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	<title>Der Bildungswirt &#187; Feuchtgebiete</title>
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		<title>Trojaner und Schn&#252;ffelschule</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 11:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pressemitteilung: IVL zu Schulbuchtrojanern IVL zum Einsatz von Schultrojanern der Schulbuchverlage in Schleswig-Holstein – „Herr Minister, Kontrolle ist gut – Vertrauen ist besser!“   Die Vereinbarung zwischen dem Land Schleswig-Holstein und den Schulbuch-Verlagen, so genannte „Sp&#228;hsoftware“ auf Schulcomputern einzusetzen, lehnt die Interessenvertretung der Lehrkr&#228;fte (IVL) ab. „Mittlerweile schreckt die Politik offenbar vor nichts mehr zur&#252;ck, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Pressemitteilung: IVL zu Schulbuchtrojanern</strong></p>
<p><strong>IVL zum Einsatz von Schultrojanern der Schulbuchverlage in Schleswig-Holstein – „Herr Minister, Kontrolle ist gut – Vertrauen ist besser!“</strong><br />
<strong> </strong><br />
Die Vereinbarung zwischen dem Land Schleswig-Holstein und den Schulbuch-Verlagen, so genannte „Sp&#228;hsoftware“ auf Schulcomputern einzusetzen, lehnt die Interessenvertretung der Lehrkr&#228;fte (IVL) ab.<br />
„Mittlerweile schreckt die Politik offenbar vor nichts mehr zur&#252;ck, wenn es um die Mitarbeiter des Landes im Schuldienst geht &#8211; was haben sich Lehrkr&#228;fte schon alles anh&#246;ren m&#252;ssen, aber dass sie jetzt quasi kriminalisiert werden, schl&#228;gt dem Fass den Boden aus!“ so IVL-Landesvorsitzende Grete Rhenius.<br />
Die IVL bem&#228;ngelt seit langem, dass das Vertrauen zwischen Dienstherrn und Mitarbeiter gest&#246;rt ist. Das Land d&#252;rfe nicht der B&#252;ttel der Schulbuchwirtschaft werden und seine Lehrkr&#228;fte unter Generalverdacht stellen.<br />
Die vom Land eingegangene Verpflichtung, gegen Lehrkr&#228;fte bei der Entdeckung von Urheberrechtsverst&#246;&#223;en disziplinarische Ma&#223;nahmen einzuleiten, lehnt die IVL ab. Stattdessen sollten besser die Rahmennutzungsvertr&#228;ge erweitert werden; daf&#252;r m&#252;sse sich das Land stark machen.<br />
Die IVL hofft zu einem Verh&#228;ltnis zur&#252;ckkehren zu k&#246;nnen, in dem zwar kontrolliert, aber auch vertraut werden kann.</p>
<p>V.i.S.d.P. IVL-SH<br />
Tade Peetz, Pressereferent      Heikendorf, 1.November 2011<br />
St&#252;ckenberg 15<br />
24226 Heikendorf<br />
Tel.: 0431-2391935</p>
<p><strong>Was steckt dahinter?</strong></p></blockquote>
<blockquote><p><strong> </strong>Hinter der Maske des Urheberrechts soll zus&#228;tzlich an den Schulen Profitsteigerung erzielt und gleichzeitig eine zentralisitische Kontrolle der Schulen &#252;ber den Einsatz von Materialen verwirklicht werden. Das ist nicht nur f&#252;r Schleswig-Holstein ab 20102 geplant, sondern auch in  allen 16 Bundesl&#228;ndern. Die Kultusministerien sitzen lieber mit den Schulbuchverlagen in einem Boot als mit den Schulen. Den Schulen (Lehrern, Sch&#252;lern, Eltern) wird nicht getraut. B&#252;rokratischer Kontrollwahn ist die eine Seite und das permanente Geschw&#228;tz der &#8220;Selbst&#228;ndigen Schule&#8221; die andere.<strong>Die organisierte Sch&#228;delspaltung ist Teil des Wahnsystems.</strong> Anstatt die Potenziale der freien und kostenlosen Verbreitung von Aufgaben und Materialen via Internet an den Schulen zu f&#246;rdern, wird genau das Gegenteil praktiziert. Die <a title="Verkauf von Abituraufgaben" href="http://www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt/verkauf-verbrauchter-abituraufgaben---cdu-aetzend" target="_blank">verkehrte Welt der Kultusmiinisterien </a>zeigt sich besonders beim Abitur, dem Aush&#228;ngeschild der deutschen Schullandschaft.<br />
Erinnert sei in diesem Zusammenhang an die markigen Worte von Altbundeskanzler Helmut Kohl: &#8220;Die reaktion&#228;rste Einrichtung ist die Kultusministerkonferenz; im Vergleich dazu ist der Vatikan noch weltoffen.&#8221;</p>
<p>PS. Weitere Infos zur verkehrten Welt in Schulministerien, hier:</p>
<p><a href="http://www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt/verkehrte-welt-im-schulministerium-teil-2">www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt/verkehrte-welt-im-schulministerium-teil-2</a></p></blockquote>
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		<title>&#8220;Liebe Frauen&#8221;, g&#246;ttliche Wesen? Ein Thema in der Oberstufe?</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 09:16:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pause. Schulferien. Wohlverdiente Ruhe vor einem neuen Anfang. Fakt ist:  das n&#228;chste  Schuljahr kommt bestimmt &#8211; neue Lerngegenst&#228;nde, Methoden, Sozialformen, vielleicht neue Verhaltensweisen von Seiten der LehrerInnen und Sch&#252;lerInnen? Wie w&#228;r&#8217;s mit diesem Video als EINE Unterrichtsgrundlage? Ein neues M&#228;nnerbild, neue Sichtweisen auf die Frau als g&#246;ttliches Wesen? Wieviel Feminines braucht der Mann? DAS FEMININE [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pause. Schulferien. Wohlverdiente Ruhe vor einem neuen Anfang. Fakt ist:  das n&#228;chste  Schuljahr kommt bestimmt &#8211; neue Lerngegenst&#228;nde, Methoden, Sozialformen, vielleicht neue Verhaltensweisen von Seiten der LehrerInnen und Sch&#252;lerInnen?</p>
<p>Wie w&#228;r&#8217;s mit diesem Video als EINE Unterrichtsgrundlage?</p>
<p>Ein neues M&#228;nnerbild, neue Sichtweisen auf die Frau als g&#246;ttliches Wesen? Wieviel Feminines braucht der Mann?</p>
<p>DAS FEMININE ALS GESCHENK? Diskussionsstoff mitten aus dem Geschlechterleben&#8230;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/H35lXdvok9s" frameborder="0" width="500" height="314"></iframe></p>
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		<title>Griechenland im W&#252;rgegriff 2010-2011</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 15:34:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine nahezu ausweglose Situation: Hochverschuldet, durch internationale Spekulation weiter versch&#228;rft. Wirtschaftskrise, Stagnation bei gleichzeitig hartem Sparprogramm. Der Kollaps steht bevor. Die Rettungspakete von 45 Milliarden Euro ab 19.Mai durch die EU und den Internationalen W&#228;hrungsfond verschaffen nur kurzfristig Luft. VGl. meinen aktuellen Kommentar zum internationalen Casino der Spekulation: Ein Lehrst&#252;ck f&#252;r jeden Wirtschafts- und Politikunterricht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/0a-wkL192o0&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/0a-wkL192o0&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/0a-wkL192o0&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true" data="http://www.youtube.com/v/0a-wkL192o0&amp;rel=0&amp;fs=1"></embed></object></p>
<p>Eine nahezu ausweglose Situation: Hochverschuldet, durch internationale Spekulation weiter versch&#228;rft. Wirtschaftskrise, Stagnation bei gleichzeitig hartem Sparprogramm. Der Kollaps steht bevor. Die Rettungspakete von 45 Milliarden Euro ab 19.Mai durch die EU und den Internationalen W&#228;hrungsfond verschaffen nur kurzfristig Luft.</p>
<p>VGl. meinen aktuellen Kommentar zum<a href="http://www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt/das-internationale-casino-geht-weiter"> internationalen Casino der Spekulation</a>:</p>
<p>Ein Lehrst&#252;ck f&#252;r jeden Wirtschafts- und Politikunterricht.</p>
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		<title>Was der hessischen Bildungspolitik fehlt (3)</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 16:34:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frankmackay</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal sind die Dinge einfach und werden unn&#246;tig verkompliziert. Was fehlt den politisch Verantwortlichen im Kultus- und Finanzministerium? Die Antwort: der Blues; sie sind beim G&#228;nsemarsch stehengeblieben. Das f&#252;hrt wiederum zu rhythmisch ungelenken Bewegungen, einer Reihe von Fehleinsch&#228;tzungen und dr&#252;bt weiter den Blick, denn viele fahren &#8220;auf  Sicht&#8221;, versteht sich,  stochern im Nebel oder verrenken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal sind die Dinge einfach und werden unn&#246;tig verkompliziert.<br />
Was fehlt den politisch Verantwortlichen im Kultus- und Finanzministerium?<br />
<strong>Die Antwort: der Blues; sie sind beim G&#228;nsemarsch stehengeblieben.</strong> Das f&#252;hrt wiederum zu rhythmisch ungelenken Bewegungen, einer Reihe von Fehleinsch&#228;tzungen und dr&#252;bt weiter den Blick, denn viele fahren &#8220;auf  Sicht&#8221;, versteht sich,  stochern im Nebel oder verrenken sich Hals und Bein.</p>
<p>Zur Lockerung erst einmal etwas Gary Moore, Larry Carlton und Robben Ford:<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/jBS7BEPb1Jk&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/jBS7BEPb1Jk&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/jBS7BEPb1Jk&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true" data="http://www.youtube.com/v/jBS7BEPb1Jk&amp;rel=0&amp;fs=1"></embed></object><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/YzpMBscDNbM&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/YzpMBscDNbM&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/YzpMBscDNbM&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true" data="http://www.youtube.com/v/YzpMBscDNbM&amp;rel=0&amp;fs=1"></embed></object><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/D3-TgDjcBL0&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/D3-TgDjcBL0&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/D3-TgDjcBL0&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true" data="http://www.youtube.com/v/D3-TgDjcBL0&amp;rel=0&amp;fs=1"></embed></object></p>
<p><strong>Bildungsgipfel schmilzen dann schnell zu Bildungflachl&#228;ndern und enden in gro&#223;en Bildungsl&#246;chern</strong>. Gestern erfuhr die &#214;ffentlichkeit, dass <a href="http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/2488439_Landesregierung-auf-Sparkurs-Hessen-kuerzt-an-allen-Enden.html">Finanzminister Weimar (CDU) 45 Millionen im Schuletat und 30 Millionen im Hochschuletat streichen will.</a> Bildungsinsider wissen das seit Wochen, strengste Geheimhaltung, versteht sich.</p>
<p>Keiner hat offensichtlich Herrn Weimar und Frau Henzler(FDP) bisher  gesagt, dass allein &#8220;Sitzenbleiben&#8221; den Steuerzahler in Hessen jedes Jahr etwa 60 Millionen Euro kostet. Steckt darin nicht ein noch unausgesch&#246;pftes Sparpotenzial?<br />
Zus&#228;tzliche Steuerfahnder bringen etwa 200 Millionen mehr in die Kassen, insbesondere bei Steuerhinterziehung in gro&#223;em Stil. Weimar und seine engsten Verb&#252;ndeten hingegen bevorzugen  es lieber, die besten Mitarbeiter systematisch zu demotivieren oder sie <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/die_steuerfahnder_affaere/2239545_Minister-Weimar-unter-Druck-Ungemuetlicher-Geburtstag.html">gleich f&#252;r &#8220;verr&#252;ckt&#8221; erkl&#228;ren zu lassen.</a> Man will Steuerbetrug und Steuerflucht nicht aufkl&#228;ren, sondern aussitzen: man habe mal wieder nichts gewusst. Allein die <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/die_steuerfahnder_affaere/2466891_Hessischer-Steuersuender-Selbstanzeige-eines-Superreichen.html">Selbstanzeige eines hessichen Superreichen</a> bringt 10 Millionen als erste Anzahlung in die Kasse. Der Mann hatte wohl kalte F&#252;&#223;e bekommen.</p>
<p>Ohne Auszeit, Pause f&#252;r Politiker, ohne einen <em>Grundkurs Blues </em>wird das nichts. Wer einen 12/8-Takt &#252;ber vier Minuten spielen kann, wird sicher auch f&#252;r einen Leistungskurs zugelassen. Ein Kursziel hei&#223;t: Keine K&#252;rzungen in der Lehrerfortbildung &#8211; im Gegenteil &#8211; neue Lehrer und neue Lernkulturen braucht das Land. Spiel mir den Blues, Baby.</p>
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		<title>Wie l&#246;scht das HKM einen Feueralarm?</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 17:31:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frankmackay</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stell dir vor, du schreibst dein Mathe-Abitur, der Schulfeueralarm geht los, deine Arbeit wird eingesammelt. Dann k&#228;mpfst du mit Bildungsbeh&#246;rdenmauern um die Bewertung des Vorfalls und um die Wertung deiner Mathe- Leistungen. Im Zeitalter von B&#252;rgerjournalismus ,Blogs-Foren-Chats-Communities,  suchst du mit satirischer Aufarbeitung um Unterst&#252;tzung und dann bekommst du Post aus der Bildungsbeh&#246;rdenzentrale mit dem Hinweis, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stell dir vor, du schreibst dein <strong>Mathe-Abitur</strong>, der <span style="color: #ff0000;">Schulfeueralarm</span> geht los, <span style="text-decoration: underline;">deine Arbeit wird eingesammelt</span>. <strong>Dann </strong>k&#228;mpfst du mit Bildungsbeh&#246;rdenmauern um die Bewertung des Vorfalls und um die Wertung deiner Mathe- Leistungen. Im Zeitalter von B&#252;rgerjournalismus ,Blogs-Foren-Chats-Communities,  suchst du mit <a title="Feueralarm - FAKTEN anklicken" href="http://www.fire-exit.de/" target="_blank">satirischer Aufarbeitung um Unterst&#252;tzung</a> und <strong>dann</strong> bekommst du <a title="Post aus dem Kultusministerium" href="http://www.im-dachgeschoss.de/ohnegleichen/718/hkm-will-maulkorb-verhaengen" target="_blank">Post </a>aus der <a title="Aufbau des Ministeriums - HKM" href="http://www.kultusministerium.hessen.de/irj/HKM_Internet?cid=991886096fa9bbd22d0decd818beb089" target="_blank">Bildungsbeh&#246;rdenzentrale</a> mit dem Hinweis, dass du keine Rechte hast und Anweisungen befolgen &#8230;</p>
<div id="attachment_1335" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://www.fire-exit.de/"><img class="size-full wp-image-1335" title="Feueralarm" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2009/11/fire1.gif" alt="Auf das Kommando &quot;Feuer&quot; werfen sich die Kinder auf den Bauch, bei &quot;Wind&quot; halten sie sich an etwas oder jemandem fest... (Kindergartenspiel)" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Auf das Kommando &quot;Feuer&quot; werfen sich die Kinder auf den Bauch, bei &quot;Wind&quot; halten sie sich an etwas oder jemandem fest... (Kindergartenspiel)</p></div>
<p>Bildungsbeh&#246;rdliche Korrespondenzen in diesem Fall nicht in G&#228;nze zu ver&#246;ffentlichen, widerspricht dem gesunden Menschenverstand, denn bei diesem Text:</p>
<blockquote><p>Sie haben sich mit einer Eingabe an mich gewandt und letztlich darum gebeten, bei der Wiederholung der abgebrochenen Abiturarbeit analog zum Verfahren im Landesabitur Mathematik bei den Gymnasien im M&#228;rz / April dieses Jahres die erste Arbeit zu korrigieren und zu bewerten und nach der Wiederholung die bessere der beiden Arbeiten in das Pr&#252;fungsergebnis einzubeziehen. Dies ist aus vielerlei Gr&#252;nden nicht m&#246;glich. Meine Begr&#252;ndung entnehmen Sie bitte dem in der Anlage beigef&#252;gten Schreiben, das gleichlautend auch an das Abendgymnasium Frankfurt geschickt wurde.</p></blockquote>
<p>Braucht die geneigte Leserschaft die Anlage! Danke ins <a title="Sinnbefreit im Dachgeschoss" href="http://www.im-dachgeschoss.de/" target="_blank">Dachgeschoss</a>!<br />
(Es gr&#252;&#223;t Frankmackay aus Berlin)</p>
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		<title>Deutschunterricht: Sprache und Vernunft 2009 &#8211; drei kreative Stunden</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 17:39:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da in der Berliner Republik, nicht nur im Bundestags-Wahlkampf 2009, ein Strom von Gefasel und gestanzten Textbausteinen medial in ohrenbet&#228;ubender Weise abgesondert wird, k&#246;nnte man fast annehmen, Sprache und Vernunft h&#228;tten nichts mehr miteinander gemein. Angesichts eines polit-technokratischen Neu-Sprechs aus &#8211; „wir haben die Kraft“, „wir halten Wort“, „wir sind die Mitte“ bis hin zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Da in der Berliner Republik, nicht nur im Bundestags-Wahlkampf 2009, ein Strom von Gefasel und gestanzten Textbausteinen medial in ohrenbet&#228;ubender Weise abgesondert wird</strong>, k&#246;nnte man fast annehmen, Sprache und Vernunft h&#228;tten nichts mehr miteinander gemein. Angesichts eines polit-technokratischen Neu-Sprechs aus &#8211; „wir haben die Kraft“, „wir halten Wort“, „wir sind die Mitte“ bis hin zu „Nullwachstum“, „Rettungsschirm“ und „Abwrackpr&#228;mie“, „die Reform der Reform der Reform“, die „kontinuierlichen Strukturentwicklungsprozesse“, „die Rentend&#228;mpfungs- und Lohnanpassungsformeln“, alles aus „fester &#220;berzeugung ohne Wenn und Aber“ und „zun&#228;chst einmal wollen wir den W&#228;hlerinnen und W&#228;hlern danken“, „den Menschen drau&#223;en im Land“- lohnt sich ein Moment der Besinnung, der Erinnerung, als Sprache und Vernunft noch g&#246;ttlich zusammen gedacht wurden.</p>
<p><strong>Im Berlin von 1766 ver&#246;ffentlichte Johann Peter S&#252;&#223;milch seine Sprachursprungstheorie.</strong> In der Vorrede komprimiert er die Essenz: „Mein ganzer Beweis beruhet auf wenigen S&#228;tzen und lasset sich leicht einsehen. Mein erster Satz ist: Die Sprache ist das Mittel, zum Gebrauch der Vernunft zu gelangen, ohne Sprache oder andre gleichg&#252;ltige Zeichen ist keine Vernunft (…) Wer also Werke des Verstandes will hervorbringen, der muss sich im Gebrauch der Sprache befinden. Der zweite Satz ist: Die Sprache oder der Gebrauch der lautbaren Zeichen ist ein Werk des Verstandes, und zwar eines sehr gro&#223;en und vollkommenen Verstandes, der alle Zwecke &#252;bersehen und der das ganze Sprachgeb&#228;ude nach selbigen einrichten k&#246;nnen, welches aus Vollkommenheit der Ordnung der Sprache unleugbar erhellet: Folglich hat derjenige, welcher die Sprache gebildet hat, sich schon im Gebrauch einer Sprache befinden m&#252;ssen. K&#246;nnte der Mensch f&#252;r den Erfinder angenommen werden, so m&#252;sste er sich schon vor der Erfindung der Sprache in dem Gebrauch der Sprache befunden haben, der Mensch m&#252;sste ohne Sprache klug und vern&#252;nftig gewesen sein, welches doch als unm&#246;glich erwiesen ist. Daher bleibt uns nichts als der g&#246;ttliche Verstand &#252;brig.“</p>
<p><strong>Das waren noch Zeiten! Gott und Logik. </strong>Fast w&#228;re man geneigt auszurufen: Herr, warum hast du uns verlassen? Medien als Systemselbstl&#228;ufer errichten den n&#228;chsten (realen und virtuellen) Turmbau zu Babel, ohne es selbst noch zu bemerken. „Die schwarze Milch der Fr&#252;he“ (Celan) versteht dann keiner mehr.</p>
<p><em>Aufgaben/ Fragen</em><br />
<em>1. Notieren Sie ihren ersten Eindruck zur verwendeten Sprache im  Wahlkampf der Parteien.<br />
</em></p>
<p><em>2. Sammeln Sie &#8220;Textbausteine&#8221; aus politischen Reden/Interviews , die (fast) immer passen, d.h. zu jeder Gelegenheit eingesetzt werden k&#246;nnen. Recherchieren Sie im Netz arbeitsteilig in verschiedenen Medien.</em></p>
<p><em>3. Entwerfen Sie eine Kurzrede zu einen politischen Thema und verwenden Sie solche &#8220;Textbausteine&#8221;. Tragen Sie diese im Kurs vor.Wenn m&#246;glich, drehen Sie ein Video f&#252;r &#8220;You tube&#8221; &#8211; sachlich, heiter, satirisch, zynisch &#8230;?<br />
</em></p>
<p><em>4. Diskutieren Sie Alternativen zu diesem weitverbreiteten &#8220;politischen&#8221; Jargon.</em></p>
<p><em>5. Wie interpretieren Sie  die Achse &#8211; Gott, Logik, Sprache &#8211; ?<br />
</em></p>
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		<title>Mehr Geld f&#252;r Bildung</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 07:44:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die FDP schaut der NPD auf die Finger! Wer schaut bei der FDP hin? &#196;hnliche Artikel3. Juni 2010 -- Was der hessischen Bildungspolitik fehlt (5)20. April 2010 -- Verkauf von Abituraufgaben &#8211; CDU: echt &#8220;&#228;tzend&#8221;31. M&#228;rz 2010 -- Was der hessischen Bildungspolitik fehlt (3)1. M&#228;rz 2010 -- Bildungsreform auf gut hessisch: &#8220;Ein Eingang &#8211; zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/7h6Siic793I&amp;rel=0&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/7h6Siic793I&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die FDP schaut der NPD auf die Finger!</p>
<p>Wer schaut bei der FDP hin?</p>
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		<title>Ger&#252;chte und Gefl&#252;ster zum Bildungswirt</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 10:54:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Paul Weber: Das Ger&#252;cht 1943/1953; Quelle: A. Paul Weber &#8211; Museum Der Bildungswirt ist ein unabh&#228;ngiger, &#252;berparteilicher, aber manchmal parteiisch engagierter Blog, wenn es denn sein muss! Doch Menschen brauchen offensichtlich Sozialklatsch, dazu geh&#246;ren auch Ger&#252;chte und Gefl&#252;ster. Fast k&#246;nnte man meinen, dass dies eine anthropologische Konstante sei, f&#252;r viele Situationen als sozialer Kitt brauchbar, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="http://www.weber-museum.de/werk/geskrt/" href="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2009/06/paulweberdasgerucht.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-1149" title="paulweberdasgerucht" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2009/06/paulweberdasgerucht.jpg" alt="paulweberdasgerucht" width="444" height="320" /></a></p>
<address>Paul Weber: Das Ger&#252;cht 1943/1953; Quelle: <a title="Paul Weber Museum" href="http://www.weber-museum.de/werk/geskrt/" target="_blank">A. Paul Weber &#8211; Museum</a></address>
<h3><strong>Der Bildungswirt ist ein unabh&#228;ngiger, &#252;berparteilicher, aber manchmal parteiisch engagierter Blog, wenn es denn sein muss! </strong></h3>
<p>Doch Menschen brauchen offensichtlich Sozialklatsch, dazu geh&#246;ren auch Ger&#252;chte und Gefl&#252;ster. Fast k&#246;nnte man meinen, dass dies eine anthropologische Konstante sei, f&#252;r viele Situationen als sozialer Kitt brauchbar, flexibel einsetzbar, aber auch bis zur Denunziation von Gegnern ausbaubar mit dosierten emotionalen Erregungsstufen und Zornpotenzialen.</p>
<p>Als der Bildungswirt &#252;ber die <a title="schr&#228;ge Debatte um das Abitur G8/G9 " href="http://www.bildungswirt.de/2008/05/04/gymnasium-g8g9-%e2%80%93-eine-schrage-debatte-1/">schr&#228;ge Debatte um das Abitur G8/G9 </a>2008 berichtete und den damaligen <strong>Kultusminister Banzer als Krisenmanager</strong> verhalten lobte, vermuteten einige gar ein geschickt eingef&#228;deltes CDU-U-Boot oder den Undercover-Agenten, den es zu enttarnen galt. <a title="Der Bildungswirt werde demn&#228;chst Staatsekret&#228;r" href="http://www.bildungswirt.de/2008/07/07/81"></a><a title="Der Bildungswirt werde demn&#228;chst Staatsekret&#228;r" href="http://www.bildungswirt.de/2008/07/07/gew-der-bildungswirt-wird-staatssekretar/">Der Bildungswirt werde demn&#228;chst Staatsekret&#228;r</a>, so die phantasiereiche Ger&#252;chtek&#252;che.</p>
<p>Als schon ein Monat sp&#228;ter, im Juni 2008, die <a title="Artikel-Serie „Landesabitur verkauft“" href="http://www.bildungswirt.de/category/abitur/verkauftes-abitur-in-hessen/">Artikel-Serie „Landesabitur verkauft“</a> mit dem Skandalvorwurf an die CDU-Landesregierung startete, war die Welt f&#252;r die st&#228;ndigen Entlarver qua Amt wieder in Ordnung. Der Bildungswirt  &#8211; kein CDU-Mitglied oder U-Boot. Hingegen machte die <strong><a title="Kleine Anfrage und Antwort der Gr&#252;nen 2008 (pdf)" href="http://starweb.hessen.de/cache/DRS/17/2/00522.pdf" target="_blank">Kleine Anfrage der Gr&#252;nen im hessischen Landtag</a> </strong>zum Verkauf des Landesabiturs alles nicht besser. Verwirrung brach aus. Der Bildungswirt mache gemeinsame Sache mit den Gr&#252;nen, wo doch SPD-N&#228;he bis zu Frau Ypsilanti vermutet wurde. Im &#246;ffentlichen Wohnzimmer des Bildungswirts, im Frankfurter Nordend, kehre doch einige Parteiprominenz regelm&#228;&#223;ig ein. Was nun?</p>
<p>Ein Bericht &#252;ber die Wahlkampfveranstaltung <a title="J&#252;rgen Banzer (CDU) – Mathias Wagner(Gr&#252;ne) " href="http://www.bildungswirt.de/2009/01/10/661"></a><a title="J&#252;rgen Banzer (CDU) – Mathias Wagner(Gr&#252;ne) " href="http://www.bildungswirt.de/2009/01/10/das-banzer-wagner-duell-der-hessischen-bildungspolitik/">J&#252;rgen Banzer (CDU) – Mathias Wagner(Gr&#252;ne) </a><a href="http://www.bildungswirt.de/2009/01/10/das-banzer-wagner-duell-der-hessischen-bildungspolitik/"></a>galt dann doch als die sich andeutende Verdichtung einer Jamaika-Koalition, falls es mit Schwarz-Gelb nicht reichen sollte. Der Bildungswirt hatte wie im Fu&#223;ball f&#252;r 3: 3 unentschieden votiert, trotz klarem Platzvorteil f&#252;r die Gr&#252;nen in ihrer Hochburg Frankfurt. Alles suspekt. Dar&#252;ber hinaus gaben alle Parteien (au&#223;er der CDU) im Wahlkampf dem Bildungswirt ein Interview. Alle Schubladen zur geistigen Orientierung schienen zu klemmen.</p>
<p>Dann im Januar 2009 ein Bericht &#252;ber die rote <a title="IG-Metallveranstaltung zur Bildungspolitik mit dem Hauptredner Ludwig von Friedeburg," href="http://www.bildungswirt.de/2009/01/13/682"></a><a title="IG-Metallveranstaltung zur Bildungspolitik mit dem Hauptredner Ludwig von Friedeburg" href="http://www.bildungswirt.de/2009/01/13/friedeburg-%e2%80%93-jung-leidenschaftlich-wissend-%e2%80%93-sprach-zur-bildungspolitik-2009/">IG-Metallveranstaltung zur Bildungspolitik mit dem Hauptredner Ludwig von Friedeburg</a>, <strong>dem hessischen Kultusminister von 1969-1974,</strong> dem bis heute roten Tuch f&#252;r die CDU. Klarer Fall: Gro&#223;es Lob f&#252;r Friedeburg, ob seiner argumentativen Frische und Klarheit, eindeutig alles SPD unterwandert.</p>
<p>Im April 2009 brachte dann die Partei <a title="Anfrage der Linken (pdf) 2009" href="http://starweb.hessen.de/cache/DRS/18/8/00338.pdf" target="_blank"><strong>Die Linke eine Gro&#223;e Anfrage zum Verkauf des Landesabiturs</strong></a> in den hessischen Landtag ein. Darin wird explizit mehrfach auf  Bildungswirt –Texte Bezug genommen. Igitt, der Bildungswirt bei diesen „Schmuddelkindern“, mit denen spielt doch keiner. Falsch. Bildungsfragen kennen keine parteipolitischen starren Grenzen, deshalb brauchen alle f&#252;nf Parteien den offenen Dialog. Was haben die Linken gemacht? Sie bedienten sich einer &#246;ffentlichen Quelle:  www.bildungswirt.de,</p>
<p>die allen anderen Parteien auch bekannt ist. Und das ist gut so, meint nicht nur Klaus Wowereit. Zus&#228;tzlich zum allgemeinen parteipolitischen Gefl&#252;ster scheine es auch noch  eine Liaison des Bildungswirts mit der <a title="Die Piratenpartei - Ziele" href="http://www.piratenpartei.de/navigation/politik/unsere-ziele" target="_blank">Piratenpartei </a>zu geben, so zu sagen mit dem linksradikalen Fl&#252;gel der FDP: Freiheit und informationelle Selbstbestimmung f&#252;r ALLE! Deshalb kann es nur konsequent hei&#223;en: <a title="Spiegelfechter: Anker hoch und Leinen los" href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/555/anker-hoch-und-leinen-los-%E2%80%93-die-piraten-sind-da" target="_blank">Anker hoch und Leinen los</a>, Schluss mit den Spiegelfechtereien.</p>
<p>Das neueste Gefl&#252;ster zum Bildungswirt-Blog und zum Buch von <a title="Michael Miller: „Lob der p&#228;dagogisch-gastronomischen Vernunft." href="http://www.bildungswirt.de/2008/10/01/208"></a><a title="Michael Miller: „Lob der p&#228;dagogisch-gastronomischen Vernunft" href="http://www.bildungswirt.de/2008/08/13/lob-der-padagogisch-gastronomischen-vernunft/">Michael Miller: „Lob der p&#228;dagogisch-gastronomischen Vernunft</a>. Alle reden von Schule – was ist zu tun?“ kleidet sich in folgende zwei Fragen:</p>
<p>a) Ist das o.g. Buch eine private Ver&#246;ffentlichung eines hessischen Lehrers im Rahmen seiner Meinungsfreiheit oder das Ergebnis einer wissenschaftlichen Forschung im Rahmen seiner dienstlichen T&#228;tigkeit im Institut f&#252;r Qualit&#228;tsentwicklung des Hessischen Kultusministeriums (HKM)?</p>
<p>b) Ist die o.g. Internetseite eine private Ver&#246;ffentlichung eines hessischen Lehrers oder eine vom Institut f&#252;r Qualit&#228;tsentwicklung oder vom HKM gef&#246;rderte oder genehmigte Seite?</p>
<p><strong>Dazu gibt der Bildungswirt bereitwillig brandaktuell Auskunft:</strong></p>
<p>a) An diesem Buch wurde intensiv geforscht, alles ausf&#252;hrlich recherchiert, die neuesten Erkenntnisse der Didaktik und Hirnforschung ber&#252;cksichtigt und eine anschauliche Darstellung von neuen Lernkulturen versucht. Zus&#228;tzlich wurde das favorisierte wissenschaftliche Verfahren gastronomisch unter Einbeziehung von einschl&#228;gigen Experten gefiltert. Die Forschungsergebnisse wurden selbstverst&#228;ndlich kostenfrei dem IQ und dem HKM als bekannte Akteure des Bildungssystems zur Verf&#252;gung gestellt. HKM und IQ wiederum bedankten sich und bekr&#228;ftigten noch einmal  Artikel 5 GG als besonders hohes Gut, das es jederzeit zu respektieren gelte.</p>
<p>b) Der Bildungswirt ist als Blog im Netz eine &#246;ffentliche kostenfreie Informationsquelle. Gern kann der Link Hintergrundb&#252;hne aufkl&#228;rend benutzt werden. Von „hessischem Lehrer“ oder HKM und IQ steht dort  nichts, Gefl&#252;ster bahnen sich aber dennoch ihren Weg. Allerdings ist es ein offenes Geheimnis, dass das HKM den Blog (wer will, das Blog) mit monatlich 5000.-Euro unterst&#252;tzt, wenn noch drei weitere Bildungsinsider als regelm&#228;&#223;ige Gastblogger mit Beitr&#228;gen erhellend im Interesse der &#246;ffentlichen Meinungsbildung mitwirken. Die aktuelle <a title="Artikel-Serie zu „Computerspielen“ von Tobias Bevc " href="http://www.bildungswirt.de/2009/05/05/computerspiele-lehren-und-lernen-%e2%80%93-uberlegungen-zu-einem-viel-diskutierten-%e2%80%9eneuen%e2%80%9c-medium/">Artikel-Serie zu „Computerspielen“ von Tobias Bevc </a>wurde besonders im HKM aufmerksam gelesen.</p>
<p><strong>Zus&#228;tzliche F&#246;rdermittel sind bei der Bertelsmann-Stiftung und dem <a title="ESF - F&#246;rderperiode 2007-2013" href="http://www.esf.de/portal/generator/940/foerderperiode__2007-2013.html" target="_blank">Europ&#228;ischen Sozialfond</a> beantragt.</strong> Die Chancen stehen gut, dass f&#252;r 2010 positive Bescheide ergehen, &#228;hnlich wie solche, die wir von Finanzdienstleistern oder dem  Finanzamt kennen.</p>
<p>Nach all den Ger&#252;chten und Einfl&#252;sterungsversuchen bleibt verl&#228;sslich festzuhalten:</p>
<p><strong>Der Bildungswirt ist ein unabh&#228;ngiger, &#252;berparteilicher, aber manchmal parteiisch engagierter Blog, wenn es denn sein muss!</strong></p>
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		<title>Abitur verkauft (10)- Gro&#223;e Anfrage der Linken</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 07:56:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer steht im hessischen Landtag wie ein Fels in der Brandung? Welche Partei -  CDU, Linke, FDP, Gr&#252;ne, SPD - engagiert  sich besonders in Fragen einer gerechte Bildungspolitik? Wer sorgt f&#252;r Transparenz und Aufkl&#228;rung? Was leistet die neue Ministerin? Die 100 Tage &#8220;Eingew&#246;hnung&#8221; im Kultusminsterium sind vorbei. Was leistet die Regierung, was leistet die Opposition? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/6aF1eNJP_MRH3PyLHHr3PA?authkey=Gv1sRgCLHKvdis6PONuwE&amp;feat=embedwebsite"><img src="http://lh4.ggpht.com/_bRjRluAqz_M/Sf9P1YmDsYI/AAAAAAAAAC4/oAf4CcFKd4o/s400/P1010344.JPG" alt="" /></a></p>
<p><strong>Wer steht im hessischen Landtag wie ein Fels in der Brandung?</strong> Welche Partei -  <strong>CDU</strong>,<strong><span style="color: #ff00ff;"> Linke,</span><span style="color: #ffff00;"> FDP</span>, <span style="color: #00ff00;">Gr&#252;ne</span>, <span style="color: #ff0000;">SPD </span>- </strong> engagiert  sich besonders in Fragen einer gerechte Bildungspolitik? Wer sorgt f&#252;r Transparenz und Aufkl&#228;rung? Was leistet die neue Ministerin? Die 100 Tage &#8220;Eingew&#246;hnung&#8221; im Kultusminsterium sind vorbei. Was leistet die Regierung, was leistet die Opposition?<br />
Das Thema <a title="Abitur verkauft" href="http://www.bildungswirt.de/2008/06/04/skandal-landesabitur-verkauft/">Abitur verkauft</a> besch&#228;ftigt uns jetzt schon ein volles Jahr, da bisher im Kultusministerium keine sinnvolle L&#246;sung gefunden wurde, im Gegenteil. Was ist der neueste Stand?</p>
<p>Die Fraktion DIE LINKE  hat am 06.April 2009 eine<strong> <a title="Gro&#223;e Anfrage zum Abitur 04/2009" href="http://starweb.hessen.de/cache/DRS/18/8/00338.pdf">&#8220;Gro&#223;e  Anfrage betreffend Verkauf der Rechte am Landesabitur&#8221; </a></strong><a title="Gro&#223;e Anfrage zum Abitur 04/2009" href="http://starweb.hessen.de/cache/DRS/18/8/00338.pdf">in den hesssichen Landtag eingebracht.</a> Sie schreiben als Problemaufriss:<br />
&#8220;Im Oktober 2008 hatte sich die Fraktion von B&#220;NDNIS 90/DIE GR&#220;NEN mit einer Kleinen Anfrage betreffend der Zug&#228;nglichkeit zu zentralen Pr&#252;fungsaufgaben (Drucks. 17/522) an die Landesregierung gewandt. Die Antworten<br />
derselben liegen inzwischen vor, sind jedoch zum einen reichlich unbefriedigend und zeugen zum anderen von einem naiv-fragw&#252;rdigen Umgang mit der einschl&#228;gigen Rechtsmaterie. So behauptet der ehemalige Kultusminister Banzer (CDU) beispielsweise, die Abituraufgaben k&#246;nnten durch das Ministerium nicht im Internet ver&#246;ffentlicht werden, weil sie Zitate von urheberrechtlich gesch&#252;tzten Werken enthielten, deren allgemeine Zug&#228;nglichmachung durch § 53 des Gesetzes &#252;ber Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (Urhebergesetz, UrhG) verboten sei. Deshalb sei die Ver&#246;ffentlichung aller Pr&#252;fungsaufgaben unm&#246;glich. Diese Aussage h&#228;lt einer juristischen Pr&#252;fung keineswegs stand und ist bez&#252;glich ihres Wahrheitsgehaltes als falsch anzusehen. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund, dass das Land Hessen 2 bis 2,5 Mio. € pro Jahr f&#252;r die Erstellung zentraler Pr&#252;fungsaufgaben ausgibt, hiernach jedoch lediglich &#8220;f&#252;r die Bereitstellung der verwendeten Abituraufgaben eines Jahres eine Verwaltungskostenpauschale in H&#246;he von 100 € pro Aufgabenset (3 Aufgaben)&#8221; von den entsprechenden Verlagen erh&#228;lt, nicht akzeptabel: Das Land hat aus dem Verkauf eines Wertes in H&#246;he von 2 bis 2,5 Mio. € im Jahr 2007 4.400 € und im Jahr 2008 5.700 € eingenommen &#8211; und diesen somit mit jeweils durchschnittlich rund 99,8 v.H. &#8220;Verlust&#8221; verkauft.&#8221;<br />
Dann folgen <strong>22 konkrete Fragen an die Landesregierung </strong>(vgl. Gro&#223;e Anfrage). Man darf auf die Antworten gespannt sein. Die bisherige Position der CDU-Alleinregierung wird nicht zu halten sein. Sustanziell hatte ich das im Beitrag <a title="Abitur verkauft (9)- zur Copyrightfrage" href="http://www.bildungswirt.de/2008/11/10/abitur-verkauft-9-nachlese-und-die-copyrightfrage/">Abitur verkauft (9)- zur Copyrightfrage</a> dargelegt.</p>
<p>Die Linken hatten meine Recherchen und Positionen zum Gro&#223;teil w&#246;rtlich in Ihre Anfrage aufgenommen. Sie hatten mich vorher gefragt, so wie ich allen 5 Parteien im Landtag bei der L&#246;sung des Problems meine Mithilfe angeboten hatte. Die CDU hatte sich als &#8220;Strategie&#8221; das gro&#223;e Schweigen ausgedacht, wegschauen, &#220;bungsstundendemonstration in der &#8220;Diktatur des Sitzfleisches&#8221;. SPD und Gr&#252;ne haben sich weitgehend die Position des Bildungswirts zu eigen gemacht und ihren entsprechenden Parteilfilter eingebaut. Prima, Hauptsache wir ziehen im Interesse der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, der Eltern, letztlich auch im Interesse der Lehrerinnen und Lehrer an einem Strang. Auch die GEW Hessen hat sich durch Vorstandbeschluss Ende 2008 dieser Position angeschlossen:</p>
<p>Es bleibt die berechtigte, seit vielen Monaten bekannte Forderung:<br />
<strong>“F&#252;r alle hessischen Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler wird gew&#228;hrleistet:<br />
Kostenfreier Zugang zu allen zentralen Pr&#252;fungsaufgaben (mit L&#246;sungshinweisen!) via Internet. Dies gilt f&#252;r die gymnasiale Oberstufe genauso wie f&#252;r den Haupt- und Realschulbereich.”</strong></p>
<p><strong>Der Streit hat bundespolitische Bedeutung, da in keinem Bundesland bisher eine wirklich gute L&#246;sung der Transparenz von verbrauchten Abituraufgaben gefunden wurde.</strong> Vgl. dazu auch meine beiden  Beitr&#228;ge  <a href="http://www.bildungswirt.de/2008/10/26/abitur-in-deutschland-1/">&#8220;Abitur in Deutschland&#8221;.</a></p>
<p><strong>Gespannt kann man sein, was jetzt die FDP tut. Die neue Ministerin Dorothea Henzler (FDP) hat es in der Hand</strong>, die 100 Tage  Schonzeit/Eingew&#246;hnungszeit im Amt  sind abgelaufen. Ich w&#252;nsche ihr einen klaren analytischen Blick und viel Erfolg in der L&#246;sung des Problems. L&#246;sungsoptionen liegen vorbereitet auf dem Tisch. Es fehlt nur noch der politische Wille.</p>
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		<title>Neuwagen f&#252;r Sch&#252;ler?</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 15:13:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tja, das war einmal &#8211; als Papa seinem Filius noch den Uralt-Zweitwagen von Mama oder der &#228;lteren Schwester zur bestandenen F&#252;hrerscheinpr&#252;fung schenken konnte. Seit es die sogenannte Umweltpr&#228;mie bis auf die Titelseiten des Boulevards gebracht hat, soll es ja auch f&#252;r den gepflegten Gymnasiasten dann doch lieber ein kleiner Neuer sein, der „h&#228;lt dann ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, das war einmal &#8211; als Papa seinem Filius noch den Uralt-Zweitwagen von Mama oder der &#228;lteren Schwester zur bestandenen F&#252;hrerscheinpr&#252;fung schenken konnte.<br />
Seit es die sogenannte Umweltpr&#228;mie bis auf die Titelseiten des Boulevards gebracht hat, soll es ja <span> </span>auch f&#252;r den gepflegten Gymnasiasten dann doch lieber ein kleiner Neuer sein, der „h&#228;lt dann ja auch noch &#252;bers Studium“ – genau. Auch Hartz IV-Empf&#228;ngern und anderen Bed&#252;rftigen d&#252;rfe der Neuwagen nicht l&#228;nger verwehrt bleiben, so die Meinung mancher Regierungspolitiker. Kein Wunder, erh&#228;lt der ebenfalls bed&#252;rftige Staat ja &#252;ber die Mehrwertsteuer sogar mehr, als er bei der Pr&#228;mie zu zahlen hat.<br />
Was einst als Abgesang eines tr&#228;llernden Bundespr&#228;sidenten bel&#228;chelt wurde, scheint sich zum echten Wahlkampfschlager zu mausern: <em>Aber der Wagen, der rollt</em>. Wolfsburg und R&#252;sselsheim gelten als Hauptprofiteure eines in der j&#252;ngeren Politik-Geschichte wohl einmaligen PR-Coups, der ja urspr&#252;nglich und angeblich auf einen gewissen Herrn Glos zur&#252;ckgehen soll.<br />
Dabei ist alles so einfach: Wer kurz vor Weihnachten seine Runde durch die Autoh&#228;user der Kleinwagenhersteller drehte, war erstaunt &#252;ber Rabatte von<span> </span>um die 20 % auf alle Arten von Lager- und Bestellfahrzeugen, also satte 2000-3000 Euro bei Klein- und Kleinstwagen. Zum Beispiel wurde der Citroen C1 Advance noch mit 7490 € beworben, im neuen Fr&#252;hjahrsprospekt liegt er bereits bei 8490 €. Damit haben sich die Franzosen einen sch&#246;nen Batzen von der deutschen Pr&#228;mie abgeschnitten. Bereits Mitte Januar begann sich der Waffenstillstand in der Rabattschlacht abzuzeichnen: „Nur noch auf Lagerfahrzeuge, ja im Sondermodell ist ja schon ein Nachlass“, so die Ausfl&#252;chte der Verk&#228;ufer. Einen Tag nach zun&#228;chst noch vagen Verk&#252;ndigung der Verschrottungspr&#228;mie ging bereits gar nichts mehr: „Lieferprogramm &#8211; wird schwierig! Euro 5? Keine Ahnung. Ja, die Nachfrage ist eben jetzt h&#246;her. Aber wir h&#228;tten da noch ein Lagerfahrzeug –g&#252;nstig und: <span> </span>&#196;h, haben Sie vielleicht ein Fahrzeug zu verschrotten?“ Na klar, Herr Auto- Kommissar!<br />
Nachdem der Massenansturm innerhalb von drei Monaten nunmehr fast eine Million zumeist noch gut fahrbereite Fahrzeuge in den Schredder oder nach Kasachstan gebracht hat, konstatiert der aufmerksame Autointeressent derzeit folgenden Zustand:<br />
Beim Schrotth&#228;ndler sind inzwischen 150 Euro f&#228;llig (statt 250 zu bekommen wie noch im Sommer 2008); der Restwert des Altfahrzeugs, anfangs noch echte Schrotthobel f&#252;r 500 Euro, inzwischen Tendenz auf &#252;ber 1000 Euro steigend,<span> </span>geht<span> </span>dabei ebenfalls fl&#246;ten; Rabatte gibt es fast keine mehr; Fahrzeuge daf&#252;r vor allem als Ladenh&#252;ter (auch „Jahreswagen“ genannt).<span> </span>Den &#196;rmsten („Bildungsverlierer“) wird zudem mit windigen Klein-Krediten (neudeutsch <em>Leasing</em>) der letzte Cent aus der Tasche gezogen: „Die Zinsen sind ja gerade so niedrig“ Das stimmt, vor allem f&#252;r die H&#228;ndler und deren Banken. Die Regierung steht gl&#228;nzend da, vor allem bei Automobil-Angestellten ab 3000 netto aufw&#228;rts und Autoh&#228;usern, beides nicht besonders klassisches SPD-Klientel.<span> </span>Derweil steuert die angeblich oppositionelle, postliberale FDP in den Umfragen auf 18 plus X.<br />
Wenn k&#252;mmert es im Lande der Autokanzler, dass Opel nicht eine B&#252;roklammer selbst kauft, ohne in den USA zu fragen? Was soll es, dass Musterknabe Daimler noch mit 20% drin h&#228;ngt bei Chrysler, dessen Haupteigner ein „Finanzinvestor“ namens Cerberus ist? Wer st&#246;rt sich daran, dass VW seit Jahren EU-Recht ignoriert und Neu-Eigner Porsche im Herbst die Finanzkrise mit aufgemischt hat?<br />
Also liebe Sch&#252;ler, lieber Harry Klein: Lasst euch vom Alten dann doch lieber den Alten schenken, denn ab 2010 steigen die Preise f&#252;r Altautos wieder sch&#246;n an (es gibt dann ja fast keine Altwagen z.B. f&#252;r Sch&#252;ler mehr), der Schrotth&#228;ndler zahlt wieder, die alten Rabatte kommen ebenfalls zur&#252;ck -und die Zinsen f&#252;r den Kredit sind immer noch niedrig. Denn eines ist jetzt schon klar: Eine heruntergewirtschaftete Automobilindustrie l&#228;sst sich eben nicht so leicht abwracken wie die Ersparnisse der kleinen Leute von nebenan.</p>
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		<title>SPD: Mein Gott Walter</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 14:09:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Story ist in Grundz&#252;gen bekannt: Die hessische SPD hatte die Chance die Regierung Koch abzul&#246;sen, zerlegte sich aber kurz vorher lieber selbst. Der 03. November 2008 wird in die Parteigeschichte eingehen. Viele Akteure, angeblich Profis, Netzwerker, Zauberlehrlinge und Hinterzimmer-Pokerspieler waren am Werk. J&#252;rgen Walter geh&#246;rte zu den Akteuren der 1. Reihe. B&#246;se Stimmen meinten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Story ist in Grundz&#252;gen bekannt: Die hessische SPD hatte die Chance die Regierung Koch abzul&#246;sen, zerlegte sich aber kurz vorher lieber selbst. Der 03. November 2008 wird in die Parteigeschichte eingehen. Viele Akteure, angeblich Profis, Netzwerker, Zauberlehrlinge und Hinterzimmer-Pokerspieler waren am Werk. <a title="aktuelle Homepage 04/2009" href="http://www.juergen-walter.info">J&#252;rgen Walter </a>geh&#246;rte zu den Akteuren der 1. Reihe.</p>
<p>B&#246;se Stimmen meinten gar, dass Walter<a title="Parteibuch-Blog 2009" href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/11/03/juergen-walter-kochs-bester-mann/"> Kochs bester Mann</a> gewesen sei. Zusammen mit Dagmar Metzger, Carmen Events und Silke Tesch bildete er den erlauchten 4er Club. Je nach politischer Zuschreibung oder dem erreichten Euphorisierungs- und Verletzungsgrad wurde und wird heute noch gesprochen von: <strong>die Rebellen, Aufrechten, Abweichler, Bande, Verr&#228;ter, Schweine, L&#252;gner …</strong></p>
<p>In der Medienberichterstattung zeigen sich die Sympathien bis heute in den bewusst verwendeten semantischen Ketten. Wer von Rebellen und Aufrechten spricht, sieht selbstverst&#228;ndlich in einem B&#252;ndnis mit der Linken ein „Desaster“, warnt vor dem Niedergang Hessens. Und umgekehrt: Wer von Verr&#228;tern  spricht, sieht vor allem die verpasste Chance, den schwarzen Koch in die W&#252;ste schicken zu k&#246;nnen.<br />
Das laufende Parteiordnungsverfahren endete f&#252;r J&#252;rgen Walter vorl&#228;ufig mit dem Urteil: <strong>Kein Parteiausschluss, aber Ruhen der Mitgliedsrechte f&#252;r 2 Jahre. In zwei Wochen gibt es das Urteil des SPD-Parteigerichts schriftlich.</strong> Walter  k&#252;ndigte jedoch an, dass er jeden Kompromiss ablehnen werde. Nur ein Freispruch komme f&#252;r ihn in Frage, notfalls gehe er durch alle Instanzen bis zum Bundesverfassungsgericht.</p>
<p>Er beruft sich im Kern auf  die Gewissensfreiheit des Abgeordneten und auf  eine theoretisch hergeleitete liberale Position aus dem England des 18. Jahrhunderts. Im hessischen Landesabitur 2007 wurde dieses Spannungsverh&#228;ltnis von Gewissensfreiheit und Fraktionsdisziplin (inklusive der mitgedachten Mehrheitsbeschl&#252;sse einer Partei) schon antizipiert. Es geh&#246;rt jetzt schon zum<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/"> Treppenwitz</a> der hessischen Schulgeschichte, dass J&#252;rgen Walters bem&#252;hter Ideenhimmel und das daraus abgeleitete Verhalten schon in der  <a title="Abiturspr&#252;fung „Politik und Wirtschaft“ 2007 " href="http://www.bildungswirt.de/2009/02/09/522">Abiturspr&#252;fung „Politik und Wirtschaft“ 2007 </a>thematisiert wurden, bevor er nur daran dachte. <strong>Der Treppenwitz ist eben manchmal doch schneller als die Wirklichkeit.</strong></p>
<p>Der <a title="freundlich unkalkulierbare Hesse an sich" href="http://www.bildungswirt.de/2008/08/18/123">freundlich unkalkulierbare Hesse an sich</a> ist immer schon schlauer gewesen, als die Medien meinten. Zwischendrin zeigt er dies auch durch sein Wahlergebnis. Parteien k&#246;nnen sich darauf nur bedingt verlassen. Das 5-Parteien-System ist faktisch durchgesetzt, auch daf&#252;r hat der freundlich unkalkulierbare Hesse gesorgt. Es ist in der Politik wie bei den Bauern. Eine „dicke Kartoffel“ wirft man nicht einfach weg; f&#252;r Walter wird es faktisch auf einen Freispruch hinauslaufen, die entsprechenden Formelkompromisse werden sich finden. Ob er selbst lernf&#228;hig ist, die tiefen Wunden von Hessen-S&#252;d verstehen will und die besonders sensible Reintegration der  Partei mit TSG vorantreiben kann, ist eine andere Frage. <strong>Wer nur an die Tr&#246;ge der Macht mit beliebigen Themen und aufgeblasenen Marketingspr&#252;chen will – alles anders, weiter, weiter, auf uns ist Verlass – wird vom W&#228;hler zur&#252;ckgepfiffen.</strong></p>
<p>J&#252;rgen Walter hat noch ein anderes Problem: Er ist politiks&#252;chtig („ich vermisse die Politik“), er braucht die Droge Macht, wenn m&#246;glich in der SPD. Wenn nicht, wird er wohl mit Wolfgang Clement und ein paar Getreuen eine neue Partei gr&#252;nden m&#252;ssen. Von links winkt dann Oskar Lafontaine und von rechts J&#252;rgen Walter der sterbenden Mutter SPD zu.</p>
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		<title>Das Zeitalter des Rhizom</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 19:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer &#252;ber das Rhizom – das dynamisch pulsierende Wurzel-Denkgeflecht ohne Hauptader &#8211; systematisch und strukturiert schreiben will, steckt schon in der Falle traditioneller Logik. Die geordnete Darstellungsform zwingt zum Baum, zur Hierarchie, zur Klassifikation, zum Entweder-Oder, zur „0 -1 – Entscheidung“. Sie verfehlt ihren schwer fassbaren „Gegenstand“, verbirgt mehr als sie enth&#252;llt. Das Rhizom selber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer &#252;ber das Rhizom – das dynamisch pulsierende Wurzel-Denkgeflecht ohne Hauptader</strong> &#8211; systematisch und strukturiert schreiben will, steckt schon in der Falle traditioneller Logik. Die geordnete Darstellungsform zwingt zum Baum, zur Hierarchie, zur Klassifikation, zum Entweder-Oder, zur „0 -1 – Entscheidung“. Sie verfehlt ihren schwer fassbaren „Gegenstand“, verbirgt mehr als sie enth&#252;llt.</p>
<p><strong>Das Rhizom selber kann die unterschiedlichsten Formen annehmen,</strong> von der ver&#228;stelten Ausbreitung in alle Richtungen an der Oberfl&#228;che bis zur Verdichtung in Knollen, Knoten, Denkschleifen und Neusch&#246;pfungen. Es kann im Plural auch der unendlich tiefe und ausgedehnte Kaninchenbau des WWW sein. Ein Rhizom kann an jeder beliebigen Stelle gebrochen und zerst&#246;rt werden, es wuchert entlang seiner eigenen oder anderen Linien weiter.<br />
Jede Vielheit, die mit anderen durch an der Oberfl&#228;che verlaufende unterirdische St&#228;ngel verbunden werden kann, so dass sich ein Rhizom bildet und ausbreitet, nennen wir Plateau. <strong>Gilles Deleuze und Felix Guattari</strong> &#8211;  die Rhizomatiker par exzellence &#8211;  setzten solche, &#228;hnliche und verfremdete S&#228;tze schon vor 30 Jahren  in die Welt. Ihr Denken sprengt alle gewohnten Zuordnungen, irritiert, fordert vom Leser selbst „Rhizom machen“, was ich hiermit tue und nach Belieben zitiere, montiere, konnektiere, erweitere. Sch&#246;pfe oder stirb! (Oder heb’ das oder auf.)</p>
<p>1000 Plateaus &#8211;  wie geschmeidiger, nicht mehr eind&#228;mmbarer Bambus – sind wahrscheinlich die Horrorvision des Kleing&#228;rtners mit den abgezirkelten Beeten. Von Deleuze/Guattari dauerte es noch einmal einen Wimpernschlag der j&#252;ngeren Weltgeschichte, bis Google und Wikipedia, um im Zeitalter des Rhizom mit voller Wucht anzukommen<br />
<a title="DAs Zeitalter des Rhizom" href="http://www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt/das-zeitalter-des-rhizom">Mehr dazu im FREITAG</a></p>
<p><a href="http://www.freitag.de/kultur/0910-rhizom-internet-freitag-kommunikation-poststrukturalismus"><img class="aligncenter size-full wp-image-922" title="freitag-05-03-2009-das-zeitalter-des-rhizompng" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2009/03/freitag-05-03-2009-das-zeitalter-des-rhizompng.jpg" alt="freitag-05-03-2009-das-zeitalter-des-rhizompng" width="500" height="490" /></a></p>
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		<title>Gorleben wird leben – der Unruh 2.Teil</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 19:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie bereits erw&#228;hnt, entwickeln sich in jedem Salzstock – sogar in „jungfr&#228;ulichen“ wie in Gorleben &#8211; erhebliche Fortpflanzungaktivit&#228;ten, die das ganze Gebilde des so genannten Forschungslagers nach wenigen Jahrzehnten undicht werden lassen. Gerade noch rechtzeitig also, um vergreiste, mit M&#252;ll reich gewordene Ex-Kommandierende und deren Schergen an diversen Forschungsendlagern ihr verdientes Erbe verzehren zu lassen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bereits erw&#228;hnt, entwickeln sich in jedem Salzstock – sogar in „jungfr&#228;ulichen“ wie in Gorleben &#8211; erhebliche Fortpflanzungaktivit&#228;ten, die das ganze Gebilde des so genannten Forschungslagers nach wenigen Jahrzehnten undicht werden lassen. Gerade noch rechtzeitig also, um vergreiste, mit M&#252;ll reich gewordene Ex-Kommandierende und deren Schergen an diversen Forschungsendlagern ihr verdientes Erbe verzehren zu lassen. W&#228;hrend sich die wackeren Zonenrandenkel mit verseuchtem Grundwasser, wertlosen Gutsh&#246;fen, Leuk&#228;mieraten und Polizeikn&#252;ppeln besch&#228;ftigen, wird es auch f&#252;r die anderen Enkel am Starnberger See langsam unruhig. Erste Anzeichen daf&#252;r lie&#223;en sich bereits aus den beunruhigten Stellungnahmen so genannter Betreiberfirmen herauslesen. Nun, wer wird denn gleich in die Luft gehen? Greife lieber zum Prophet:<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,576304,00.html">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,576304,00.html</a></p>
<p>So kommt dann zum nicht mehr jungfr&#228;ulichen Bergwerk auch noch ein v&#228;terlicher Erzengel dazu, der seinen Wahlkreis zudem mitten im Atomklo hat. Dass der Engel fr&#252;her manch Dolch im Gewande des Landesvaters trug, schon vergeben und vergessen. Schnell die Aufsicht verstaatlichen, der Bund wird es schon richten: Yes, he can! Frei &#252;bersetzt: <em>Hey Boss, ich brauch mehr Geld.<br />
</em>Also raus mit den 126 000 F&#228;ssern? Wieder einmal auf der Suche nach dem geeigneten Standort Deutschland, wer macht diesmal das Gesch&#228;ft?<br />
Vielleicht mal dahin, wo es sch&#246;n hart und wasserfest ist? Granit, genau. Wie w&#228;re es mit <em>Mittelbau-Dora</em>? Ganz in der N&#228;he der Asse, bestens erschlossen, sehr ruhig und idyllisch am Harz gelegen, dazu noch im Osten: bestens subventioniert, keine aufs&#228;ssigen Anwohner &#8211; was will man mehr?</p>
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		<title>Gorleben wird leben &#8211; von wegen Ruh&#8217;</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 17:24:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#220;berall Ruh in Deutschland: Ruh &#252;ber dem Bildungsgipfel, Ruh in Hessen und &#8211; nach dem kurzzeitigen Aufheulen des Castor-Gegenwindes &#8211; ist jetzt auch &#252;ber den Wendl&#228;nder Wipfeln erst wieder einmal Ruh eingekehrt. Ruhe in Frieden, deutsches Atomklo! Die aufgeweckten Kleinen aus den Anti-AKW-Elternh&#228;usern wollten ja wieder einmal wissen, was da so vor sich ging im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt;"><span style="small;"><span style="Times New Roman;">&#220;berall Ruh in Deutschland: Ruh &#252;ber dem Bildungsgipfel, Ruh in Hessen und &#8211; nach dem kurzzeitigen Aufheulen des Castor-Gegenwindes &#8211; ist jetzt auch &#252;ber den Wendl&#228;nder Wipfeln erst wieder einmal Ruh eingekehrt. Ruhe in Frieden, deutsches Atomklo!<br />
Die aufgeweckten Kleinen aus den Anti-AKW-Elternh&#228;usern wollten ja wieder einmal wissen, was da so vor sich ging im erdverwachsenen Niedersachsen. Was sagt der Lehrer? Fragt Papi, das reicht. Aber halt! War da nicht doch noch was Neues zwischen Harz und Emsland? Ein kleines Salzbergwerk, das nicht aufh&#246;rt, den Eindringlingen weiterhin Widerstand zu leisten? Richtig, die<em> Asse </em>im Industriegebiet zwischen Salzgitter und Buschhaus bei Helmstedt, die Tochter aus gutem Hause, Stiefschwester des b&#246;sen DDR-Morsleben. Jahrzehnte war Ruh und jetzt das: Auferstanden aus Ruinen, der Salzstock l&#246;st sich auf!<span style="yes;"> </span>126000 F&#228;sser in 500 –750 m Tiefe, das Grundwasser ist bedroht, die Immobilienpreise im Sinkflug.<br />
Angeblich l&#228;ge die Undichtigkeit an dem alten Bergwerk, in das die F&#228;sser eingelagert wurden, im jungfr&#228;ulichen Gorleben sei indes alles besser, so der Leiter des Instituts f&#252;r Endlagerforschung der TU Clausthal-Zellerfeld noch vor 2 Monaten in der Braunschweiger Zeitung. </span></span><a href="http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/7534512/artid/9113368"><span style="Times New Roman;">http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/7534512/artid/9113368</span></a>
</p>
<p class="MsoNormal" style="0cm 0cm 0pt;"><span style="Times New Roman;">Leider hat er wohl vergessen, dass diese dicke Salzschicht thermische Eigenschaften entwickelt, die jede Thermoskanne irgendwann zum Platzen bringt. Dazu kommt die Wasserl&#246;slichkeit von Salz, was zu Rissen und Verschiebungen f&#252;hrt. Auch ein Salzstock pflanzt sich fort. Also von wegen Ruh &#252;berall – auch Gorleben wird leben, und das schon bald!</span></p>
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		<title>Der Hesse an sich bleibt unkalkulierbar</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 17:13:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jeder Polit-Zocker muss auch verlieren k&#246;nnen. Sind nun die vier SPD-Abweichler die Helden oder die Huren von Hessen? Wer verkauft hier eigentlich wen oder was? Die Begriffe Gewissen, Glauben, Grund&#252;berzeugung, Wahrheit, Wahrhaftigkeit, Treue werden schwer geschunden; jeder Akteur der Stunde ganz inbr&#252;nstig, zeitvergessen, in seiner d&#252;nnwandigen Egotrip-Blase gefangen. Anfangskapitel einer neue politischen Kultur der schwadronierenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_405" class="wp-caption aligncenter" style="width: 406px"><a href="http://www.weber-museum.de/werk/geskrt/"><img class="size-full wp-image-405" title="paul-weber_der-schlag-ins-leere_1934-1951" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2008/11/paul-weber_der-schlag-ins-leere_1934-1951.jpg" alt="Paul Weber: Der Schlag ins Leere (1934/1951); Quelle: A. Paul Weber - Museum" width="396" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Paul Weber: Der Schlag ins Leere (1934/1951); Quelle: A. Paul Weber - Museum</p></div>
<p><strong>Jeder Polit-Zocker muss auch verlieren k&#246;nnen.</strong> Sind nun die vier SPD-Abweichler die Helden oder die Huren von Hessen? Wer verkauft hier eigentlich wen oder was?</p>
<p>Die Begriffe Gewissen, Glauben, Grund&#252;berzeugung, Wahrheit, Wahrhaftigkeit, Treue werden schwer geschunden; jeder Akteur der Stunde ganz inbr&#252;nstig, zeitvergessen, in seiner d&#252;nnwandigen Egotrip-Blase gefangen. Anfangskapitel einer neue politischen Kultur der schwadronierenden Kaltschn&#228;uzigkeit?</p>
<p>Nach dem gro&#223;en Suff im Vorhof der Macht und der ex ante –Verteilung der Posten kommt naturgesetzlich der schwere Kater. Morgen, beim 2. Katerfr&#252;hst&#252;ck, bleiben erneut die pragmatischen Fragen: Wie weiter in den n&#228;chsten vier Monaten? Augen-zu-Durchhalte-Abgrenzparolen? Notwendiger Haushaltsbeschluss im Landtag? Neuwahlen? Und weiter Narrenspiele?<br />
„Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen.“ Und: „Ordnung f&#252;hrt zu Tugenden! Aber was f&#252;hrt zur Ordnung?“ (Lichtenberg)<br />
Gute Nacht Hessen &#8211; und morgen geht die Sonne wieder auf.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fe-pZBODTqc&amp;rel=0&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/fe-pZBODTqc&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Vorbilder, Abst&#252;rzler und Korruptionssumpf (2)</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Aug 2008 13:25:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wo sind die Vorbilder in der deutschen Wirtschaft und in der deutschen Politik? Vielleicht finden wir sie auf dem anstehenden Bildungsgipfel am 22. Oktober. Diskussionsoffene Menschen, ehrliche Analysen, ernsthafte Reformen und keine Bestechungsgelder beim dringend ben&#246;tigten Ausbau des Hochschulwesens. Bildung verschafft &#220;berblick, Selbstverpflichtung gegen&#252;ber dem Gemeinwohl und deutlich weniger Korruptionsanf&#228;lligkeit. Jedenfalls ist zurzeit mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wo sind die Vorbilder in der deutschen Wirtschaft und in der deutschen Politik?</strong> Vielleicht finden wir sie auf dem anstehenden Bildungsgipfel am 22. Oktober. Diskussionsoffene Menschen, ehrliche Analysen, ernsthafte Reformen und keine Bestechungsgelder beim dringend ben&#246;tigten Ausbau des Hochschulwesens.  Bildung verschafft &#220;berblick, Selbstverpflichtung gegen&#252;ber dem Gemeinwohl und deutlich weniger Korruptionsanf&#228;lligkeit. Jedenfalls ist zurzeit mit den <a title="Siemens, FAZ, 29.07.2008" href="http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~ED3809558CBD24829AF3DD8472F2F48D9~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Industriekapit&#228;nen </a>kein Start zu machen.</p>
<p>&#8220;Nach Einsch&#228;tzung des Bundesverbandes Deutscher Psychologen (BDP) nimmt in der Bundesrepublik die Belastung von Wirtschaft und Gesellschaft durch Korruption und Bestechung weiter zu. Kaum ein Unternehmer bestreite mehr, dass auch im deutschen Gesch&#228;ftsalltag ohne Trickserei und Mauscheleien nichts mehr laufe, betonte J&#252;rgen Smettan, im BDP zust&#228;ndig f&#252;r Markt- und Organisationspsychologie. Kleine und gro&#223;e Gaunereien, Kungeleien und Bestechung schlichen sich zunehmend in die Gesch&#228;ftspraktiken ein und w&#252;rden zur Normalit&#228;t. Zwar habe der Gesetzgeber 1997 auf diese Entwicklung reagiert und einschl&#228;gige strafrechtliche Bestimmungen versch&#228;rft; gesetzgeberische Ma&#223;nahmen allein seien aber nicht ausreichend, um dem Abdriften einer Gesellschaft in Richtung Bananenrepublik entgegen zu wirken. Deshalb m&#252;ssten auch Unternehmen, Parteien und Organisationen ihren Beitrag zur Korruptionsbek&#228;mpfung leisten.</p>
<p>Langfristige Folge der Korruption sei in allen F&#228;llen eine deutliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Verh&#228;ltnisse. Insbesondere die &#246;ffentlichen Haushalte sind in den stark von Korruption befallenen Staaten der Dritten Welt erheblich belastet. Aber nicht nur die &#246;ffentlichen Kassen leiden unter Korruption, sondern auch private Unternehmen. Vor allem in den USA hat man den Zusammenhang zwischen Korruption und ineffizientem Wirtschaften seit langem erkannt und entsprechend gehandelt. So ergriffen inzwischen viele Firmen, etwa durch die Einstellung von Antikorruptionsberatern, aktive Ma&#223;nahmen gegen die Bestechlichkeit in den eigenen Reihen. Verglichen mit den Vereinigten Staaten ist das Unrechtsbewusstsein in Deutschland bei weitem noch nicht so stark entwickelt.</p>
<p>Auf 50 Milliarden Mark j&#228;hrlich sch&#228;tzt der Schweizer Jura-Professor Mark Pieth, Leiter der OECD-Projektgruppe gegen Korruption, die Summe der Schmiergelder bei grenz&#252;berschreitenden Gesch&#228;ften. Immerhin haben sich auch deutsche Staatsdiener nach Sch&#228;tzung der Weltbank 1999 mit f&#252;nf Milliarden DM schmieren lassen. Im Prinzip aber gilt: Je autorit&#228;rer ein Regime, umso anf&#228;lliger ist es f&#252;r dunkle Machenschaften. Je &#228;rmer das Land, desto empf&#228;nglicher sind die Staatsdiener &#8211; schon weil sie schlecht, manchmal auch gar nicht bezahlt werden. Es wird gesch&#228;tzt, dass in den 90er Jahren die Schmiergeldzahlungen bei internationalen Wirtschaftsgesch&#228;ften auf 10-20 Prozent des Auftragsvolumens gestiegen sind, gegen&#252;ber 5-10 Prozent in den 80er Jahren. So kommen bei Gro&#223;projekten wie Flugh&#228;fen oder Kraftwerken gigantische Betr&#228;ge zu Stande, denn jeder Stempel ist teuer bezahlt. Allein in der Bauwirtschaft f&#252;gt Korruption dem deutschen Fiskus einen Schaden von sch&#228;tzungsweise zehn Milliarden DM j&#228;hrlich zu.</p>
<p>Der tats&#228;chliche Schaden ist jedoch viel h&#246;her als die Bestechungsgelder: Korruption verzerrt den Wettbewerb und demoralisiert die sauberen Firmen. Opfer ist die Gesellschaft als solche, denn die begangenen Korruptionsstraftaten f&#252;gen der Allgemeinheit gravierende finanzielle Sch&#228;den zu. Korruption verletzt aber auch die Grundwerte des sozialen demokratischen Rechtsstaates. Sie gef&#228;hrdet damit die Gesch&#228;ftsmoral (den ehrbaren Kaufmann) und die Grundlagen der Marktwirtschaft. Die Korruption verursacht Arbeitsplatzvernichtung, &#252;berh&#246;hte Preise und Staatsverschuldung, blockiert Entwicklung und Innovation, h&#228;lt die Schattenwirtschaft am Bl&#252;hen und sch&#228;digt den Rechtsstaat. Jeder Fall ist ansteckend und damit h&#246;chst gef&#228;hrlich. Ausrotten wird man die Seuche niemals, aber man kann sie durch strikte Verfolgung zumindest eind&#228;mmen.<br />
Drei Viertel der deutschen Gro&#223;st&#228;dte besetzen F&#252;hrungspositionen in &#246;ffentlichen Unternehmen ohne klare Profile an die fachlichen Anforderungen der Bewerber zu haben. Das geht aus einer Studie hervor, die die deutsche Sektion der Anti-Korruptions-Organisation Transparency International auf einem Symposium in M&#252;nchen vorstellte. Die Studie der Fachhochschule f&#252;r Technik und Wirtschaft in Berlin belegt, dass in einem Gro&#223;teil der St&#228;dte in Deutschland keine strukturierten Auswahlverfahren f&#252;r die Besetzung von Gesch&#228;ftsf&#252;hrungs- und Vorstandspositionen &#246;ffentlicher Unternehmen angewendet werden. Auch eine &#246;ffentliche Ausschreibung solcher F&#252;hrungspositionen findet nicht in allen Kommunen statt. &#8220;Wenn diese Stellen nicht in einem transparenten nachvollziehbaren Verfahren vergeben werden, kommen immer wieder Verdachtsmomente auf, dass das Parteibuch &#252;ber Berufungen entscheidet und nicht die Qualifikation der Kandidaten&#8221;, sagte der Vorsitzende von Transparency International in Deutschland, Michael Wienen. Die Vertreter der Organisation fordern einen Mindeststandard an professionellem Personallmanagement, den die St&#228;dte etwa auch durch Zusammenarbeit mit Personalberatern erreichen k&#246;nnten. Die Postenvergabe in &#246;ffentlichen Unternehmen sollte sich st&#228;rker an Wettbewerbsprinzipien orientieren. Eine transparente Informationspolitik, die bei Privatunternehmen mitterweile als Selbstverst&#228;ndlichkeit gilt, ist auch f&#252;r &#246;ffentliche Unternehmen unerl&#228;sslich. In der Literatur wird einerseits seit l&#228;ngerem auf die Dreistigkeit der politischen Parteien hingewiesen, die in Kenntnis der Verfassungwidrigkeit der &#196;mterpatronage dieselbe gleichwohl betreiben und andererseits auf eine Haltung in der Bev&#246;lkerung und der &#246;ffentlichen Verwaltung, die man mit allgemeiner Devotion den politischen Parteien gegen&#252;ber umschreiben kann. Diese Haltung m&#252;sste einer bewussten &#196;chtung der &#196;mterpatronage weichen. Die Folge w&#228;re, dass ein durch Parteiengunst erworbenes Amt seinen Tr&#228;ger nicht zieren, sondern eher verunstalten und ihn quasi als &#8220;wandelndes und fleischgewordenes Unrecht blo&#223;stelle&#8221;.&#8221;<br />
Wer tiefer ins Thema will, lese im bereits erw&#228;hnten Vortrag von Peter Barth weiter: <a title="Peter Barth, Korruption 2000/2006" href="http://www.peterbarth.de/korruption.htm" target="_blank">Korruption &#8211; ein rechtliches und moralisches Problem?</a></p>
<p><a title="Wikipedia - Korruption" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Korruption" target="_blank"><img class="alignleft" style="border: 1px solid black; margin: 5px; float: left;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/04/World_Map_Index_of_perception_of_corruption.png/300px-World_Map_Index_of_perception_of_corruption.png" alt="Korruption im internationalen Vergleich (Stand 2007) - Wikipedia, Korruption" width="347" height="162" /></a> Vor dem deutschen Bundestag: D<a title="W.Karb, Ungehaltene Rede vor dem deutschen Bundestag 2007" href="http://www.die-wuerde-des-menschen.de/" target="_blank">r. phil. Wolfgang Karb, Ungehaltene Rede: Die W&#252;rde des Menschen &#8211; ein kostbares und gef&#228;hrdetes Gut</a><br />
Die Rede ist kontrovers und argumentativ zuspitzend angelegt; sie k&#246;nnte aufgrund der Vielschichtigkeit der Argumentation und der Aktualit&#228;t durchaus lohnender Unterrichtsgegenstand in der gymnasialen Oberstufe sein.<br />
Hier eine Kostprobe: (&#8230;) <a title="Safranski, Globalisierung, Buchbesprechung 2003" href="http://www.lyrikwelt.de/rezensionen/wievielglobalisierung-r.htm" target="_blank">R&#252;diger Safranski</a> hat im Jahr 2003 einmal gefragt:  Wieviel Globalisierung vertr&#228;gt der Mensch? Er hat in diesem Zusammenhang auf den ideologischen Globalismus und seine Varianten aufmerksam gemacht und dabei trefflich formuliert: &#8220;Die Global Players verfolgen die borniertesten, lokalen Eigeninteressen &#8211; aber mit globaler Reichweite.&#8221;  Wer einmal aufmerksam in die Gesichter sog. Global Players geschaut hat, dem wird hinter der Maske des antrainierten Lachens und charaktermaskenhaften Grinsens der Zynismus nicht verborgen geblieben sein, den <a title="P.Sloterdijk, 2008" href="http://solaris.hfg-karlsruhe.de/hfg/inhalt/de/Lehrende/1928" target="_blank">Peter Sloterdijk</a> schon vor &#252;ber 20 Jahren als aufgekl&#228;rtes falsches Bewusstsein und als ungl&#252;ckliches Bewusstsein in modernisierter Form nicht nur f&#252;r den Bereich der Wirtschaft diagnostiziert und ph&#228;nomenologisch beschrieben hat: <a title="Sloterdijk, Kritik der zynischen Vernunft, 1983" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kritik_der_zynischen_Vernunft" target="_blank">ein Zynismus</a>, der auch bei Regional- und Provinz-Playern in allen gesellschaftlichen Teilsystemen beobachtet werden kann.  Wie lange lassen sich die Menschen auf dieser Erde das kapitalistisch-zynische Falschspiel mit seinem irrsinnigen Tanz um das goldene Kalb der h&#246;chsten Renditen noch gefallen, bei dem z.B. die Manager des amerikanischen Konzerns Enron mit milliardenschweren Bilanzbetr&#252;gereien f&#252;r die bisher gr&#246;&#223;te Firmenpleite in Amerika gesorgt und unz&#228;hlige Familien in den Ruin getrieben haben?  Es ist kein Zufall, dass die US-B&#246;rsenaufsicht Securities &amp; Exchange Commission im Jahr 2006 bereits in 80 F&#228;llen wegen Betrugs, Insiderhandels und Versto&#223;es gegen die Steuergesetze ermittelt hat, was nach Vermutungen von Experten lediglich die Spitze eines Eisberges darstellt. Dabei ist es nur ein schwacher Trost, dass der fr&#252;here Enron-Chef Jeffrey Skilling inzwischen zu mindestens 24 Jahren Gef&#228;ngnis und sein krimineller Kollege Bernard Ebbers vom ebenfalls Pleite gegangenen Telekomkonzerns WorldCom zu 25 Jahren verurteilt worden sind.  <img class="alignleft" style="margin: 5px; float: left;" src="http://farm1.static.flickr.com/35/102901333_93f6037048.jpg" alt="Flickr: http://www.flickr.com/photos/tyger_lyllie/102901333/" width="500" height="180" /> Aus &#228;hnlichem Holz scheinen in Deutschland auch einige Manager des Konzerns Daimler-Chrysler geschnitzt zu sein, der in einen millionenschweren Finanzskandal verwickelt ist und Schmiergelder gezahlt, Millionen in schwarzen Kassen versteckt und Steuern in gro&#223;em Stil hinterzogen haben soll. Mehrere sog. hochrangige Manager aus dem Busbereich dieses Konzerns wurden bereits suspendiert, wegen Betrugs- und Korruptionsverdacht ermittelt die US-B&#246;rsenaufsicht seit 2004 gegen diesen Konzern, der sich einen ehemaligen FBI-Chef als Privat-Ermittler ins Haus geholt hat.&#8221; (&#8230;)<br />
Aktuell: <a title="Siemens, Korruption, Interview FAZ 2007" href="http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~E62354979C73C4AFBBE28AA71930F03AF~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Siemens &#8211; der Wirtschaftskrimi pur!</a> Vielleicht hilft mal wieder ein Blick ins Grundgesetz:</p>
<ul>
<li><strong>Artikel 14, Abs. 2: Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll             zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.</strong></li>
</ul>
<p>In diesem Land w&#252;rde es wahrscheinlich einen dauerhaften         soziokultureller Aufschwung auf der ganzen Linie geben, wenn der folgende         politische Imperativ das Handeln der Verantwortlichen in Politik         und Wirtschaft bestimmte:</p>
<p class="c1">&#8220;Handle so, dass die Maxime deines Handelns jederzeit im Einklang         mit dem <a title="Art.14GG, Rechtssprechungen" href="http://dejure.org/gesetze/GG/14.html" target="_blank">Grundgesetz</a> steht und dazu beitr&#228;gt, die         Kluft zwischen gesellschaftlicher Wirklichkeit und<a title="GG, Deutscher Bundestag 2002" href="http://www.bundestag.de/parlament/funktion/gesetze/grundgesetz/gg_01.html" target="_blank"> </a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grundgesetz" target="_blank">Grundgesetz</a>licher Idee vom Menschen zu         verringern.&#8221;<br />
Das meint, in gedanklicher Anlehnung an den Philosophen I.Kant, immer noch ein beachtlicher Teil der deutschen Bev&#246;lkerung. Kann man dieser Maxime ernsthaft eine hohe Plausibilit&#228;t absprechen?</p>
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		<title>Vorbilder, Abst&#252;rzler und Korruptionssumpf (1)</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 09:18:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Gott der Alten wurde entzaubert und der Gott des Geldscheins regiert global; es wird geschmiert, dass die Schwarte kracht. Der Korruptionsskandal bei Siemens ist mit bisher ermittelten 1.300.000.000.-Euro der gr&#246;&#223;te der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Tonnenweise Beweismaterial, hunderte Ermittler und am Ende wahrscheinlich milde Urteile ( so wie das j&#252;ngst gef&#228;llte) und viel Hornberger Schie&#223;en. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Gott der Alten wurde entzaubert und der Gott des Geldscheins regiert global; es wird geschmiert, dass die Schwarte kracht. Der <a title="Siems, Schiergeldaff&#228;re, FAZ,29.07.2008" href="http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~EE2050CC5597746AAA92126D7FCF76BF2~ATpl~Ecommon~Sspezial.h" target="_blank">Korruptionsskandal bei Siemens</a> ist mit bisher ermittelten 1.300.000.000.-Euro der gr&#246;&#223;te der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Tonnenweise Beweismaterial, hunderte Ermittler und am Ende wahrscheinlich milde Urteile (<a title="Verurteilung eines Simensmanagers, FAZ,28.07.2008" href="http://berufundchance.fazjob.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E88EF9234BBB94EB1BD8CD969CC448282~ATpl~Ecomm" target="_blank"> so wie das j&#252;ngst gef&#228;llte</a>) und viel Hornberger Schie&#223;en. Das Image vieler Industriekapit&#228;ne ist komplett ramponiert, sie sind Absturzkandidaten, als Vorbilder f&#252;r Leistung und Leidenschaft ungeeignet. Doch, man mache sich nichts vor, die Medienkarawane zieht weiter und Absturzkandidaten erholen sich schnell wieder in neuen Gew&#228;ndern und Sesseln. Wer ist auch so naiv, dass man Korruptionss&#252;mpfe einfach trocken legen k&#246;nnte? Man kann sie maximal als kultivierte Feuchtgebiete eind&#228;mmen. Korruptionsfreie Gesellschaften gibt es praktisch nicht, die Korruptionsfalle schnappt t&#228;glich zu. Der Kampf dagegen ist eben nicht nur eine Frage der Ermittler und der Gerichte, sondern eine Frage der gelebten Moral, der gestalteten soziokulturellen Praxis, nicht nur den Manager und bestechlichen Beamten. Deshalb lohnt es sich, neben einer  Betrachtung &#8220;Siemens und weltweite Freunde&#8221;  etwas tiefer ins Korruptionsthema einzutauchen.</p>
<p>Zuerst ein kleiner Ausflug zu den &#8220;gro&#223;en M&#228;nnern und Frauen der Geschichte&#8221;, insbesondere f&#252;r unsere historischen Feinschmecker:</p>
<p>&#8220;In Europa hatte die Korruption in den feudalen Fl&#228;chenstaaten des 18. Jahrhunderts Systemcharakter. Friedrich II. bestach Minister am Hof von Kaiserin Maria Theresia und war sicher, dass diese wiederum seine Minister bestach. Diplomaten hatten gewisserma&#223;en ein Anrecht auf Bestechung. Die scharfe Trennung zwischen Amtseinkommen und Amtsf&#252;hrung, die Vollbesoldung von Beamten ist in der jungen europ&#228;ischen Vergangenheit eine franz&#246;sische Erfindung. Diese Grunds&#228;tze hatten die Hohenzollern bis zuletzt nicht wirklich akzeptiert. In der Praxis hatte Preu&#223;en ein Mischsystem &#8211; &#252;brigens im Gegensatz zu Bayern. Gesehen vom preu&#223;ischen Hof aus waren Beamte Diener des K&#246;nigs, die sich zum Teil von so genannten Sporteln zu ern&#228;hren hatten. Sporteln sind Verg&#252;nstigungen in Geld oder Naturalien, die der Beamte vom Empf&#228;nger einer Dienstleistung erh&#228;lt. Preu&#223;ische Professoren durften erwarten, dass Studenten, die Examen machten, sich f&#252;r dieses etwa mit G&#228;nsen bedankten.</p>
<p>Bis gegen Ende des Kaiserreichs erhielten preu&#223;ische Beamte nur etwa zwei Drittel des Gehaltes, das sie zur Finanzierung desjenigen Lebensstils ben&#246;tigten, der von ihnen auf Grund des Dienstranges erwartet wurde. Die Hohenzollern bezahlten ihre Beamten nicht wirklich f&#252;r Arbeit, sondern gew&#228;hrten ihnen eine Apanage. Zum Ausgleich gab es daneben Beihilfen &#8211; bis heute eine Eigenart unseres Besoldungswesens -, zus&#228;tzlich Erlaubnisse zum Nebenerwerb. Dabei kam es immer wieder zu Unzutr&#228;glichkeiten. Durch Erlass verbot der preu&#223;ische K&#246;nig seinen subalternen Beamten nach Dienstschluss das Fiedeln in Kaschemmen. Wer Offizier wurde, brauchte reiche Eltern, eine betuchte Braut oder einen Geldverleiher.</p>
<p>Bayern-K&#246;nig Ludwig II. wurde von Bismarck mit j&#228;hrlich um die 300.000 Goldmark bestochen; hierf&#252;r sollte er sich f&#252;r die Ausrufung des Preu&#223;enk&#246;nigs zum deutschen Kaiser einsetzen. Zur Bestechung von Journalisten hatte Bismarck einen eigenen &#8220;Reptilienfonds&#8221; eingerichtet, &#252;ber den er freih&#228;ndig verf&#252;gen konnte (den Ausdruck hatte Bismarck in einer Rede vor dem Abgeordnetenhaus gebraucht, als er hannoversche Journalisten &#8220;b&#246;sartige Reptilien&#8221; nannte, die &#252;berall dort auftr&#228;ten, wo F&#228;ulnis sei, und die bis in ihre H&#246;hlen hinein verfolgt werden m&#252;ssten.)</p>
<p>Im &#246;ffentlichen Bewusstsein verkehrte sich die Bedeutung des Ausspruchs. Wer zu Bismarck in Oppostion stand, gab ihm den Sinn, der Ministerpr&#228;sident verwende das Geld nicht zur B&#228;ndigung, sondern zur F&#252;tterung von Reptilien. Mit beiden Versionen war das Richtige getroffen worden. Einerseits diente das beschlagnahmte Privatverm&#246;gen des Hauses Hannover dazu, antipreu&#223;ische Aktivit&#228;ten der Emigranten und solche des Protestes in der neuen Provinz im Zaum zu halten. Andererseits aber gab ihm dieser Dispositionsfonds, &#252;ber den Bismarck ohne Rechenschaftslegung verf&#252;gte, auch die M&#246;glichkeit, die Agitation von Gesinnungsfreunden und geheimdienstliche T&#228;tigkeiten zu finanzieren.&#8221;</p>
<p>Das kann alles intensiv nachgelesen werden bei <a title="P.Barth, Korruption 2000/2006" href="http://www.peterbarth.de/korruption.htm" target="_blank">Peter Barth: Korruption &#8211; ein rechtliches oder moralisches Problem?</a>. Er hielt seinen brillanten Vortrag &#252;brigens an der Bayerischen Beamtenfachhochschule der Polizei in F&#252;rstenfeldbruck im Sommersemester 2000/2001.</p>
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		<title>Charlotte Roche will neues Buch schreiben</title>
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		<pubDate>Fri, 23 May 2008 18:15:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nachdem „Muschi und H&#228;morrhide“ brachial am literarischen Sensationsmarkt eingeschlagen habe, erwarte uns bald ein weiterer tabuloser Ritt auf der Jubelkante. Laut dpa sagte Frau Roche: „Wenn ich von den Verkaufszahlen mit Daniel Kehlmanns „Vermessung der Welt“ gleichziehe, werde ich das neue Buch starten.“ Sie interessiere sich zurzeit f&#252;r das Sexuelle bei Mensch-Tier-Embryonen in Verbindung mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span>Nachdem „Muschi und H&#228;morrhide“ brachial am literarischen Sensationsmarkt eingeschlagen habe, erwarte uns bald ein weiterer tabuloser Ritt auf der Jubelkante. <strong>Laut dpa </strong>sagte Frau Roche: „Wenn<span> </span>ich von den Verkaufszahlen mit Daniel Kehlmanns „Vermessung der Welt“ gleichziehe, werde ich das neue Buch starten.“ </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Sie interessiere sich zurzeit f&#252;r das Sexuelle bei Mensch-Tier-Embryonen in Verbindung mit „Bauer sucht Frau“. Die brutalm&#246;glichste Aufkl&#228;rung sei sie vor allem jungen Frauen in Deutschland schuldig, insbesondere wenn ein Migrationshintergrund vorliege. Der Arbeittitel des neuen Projekts laute: „Das Weiblich-Feuchte im schwarzen Bauer.&#8221;</span></p>
<p class="MsoNormal"><span><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]-->Der Bildungswirt ist jetzt schon gespannt, was allen 2009 von der Inkarnation des schaumigen Scharfsinns geboten wird.</span></p>
<p class="MsoNormal">
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		<title>Erhellendes nebenbei gefunden (3)</title>
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		<pubDate>Fri, 16 May 2008 14:23:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Show und neuer Feminismus „Sexuelle Selbstbestimmung und Kampf um Gleichberechtigung in allen Ehren. Ehrlich. Aber Roche beschreibt ja zum Beispiel das vaginale Einf&#252;hren einer fettigen Holzgrillzange, die ihre Heldin Helen dann ungereinigt wieder zu Papas Wurstbesteck zur&#252;cklegt. Eine Bewegung, die sich aus so was ein Programm schnitzt, hat mehr als nur ein Problem. Da lie&#223;e [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Show und neuer Feminismus</strong><br />
„Sexuelle Selbstbestimmung und Kampf um Gleichberechtigung in allen Ehren. Ehrlich. Aber Roche beschreibt ja zum Beispiel das vaginale Einf&#252;hren einer fettigen Holzgrillzange, die ihre Heldin Helen dann ungereinigt wieder zu Papas Wurstbesteck zur&#252;cklegt. Eine Bewegung, die sich aus so was ein Programm schnitzt, hat mehr als nur ein Problem. Da lie&#223;e sich ja noch eher mit dem Chemnitzer Telefonbuch als Heiliger Schrift eine neue Religionsgemeinschaft gr&#252;nden.“</p>
<p>( Auszug aus Thomas Tumas Erkl&#228;rungsversuch der Medienerfolge von Heidi Klum und Charlotte Roche &#8212; „<a title="Spiegel 19/2008" href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,551692,00.html" target="_blank">Das Achselh&#246;hlengleichnis“, Spiegel 19/2008.</a><br />
Von Tuma werden kritisch analysiert: Klums Castingshow „Germany’s Next Topmodel“ und Roches Erfolgsroman „Feuchtgebiete“. Tuma kritisiert den neuen „Feminismus“ (inklusive der vielen Trittbrettfahrerinnen) als Reklamemasche einer perfekt organisierten Unterhaltungsmaschinerie.)</p>
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