr&#252;fungsdidaktik-Debatte findet nicht statt.</em></p>
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		<title>Berlin &#8211; ein geistiges Zentrum?</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 19:33:49 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleiner R&#252;ckblick aus der Literatenbrille des gro&#223;en<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Benn"> Gottfried Benn</a> &#8211; ein Fundst&#252;ck, ein Zeitdokument.</p>
<p>Eine Anregung f&#252;r den Deutsch- und Politikunterricht.</p>
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		<title>Bildungsreform auf gut hessisch: &#8220;Ein Eingang &#8211; zwei Ausg&#228;nge&#8221; (Roland Koch)</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 20:47:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der schleichende Tod der Hauptschule soll gestoppt und an der Viergliedrigkeit des Schulwesens festgehalten werden. Ganz einfach, man erfindet eine neues Etikette: <strong>Mittelstufenschule in der Sekundarstufe </strong>- volle Fahrt voraus, das ist man den Eltern schuldig. Ministerpr&#228;sident Koch: &#8221; Grund&#252;berzeugung unserer Vision f&#252;r die Schule von morgen ist der Erhalt von Schulvielfalt und Schulfreiheit.&#8221;  Das ist eine bahnbrechende Erkenntnis und F&#246;rderung pur &#8211; jedem das Seine. Demn&#228;chst werden zukunftsweisend wahrscheinlich wieder die alten eindeutigen Begriffe eingef&#252;hrt und die Ausg&#228;nge streng bewacht:  Sonderschule, Volksschule, Mittelschule, Oberschule, damit es auch keine Verwechslungen geben kann.</p>
<p>Aus Hamburg kann man zus&#228;tzlich lernen &#8230;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/Ibsb8AwZl10&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Ibsb8AwZl10&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/Ibsb8AwZl10&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true" data="http://www.youtube.com/v/Ibsb8AwZl10&amp;rel=0&amp;fs=1"></embed></object></p>
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		<title>Kulturpolitischer Ausschuss im hessischen Landtag</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 09:50:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abitur verkauft]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Einladung zur 16. Sitzung des Kulturpolitischen Ausschusses. Im Bildungswirt wurde der Verkauf des Landesabiturs immer wieder aufgegriffen. Man wird sehen, inwieweit die Landesregierung lernf&#228;hig ist und die Zeichen der Zeit versteht. Das Internet mit entsprechender Computertechnologie ist die bedeutendste Revolution der Neuzeit. Warum will man diese Potenziale nicht auf allen Ebenen ausnutzen? Eine gro&#223;z&#252;gige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="PDF - Einladung 16. Sitzung Kulturpolitischen Ausschuss Hessen" href="http://www.landtag.hessen.de/icc/Internet/med/439/43920d62-3d19-b621-14ab-11712184e373,11111111-1111-1111-1111-111111111111.pdf" target="_blank">Einladung </a>zur 16. Sitzung des Kulturpolitischen Ausschusses.</p>
<div id="attachment_1401" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.landtag.hessen.de/icc/Internet/nav/e88/broker.cal?uMen=7b46034b-052a-7911-a7c5-ab64c48b23a9&amp;uCon=22720d62-3d19-b621-14ab-11712184e373&amp;uTem=aaaaaaaa-aaaa-aaaa-bbbb-000000000008&amp;cal_monthToDisplay=2.2010&amp;cal_startDate=25.2.2010&amp;cal_endDate=25.2.2010"><img class="size-medium wp-image-1401" title="Kulturpolitischer-Ausschuss-Hessen-25-2-2010" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2010/02/Kulturpolitischer-Ausschuss-Hessen-25-2-2010-300x213.jpg" alt="" width="300" height="213" /></a><p class="wp-caption-text">Ank&#252;ndigung Kulturpolitischen Ausschuss 25.2.2010 - anklicken</p></div>
<p style="text-align: center;"><a href="http://starweb.hessen.de/cache/DRS/18/7/01047.pdf"><img class="aligncenter size-full wp-image-1404" title="Punkt2-Kulturpolitischer-Ausschuss-Verkauf-Rechte-Landesabitur-25-2-2010" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2010/02/Punkt2-Kulturpolitischer-Ausschuss-Verkauf-Rechte-Landesabitur-25-2-2010.jpg" alt="Gro&#223;e Anfrage  der Fraktion DIE LINKE  betreffend Verkauf der Rechte am Landesabitur " width="420" height="157" /></a></p>
<p>Im <a title="Bildungswirt: Verkauftes Abitur in Hesse" href="http://www.bildungswirt.de/category/abitur/verkauftes-abitur-in-hessen/" target="_blank">Bildungswirt </a>wurde der Verkauf des Landesabiturs immer wieder aufgegriffen.</p>
<p>Man wird sehen, inwieweit die Landesregierung lernf&#228;hig ist und die Zeichen der Zeit versteht. Das Internet mit entsprechender Computertechnologie ist die bedeutendste Revolution der Neuzeit. Warum will man diese Potenziale nicht auf allen Ebenen ausnutzen? Eine gro&#223;z&#252;gige Ver&#246;ffentlichung von Lernmaterialien &#8211; selbstverst&#228;ndlich auch von allen verbrauchten Pr&#252;fungen &#8211; geh&#246;rt zum Mindesstandard der Unterst&#252;tzung von Bildungsanstrengungen.</p>
<p>Im Kulturpolitischen Ausschuss werden die Positionen der f&#252;nf Lantagsparteien deutlich werden.</p>
<p>&#220;brigens: Was sagen eigentlich die Lehrerverb&#228;nde und Elternvereine in der Sache?</p>
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		<title>Selbst&#228;ndige Schule &#8211; neue Lernkulturen?</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 00:05:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berufsschule]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit 15 Jahren wird &#252;ber die Gro&#223;baustelle &#8220;Selbstst&#228;ndige Schule&#8221; oder auch &#8220;Eigenverantwortliche Schule&#8221; in Deutschland diskutiert. Richtig vorangekommen ist man selten, (von ein paar Vorzeige-Modellversuchen abgesehen) zu Unterschiedliches wird darunter verstanden. Da zeigen sich technokratisch-autorit&#228;re Modelle wie demokratische unter dem gleichen Label. Was man in Hessen wirklich will, steht noch in den Sternen. Wohl offizielles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 15 Jahren wird &#252;ber die Gro&#223;baustelle &#8220;Selbstst&#228;ndige Schule&#8221; oder auch &#8220;Eigenverantwortliche Schule&#8221; in Deutschland diskutiert. Richtig vorangekommen ist man selten, (von ein paar Vorzeige-Modellversuchen abgesehen) zu Unterschiedliches wird darunter verstanden. Da zeigen sich technokratisch-autorit&#228;re Modelle wie demokratische unter dem gleichen Label. Was man in Hessen wirklich will, steht noch in den Sternen. Wohl offizielles Regierungsprogramm von CDU/FDP &#8211; aber was hei&#223;t das schon praktisch gewendet?</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/zSLCT5YK6MU&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/zSLCT5YK6MU&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Sind wirklich neue Lernkulturen, demokratische Beteiligung der Sch&#252;ler und Eltern gemeint? Gibt es eine grundlegende Reform des Pr&#252;fungswesens, weg vom Bulimielernen, hin zur Lernnachhaltigkeit? Ist der Schulleiter Teil des Kollegiums und vornehmlich p&#228;dagogischer Motor? Wie gestalten sich die Reformspielr&#228;ume f&#252;r ein Kollegium, wie wird das finanziert? Lernerrollen f&#252;r Lehrer &#8211; systematische und zeitintensive Lehrerfortbildung? Fragen &#252;ber Fragen &#8211; was kommt 2010 aus Wiesbaden?</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/hMqJzq8O6jI&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/hMqJzq8O6jI&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Rechtschreibdrill-Spiegelfechter-Ewiggestrige</title>
		<link>http://www.bildungswirt.de/2009/11/13/rechtschreibdrill-spiegelfechter-ewiggestrige/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 16:37:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berufsschule]]></category>
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Rechtschreibpaukerei: Sollten wir dar&#252;ber in der Schule nicht noch einmal gr&#252;ndlich nachdenken? F&#252;r welche Kompetenz setzen wir unz&#228;hlige Stunden ein? Ist das noch zeitgem&#228;&#223;, wenn doch fast jeder l&#228;ngst einen Laptop mit komplexem Rechtschreibprogramm zur Verf&#252;gung hat &#8211; demn&#228;chst auch in der Schule, in Klausuren, in Landespr&#252;fungen? Gefragt sind vielf&#228;ltige Internetkompetenzen, kommunikative und kreative Kompetenzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rechtschreibpaukerei:</strong> Sollten wir dar&#252;ber in der Schule nicht noch einmal gr&#252;ndlich nachdenken? F&#252;r welche Kompetenz setzen wir unz&#228;hlige Stunden ein? Ist das noch zeitgem&#228;&#223;, wenn doch fast jeder l&#228;ngst einen Laptop mit komplexem Rechtschreibprogramm zur Verf&#252;gung hat &#8211; demn&#228;chst auch in der Schule, in Klausuren, in Landespr&#252;fungen?<br />
<a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/8s4GmKVVe2JJe06NYNyLpA?authkey=Gv1sRgCIaSt8_NyOmKogE&amp;feat=embedwebsite"><img src="http://lh5.ggpht.com/_bRjRluAqz_M/Svb5ENAGhdI/AAAAAAAAAI4/S7MSOxj7lGU/s400/P1010945.JPG" alt="" /></a><br />
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<a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/l6fANgtaYTy_ub31ofxI9w?authkey=Gv1sRgCIaSt8_NyOmKogE&amp;feat=embedwebsite"><img src="http://lh4.ggpht.com/_bRjRluAqz_M/Svb5B6XmmQI/AAAAAAAAAIw/0xiRjfSMric/s400/P1010943.JPG" alt="" /></a></p>
<p>Gefragt sind vielf&#228;ltige Internetkompetenzen, kommunikative und kreative Kompetenzen statt Rechtschreibdrill.</p>
<p>Rechtschreibf&#228;higkeiten sind eine Unterfunktion kommunikativer Kompetenz. Es fehlt an expressiver Vernunft, die gestalten will.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/_wAlmj8z-hk&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/_wAlmj8z-hk&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/QF2WT8lQ0NU&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/QF2WT8lQ0NU&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Die FDP hat alle Chancen &#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 16:25:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verkehrte Welt im hessischen Landtag oder Kultusministerium? Teil 3 oder: Was hei&#223;t im „Abiturstreit“, Vernunft auf der H&#246;he der Zeit aktiv zu gestalten? Was ist Sinn der Schule? Um was geht es bei den ganzen „komplexen Schul&#252;bungen“ inklusive aller Pr&#252;fungen? Es geht um die Zukunft unserer Jugend, um deren F&#228;higkeiten, Wissen und Lernmotivation, um deren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verkehrte Welt im hessischen Landtag oder Kultusministerium? Teil 3</p>
<p><strong>oder: Was hei&#223;t im „Abiturstreit“, Vernunft auf der H&#246;he der Zeit aktiv zu gestalten?</strong></p>
<p>Was ist Sinn der Schule? Um was geht es bei den ganzen „komplexen Schul&#252;bungen“ inklusive aller Pr&#252;fungen? Es geht um die Zukunft unserer Jugend, um deren F&#228;higkeiten, Wissen und Lernmotivation, um deren Chancen einer optimalen Pers&#246;nlichkeitsentwicklung, um deren aktive Teilhabe am &#246;ffentlichen Leben, um deren Engagement f&#252;r eine streitbare Demokratie. Alle anderen Belange sind hier unterzuordnen. Auch die Lehrerinnen und Lehrer, auch die Beamten der Schulverwaltung haben nur deshalb ihre Jobs, stehen in „Amt und W&#252;rden“,  weil es diese Kinder und Jugendlichen gibt und nicht umgekehrt. Das wird allzu gern vergessen.</p>
<p>Die gro&#223;z&#252;gige Ver&#246;ffentlichung von Unterrichtsmaterialien (verbrauchte Landespr&#252;fungen sind ein Teil davon!) soll dazu dienen, die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler zur selbst&#228;ndigen Nutzung dieser Angebote anzuregen. Lernprozesse sind immer individuell und setzen die Bereitschaft des Lernenden voraus. Umgekehrt muss die Schulverwaltung alles daran setzen, diese Prozesse der Selbstorganisation und Motivation zu f&#246;rdern. <strong>Eine Ver&#246;ffentlichungspraxis von Landespr&#252;fungen im Internet – kostenfrei und f&#252;r jedermann zug&#228;nglich – ist hier auf der H&#246;he der Zeit. </strong>Auch die interessierte &#214;ffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, was denn in den Schulen konkret vor sich geht, wie z.B. Landespr&#252;fungen aussehen.</p>
<p><strong>Wer ber&#228;t die Kultusministerin in diesen Fragen?</strong><br />
Bisweilen hat man den Eindruck, dass eine konfuse „Beratung“ durch ein CDU-dominiertes Ministerium stattfindet. Oder spielt die SPD noch eine Nebenrolle? Mit den Ideen &#8211;  Freiheit, Wettbewerb unter fairen Bedingungen, F&#246;rderung von Selbst&#228;ndigkeit, Aufbruch in die eigenverantwortliche Schule &#8211; alles politischer Wille der FDP &#8211;  hat das bisher wenig zu tun. „<a title="FAZ" href="http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=common/zwischenseite.asp&amp;dox={25691BAC-EDB4-4F1D-AD2E-645E17A0B318}&amp;rub={5785324E-F294-4035-9B02-AF69CB1BB8CC}" target="_blank">Neid und Diffamierung</a>“ schlugen der Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) in den ersten 2 bis 3 Monaten im neuen <a title="FAZ" href="http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=common/zwischenseite.asp&amp;dox={A3C37240-B04F-17C0-AA38-C1B520588127}&amp;rub={594835B6-7271-4A1D-B1A1-21534F010EE1}" target="_blank">Amt </a>entgegen. „<a title="FAZ" href="http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=common/zwischenseite.asp&amp;dox={4E6E53C6-881D-E221-61F4-C1011114163E}&amp;rub={3DFC0DAB-C566-4C30-AC70-700DD10A965D}" target="_blank">Die Politikerin &#228;rgert sich &#252;ber mangelnde Unterst&#252;tzung in dem bisher ausschlie&#223;lich von SPD- und CDU-Politikern gef&#252;hrten Ministerium.</a>“ (FAZ, 25.04.2009) Jetzt aber schl&#228;gt die Stunde der FDP; sie k&#246;nnte ein eigenes Profil entfalten.</p>
<div id="attachment_1315" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-1315" title="HKM-Blog-Zukunft-2010" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2009/11/HKM-Blog-Zukunft-2010.png" alt="Sch&#246;n war´s!" width="500" height="579" /><p class="wp-caption-text">Sch&#246;n war´s!</p></div>
<p><strong>Was w&#228;re der Ministerin zu raten?</strong><br />
Am besten, Dorothea Henzler er&#246;ffnete selbst  einen fortschrittlichen <strong>„Abi-Blog“</strong> mit allen Aufgaben, Materialien und  L&#246;sungen. Dazu Lernangebote auf dem neusten Stand in ansprechender Pr&#228;sentation, Service-Hotline, regelm&#228;&#223;ige Infobriefe an Schulen, Eltern, Sch&#252;ler, Pers&#246;nliches als freie Demokratin an die engagierte Internet begeisterte Jugend etc. <strong> </strong></p>
<p><strong>Dorothea Henzler als erste Kultusministerin in Deutschland mit eigenem Blog! Das w&#228;re eine FDP-Antwort, die Zeichen setzen w&#252;rde.</strong> Sch&#252;ler, Lehrer, Eltern und Medien w&#252;rden es ihr danken.<br />
Wie sagte so sch&#246;n Blogger Fuchs: „Frau Henzler &#252;bernehmen Sie: Geben Sie die Aufgaben frei.“</p>
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		<title>Verkehrte Welt im hessischen Landtag oder Kultusministerium? Teil 2</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 15:26:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[oder der m&#252;&#223;ige Streit um die verbrauchten Abiturpr&#252;fungsaufgaben In Teil 1 wurde der aktuelle Streit zum Verkauf des Landesabiturs in seiner bildungspolitischen und historischen Dimension n&#228;her beleuchtet. 2008 hatten die Gr&#252;nen eine kleine Anfrage, 2009 die Linken eine Gro&#223;e Anfrage im Landtag eingebracht. Dazu wurden die ersten Antworten der Landesregierung (Sept. 2009) auf ihre Angemessenheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>oder der m&#252;&#223;ige Streit um die verbrauchten Abiturpr&#252;fungsaufgaben</strong></p>
<p><em>In <a title="1. Teil" href="http://www.bildungswirt.de/2009/10/28/verkehrte-welt-im-hessischen-landtag-oder-kultusministerium-teil-1/">Teil 1</a> wurde der aktuelle Streit zum Verkauf des Landesabiturs in seiner bildungspolitischen und historischen Dimension n&#228;her beleuchtet. 2008 hatten die <a title="Gr&#252;nen eine kleine Anfrage, 2009" href="http://www.bildungswirt.de/2008/11/01/abitur-verkauft-8-nachlese/">Gr&#252;nen eine kleine Anfrage,</a> 2009 die <a title="Linken eine Gro&#223;e Anfrage im Landtag" href="http://www.bildungswirt.de/2009/05/08/abitur-verkauft-10-grose-anfrage-der-linken/">Linken eine Gro&#223;e Anfrage im Landtag</a> eingebracht. Dazu wurden die ersten Antworten der Landesregierung (Sept. 2009) auf ihre Angemessenheit hin  kommentiert. In Teil 2 wird diese notwendige, analytisch sensible Arbeit fortgesetzt. Detaildarstellungen und Kommentierungen sind hier immer wieder sinnvoll:</em></p>
<p><em> </em></p>
<div id="attachment_1304" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><em> </em><em><a href="http://www.pixelio.de"><img class="size-full wp-image-1304" title="Esel" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2009/10/297334_R_by_mad-max_pixelio-500.jpg" alt="© mad-max / PIXELIO" width="500" height="483" /></a></em><p class="wp-caption-text">© mad-max / PIXELIO</p></div>
<blockquote><p>Frage 14. Wie beurteilt und bewertet die Landesregierung rechtlich den im Artikel &#8220;<a title="Abitur verkauft - 9. Nachlese und die Copyrightfrage" href="http://www.bildungswirt.de/2008/11/10/abitur-verkauft-9-nachlese-und-die-copyrightfrage/">Abitur verkauft &#8211; 9. Nachlese und die Copyrightfrage</a>&#8221; unter Punkt 2 dargestellten Sachverhalt (bitte mit Begr&#252;ndung)?<br />
&#8220;Bei der Dokumentation von Pr&#252;fungen ist zu unterscheiden in; a) Aufgabenstellungen, b) Material, also Texte, Bilder, Grafiken und c) L&#246;sungen, Hinweise, Bewertungsma&#223;st&#228;be. F&#252;r a) und c) gibt es kein Copyright, da Aufgaben und L&#246;sungen von Lehrerinnen und Lehrern im hessischen Schuldienst erstellt und in der Regel durch Deputatstunden (Unterrichtsentlastung) verg&#252;tet wurden. A) und c) k&#246;nnten f&#252;r alle F&#228;cher kostenfrei und problemlos im Internet zur Verf&#252;gung gestellt werden. Der Sch&#252;ler hat zeit- und ortsungebunden ein Recht darauf, zu erfahren, was von ihm im ‚&#246;ffentlichen Pr&#252;fungsakt’ verlangt wird.&#8221;</p>
<p>Antwort 14: „Die Rechte an den isolierten Aufgabenstellungen und den von Landesbediensteten erstellten L&#246;sungshinweisen liegen beim Land Hessen und k&#246;nnen insoweit ohne Verletzung fremder Urheberrechte zug&#228;nglich gemacht werden.“</p></blockquote>
<p><strong>Gro&#223;e Einigkeit: Die Ministerin stimmt zu, dass das Land Hessen hier frei entscheiden, sprich alles im Internet kostenfrei ver&#246;ffentlichen k&#246;nnte. Dann kommt der „Haken“.</strong></p>
<blockquote><p>Antwort 14: „Dies betrifft jedoch lediglich Pr&#252;fungsarbeiten, die ohne jeden Bezug auf Texte oder sonstige Materialen, an denen Rechte Dritter bestehen, gestellt wurden. Der weit &#252;berwiegende Anteil von Pr&#252;fungsaufgaben beinhaltet jedoch fremde Texte oder sonstige Materialien, auf die sich die Fragen<br />
bzw. Aufgabenstellungen beziehen. Eine Ver&#246;ffentlichung der Aufgabenstellung ohne Materialien und lediglich mit L&#246;sungshinweisen w&#252;rde ein unvollst&#228;ndiges und verf&#228;lschtes Bild der Pr&#252;fungsaufgaben abgeben und w&#228;re damit zur Vorbereitung auf das Landesabitur nicht geeignet.“</p></blockquote>
<p><strong>Leider falsch oder sagen wir besser:  l&#252;ckenhaft von „Beratern“ informiert worden. Es gibt nur ganz selten „isolierte Aufgabenstellungen“. Aufgabenstellungen beziehen sich i.d.R. auf Material/Texte, die  wiederum frei sind oder mit geringem Aufwand frei gegeben werden k&#246;nnen. Eine Ver&#246;ffentlichung ohne Materialien steht deshalb gar nicht zur Diskussion.</strong></p>
<blockquote><p>Frage 15. Wie beurteilt und bewertet die Landesregierung rechtlich den im Artikel &#8220;<a title="Abitur verkauft - 9. Nachlese und die Copyrightfrage" href="http://www.bildungswirt.de/2008/11/10/abitur-verkauft-9-nachlese-und-die-copyrightfrage/">Abitur verkauft &#8211; 9. Nachlese und die Copyrightfrage</a>&#8221; unter Punkt 3 dargestellten Sachverhalt  (bitte mit Begr&#252;ndung)?  &#8220;Kommen wir zum heiklen Punkt: b) Material. Hier gilt es zu unterscheiden  zwischen kostenfreiem und in der Regel frei verwendbarem Material einerseits und  kostenpflichtigem und zustimmungsabh&#228;ngigem Material andererseits. Diese Copyright- Pr&#252;fung kann durch alle F&#228;cher ohne gro&#223;en Arbeitsaufwand durchgef&#252;hrt  werden, vorzugsweise bei den 12 genannten F&#228;chern (1. und 2. Staffel). Exemplarisch  will ich das an einigen F&#228;chern zeigen. Der Grundsatz gilt: Alle Texte, die  &#228;lter als 70 Jahre sind, k&#246;nnen von jedermann frei verwendet werden, unterliegen  also keinem Copyright! Aus der vorgeschriebenen Leseliste im Fach Deutsch folgt,  dass fast alle Texte copyrightfrei sind, z.B. Goethe, Schiller, Fontane, B&#252;chner…<br />
Analog gilt das f&#252;r Texte in Geschichte und Latein zu 95%. Besondere Schlauberger  kommen allerdings auf die ‚Gesch&#228;ftsidee’ zu sagen: Ja, die Texte sind copyrightfrei, aber nicht mein Layout. Dann nimmt man eben den Text, bastelt sich in  10 Minuten sein eigenes Layout und schon ist das Problem gel&#246;st. In den F&#228;chern Mathematik, Chemie und Physik ist das Copyright marginal. Fast alles ist von den  Lehrerinnen und Lehrern selbst erstellt, z.B. Formeln, Symbolketten, einfache Grafiken, Versuchsbeschreibungen. Zus&#228;tzlich gibt es &#8211; wie jetzt schon &#252;blich &#8211;  netzver&#246;ffentlichte Handreichungen.&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>Antwort15: Es trifft zu, dass <a title="Gesetze im Internet" href="http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__64.html">Urheberrechte nach § 64</a> Urheberrechtsgesetz siebzig Jahre  nach dem Tod des Urhebers erl&#246;schen. Dass dies &#8211; wie in dem zitierten Internetartikel beschrieben &#8211; f&#252;r &#8220;fast alle Texte&#8221; in den Abiturpr&#252;fungsarbeiten  im Fach Deutsch und Latein zutreffen soll, sodass diese keinerlei<br />
Einschr&#228;nkungen durch Rechte Dritter unterliegen, ist jedoch nicht zutreffend.  Dies trifft f&#252;r alle weiteren mehr als 40 F&#228;cher im Landesabitur zu.</p></blockquote>
<p><strong>„Es trifft zu …“ – genau, so sehen wir das auch. Leider fehlt hier im Weiteren von der Landesregierung ein nachvollziehbares Argument. Zu Deutsch und Copyright siehe oben in der Frage. Die Regierung hat dem nichts entgegenzusetzen. Goethe, Schiller, Fontane, B&#252;chner…gr&#252;&#223;en copyrightfrei. Ansonsten empfehle ich Seneca, Plinius oder Cicero lesen – ca. 2000 Jahre  alte Texte, copyrightfrei, einfach immer wieder erhellend, f&#252;r jedermann verf&#252;gbar.</strong></p>
<blockquote><p>Antwort 15: „Die vorgeschlagene Copyright-Pr&#252;fung w&#252;rde einen erheblichen Aufwand  erfordern, indem die Quellen und Texte der unterschiedlichen Aufgabenvorschl&#228;ge f&#252;r jedes Fach einzeln urheberrechtlich gepr&#252;ft werden m&#252;ssten. Der  damit verbundene Aufwand steht in keiner vern&#252;nftigen Relation im Vergleich  zu der derzeit gew&#228;hlten Bereitstellung von Aufgaben an den Schulen.“</p></blockquote>
<p><strong>Leider auch falsch. L&#246;sungen hatten wir schon vor &#252;ber 1 Jahr angeboten: pragmatisch, schnell, kosteng&#252;nstig. Von „erheblichem Aufwand“ kann keine Rede sein. Und zur sog.  „vern&#252;nftige Relation“ – einfach praxisfremd, vgl. Kommentar zu Antwort 9, Teil 1.</strong></p>
<blockquote><p>Frage 16. Wie beurteilt und bewertet die Landesregierung rechtlich den im Artikel &#8220;Abitur  verkauft &#8211; 9. Nachlese und die Copyrightfrage&#8221; unter Punkt 4 dargestellten Sachverhalt  (bitte mit Begr&#252;ndung)?  &#8220;Kommen wir zum verbleibenden kleinen Kern des kostenpflichtigen Problems.  Autoren und Verlage werden in Bezug auf das Copyright verzerrt wahrgenommen  und falsch eingesch&#228;tzt. Autoren und Verlage haben kein Interesse an Konflikten  mit staatlichen Institutionen. Sie haben Interesse an Kooperation, an Werbung f&#252;r  den eigenen Namen und ihre Produkte und selbstverst&#228;ndlich immer an Gesch&#228;ften.  Schulbuchverlage erf&#252;llen eine wichtige Unterst&#252;tzungs- und Begleitfunktion  f&#252;r Unterricht, sind hoch kooperativ, flexibel und gespr&#228;chsbereit. Die Autoren  sind in der gro&#223;en Mehrheit selbst Lehrerinnen und Lehrer im Schuldienst und  Hochschuldienst (oder Pension&#228;re). Ein geschicktes staatliches Management bindet  sie in l&#228;ngerfristige Entscheidungen ein und sorgt f&#252;r eine Win-Win-Situation. Oft  erh&#228;lt man kostenfrei (oder f&#252;r einen kleinen symbolischen Obolus) Abdruckrechte  f&#252;r Texte, Bilder, Grafiken, wenn selbstverst&#228;ndlich die Quelle und &#8220;mit freundlicher  Genehmigung des XY-Verlages&#8221; genannt wird. Schulbuchverlage haben ein  hohes Interesse daran, dass ihre Produkte an den Schulen vor Ort im Gespr&#228;ch sind und auch immer wieder bestellt werden. Grunds&#228;tzlich gilt die gleiche Einsch&#228;tzung  zu kooperativem Verhalten auch bei gro&#223;en Medien wie zum Beispiel der FAZ, der FR, der ZEIT oder dem HR, wenn z.B. auf aktuelle Berichterstattung  zur&#252;ckgegriffen wird. Die Abdruckrechte f&#252;r &#8220;typische Zeitungsartikel&#8221; zu erhalten, eingesetzt z.B. im Fach Politik und Wirtschaft, ist wirklich kein ernsthaftes Problem. Zudem gibt es die M&#246;glichkeit, &#252;ber eine geringf&#252;gige, einmalige Jahreszahlung pauschal Abdruckrechte f&#252;r &#8220;aktuelle Berichterstattungen&#8221; und die Verwendung zum Abiturzweck zu erhalten. Flexible Amtsjuristen k&#246;nnten mit der VG-Wort Vertr&#228;ge/Pauschalen &#252;ber die Nutzungsrechte aushandeln, zumal die  Textl&#228;nge im Abitur in der Regel nicht 900 Worte &#252;bersteigen darf. Auf Einzelnachweise wird dann im Vorfeld verzichtet; nach dem Abitur kann Bilanz gezogen  werden. Insgesamt d&#252;rften sich die Zusatzkosten f&#252;r Dokumentation und Pr&#228;sentation auf nicht mehr als 1% (ein Prozent!) der &#246;ffentlichen Gesamtkosten belaufen.&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>Antwort16: Der Abschnitt aus dem zitierten Artikel beruht auf Mutma&#223;ungen, die einer  rechtlichen Bewertung nicht zug&#228;nglich sind. Es ist nicht richtig, dass die Autoren der gesch&#252;tzten Fremdtexte selbst &#8220;Lehrerinnen und Lehrer im  Schuldienst oder Hochschuldienst (oder Pension&#228;re)&#8221; sind, sodass es ohne<br />
Weiteres m&#246;glich sei, &#8220;kostenfrei (oder f&#252;r einen kleinen symbolischen Obolus)&#8221;  die erforderlichen Rechte f&#252;r Ver&#246;ffentlichungen zu erhalten. Das Spektrum der Materialien ergibt sich aus den unterschiedlichsten Quellen (Zeitschriften,  Zeitungen, Fach- und Lehrb&#252;cher aus dem Schul- und Hochschulbereich<br />
u.a.), sodass f&#252;r jede einzelne Quelle die Rechte gepr&#252;ft und ggf. die  Genehmigung eingeholt werden m&#252;sste. Der damit verbundene personelle und finanzielle Aufwand steht in keiner vern&#252;nftigen Relation im Vergleich zu der  derzeit gew&#228;hlten kostenfreien Bereitstellung von Aufgaben.</p></blockquote>
<p><strong>„Der Abschnitt aus dem zitierten Artikel beruht auf Mutma&#223;ungen, die einer rechtlichen Bewertung nicht zug&#228;nglich sind.“ Bitte keine Ablenkungsman&#246;ver. Es geht nicht um „Mutma&#223;ungen“, sondern um reichlich praxisnahe Erfahrungen, wie man Probleme l&#246;st. Will die Landesregierung etwa behaupten, dass die erfahrungsbezogene Einsch&#228;tzung des Bildungswirts aus der Luft gegriffen sei: „Autoren und Verlage haben kein Interesse an Konflikten mit staatlichen Institutionen. Sie haben Interesse an Kooperation, an Werbung f&#252;r den eigenen Namen und ihre Produkte und selbstverst&#228;ndlich immer an Gesch&#228;ften. Schulbuchverlage erf&#252;llen eine wichtige Unterst&#252;tzungs- und Begleitfunktion f&#252;r Unterricht, sind hoch kooperativ, flexibel und gespr&#228;chsbereit.“??<br />
Welche eigenen „Mutma&#223;ungen“ stellt die Landesregierung dann an? „Das Spektrum der Materialien ergibt sich aus den unterschiedlichsten Quellen …“ – das bestreitet niemand, denn es entspricht der Aussage des Bildungswirts. Falsch ist jedoch, dass man die Genehmigung f&#252;r jedes einzelne Material bei immer neuen Eigent&#252;mern einholen muss. Ein Beispiel: Allein mit Materialien von Suhrkamp und Cornelsen (enge Verlagspartnerschaft) k&#246;nnte man gro&#223;e Teile des Landesabiturs abdecken. Aber keine Angst: Die Verlage &#246;ffnen gern ihre Pforten; „Autoren und Verlage haben kein Interesse an Konflikten mit staatlichen Institutionen.“ Vgl. ausf&#252;hrlich die Aussagen in Frage 16. „Win-win-Situationen“ sollte man nicht unbedacht verspielen.</strong></p>
<blockquote><p>Frage 17. Wie beurteilt und bewertet die Landesregierung rechtlich den im Artikel &#8220;<a title="Abitur verkauft - 9. Nachlese und die Copyrightfrage" href="http://www.bildungswirt.de/2008/11/10/abitur-verkauft-9-nachlese-und-die-copyrightfrage/">Abitur verkauft &#8211; 9. Nachlese und die Copyrightfrage</a>&#8221; unter Punkt 7 dargestellten Sachverhalt  (bitte mit Begr&#252;ndung)?  &#8220;Das Ministerium vertritt in diesem Fall einen seltsam verengten Begriff von  &#214;ffentlichkeit bzw. von &#8220;&#246;ffentlichem Zugriff&#8221;. Dem gegen&#252;ber muss betont werden,  dass eine schul- und bildungspolitische &#214;ffentlichkeit aus Sch&#252;lern, Lehrern,  Eltern, lokalen Schultr&#228;gern, universit&#228;rer Fach&#246;ffentlichkeit und den Medien besteht.  Mit zwei CDs pro betroffener Schule (oder eine CD f&#252;r einen besonders privilegierten  Journalisten) kann das nicht geleistet werden. Das angemessene Medium  ist das Internet.&#8221;<br />
Antwort 17: „Auf die Antwort zu Frage 1 wird verwiesen.“</p></blockquote>
<p><strong>Wie bitte? Denkfehler im System oder einfach plumpe Verweigerung? Die Antwort zu  Frage 1 passt nicht zur Frage 17. Die &#214;ffentlichkeit wird ausgeschlossen.</strong></p>
<blockquote><p>Frage 20. Wie plant die Landesregierung zu gew&#228;hrleisten, dass zuk&#252;nftig jede hessische  Sch&#252;lerin und jeder hessischer Sch&#252;ler verbindlich in Besitz der notwendigen Pr&#252;fungs- und &#220;bungsaufgaben kommt, was laut zahlreichen Sch&#252;lerhinweisen aktuell  nicht der Fall ist?<br />
Antwort 20: „Auf die Antwort zu Frage 9 wird verwiesen.“</p></blockquote>
<p><strong>Verweigerungshaltung ist auch eine Antwort. Sie tr&#228;gt jedoch nicht lange.</strong></p>
<blockquote><p>Frage 21. Wie bewertet die Landesregierung in Anbetracht der Kosten-Nutzen-Relation  (Nutzen: ca. 10.000 Euro &#246;ffentliche Mehreinnahmen bisher; Kosten: aufgrund von Kopiernotwendigkeiten gestiegene Personal- und Sachkosten, Landesabitur ist  nicht mehr frei zug&#228;nglich und somit sozial selektiver geworden, Sch&#252;ler m&#252;ssen Geld f&#252;r gute Abiturvorbereitung ausgeben, den Steuerzahlern ist j&#228;hrlich ein  &#8220;Schaden&#8221; bzw. &#8220;Verlust&#8221; in H&#246;he von 2 bis 2,5 Millionen Euro entstanden) die Entscheidung zur Ver&#228;u&#223;erung des Landesabiturs und ist sie bereit, diese binnen  welcher Frist zu revidieren?</p>
<p>Antwort 21: Die Abituraufgaben stehen Lehrkr&#228;ften sowie Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern an hessischen Schulen kostenfrei zur Verf&#252;gung. Dieses Verfahren stellt auch aus Sicht der Landesregierung das gegenw&#228;rtig g&#252;nstigste Verfahren dar.  Deshalb ist derzeit nicht daran gedacht, dieses Verfahren zu modifizieren.</p></blockquote>
<p><em>(Die Antwort der Landesregierung wurde von Kultusministerin Dorothea Henzler  am 20.08.2009 unterschrieben und am 08.September 2009 im <a title="Anfrage der Linken (pdf) 2009" href="http://starweb.hessen.de/starweb/LIS/servlet.starweb?path=LIS/PdPi_FLMore18.web&amp;search=WP%3d18+and+R%3d603&amp;search2=20090406131521">Landtagsinformationssystem</a> ver&#246;ffentlicht ) </em></p>
<p><strong>Die unendliche Geschichte kann man nur beenden, wenn man das Buch zuklappt und ein neues Spiel beginnt.  Eine freie Demokratin kann den freien Zugang zu Aufgaben, Materialien und L&#246;sungen gew&#228;hrleisten und damit Transparenz und „Bildung als B&#252;rgerrecht“ herstellen.</strong></p>
<p>(Jeder Kritiker sollte selbstverst&#228;ndlich auch bereit sein, konstruktive und effiziente L&#246;sungen anzubieten. Neben den zahlreichen Angeboten der Probleml&#246;sung , besch&#228;ftigt sich Teil 3  genau mit dieser Aufgabe: Was hei&#223;t im „Abiturstreit“, Vernunft auf der H&#246;he der Zeit aktiv zu gestalten? Erscheint in K&#252;rze.)</p>
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		<title>Verkehrte Welt im hessischen Landtag oder Kultusministerium? Teil 1</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 17:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[oder der m&#252;&#223;ige Streit um die verbrauchten Abiturpr&#252;fungsaufgaben „Kostenfreier Zugang zu allen zentralen Pr&#252;fungsaufgaben (mit L&#246;sungshinweisen!) via Internet“ ist immer noch die unerf&#252;llte Forderung f&#252;r die gymnasiale Oberstufe genauso wie f&#252;r den Haupt- und Realschulbereich. Der aktuelle Streit in Hessen um die sinnvolle Verwendung von verbrauchten Abitur-Pr&#252;fungsaufgaben zeigt sich in neuem Licht. Er hat bundespolitische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>oder der m&#252;&#223;ige Streit um die verbrauchten Abiturpr&#252;fungsaufgaben</strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-1276" title="Kostenfreier-Zugang-zu-Abituraufgaben" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2009/10/Kopie-Kuh-Kostenfreier-Zugang-zu-Abituraufgaben-1.jpg" alt="Kostenfreier-Zugang-zu-Abituraufgaben" width="400" height="299" /></strong></p>
<p><strong>„Kostenfreier Zugang zu allen zentralen Pr&#252;fungsaufgaben (mit L&#246;sungshinweisen!) via Internet“ ist immer noch die unerf&#252;llte Forderung f&#252;r  die gymnasiale Oberstufe genauso wie f&#252;r den Haupt- und Realschulbereich. Der aktuelle Streit in Hessen um die sinnvolle Verwendung von verbrauchten Abitur-Pr&#252;fungsaufgaben zeigt sich in neuem Licht.</strong><strong> Er hat bundespolitische Bedeutung, da bisher in keinem anderen Bundesland eine vern&#252;nftige Gesamtregelung vorliegt.</strong></p>
<p><strong>Die Linken haben sich in ihrer <a title="Parlamentsdatenbank - Hessen" href="http://starweb.hessen.de/starweb/LIS/servlet.starweb?path=LIS/PdPi_FLMore18.web&amp;search=WP%3d18+and+R%3d603&amp;search2=20090406131521" target="_blank">Gro&#223;en Anfrage vom 07. April 2009</a> in der Sache verst&#228;rkt auf vielf&#228;ltige Darlegungen des Bildungswirts gest&#252;tzt, bis hin zur &#220;bernahme ganzer Textteile in die offiziellen 22 Fragen  an die Landesregierung. </strong><br />
Die Linken hatten vorher h&#246;flich gefragt. Man sollte wissen, dass auch allen anderen Landtagsfraktionen umfangreiche Infos und Einsch&#228;tzungen aus Blog-Beitr&#228;gen und Artikeln zur Verf&#252;gung gestellt wurden und entsprechend kommuniziert wurde (nur die CDU &#228;u&#223;erte sich nicht).<br />
Seit dem 08. September 2009 sind die 22 Antworten der Landesregierung, nach 154 Tagen Bearbeitungszeit, im Landtagsinformationssystem ver&#246;ffentlicht.<br />
H&#246;chstwahrscheinlich wird der Streit auf der n&#228;chsten <a title="Plenum Online - Hessischer Landtag" href="http://starweb.hessen.de/starweb/LIS/Plenumonline.htm" target="_blank">Plenarsitzung </a>des Landtags, 17. bis 19. November 2009, verhandelt. Differenzierter Sachverstand und Fingerspitzengef&#252;hl im Interesse der Jugend  wird allen f&#252;nf Parteien und ihren Volksvertretern unterstellt.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">In der Gro&#223;en Landtagsanfrage der Fraktion Die Linke betreffend Verkauf der Rechte am Landesabitur (Drucksache 18/338) hei&#223;t es zur Genese des Konflikts in der Vorbemerkung der Fragestellerin:<br />
<em>„Im Oktober 2008 hatte sich die Fraktion von B&#220;NDNIS 90/DIE GR&#220;NEN mit einer  Kleinen Anfrage betreffend die Zug&#228;nglichkeit zu zentralen Pr&#252;fungsaufgaben (Drucksache 17/522) an die Landesregierung gewandt. Die Antworten derselben  liegen inzwischen vor, sind jedoch zum einen reichlich unbefriedigend und zeugen zum anderen von einem naiv-fragw&#252;rdigen Umgang mit der einschl&#228;gigen  Rechtsmaterie.<br />
So behauptet der ehemalige Kultusminister Banzer (CDU) beispielsweise, die Abituraufgaben  k&#246;nnten durch das Ministerium nicht im Internet ver&#246;ffentlicht werden, weil sie Zitate von urheberrechtlich gesch&#252;tzten Werken enthielten, deren allgemeine  Zug&#228;nglichmachung durch § 53 des Gesetzes &#252;ber Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (Urhebergesetz, UrhG) verboten sei. Deshalb sei die Ver&#246;ffentlichung  aller Pr&#252;fungsaufgaben unm&#246;glich.  Diese Aussage h&#228;lt einer juristischen Pr&#252;fung keineswegs stand und ist bez&#252;glich  ihres Wahrheitsgehaltes als falsch anzusehen.  Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund, dass das Land Hessen 2 bis 2,5 Millionen Euro pro Jahr f&#252;r die Erstellung zentraler Pr&#252;fungsaufgaben ausgibt, hiernach  jedoch lediglich &#8220;f&#252;r die Bereitstellung der verwendeten Abituraufgaben eines Jahres eine Verwaltungskostenpauschale in H&#246;he von 100 Euro pro Aufgabenset (3  Aufgaben)&#8221; von den entsprechenden Verlagen erh&#228;lt, nicht akzeptabel: Das Land hat aus dem Verkauf eines Wertes in H&#246;he von 2 bis 2,5 Millionen Euro im Jahr  2007 4.400 Euro und im Jahr 2008 5.700 Euro eingenommen &#8211; und diesen somit mit jeweils durchschnittlich rund 99,8 v.H. &#8220;Verlust&#8221; verkauft.“</em></p>
</blockquote>
<p>Pointiert dargelegt wird der bisherige Streit u.a. in folgendem Interview:</p>
<p>Das seltsame Gesch&#228;ft mit den Abituraufgaben &#8211; Der Bildungswirt im <a title="Der Bildungswirt im Lehrerfreund-Interview - 26.11.2008" href="http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/abituraufgaben-bildungswirt-interview" target="_blank">Lehrerfreund-Interview</a></p>
<div id="attachment_520" class="wp-caption alignleft" style="width: 295px"><a href="http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/abituraufgaben-bildungswirt-interview"><img class="size-medium wp-image-520 " title="bildungswirt-beim-lehrerfreund-abitur-verkauft-2008" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2008/11/bildungswirt-beim-lehrerfreund-abitur-verkauft-2008-285x300.png" alt="Der Lehrerfreund berichtet &#252;ber den Bildungswirt" width="285" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Der Lehrerfreund berichtet &#252;ber den Bildungswirt</p></div>
<p>Die juristischen Belange wurden im Bildungswirt ausf&#252;hrlich schon vor einem Jahr in Abituraufgaben und die Copyrightfrage er&#246;rtert.</p>
<p>Am 10. November 2008 schrieb der Bildungswirt zur Dokumentation von Pr&#252;fungsaufgaben: „Drei Voraussetzungen / Unterstellungen werden meinerseits getroffen:<br />
1. Dass es um die bestm&#246;gliche Bildung und Ausbildung der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler geht; dies beinhaltet auch eine optimale Pr&#252;fungsvorbereitung und die Bereitstellung der erforderlichen Mittel im &#246;ffentlichen Schulwesen<br />
2. Dass der „zwanglose Zwang des besseren Arguments“ grunds&#228;tzlich gilt, also Lernf&#228;higkeit und Lernbereitschaft im Dialog gegeben sind und gemeinsam um die sinnvollste L&#246;sung gerungen wird<br />
3. Dass das &#246;konomische Prinzip grunds&#228;tzlich gilt, d.h. dass sich einfachere, effizientere und kosteng&#252;nstigere Verfahren gegen&#252;ber umst&#228;ndlicheren und kostenintensiveren durchsetzen.“</p>
<p>aus : <a title="http://www.bildungswirt.de/2008/11/10/abitur-verkauft-9-nachlese-und-die-copyrightfrage/" href="http://www.bildungswirt.de/2008/11/10/abitur-verkauft-9-nachlese-und-die-copyrightfrage/" target="_blank">http://www.bildungswirt.de/2008/11/10/abitur-verkauft-9-nachlese-und-die-copyrightfrage/</a><br />
Das gilt auch heute noch unver&#228;ndert.</p>
<p>Die 22 Antworten der Landesregierung werden im Folgenden in Ausz&#252;gen bzw. punktuell zusammenfassend dargestellt und hinsichtlich Logik, inhaltlicher Verflechtung und Angemessenheit (Praxisn&#228;he) kommentiert:</p>
<blockquote><p><strong>Antwort 1</strong>: „Die Landesregierung verfolgt mit der Bereitstellung von Aufgaben aus den  schriftlichen Pr&#252;fungen des Abiturs keinerlei kommerzielle Interessen.“<br />
<strong>Antwort 5</strong>: „ Die Erstellung von Abituraufgaben erfolgt in Erf&#252;llung elementarer gesetzlicher  Aufgaben der Schulverwaltung, n&#228;mlich zur Durchf&#252;hrung der landesweiten  Abiturpr&#252;fung in hessischen Schulen im Interesse der Sch&#252;lerinnen  und Sch&#252;ler. Sie dient nicht in erster Linie der Schaffung wirtschaftlicher  Werte, die unter maximaler Gewinnerzielung weiter ver&#228;u&#223;ert werden sollen.“</p></blockquote>
<p>Gro&#223;e Einigkeit, was sonst? Wer f&#252;r 5000 Euro pro Jahr ohne Not Aufgaben verkauft und mindestens zwei Millionen (!) Euro f&#252;r die Erstellung ausgibt, kann keine kommerziellen Interessen verfolgen, andernfalls m&#252;sste am Verstand des Verk&#228;ufers ernsthaft gezweifelt werden.</p>
<blockquote><p><strong>Antwort 1</strong>: ….&#8221; Die hessischen Schulen erhalten nach Abschluss der j&#228;hrlichen Pr&#252;fungen alle<br />
verwendeten Aufgaben und die dazugeh&#246;rigen Materialien sowie L&#246;sungs- und Bewertungshinweise kostenfrei zur weiteren unterrichtlichen Verwendung und als &#220;bungsmaterial f&#252;r Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler.&#8221;<br />
<strong>Antwort 9</strong>: &#8220;Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern hessischer Schulen entstehen zur Beschaffung  hessischer Abituraufgaben keinerlei Kosten, da die Aufgaben mit den Materialien und den dazugeh&#246;rigen L&#246;sungs- und Bewertungshinweisen kostenfrei  in ihrer Schule zur Verf&#252;gung stehen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Man merkt die komplette Praxisferne dieser Aussagen. Formal korrekt erhalten tats&#228;chlich die Schulleiter im Bereich der gymnasialen Oberstufe meist 1 CD (!) mit der Dokumentation der Abituraufgaben, Materialien und L&#246;sungen. Das hei&#223;t noch lange nicht, dass diese Lern-Materialien tats&#228;chlich bei den Sch&#252;lern ankommen, geschweige den Eltern bzw. einer interessierten Fach&#246;ffentlichkeit zur Verf&#252;gung stehen. Was sind die praktischen Konsequenzen aus so einem dilettantischen, f&#252;r die Schulen umst&#228;ndlichen Verfahren?</p>
<p><strong>a)</strong> Die Aufgaben liegen auf dem Rechner des Schulleiters – Zugang nur f&#252;r besonders Privilegierte.<br />
<strong>b)</strong> Oder Schulen m&#252;ssen m&#252;hsam „unter gro&#223;er Verschwiegenheit, nur f&#252;r Unterrichtszwecke“ weitere CDs in eigner Regie brennen, damit &#252;berhaupt die Lehrerinnen und Lehrer versorgt werden k&#246;nnen.<br />
<strong>c)</strong> Oder aber die Aufgaben werden ausgedruckt und in meterlanger Leitzordneranreihung im Lehrerzimmer oder in der Lehrerbibliothek abgeheftet. Dann wird daraus wieder m&#252;hsam  &#8211; wenn der Lehrer denn will – f&#252;r Sch&#252;ler kopiert.<br />
<strong>d)</strong> Nicht einmal die Sch&#252;lervertretung bekommt  eine CD zur Verf&#252;gung gestellt.<br />
<strong>e)</strong> Eltern sind als Erziehungsberechtigte von diesen „Lernmaterialen“ komplett abgeschnitten.<br />
<strong>f) </strong>Universit&#228;ten, Lehramtstudenten, die gesamte Fach&#246;ffentlichkeit und die Medienvertreter werden faktisch ausgeschlossen.</p>
<p>Wir fragen umgekehrt, unter Ber&#252;cksichtigung des &#246;konomischen Prinzips: Was ist einfacher, effizienter, nerven- und kostensparender als eine kostenfreie Ver&#246;ffentlichung der Aufgaben im Internet? Jeder Interessierte kann ortsungebunden und zu jeder Zeit nach seinen Bed&#252;rfnissen zugreifen. Erreicht man 20.000 Sch&#252;ler leichter &#252;ber das Internet oder &#252;ber ein paar gebrannte CDs mit eindeutig selektiver Funktion?<br />
<strong>Will man Selektion und Lernbarrieren oder Integration und Subjektf&#246;rderung? </strong><br />
Hat ein Verantwortlicher im Ministerium schon von der zeitgem&#228;&#223;e Antwort &#8211;  „Web 2.0 als gro&#223;e p&#228;dagogische Aufgabe und Chance“ &#8211;  geh&#246;rt? Oder erfreut man sich an Potemkinschen D&#246;rfern, ist st&#228;ndig auf Sendung &#8212; Empfang hingegen auf breiter Front gest&#246;rt?</p>
<blockquote><p><strong>Antwort 9</strong>: &#8220;Es steht nat&#252;rlich jedem frei, weitere &#220;bungs- und Vorbereitungshefte auf dem B&#252;chermarkt zu erwerben. Eine Notwendigkeit dazu besteht jedoch aus genannten Gr&#252;nden nicht.&#8221;<br />
<strong>Antwort 12:</strong> &#8220;Die Verlage erhalten lediglich die Aufgaben, keine L&#246;sungs- und Bewertungshinweise.  Inwieweit Verlage aus den Pr&#252;fungsaufgaben zum Landesabitur Bewertungsschemata  entwickeln, obliegt den Verlagen in eigener Verantwortung. Seitens der Verlage besteht diesbez&#252;glich keine Informationspflicht gegen&#252;ber dem Land Hessen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Hier sind Logikschw&#228;che und  Praxisferne kaum noch zu &#252;berbieten. Wenn ich schon die Pr&#252;fungsaufgaben an private Verlage symbolisch verkaufe, de facto verschenke, warum nicht gleich alles im Interesse der Sch&#252;ler offenlegen? Die L&#246;sungen und Bewertungshinweise liegen doch von den Fachkommissionen ausgearbeitet vor. Warum sollen die Verlage diese noch einmal selbst entwickeln? Warum sollen die Sch&#252;ler nicht gleich das Original bekommen? Hat man Angst zu zeigen, was man kann?<br />
&#220;bungs- und Vorbereitungshefte der Verlage werden massenhaft von Sch&#252;lern gekauft, zum Teil sind sie Gegenstand des Unterrichts. Selbstverst&#228;ndlich wird man sanft zum Kauf, zur optimalen Vorbereitung „gezwungen“. Wer will schon das Risiko einer schlechten Vorbereitung eingehen, da ein Ministerium nicht alles ver&#246;ffentlicht?</p>
<blockquote><p><strong>Antwort 13</strong>: &#8220;Der im Artikel &#8220;Abitur verkauft &#8211; 9. Nachlese und die Copyrightfrage&#8221; (vgl.  <a title="Abitur verkauft – 9. Nachlese und die Copyrightfrage" href="http://www.bildungswirt.de/2008/11/10/abitur-verkauft-9-nachlese-und-die-copyrightfrage/" target="_blank">http://www.bildungswirt.de/2008/11/10/192</a>) unter Punkt 1 dargestellte<br />
Sachverhalt ist rechtlich nicht haltbar. Gem&#228;&#223; § 24 Abs.2 S.1 Nr.1 und 2 der <a title="Oberstufen- und Abiturverordnung (OAVO) vom 20. Juli 2009" href="http://www.kultusministerium.hessen.de/irj/HKM_Internet?rid=HKM_15/HKM_Internet/nav/48a/48addbf7-9733-21ae-b6df-191921321b2c,,,,11111111-2222-3333-4444-100000005002%26_ic_seluCon=ccc0ddbf-7973-321a-eb6d-f191921321b2%26shownav=false.htm&amp;uid=48addbf7-9733-21ae-b6df-191921321b2c&amp;shownav=false" target="_blank">Oberstufen- und Abiturverordnung vom 20. Juli 2009 (OAVO)</a> sind F&#228;cher der schriftlichen Abiturpr&#252;fung die  beiden von der Sch&#252;lerin oder dem Sch&#252;ler gew&#228;hlten Leistungsf&#228;cher (erstes  und zweites Pr&#252;fungsfach) sowie ein von der Sch&#252;lerin oder dem Sch&#252;ler  gew&#228;hltes Fach (drittes Pr&#252;fungsfach). Die drei schriftlichen Pr&#252;fungsf&#228;cher  m&#252;ssen mindestens zwei der drei Aufgabenfelder im Sinne von § 7 OAVO  abdecken, vgl. § 24 Abs.2 S.2 OAVO.  Eine Konzentration der Pr&#252;fungsvorbereitung bzw. einer Dokumentation der  Pr&#252;fungsaufgaben im Sinne einer &#8220;Staffelbildung&#8221; verbietet sich mit Blick  auf § 24 Abs.2OAVO. Erfahrungen mit der F&#228;cherwahl der Sch&#252;lerinnen  bzw. Sch&#252;ler, die im &#220;brigen divergieren kann, k&#246;nnen nicht Ma&#223;stab f&#252;r die Pr&#252;fungsvorbereitung sein.&#8221;<br />
[BW:<em> F&#252;r die bessere Lesbarkeit Verlinkungen eingef&#252;gt</em>]</p></blockquote>
<p>Hier wird juristisch Paragraphen-Wind erzeugt, der bei n&#228;herer Betrachtung nichts anderes als „hei&#223;e Luft“ darstellt. In der OAVO ist zur Dokumentationsfrage einer Landesregierung von verbrauchten Abituraufgaben gar nichts geregelt. Niemand bezweifelt die allgemeine G&#252;ltigkeit der OAVO. Im Ursprungstext des Bildungswirts, den die Landtagsfraktion &#252;bernommen hatte, hie&#223; es: <em> &#8220;Jeder vern&#252;nftige Mensch, der Pr&#252;fungsaufgaben dokumentieren und Lernprozesse  f&#246;rdern will, konzentriert sich angesichts der F&#252;lle auf das Wesentliche: Was ist  definitiv vorgeschrieben (Pflichtfach) und was wird von den Sch&#252;lern schwerpunktm&#228;&#223;ig  im Abitur gew&#228;hlt? Daraus ergibt sich f&#252;r alle als 1. Staffel: Deutsch,  Englisch, Mathematik, Politik und Wirtschaft und Biologie. 2. Staffel: Geschichte,  Franz&#246;sisch, Spanisch, Latein, Chemie, Physik und Religion. Alles Weitere w&#228;re  w&#252;nschenswert und ist abh&#228;ngig von den eingesetzten Ressourcen. Aus den angeblich43 F&#228;chern reduziert sich das Ganze auf ein MUSS von 5 F&#228;chern (1. Staffel)  und max. 7 F&#228;chern (2. Staffel). Das Wedeln mit 43 F&#228;chern lenkt also unn&#246;tig  vom Kern des Problems ab.&#8221;</em></p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich kann die Landesregierung alle 43 F&#228;cher ausf&#252;hrlich dokumentieren. Auch kann sie nur f&#252;r einen Kernbestand zentrale Landespr&#252;fungen ansetzen (sagen wir ca. 15 F&#228;cher) und den Rest nach landesweiten Vorgaben dezentral pr&#252;fen lassen. Sie hat dabei einen enormen Gestaltungsspielraum, den die Bundesl&#228;nder sehr unterschiedlich auslegen und nutzen.<br />
Entgegen der erkennbaren Meinung der Juristen geht es in der Schule vorwiegend um pragmatische L&#246;sungen. Wenn man anf&#228;ngt, dokumentiert man zuerst die Pflichtf&#228;cher und dann die am h&#228;ufigsten angew&#228;hlten F&#228;cher; so erreicht man die maximale Breitenwirkung. Insofern sind empirische „Erfahrungen  mit der F&#228;cherwahl der Sch&#252;lerinnen bzw. Sch&#252;ler“ entscheidend. Diese sind selbstverst&#228;ndlich dem HKM bekannt! Nur praxisfremde „Experten“ kommen hier auf  verzwirbelte Scheinl&#246;sungen.</p>
<p><strong>Teil 2  und Teil 3 unserer Kommentierungen der Antworten der Landesregierung erscheinen in K&#252;rze.</strong></p>
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		<title>Deutschunterricht: Sprache und Vernunft 2009 &#8211; drei kreative Stunden</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 17:39:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Da in der Berliner Republik, nicht nur im Bundestags-Wahlkampf 2009, ein Strom von Gefasel und gestanzten Textbausteinen medial in ohrenbet&#228;ubender Weise abgesondert wird</strong>, k&#246;nnte man fast annehmen, Sprache und Vernunft h&#228;tten nichts mehr miteinander gemein. Angesichts eines polit-technokratischen Neu-Sprechs aus &#8211; „wir haben die Kraft“, „wir halten Wort“, „wir sind die Mitte“ bis hin zu „Nullwachstum“, „Rettungsschirm“ und „Abwrackpr&#228;mie“, „die Reform der Reform der Reform“, die „kontinuierlichen Strukturentwicklungsprozesse“, „die Rentend&#228;mpfungs- und Lohnanpassungsformeln“, alles aus „fester &#220;berzeugung ohne Wenn und Aber“ und „zun&#228;chst einmal wollen wir den W&#228;hlerinnen und W&#228;hlern danken“, „den Menschen drau&#223;en im Land“- lohnt sich ein Moment der Besinnung, der Erinnerung, als Sprache und Vernunft noch g&#246;ttlich zusammen gedacht wurden.</p>
<p><strong>Im Berlin von 1766 ver&#246;ffentlichte Johann Peter S&#252;&#223;milch seine Sprachursprungstheorie.</strong> In der Vorrede komprimiert er die Essenz: „Mein ganzer Beweis beruhet auf wenigen S&#228;tzen und lasset sich leicht einsehen. Mein erster Satz ist: Die Sprache ist das Mittel, zum Gebrauch der Vernunft zu gelangen, ohne Sprache oder andre gleichg&#252;ltige Zeichen ist keine Vernunft (…) Wer also Werke des Verstandes will hervorbringen, der muss sich im Gebrauch der Sprache befinden. Der zweite Satz ist: Die Sprache oder der Gebrauch der lautbaren Zeichen ist ein Werk des Verstandes, und zwar eines sehr gro&#223;en und vollkommenen Verstandes, der alle Zwecke &#252;bersehen und der das ganze Sprachgeb&#228;ude nach selbigen einrichten k&#246;nnen, welches aus Vollkommenheit der Ordnung der Sprache unleugbar erhellet: Folglich hat derjenige, welcher die Sprache gebildet hat, sich schon im Gebrauch einer Sprache befinden m&#252;ssen. K&#246;nnte der Mensch f&#252;r den Erfinder angenommen werden, so m&#252;sste er sich schon vor der Erfindung der Sprache in dem Gebrauch der Sprache befunden haben, der Mensch m&#252;sste ohne Sprache klug und vern&#252;nftig gewesen sein, welches doch als unm&#246;glich erwiesen ist. Daher bleibt uns nichts als der g&#246;ttliche Verstand &#252;brig.“</p>
<p><strong>Das waren noch Zeiten! Gott und Logik. </strong>Fast w&#228;re man geneigt auszurufen: Herr, warum hast du uns verlassen? Medien als Systemselbstl&#228;ufer errichten den n&#228;chsten (realen und virtuellen) Turmbau zu Babel, ohne es selbst noch zu bemerken. „Die schwarze Milch der Fr&#252;he“ (Celan) versteht dann keiner mehr.</p>
<p><em>Aufgaben/ Fragen</em><br />
<em>1. Notieren Sie ihren ersten Eindruck zur verwendeten Sprache im  Wahlkampf der Parteien.<br />
</em></p>
<p><em>2. Sammeln Sie &#8220;Textbausteine&#8221; aus politischen Reden/Interviews , die (fast) immer passen, d.h. zu jeder Gelegenheit eingesetzt werden k&#246;nnen. Recherchieren Sie im Netz arbeitsteilig in verschiedenen Medien.</em></p>
<p><em>3. Entwerfen Sie eine Kurzrede zu einen politischen Thema und verwenden Sie solche &#8220;Textbausteine&#8221;. Tragen Sie diese im Kurs vor.Wenn m&#246;glich, drehen Sie ein Video f&#252;r &#8220;You tube&#8221; &#8211; sachlich, heiter, satirisch, zynisch &#8230;?<br />
</em></p>
<p><em>4. Diskutieren Sie Alternativen zu diesem weitverbreiteten &#8220;politischen&#8221; Jargon.</em></p>
<p><em>5. Wie interpretieren Sie  die Achse &#8211; Gott, Logik, Sprache &#8211; ?<br />
</em></p>
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		<title>Kontroverse Schuldebatte 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 16:17:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im neuen linksorientierten Medienprojekt &#8220;der Freitag&#8221; (Verleger J. Augstein) schlagen zurzeit die Wellen zur Schulpolitik hoch. Der taz-Redakteur Christian F&#252;ller er&#246;ffnete mit &#8220;Lasst die Schulen los&#8221; und erzeugte eine gro&#223;e Debatte. Der Bildungswirt erweiterte um die p&#228;dagogische Dimension &#8220;Der gute Lehrer &#8211; ein Phantom?&#8221; Alle Bilder sind durch anklicken zu vergr&#246;&#223;ern! Die Themenliste ist lang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im neuen linksorientierten Medienprojekt &#8220;der Freitag&#8221; (Verleger J. Augstein) schlagen zurzeit die Wellen zur Schulpolitik hoch. Der taz-Redakteur Christian F&#252;ller er&#246;ffnete mit <a href="http://www.freitag.de/positionen/0935-landtagswahl-bildung-bildungswesen"> &#8220;Lasst die Schulen los&#8221; </a>und erzeugte eine gro&#223;e Debatte. Der Bildungswirt erweiterte um die p&#228;dagogische Dimension <a title="Freitag 9/2009" href="http://www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt/der-gute-lehrer--ein-phantom-1">&#8220;Der gute Lehrer &#8211; ein Phantom?&#8221;</a></p>
<p>Alle Bilder sind durch anklicken zu vergr&#246;&#223;ern!</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/A00HYCuylL9pP7-YK-zdwA?feat=embedwebsite"><img src="http://lh5.ggpht.com/_4AjfAo0SOJA/SqZts51bcLI/AAAAAAAAANA/veMEMOo9btc/s400/Bildungswirt-beim-freitag.JPG" alt="" /></a></p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/3bvKEnghBqupn92phMLPcw?feat=embedwebsite"><img src="http://lh5.ggpht.com/_4AjfAo0SOJA/SqZtx6xHcUI/AAAAAAAAANE/oRMCw4Qj0FQ/s400/Bildungswirt-beim-freitag-fueller.JPG" alt="" /></a></p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/PWJKLs7T-Bu6PwAl49iXPw?feat=embedwebsite"><img src="http://lh4.ggpht.com/_4AjfAo0SOJA/SqZt5RGg5iI/AAAAAAAAANI/GmFYJsDtjBQ/s400/Bildungswirt-beim-freitag-positionen.JPG" alt="" /></a></p>
<p>Die Themenliste ist lang und kann beliebig verl&#228;ngert werden: u.a.</p>
<p>Bildungstheorien, Hintergrundtheorien, Bildungsphilosophien, Bildungspolitiken, Machtpolitiken, F&#246;deralismusgestr&#252;pp, nationale Bildungsstiftung, Finanzierungsmodelle, Bildungsbudget, Organisationsentwicklung, Lehreraus- und -fortbildung, Didaktik, Methodik, Berufsbeamtentum, Schulrecht, zentrale Pr&#252;fungen, Vergleichsarbeiten, Bildungsstandards, Kompetenzmodelle, Schulinspektion (Schul-T&#220;V),PISA, TIMSS, Demokratie in der Schule &#8211; Erwartungen, Visionen, empirische Resultate, &#8220;Starke Schulleiter&#8221; &#8211; zwischen Notwendigkeit und Ideologie, Elternbeteiligung &#8211; eine M&#228;r?, Arbeitsweisen der Kultusb&#252;rokratie konkret? Bedeutung der KMK? Landesabitur in den einzelnen Bundesl&#228;ndern, Zentralabitur f&#252;r ganz Deutschland?</p>
<p>Wir reden &#252;ber eines der wichtigsten gesellschaftspolitischen Themen &#252;berhaupt: Ca. 12 Millionen Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler (9,2 Millionen in allgemeinbildenden Schulen und 2,8 Millionen im beruflichen Schulwesen) und etwa 700.000 Lehrerinnen und Lehrer sind Beteiligte, Betroffene, manchmal Leidgeplagte, auch Millionen Eltern. Es zeugt von Interesse und Sensibilit&#228;t, dass hier im FREITAG die Wogen h&#246;her schlagen.</p>
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		<title>Neues in der hessischen Schulpolitik?</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 14:55:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wir gestehen freim&#252;tig: Ratlosigkeit beim Bildungswirt. Neues in der hessichen Schulpolitik 2009? Ja, da war doch was? Was war es denn? Parteienstreit &#8211; Positionsk&#228;mpfe, Selbstverantwortliche Schule? Sch&#228;ume, Blasen? Wir haben&#8217;s glatt vergessen. D&#228;mmerungen? Kann jemand weiterhelfen? &#196;hnliche Artikel28. Oktober 2009 -- Verkehrte Welt im hessischen Landtag oder Kultusministerium? Teil 116. Juli 2009 -- Wahlkampfarena 2009 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir gestehen freim&#252;tig: Ratlosigkeit beim Bildungswirt. Neues in der hessichen Schulpolitik 2009? Ja, da war doch was? Was war es denn? Parteienstreit &#8211; Positionsk&#228;mpfe, Selbstverantwortliche Schule? Sch&#228;ume, Blasen?</p>
<p>Wir haben&#8217;s glatt vergessen. D&#228;mmerungen? Kann jemand weiterhelfen?</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6VyVfeZ2sgA&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/6VyVfeZ2sgA&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
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		<title>Negative Aspekte von Computerspielen</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 08:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Bevc</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Teil 1: Machen Computerspiele s&#252;chtig? Einer der Einw&#228;nde gegen Computerspiele, der m. E. sehr schwer wiegt, ist wohl ihr Suchtpotential. Dieses Suchtpotential haben aufgrund der sozialen Komponente vor allem die MMORPGs, in geringerem Ma&#223;e aber auch Einzelspielerspielen. Ob die Computerspielsucht tats&#228;chlich als Sucht im medizinischen Sinne gelten kann, dar&#252;ber streiten Experten. Der Kinderpsychologe Wolfgang Bergmann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Teil 1: Machen Computerspiele s&#252;chtig?</strong></p>
<p>Einer der Einw&#228;nde gegen Computerspiele, der m. E. sehr schwer wiegt, ist wohl ihr Suchtpotential. Dieses Suchtpotential haben aufgrund der sozialen Komponente vor allem die MMORPGs, in geringerem Ma&#223;e aber auch Einzelspielerspielen. Ob die Computerspielsucht tats&#228;chlich als Sucht im medizinischen Sinne gelten kann, dar&#252;ber streiten <a href="http://pressetext.de/news/070627036/computerspiele-sucht-als-psychische-erkrankung/">Experten</a>.</p>
<p>Der Kinderpsychologe Wolfgang Bergmann ist der Auffassung, dass Computerspieler s&#252;chtig werden k&#246;nnen und nennt daf&#252;r in seinem mit Gerald H&#252;ther geschriebenen Buch „<a href="http://www.buecher-wiki.de/index.php/BuecherWiki/Computers%FCchtig">Computers&#252;chtig</a>“  eine Reihe von Gr&#252;nden: die M&#246;glichkeit Anerkennung zu finden, Kontakt zu Gleichgesinnten zu haben oder aber Abenteuer zu erleben, wird als derma&#223;en attraktiv empfunden, dass das Spielen zur Sucht werden kann. Denn Computerspiele seien Bed&#252;rfnisbefriedigungsmaschinen.</p>
<p>In einem <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/technology/7746471.stm">Beitrag </a>der BBC wird hingegen das Argument stark gemacht, dass viele der Spieler, die zu viel spielen, nicht als S&#252;chtige zu bezeichnen sind, sondern als „compulsive Players“, also als Gewohnheitsspieler bzw. als zwanghafte Spieler.  Solche Spieler ben&#246;tigten eine andere Therapie als f&#252;r S&#252;chtige. Dennoch, darin sind sich die Experten einig, geht eine nicht zu untersch&#228;tzende Anziehungskraft von Computerspielen aus, die gerade Jungen gef&#228;hrdet.<br />
Spricht man mit Lehrern (das ist nun nicht repr&#228;sentativ!) h&#246;rt man oft die Klage, dass die Sch&#252;ler (nota bene: die m&#228;nnlichen Sch&#252;ler) eigentlich nur noch ein Thema haben: Computerspiele. Und, dass sie den Eindruck haben, dass viele ihrer Sch&#252;ler nur noch Computerspiele spielen in ihrer Freizeit.<br />
Lassen wir einmal die Zahlen sprechen: laut <a href="http://www.bildungswirt.de//www.mpfs.de/index.php?id=129">JIM Studie 2008</a> liegt die durchschnittliche t&#228;gliche Spielzeit am Computer bei den Jungen wochentags bei 91 Minuten und am Wochenende bei 2 Stunden. Dazu kommt die Zeit, die diese Spieler verwenden, um entsprechende Zeitschriften zu lesen, einschl&#228;gige Internetseiten zu besuchen und eventuell selbst tatkr&#228;ftig in Foren und Wikis aktiv zu sein. Also in der Tat ein zeitintensives Hobby.</p>
<p>Selbst wenn Computerspiele also nicht s&#252;chtig machen, rauben sie – so die Kritiker &#8211; also viel Zeit, die auf andere Weise vielleicht sinnvoller zu nutzen w&#228;re: Schulaufgaben machen, Musizieren, Sport treiben etc. (dieses Argument wird vor allem von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Pfeiffer">Prof. Pfeiffer</a> angef&#252;hrt). Aber wer bestimmt eigentlich, was sinnvoll(er) ist?</p>
<p>Die entscheidende Frage ist daher m.E.: <strong><br />
Was macht das reale Leben so unattraktiv, dass man sich derart intensiv ins Virtuelle st&#252;rzen muss?</strong> Vielleicht kommt man der Antwort auch auf die Spur, indem man andersherum fragt: Was macht Computerspiele so attraktiv? Der Versuch, darauf Antworten zu geben, folgt in Teil 3. Das n&#228;chste Mal geht es erst einmal um einige weitere negative Aspekte von Computerspielen.</p>
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		<title>Abitur &#8211; die Eintrittsfahrkarte</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 12:39:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Du bist Abitur, du bist Deutschland. Das Abi 2009 ist weitgehend gelaufen, vielleicht noch eine m&#252;ndliche Pr&#252;fung oder eine Pr&#228;sentation, dann ab durch die Mitte, der frischen Luft entgegen. Zur&#252;ck bleiben Aktenschr&#228;nke voller Pr&#252;fungen, Protokolle und Pr&#228;sentationen. Und nat&#252;rlich Erinnerungen und Freundschaften. Ach ja: Wie war das noch mal mit den verbrauchten Abipr&#252;fungen in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du bist Abitur, du bist Deutschland. Das Abi 2009 ist weitgehend gelaufen, vielleicht noch eine m&#252;ndliche Pr&#252;fung oder eine Pr&#228;sentation, dann ab durch die Mitte, der frischen Luft entgegen. Zur&#252;ck bleiben Aktenschr&#228;nke voller Pr&#252;fungen, Protokolle und Pr&#228;sentationen. Und nat&#252;rlich Erinnerungen und Freundschaften.</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/Uk02aXn83OA&amp;rel=0&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Uk02aXn83OA&amp;rel=0&amp;fs=1" /></object></p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/CChvEQBeTk0&amp;rel=0&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/CChvEQBeTk0&amp;rel=0&amp;fs=1" /></object></p>
<p>Ach ja: Wie war das noch mal mit den verbrauchten Abipr&#252;fungen in den Aktenschr&#228;nken? Demn&#228;chst kostenfrei im Internet f&#252;r die n&#228;chsten Abiturienten? Die hessiche Landesregierung wird demn&#228;chst dazu Stellung nehmen. Lernf&#228;higkeit wird jedem Menschen unterstellt &#8211; das liegt vor allem an dem akzeptierten INTER &#8211; Internet, interpersonal, international. Provinz im Denken wollen doch alle hinter sich lassen.</p>
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		<title>Positive Aspekte von Computerspielen</title>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 09:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Bevc</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Teil 2 der Artikelserie &#8220;Computerspiele&#8221;: Um den negativen Schlagzeilen, die die Berichterstattung &#252;ber die Wirkung von Computerspielen dominieren, etwas entgegenzusetzen, werde ich heute &#252;ber die positiven Aspekte schreiben, die die Nutzung von Computerspielen zeitigen k&#246;nnen. Zun&#228;chst einmal sind folgende Punkte zentral f&#252;r die positive Bewertung von Computerspielen: Sie machen Spa&#223;, und zwar sowohl M&#228;dchen als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Teil 2 der Artikelserie &#8220;Computerspiele&#8221;:</strong><br />
Um den negativen Schlagzeilen, die die Berichterstattung &#252;ber die Wirkung von Computerspielen dominieren, etwas entgegenzusetzen, werde ich heute &#252;ber die positiven Aspekte schreiben, die die Nutzung von Computerspielen zeitigen k&#246;nnen.</p>
<p>Zun&#228;chst einmal sind folgende Punkte zentral f&#252;r die positive Bewertung von Computerspielen:<br />
<strong>Sie machen Spa&#223;, und zwar sowohl M&#228;dchen als auch Jungen, und sie sind in allen Bildungsschichten beliebt</strong>. Hierbei ist zu bemerken, dass es zwischen den Geschlechtern Unterschiede in den bevorzugt gespielten Genres gibt (Details hierzu wieder die Kim und Jim-Studien). Der Spa&#223; eine intrinsische Motivation zur Folge, sich mit diesem Medium auseinanderzusetzen – d. h. alle weiteren positiven Aspekte werden daher freiwillig und frohgemut aufgenommen.</p>
<p>Die freiwillige Auseinandersetzung mit den Strukturen und Inhalten von Computerspielen (wohlgemerkt: bei reinen Unterhaltungsspielen!) k&#246;nnen also durchaus positive „Nebenwirkungen“ haben, wie in der Forschung immer wieder hervorgehoben wird. Dazu muss man nicht in die angels&#228;chsischen L&#228;nder gehen (z.B. James Paul Gee, um einmal den bekanntesten zu nennen. Ein exemplarischer Text von ihm: <a href="http://www.academiccolab.org/resources/documents/Good_Learning.pdf">„Good Video Games and Good Learning“</a>. Auch hierzulande gibt es durchaus einige Vertreter, die aus (medien-)p&#228;dagogischer Perspektive den Computerspielen Positives abgewinnen k&#246;nnen. Mit einer Forschergruppe des <a href="http://www.jff.de">JFF</a> kann man feststellen, dass Computerspiele durchaus kompetenzf&#246;rderliche Potentiale haben (<a href="http://www.jff.de/dateien/Kurzfassung_computerspiele.pdf">Kurzfassung</a>, <a href="http://www.abwf.de/content/main/publik/report/2005/report-92b.pdf">Langfassung</a>). So werden dort zum Beispiel Adaptivit&#228;t, Motivationsf&#246;rderung und die M&#246;glichkeit des Probehandelns positiv hervorgehoben. Johannes Fromme von der Universit&#228;t Magdeburg betont zun&#228;chst, dass f&#252;r Computerspiele dasselbe gilt wie f&#252;r andere Medien: Im Umgang mit ihnen (also in der Mediensozialisation) erwerben die Spieler auf die Medien selbst bezogene Kompetenzen. Insofern, so Fromme und Biermann in ihrem Aufsatz „Identit&#228;tsbildung und politische Sozialisation“ (<a href="http://www.uvk.de/buch.asp?ISBN=9783867640510&amp;WKorbUID=774420&amp;TITZIF=2126&amp;be=&amp;uBe=">in Druck</a>), erwirbt man durch das Spielen von Computerspielen „computer literacy“ (wobei, wie die Autoren anmerken, es noch diskussionsw&#252;rdig ist, ob man hier von einer allgemeinen Computer-Literarit&#228;t sprechen kann, oder nur von einer „Computerspiel-Literarit&#228;t“). Diese lasse sich von der durch die Printmedien gepr&#228;gten Literarit&#228;t dadurch unterscheiden, dass sie eher „visuell-r&#228;umlich“ als „verbal-symbolisch“ gepr&#228;gt sei. Dem m&#246;chte ich nur hinzuf&#252;gen, dass sie vor allem auch noch „visuell-symbolisch“ gepr&#228;gt ist, wie auch schon die anderen visuellen Medien wie TV und Film. Dabei handelt es sich keinesfalls um eine triviale Literarit&#228;t, sondern um eine, die in der heutigen Welt – in der nun mal vorrangig visuell kommuniziert wird – durchaus entscheidend.</p>
<p>Wenn man gro&#223;z&#252;gig sein m&#246;chte, dann kann man also sagen, dass die „computer literacy“, die durch Computerspiele gef&#246;rdert wird, durchaus als Medienkompetenz firmieren kann. Denn – selbst wenn man die „computer literacy“ nur als Computerspiel-Literarit&#228;t“ auffasst – die Spieler tummeln sich heutzutage in einem Kosmos, der alle Medien umfasst, vielleicht abgesehen von den ganz traditionellen Printmedien. Sie lesen Foren, Wikis und Blogs, sind mitunter aktiv daran beteiligt, schauen sich Videos auf YouTube an oder ver&#246;ffentlichen gar selbst welche , verfassen/lesen „<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Walkthrough">Walkthroughs</a>“, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cheat">„Cheats“</a> und Tipps – kurz, um die meisten Spiele finden sich im Internet ganze Universen an „Sekund&#228;rliteratur/-filmen“ die voraussetzen, dass man alle M&#246;glichkeiten von Computer und Internet ausnutzt.</p>
<p>Hier l&#228;sst sich gleich der n&#228;chste Punkt ankn&#252;pfen: viele der Seiten sind auf Englisch. Nun will ich nicht behaupten, dass Computerspieler durch das Spielen ihrer Spiele und den Besuch der damit zusammenh&#228;ngenden Internetseiten lupenreines Schulenglisch lernen, doch immerhin so viel, um sich zu informieren und manchmal auch genug, um zu kommunizieren. Immerhin ist es in den meisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Massively_Multiplayer_Online_Role-Playing_Game">MMORPGs</a> wie <a href="http://www.wow-europe.com/de/index.xml">„World of Warcraft“</a> oder <a href="http://www.eveonline.com/">„Eve-Online“</a> unumg&#228;nglich mit anderen Spielern sich abzusprechen. Zugegeben, es gibt bei vielen MMORPGs auch deutschsprachige Server, doch gibt es auch rein englischsprachige.</p>
<p>Die Bereitschaft, sich mit englischsprachigen Spielen auseinanderzusetzen, h&#228;ngt sicherlich auch vom je schon vorhandenen Schulenglisch ab und von der Motivation des jeweiligen Individuums … wissenschaftliche Untersuchungen kenne ich hierzu leider keine – es w&#228;re gut, wenn das mal einer unter die Lupe nehmen w&#252;rde.</p>
<p>Hier zeigt sich aber m. E. sehr sch&#246;n, dass ein hinreichendes Ma&#223; an intrinsischem Interesse erstaunliche Lernbereitschaft zu Tage f&#246;rdern kann.</p>
<p>Aber auch in anderen Spielen, wie z.B. dem Browserspiel <a href="http://www.powerofpolitics.com">„Power of Politics“</a> wird jedem ernsthaft interessierten Spieler schnell klar, dass er Erfolge und einen Aufstieg in der parteiinternen Hierarchie nur erreichen kann, wenn er sich sinnvoll und mit guten Argumenten im Forum pr&#228;sentiert. Analphabeten mit primitiven Rumgeprole werden dort – wenn nicht gemobbt, so doch mit Verachtung gestraft. Neue Spieler erkennen das relativ schnell und bem&#252;hen sich daraufhin, gut strukturiert und nachvollziehbar zu argumentieren. Freiwillig! Selbst auf die Rechtschreibung wird auf einmal geachtet. Hier hilft es zu wissen, dass man seinen Forumsbeitrag erst in Word schreiben und mit der Rechtschreibhilfe korrigieren lassen kann, um ihn dann mit Copy &amp; Paste ins Forum zu stellen! Gerade auch f&#252;r englische Beitr&#228;ge liefert Word geradezu umwerfende Ergebnisse … und wenn man es oft genug getan hat, wird man merken, dass man als halbwegs aufmerksamer Verfolger der Word-Korrekturen, die Wordhilfe immer weniger ben&#246;tigt. Sp&#228;testens hier ergibt sich eine Schnittmenge von „Computerspiel-“ und „Computer-Literarit&#228;t“.</p>
<p>Dar&#252;ber hinaus loben Fromme/Biermann Spiele wie Civilization f&#252;r ihre ungeheure Komplexit&#228;t hinsichtlich des politischen Handelns, das in diesen Spielen dann auch je nach Art und Weise des Handelns unterschiedlichen Konsequenzen nach sich ziehe. Dies k&#246;nne sowohl zu einem verst&#228;rkten Interesse an Politik f&#252;hren und als auch das Verst&#228;ndnis f&#252;r ihre Komplexit&#228;t wecken. Vor allem heben die Autoren mit Gee hervor, dass Computerspiele systemisches Denken und die Ber&#252;cksichtigung von Wechselwirkungen verschiedener Teilbereiche von den Spielern verlangen und dieses Denken bei den Spielern f&#246;rdern.</p>
<p>Gee betont, dass dieses Denken von nahezu allen Computerspielen gefordert wird unabh&#228;ngig von den spezifischen Inhalten.</p>
<p>Insofern kann man bis hierher zusammenfassend festhalten, dass die positiven Eigenschaften von Computerspielen in einem Kompetenzerwerb jenseits spezifischer Inhalte liegen (also kein positives Wissen produzieren). Sie f&#246;rdern Techniken der Kommunikation, des Sozialverhaltens und Denkweisen, die in der heutigen Gesellschaft unabdingbar sind.</p>
<p>Allerdings, um die positiven Seiten nicht &#252;berzustrapazieren: Oft gibt es in den angef&#252;hrten Foren, Wikis und Chats nat&#252;rlich auch sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flame">Flame Wars</a>, die deutlich zeigen, dass es mit dem Sozialverhalten oft genug nicht weit her ist. Dass es mit der Rechtschreibung und Grammatik oft nicht wirklich klappt, zeigt sich auch deutlich in vielen der Seiten mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/User_Generated_Content">„User-Generated Content“</a>. Insofern denke ich, dass die intrinsische Motivation, die ja gerade anfangs dieses Artikels betont wurde, durchaus von der Unterweisung einer Lehrkraft profitieren kann. Au&#223;erdem, zu guter letzt: Eine Studie &#252;ber das <a href="http://www.jff.de/dateien/Kurzzusammenfassung_medienhandeln_in_haupschulmilieus.pdf">„Medienhandeln in Hauptschulmilieus“</a> hat in Bezug auf Computerspiele deutlich gezeigt, dass viele Hauptsch&#252;ler mit den komplexen Zusammenh&#228;ngen in vielen Computerspielen deutlich &#252;berfordert sind. Dies f&#252;hrt jedoch, so die Studie, nicht unbedingt zu einem Spielabbruch, sondern zu individuellen Umgangsweisen mit dem jeweiligen Spiel. Meist besteht diese individuelle Umgangsweise in drastischer Komplexit&#228;tsreduzierung. Insofern scheint eine gewisse Skepsis angebracht, was die oben beschriebenen positiven Eigenschaften von Computerspielen, auf die Gesamtheit aller Spieler bezogen, angeht.</p>
<p><strong>Dazu mehr in Teil 3!</strong></p>
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		<title>FDP &#8211; Beweglichkeit in der Bildungspolitik?</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 14:45:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die 100 Tage Schonfrist der neuen CDU-FDP-Regierung sind heute vorbei. </strong>Wie nicht anders zu erwarten, kommt die Regierung zu einer weitgehend positiven Einsch&#228;tzung der bisher geleisteten bzw. initierten Arbeit und die Opposition zu einer weitgehend negativen.  Das bekannte Hase-Igel-Spiel; das Wahlvolk wei&#223; zwischendurch gar nicht mehr, wer denn der Hase und wer die Igel sind. Hauptsache, es geht irgendwie weiter und weiter und weiter.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-790" title="handstand-2" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2009/01/handstand-2.jpg" alt="handstand-2" width="400" height="300" /></p>
<p><strong>Was tut sich in der Bildungspolitik?</strong><br />
Bisher nicht viel. <a title="Tretminen, Henzler im FAZ-Gespr&#228;ch, 12.05.2009" href="http://www.faz.net/s/Rub5785324EF29440359B02AF69CB1BB8CC/Doc~ED66A6787168D493A976236522B14BD3D~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Viel Tretminen</a>, Pannen, unverbindliche Absichtserkl&#228;rungen im &#8220;Traumjob&#8221; am Wiesbadener Luisenplatz. Die FDP hat mit 16 Prozent W&#228;hlerstimmen im R&#252;cken das Kultusministerium als ein Schl&#252;sselministerium von der CDU &#252;bernommen. Die Kultusb&#252;rokratie ist aber weitgehend CDU-infiltriert, geschickt &#252;ber 10 Jahre eingef&#228;delt.</p>
<p>Was zieht die FDP-Ministerin daraus f&#252;r Schl&#252;sse? Welche Innovationen, auch innerbeh&#246;rdlich,  sollen z&#252;gig angegangen werden?</p>
<p>Die Leitlinie  &#8220;Selbstverantwortliche Schule&#8221; hat zurzeit eher etwas von einer ungeliebten grauen Maus. Selbst SVplus als kleines, aber ambitioniertes Reformprojekt im Berufsschulbereich kommt nicht richtig voran, die b&#252;rokratischen H&#252;rden sind immer noch zu hoch, taktische Hinhaltespiele, Verrenkungen &#252;berall, kaum Wertsch&#228;tzung f&#252;r die Engagierten vor Ort.</p>
<p>Was tut sich in der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung? De facto steht Hessen nach 10 Jahren CDU vor einem Scherbenhaufen. Qualitative Lehrerfortbildung vor Ort, in der Region gibt es kaum noch. Wunschdenken und Nebelbildungen finden sich in zahlreichen Eigenlobreden der angeblich &#8220;neuen Qualit&#228;tsoffensiven&#8221; &#8211; wenig seri&#246;se Analysen und konkrete Konzepte mit ausreichender Finanzierung. Oder wird da einiges unter Veschluss gehalten?</p>
<p>Worin zeigt sich ein differenziertes FDP-Profil? Das ist die gro&#223;e Frage, 12 Uhr hat es l&#228;ngst geschlagen. Auch Gutm&#252;tige schauen inzwischen skeptisch auf die Uhr.</p>
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