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	<title>Der Bildungswirt &#187; Dunkelkammer</title>
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		<title>Trojaner und Schn&#252;ffelschule</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 11:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pressemitteilung: IVL zu Schulbuchtrojanern IVL zum Einsatz von Schultrojanern der Schulbuchverlage in Schleswig-Holstein – „Herr Minister, Kontrolle ist gut – Vertrauen ist besser!“   Die Vereinbarung zwischen dem Land Schleswig-Holstein und den Schulbuch-Verlagen, so genannte „Sp&#228;hsoftware“ auf Schulcomputern einzusetzen, lehnt die Interessenvertretung der Lehrkr&#228;fte (IVL) ab. „Mittlerweile schreckt die Politik offenbar vor nichts mehr zur&#252;ck, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Pressemitteilung: IVL zu Schulbuchtrojanern</strong></p>
<p><strong>IVL zum Einsatz von Schultrojanern der Schulbuchverlage in Schleswig-Holstein – „Herr Minister, Kontrolle ist gut – Vertrauen ist besser!“</strong><br />
<strong> </strong><br />
Die Vereinbarung zwischen dem Land Schleswig-Holstein und den Schulbuch-Verlagen, so genannte „Sp&#228;hsoftware“ auf Schulcomputern einzusetzen, lehnt die Interessenvertretung der Lehrkr&#228;fte (IVL) ab.<br />
„Mittlerweile schreckt die Politik offenbar vor nichts mehr zur&#252;ck, wenn es um die Mitarbeiter des Landes im Schuldienst geht &#8211; was haben sich Lehrkr&#228;fte schon alles anh&#246;ren m&#252;ssen, aber dass sie jetzt quasi kriminalisiert werden, schl&#228;gt dem Fass den Boden aus!“ so IVL-Landesvorsitzende Grete Rhenius.<br />
Die IVL bem&#228;ngelt seit langem, dass das Vertrauen zwischen Dienstherrn und Mitarbeiter gest&#246;rt ist. Das Land d&#252;rfe nicht der B&#252;ttel der Schulbuchwirtschaft werden und seine Lehrkr&#228;fte unter Generalverdacht stellen.<br />
Die vom Land eingegangene Verpflichtung, gegen Lehrkr&#228;fte bei der Entdeckung von Urheberrechtsverst&#246;&#223;en disziplinarische Ma&#223;nahmen einzuleiten, lehnt die IVL ab. Stattdessen sollten besser die Rahmennutzungsvertr&#228;ge erweitert werden; daf&#252;r m&#252;sse sich das Land stark machen.<br />
Die IVL hofft zu einem Verh&#228;ltnis zur&#252;ckkehren zu k&#246;nnen, in dem zwar kontrolliert, aber auch vertraut werden kann.</p>
<p>V.i.S.d.P. IVL-SH<br />
Tade Peetz, Pressereferent      Heikendorf, 1.November 2011<br />
St&#252;ckenberg 15<br />
24226 Heikendorf<br />
Tel.: 0431-2391935</p>
<p><strong>Was steckt dahinter?</strong></p></blockquote>
<blockquote><p><strong> </strong>Hinter der Maske des Urheberrechts soll zus&#228;tzlich an den Schulen Profitsteigerung erzielt und gleichzeitig eine zentralisitische Kontrolle der Schulen &#252;ber den Einsatz von Materialen verwirklicht werden. Das ist nicht nur f&#252;r Schleswig-Holstein ab 20102 geplant, sondern auch in  allen 16 Bundesl&#228;ndern. Die Kultusministerien sitzen lieber mit den Schulbuchverlagen in einem Boot als mit den Schulen. Den Schulen (Lehrern, Sch&#252;lern, Eltern) wird nicht getraut. B&#252;rokratischer Kontrollwahn ist die eine Seite und das permanente Geschw&#228;tz der &#8220;Selbst&#228;ndigen Schule&#8221; die andere.<strong>Die organisierte Sch&#228;delspaltung ist Teil des Wahnsystems.</strong> Anstatt die Potenziale der freien und kostenlosen Verbreitung von Aufgaben und Materialen via Internet an den Schulen zu f&#246;rdern, wird genau das Gegenteil praktiziert. Die <a title="Verkauf von Abituraufgaben" href="http://www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt/verkauf-verbrauchter-abituraufgaben---cdu-aetzend" target="_blank">verkehrte Welt der Kultusmiinisterien </a>zeigt sich besonders beim Abitur, dem Aush&#228;ngeschild der deutschen Schullandschaft.<br />
Erinnert sei in diesem Zusammenhang an die markigen Worte von Altbundeskanzler Helmut Kohl: &#8220;Die reaktion&#228;rste Einrichtung ist die Kultusministerkonferenz; im Vergleich dazu ist der Vatikan noch weltoffen.&#8221;</p>
<p>PS. Weitere Infos zur verkehrten Welt in Schulministerien, hier:</p>
<p><a href="http://www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt/verkehrte-welt-im-schulministerium-teil-2">www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt/verkehrte-welt-im-schulministerium-teil-2</a></p></blockquote>
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		<title>&#8220;Liebe Frauen&#8221;, g&#246;ttliche Wesen? Ein Thema in der Oberstufe?</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 09:16:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Pause. Schulferien. Wohlverdiente Ruhe vor einem neuen Anfang. Fakt ist:  das n&#228;chste  Schuljahr kommt bestimmt &#8211; neue Lerngegenst&#228;nde, Methoden, Sozialformen, vielleicht neue Verhaltensweisen von Seiten der LehrerInnen und Sch&#252;lerInnen? Wie w&#228;r&#8217;s mit diesem Video als EINE Unterrichtsgrundlage? Ein neues M&#228;nnerbild, neue Sichtweisen auf die Frau als g&#246;ttliches Wesen? Wieviel Feminines braucht der Mann? DAS FEMININE [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pause. Schulferien. Wohlverdiente Ruhe vor einem neuen Anfang. Fakt ist:  das n&#228;chste  Schuljahr kommt bestimmt &#8211; neue Lerngegenst&#228;nde, Methoden, Sozialformen, vielleicht neue Verhaltensweisen von Seiten der LehrerInnen und Sch&#252;lerInnen?</p>
<p>Wie w&#228;r&#8217;s mit diesem Video als EINE Unterrichtsgrundlage?</p>
<p>Ein neues M&#228;nnerbild, neue Sichtweisen auf die Frau als g&#246;ttliches Wesen? Wieviel Feminines braucht der Mann?</p>
<p>DAS FEMININE ALS GESCHENK? Diskussionsstoff mitten aus dem Geschlechterleben&#8230;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/H35lXdvok9s" frameborder="0" width="500" height="314"></iframe></p>
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		<title>Selbstverantwortliche Schule &#8211; quo vadis?</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 12:18:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Selbstverantwortliche Schule &#8211; bildungspolitisches Programm oder Rohrkrepierer? Foto: Kultusministerin D. Henzler und drei Schulleiter beim FR-Gespr&#228;ch zur  Selbstverantwortlichen Schule, 29.04.2009 Der geneigte Leser und Zuh&#246;rer fragt sich bisweilen: Was ist eigentlich in den letzten 2 Jahren passiert? Reden &#252;ber das SELBST, die VERANTWORTUNG, die SCHULE bei gleichzeitig ausgepr&#228;gte Handlungsstarre im Kultusministerium, in den Schul&#228;mtern, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Selbstverantwortliche Schule &#8211; bildungspolitisches Programm oder Rohrkrepierer?</strong><br />
<a href="http://picasaweb.google.de/Maicomiller/Weblog?authkey=Gv1sRgCLHKvdis6PONuwE&amp;feat=embedwebsite#5332072167525461058"><img src="http://lh4.ggpht.com/_bRjRluAqz_M/Sf9TYsYaLEI/AAAAAAAAADY/8aA0oQeKZLU/s400/P1010375.JPG" alt="" /></a></p>
<p>Foto: Kultusministerin D. Henzler und drei Schulleiter beim FR-Gespr&#228;ch<br />
zur  Selbstverantwortlichen Schule, 29.04.2009</p>
<p>Der geneigte Leser und Zuh&#246;rer fragt sich bisweilen: Was ist eigentlich in den letzten 2 Jahren passiert? Reden &#252;ber das SELBST, die VERANTWORTUNG, die SCHULE bei gleichzeitig ausgepr&#228;gte Handlungsstarre im Kultusministerium, in den Schul&#228;mtern, in den Schulen vor Ort?</p>
<p>Stell dir vor, alle wollen die selbstverantwortliche Schule und keiner geht hin oder es lebe Kafkas Schloss der organisierten Nichtzust&#228;ndigkeit &#8211; weitere Nachfrage zwecklos&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>P&#228;dagogik: In der Ruhe liegt die Kraft</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 11:55:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[oder von Yogis lernen &#8211; schon vor 70 Jahren gefilmt! Sommerpause &#8211; Kreativzeit! Ohne Entspannung -  keine Anspannung, ohne Erholung -  keine Kraft,  ohne Ruhe -  keine Bewegung. Auch die franz&#246;sische Revolution (14. Juli 1789) kam nicht &#252;ber Nacht! Und auf den Tag nach 221 Jahren erscheint einiges in anderem Licht. Sommerpause &#8211; Reflexionszeit! &#196;hnliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>oder von Yogis lernen &#8211; schon vor 70 Jahren gefilmt!</strong><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/cd_eTupTCbI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/cd_eTupTCbI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Sommerpause &#8211; Kreativzeit! </strong><br />
Ohne Entspannung -  keine Anspannung, ohne Erholung -  keine Kraft,  ohne Ruhe -  keine Bewegung.</p>
<p>Auch die franz&#246;sische Revolution (14. Juli 1789) kam nicht &#252;ber Nacht! Und auf den Tag nach 221 Jahren erscheint einiges in anderem Licht. <strong>Sommerpause &#8211; Reflexionszeit!</strong></p>
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		<title>Deutschland im Fu&#223;ball-WM-Fieber 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 13:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Maradona weint. Argentinien geschlagen, am Boden zerst&#246;rt. Deutschland in Hochstimmung, das zweite Wunder im Visier. Alles ist m&#246;glich. Deutschland wird Fu&#223;ballweltmeister 2010. Deutschland schl&#228;gt Spanien und im Finale Holland. So k&#246;nnte es werden, Merkel mitten drin, jubelt unseren Jungs zu, klatscht auf ihre ganz besondere Art Beifall im roten Jacket. Ein nationales Sommerm&#228;rchen im politischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Maradona weint. Argentinien geschlagen, am Boden zerst&#246;rt. Deutschland in Hochstimmung, das zweite Wunder im Visier. Alles ist m&#246;glich. Deutschland wird Fu&#223;ballweltmeister 2010. Deutschland schl&#228;gt Spanien und im Finale Holland. So k&#246;nnte es werden, Merkel mitten drin, jubelt unseren Jungs zu, klatscht auf ihre ganz besondere Art Beifall im roten Jacket. Ein nationales Sommerm&#228;rchen im politischen Sommerloch. Merkel ist die Mitte. &#8220;Wir sind die Mitte&#8221; und alles flach durch die Mitte. Auch der neue Bundespr&#228;sident schaut zu, klatscht, freut sich f&#252;r Deutschland und die Republik wird doch nicht vergauckelt.</p>
<p>Schon vor zwei Jahren, zur Fu&#223;ball-Europameisterschaft, gab es im Bildungswirt tiefsch&#252;rfende Erkenntnisse rund ums hei&#223;begehrte Leder, dazu Metaphernfeuerwerke. Fu&#223;ball ist eben immer brandaktuell, das Spiel der Spiele.</p>
<p>Hier ein kleiner R&#252;ckblick:</p>
<p><a href="http://www.bildungswirt.de/2008/06/30/aus-der-tiefe-des-erkenntnis-raums-1/">Tiefe des Erkenntnis-Raums</a></p>
<p><a href="http://www.bildungswirt.de/2008/06/23/der-nervenkrimi-von-wien-fusballeuphorie/">Fu&#223;balleuphorie</a></p>
<p><a href="http://www.bildungswirt.de/2008/06/12/fusball-als-feuerwerk-der-metapher-1/">Fu&#223;ball als Feuerwerk der Metapher</a></p>
<p>Fu&#223;ballerisches Gelingen und in Hessen erholsame Ferien w&#252;nscht das Bildungswirt-Team.<br />
<strong>Der Bildungswirt geht selbst in die kreative Sommerpause bis Mitte August.</strong><br />
Das Spiel gegen Spanien am Mittwoch (7.7.) und das Endspiel am Sonntag (11.7.) wird selbstverst&#228;ndlich auf  der Gro&#223;leinwand im Frankfurter Nordend geschaut.</p>
<p><strong>Kneipe/Restaurant:<a href="http://www.odyssee-frankfurt.de/html/odyssee.html"> Odyssee</a><br />
Weberstr. 77<br />
Tel. 069-90500995</strong></p>
<p>Soviel Lokalpatriotismus muss sein!</p>
<p><strong>Nachtrag, 11.Juli:</strong><br />
Neidlose Anerkennung: Die Spanier waren eben doch die beste Mannschaft des Turniers und zurecht Weltmeister 2010. Die Holl&#228;nder hielt ganz gut mit, fl&#252;chteten sich aber  zunehmend in bitterb&#246;se Fouls. In der 116. Minute war die Niederlage besiegelt: Spanien &#8211; Holland 1:0.<br />
Aber &#8220;unsere Jungs&#8221; waren als Dritter auch nicht schlecht. Deutschland &#8211; Uruguay 3:2.</p>
<p>WM 2014 in Brasilien kommt Deutschland ins Finale!</p>
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		<title>Was der hessischen Bildungspolitik fehlt (5)</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 21:15:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Z&#252;ndende Ideen, Konzepte, Voodoo, Motivationsstrategien &#38; Praxis-Power Musikalisch gewendet etwa so: Dagegen ist die hessische Bildungspolitik eher auf dem Niveau von H&#228;nsel &#38; Gretel, Fuchs &#38; Has&#8217; oder Heino und seiner schwarzbrauen Haselnuss. Die auserkorenen, von der Regierung selbst ernannten zwei Vorzeigeprojekte &#8220;Selbst&#228;ndige Schule&#8221; und neue Wege der Unterrichtsverbesserung durch moderne  &#8220;Bildungsstandards&#8221; und neue Lehrerbildung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Z&#252;ndende Ideen, Konzepte, Voodoo, Motivationsstrategien &amp; Praxis-Power<br />
Musikalisch gewendet etwa so:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/jYpimpwQj3Y&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/jYpimpwQj3Y&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/jYpimpwQj3Y&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true" data="http://www.youtube.com/v/jYpimpwQj3Y&amp;rel=0&amp;fs=1"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/LR_zbfELeU0&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/LR_zbfELeU0&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/LR_zbfELeU0&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true" data="http://www.youtube.com/v/LR_zbfELeU0&amp;rel=0&amp;fs=1"></embed></object></p>
<p>Dagegen ist die hessische Bildungspolitik eher auf dem Niveau von H&#228;nsel &amp; Gretel, Fuchs &amp; Has&#8217; oder Heino und seiner schwarzbrauen Haselnuss.<br />
Die auserkorenen, von der Regierung selbst ernannten zwei Vorzeigeprojekte <strong>&#8220;Selbst&#228;ndige Schule&#8221; </strong>und neue Wege der <strong>Unterrichtsverbesserung durch moderne  &#8220;Bildungsstandards&#8221; und neue Lehrerbildung</strong> d&#252;mpeln vor sich hin, werden im p&#228;dagogischen Feld inzwischen eher milde bel&#228;chelt. Einem fundierten didaktischen Diskurs stellen sich die Verantwortlichen erst gar nicht. <a href="http://www.iq.hessen.de/irj/IQ_Internet?uid=b9c70d6d-3e39-0621-f012-f31e2389e481">Die neuen Bildungsstandards mit sog. Kerncurricula </a>(Primarsatufe und Sekundarstufe I, f&#252;r Sek.II liegt noch nichts vor) werden keinen sp&#252;rbar erfolgreichen Beitrag zur Unterrichtsverbesserung leisten. Gut gemeint und doch daneben. 50 Seiten und mehr pro Fach, &#252;berschwengliche Wolkenformulierungen, kaum neue didaktisch-methodische Erkenntnisse. Schmuckst&#252;cke in Schulordnern, abgeheftet unter &#8220;unbestimmte Wiedervorlage&#8221;.</p>
<p>Insgesamt: Man verwechselt didaktische Kommunikation mit Anordnung, verkennt den Kern von Bildung als Angebot. Man bl&#228;ht zudem die umstrittene Schulinspektion systematisch auf und schmilzt die Lehrerfortbildung weiter ab bzw. verkauft halbt&#228;gige sog. Info- und Jubelveranstaltungen als Lehrerfortbildung.</p>
<p>Die Selbst&#228;ndige Schule ist in der jetzigen Form ein unbeholfener Werbegag. Von &#8220;Freiheit und Verantwortung&#8221; (eine gern strapazierte Formel) f&#252;r die Akteure vor Ort kann ernsthaft nicht die Rede sein. Nennenswert gr&#246;&#223;ere Protestformen gegen diese &#8220;Reformprojekte&#8221; blieben bisher aus. Das wird von der Regierung f&#228;lschlicherweise als halbe, im &#220;berschwang als ganze Zustimmung gedeutet. Ein fataler Irrtum. R&#252;ckzug aus verst&#228;rktem Engagement, Resignation und innere Emigration sind deutlich verbreiteter als direkt sichtbar.</p>
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		<title>Griechenland im W&#252;rgegriff 2010-2011</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 15:34:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine nahezu ausweglose Situation: Hochverschuldet, durch internationale Spekulation weiter versch&#228;rft. Wirtschaftskrise, Stagnation bei gleichzeitig hartem Sparprogramm. Der Kollaps steht bevor. Die Rettungspakete von 45 Milliarden Euro ab 19.Mai durch die EU und den Internationalen W&#228;hrungsfond verschaffen nur kurzfristig Luft. VGl. meinen aktuellen Kommentar zum internationalen Casino der Spekulation: Ein Lehrst&#252;ck f&#252;r jeden Wirtschafts- und Politikunterricht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/0a-wkL192o0&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/0a-wkL192o0&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/0a-wkL192o0&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true" data="http://www.youtube.com/v/0a-wkL192o0&amp;rel=0&amp;fs=1"></embed></object></p>
<p>Eine nahezu ausweglose Situation: Hochverschuldet, durch internationale Spekulation weiter versch&#228;rft. Wirtschaftskrise, Stagnation bei gleichzeitig hartem Sparprogramm. Der Kollaps steht bevor. Die Rettungspakete von 45 Milliarden Euro ab 19.Mai durch die EU und den Internationalen W&#228;hrungsfond verschaffen nur kurzfristig Luft.</p>
<p>VGl. meinen aktuellen Kommentar zum<a href="http://www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt/das-internationale-casino-geht-weiter"> internationalen Casino der Spekulation</a>:</p>
<p>Ein Lehrst&#252;ck f&#252;r jeden Wirtschafts- und Politikunterricht.</p>
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		<title>Verkauf von Abituraufgaben &#8211; CDU: echt &#8220;&#228;tzend&#8221;</title>
		<link>http://www.bildungswirt.de/2010/04/20/verkauf-von-abituraufgaben-cdu-echt-aetzend/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 14:05:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In Deutschland 2010 wird „Abitur geschrieben“ – f&#252;r die Ministerial-Organisatoren ist das ein monopolisierter hoheitsstaatlicher Akt der Durchf&#252;hrung von Landespr&#252;fungen, f&#252;r die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler eine enorme Leistunganstrengung, eine Pflichterf&#252;llung, ein Kampf um Punkte, manchmal auch mit Angstschwei&#223; und Tr&#228;nen verbunden. Diese schriftlichen Abiturpr&#252;fungen sind z.B. in Hessen gerade abgeschlossen und z.B. in Baden-W&#252;rttemberg und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Deutschland 2010 wird „Abitur geschrieben“</strong> – f&#252;r die Ministerial-Organisatoren ist das ein monopolisierter hoheitsstaatlicher Akt der Durchf&#252;hrung von Landespr&#252;fungen, f&#252;r die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler eine enorme Leistunganstrengung, eine Pflichterf&#252;llung, ein Kampf um Punkte, manchmal auch mit Angstschwei&#223; und Tr&#228;nen verbunden.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/CChvEQBeTk0&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/CChvEQBeTk0&amp;rel=0&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/CChvEQBeTk0&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true" data="http://www.youtube.com/v/CChvEQBeTk0&amp;rel=0&amp;fs=1"></embed></object><br />
Diese schriftlichen Abiturpr&#252;fungen sind z.B. in Hessen gerade abgeschlossen und z.B. in Baden-W&#252;rttemberg und Bayern noch voll im Gange. Nach Abschluss dieser „Pr&#252;fungskampagnen“ stellen sich jedes Jahr neu die brennenden Fragen:</p>
<p><strong>* Was passiert mit den verbrauchten Abituraufgaben?</strong></p>
<p><strong> * Warum werden diese nicht im Internet ver&#246;ffentlicht, f&#252;r jedermann kostenfrei zug&#228;nglich?</strong></p>
<p><strong> * Warum werden die Aufgaben mit Millionen Euro aus &#246;ffentlichen Mitteln/Steuern finanziert und anschlie&#223;end an private Verlage f&#252;r ein paar Euro verkauft?</strong></p>
<p>Die Ministerien bleiben eine schl&#252;ssige Antwort schuldig, verstecken sich hinter einem „Urheberrecht“, das sie zum Monster k&#252;nstlich aufbauen und gleichzeitig, wie eine mystische Monstranz vor sich hertragen. Die herbeigespielten Argumente sind d&#252;rftig und im Kern alle widerlegt, dennoch geht eine Politik der Abschottung weiter,  ziehen die Ministerien ihre selbstreferenziellen Kreise.</p>
<p><strong>Was sagen dazu unsere Volksvertreter in den Landtagen?</strong><br />
Werfen wir einen aktuellen Blick, z.B. nach Hessen. Im Kulturpolitischen Ausschuss des Landtags wurde am 25.Februar 2010 die Frage erneut behandelt. Hier einige Ausz&#252;ge aus der &#246;ffentlichen Debatte und <em>kurze Kommentierungen</em> <em>durch den Bildungswirt:</em></p>
<p><strong>Abg. Barbara Cárdenas (Die Linke):</strong><br />
(…) Das erste landesweit einheitliche Abitur startete in Hessen im Fr&#252;hjahr 2007 (erster Bildungsweg) sowie im Herbst 2007 (zweiter Bildungsweg). Damit verbunden war die Abschaffung des bisher &#252;blichen dezentralen schriftlichen Abiturs an jeder Einzelschule, bei dem die Fachlehrerinnen und Fachlehrer die Aufgaben f&#252;r ihren jeweiligen Kurs erstellten. Fr&#252;hzeitig dokumentierte das Hessische Kultusministerium deshalb im Internet die Hintergr&#252;nde der Entscheidung und entwickelte Musteraufgaben f&#252;r alle F&#228;cher. Als Service konnten Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, Lehrkr&#228;fte und Eltern die Aufgaben vom hessischen Bildungsserver kostenfrei downloaden. In einer Nacht- und Nebelaktion des Hessischen Kultusministeriums wurden sp&#228;ter jedoch alle bisherigen Abituraufgaben ohne stichhaltige Begr&#252;ndung wieder aus dem Internet genommen. Gleichzeitig wurden die Pr&#252;fungsaufgaben an private Verlage verkauft. Aus der Sicht dieser ein lukratives Gesch&#228;ft, vor allem, wenn bei fest kalkulierbarer Nachfrage – die n&#228;chste Abi-Generation klopft schon an die T&#252;r – gezielte Angebote unterbreitet werden k&#246;nnen. Der damalige Landesschulsprecher kommentierte den Skandal denn auch pr&#228;zise und poentiert: „Es kann nicht sein, dass eine Kommission aus Lehrern auf Kosten des Steuerzahlers Pr&#252;fungs- und &#220;bungsaufgaben erstellt, die das Kultusministerium dann an einen Verlag verscherbelt und die wir uns f&#252;r viel Geld zur&#252;ckkaufen m&#252;ssen.“ Genauso verh&#228;lt es sich aber bis zum heutigen Tage: Ohne jedwede stichhaltige Begr&#252;ndung – geschweige denn Notwendigkeit – hat das Land, und es tut dies weiterhin, die zentralen Pr&#252;fungsaufgaben, f&#252;r die es j&#228;hrlich bis zu 2,5 Millionen € an Personalkosten ausgibt, gegen eine Verwaltungskostenpauschale von 100 € pro Aufgabenset an private Verlage verkauft. Unsere Forderung ist daher: weiterhin kostenfreier Zugang zu allen zentralen Pr&#252;fungsaufgaben mit L&#246;sungshinweisen sowohl f&#252;r die gymnasiale Oberstufe als auch f&#252;r den Haupt- und Realschulbereich, am liebsten nat&#252;rlich per Internet.</p>
<p><em>Die Volksvertreterin hat sich mit der Materie eingehend besch&#228;ftigt, die dargebotenen Informationen sind korrekt; wo sie recht, hat sie recht. Was soll hier sachlogisch eingewendet werden?</em></p>
<p><strong>Abg. Mario D&#246;weling (FDP):</strong><br />
(…) „ Ein Abiturplaner mit Abituraufgaben vom Cornelsen Verlag kostet 9,95 €. Ich glaube, 9,95 € sind nicht wirklich die Welt. Wenn sich ein Sch&#252;ler das kaufen will, dann ist das, denke ich, okay. Es gibt daran eigentlich nichts mehr zu kritisieren. Frau Ministerin Henzler hat dies voll und ganz erkl&#228;rt. Ich muss sagen: Ihre Gro&#223;e Anfrage und vor allen Dingen Ihre Quelle, die Sie da benennen, n&#228;mlich eine omin&#246;se Internetquelle, entbehrt irgendwie jeglicher Grundlage.“</p>
<p><em>Ja, was kann von diesem Volksvertreter anders erwartet werden, als dass er seiner FDP-Ministerin beispringt? Die Abiturienten m&#252;ssen zwangsweise diese Abiturplaner kaufen, da es keine Internetver&#246;ffentlichungen gibt. Das bringt den Verlagen hunderttausende Euro in die Kasse. Nur,  ist der Volksvertreter den Verlagen oder den Sch&#252;lern und Eltern verpflichtet?<br />
Die „omin&#246;se Internetquelle“ ist &#246;ffentlich und kostenfrei zug&#228;nglich, hei&#223;t Bildungswirt und wird umfangreich, auch von Parteien und Organisationen, genutzt. Zudem beinhaltet die Internetseite die derzeit umfangreichste Recherche und Dokumentation zu diesem Thema, Kategorie: &#8220;Abitur verkauft&#8221;; alle Aussagen sind mehrfach gepr&#252;ft und abgesichert. Dem Abgeordneten fehlt offensichtlich die n&#246;tige Sachkompetenz. Die regelm&#228;&#223;ige Nutzung der „omin&#246;se Internetseite“, auch f&#252;r Abgeordnete kostenfrei, k&#246;nnte Abhilfe schaffen.</em></p>
<p><strong>Abg. Dr. Norbert Herr (CDU):</strong><br />
(…) Es w&#228;re wohl ein bisschen unzumutbar, wenn man die ganzen Vorschl&#228;ge kontrollieren und feststellen wollte, wo ein Urheberrecht besteht oder nicht. Insofern ist das das richtige Verfahren. Die Nutzungsrechte sind auch geregelt – ein Mustervertrag. Das Entscheidende ist eigentlich, dass es keine L&#246;sungs- und Beratungshinweise gibt. Genau da liegt das Benutzerrisiko. Ein Sch&#252;ler, der das kauft, kann &#252;berhaupt nicht sicher sein, dass er das Richtige trifft. Da m&#252;sste er zuf&#228;llig genau das haben; und das ist eben nicht gegeben. Der Mut zur L&#252;cke besteht also. Die inhaltliche Verantwortung obliegt den Verlagen. Das ist f&#252;r den Nutzer ganz entscheidend. Es besteht keine Notwendigkeit, etwas zu tun. Das ist Meterware. Ich habe allein f&#252;r meine F&#228;cher mindestens noch 1 m zu Hause stehen – f&#252;r Leistungskurse, Grundkurse und das nur f&#252;r zwei F&#228;cher, und zwar von Baden-W&#252;rttemberg und Bayern. Jetzt haben Sie selbst gesagt, die anderen Bundesl&#228;nder h&#228;tten dies auch, sodass ich dies also eigentlich alles kaufen m&#252;sste. Wenn ich das als Sch&#252;ler alles „reingezogen habe“, dann bin ich fit und habe von vornherein 15 Punkte. Dann brauche ich eigentlich gar nichts mehr zu machen. Aber dazu ist keiner in der Lage. Das ist doch v&#246;llig weltfremd. Man muss also den Mut zur L&#252;cke haben.</p>
<p><em>Der Volksvertreter scheint etwas verwirrt. Der Sch&#252;ler soll ein „Benutzerrisiko“ im wahrsten Sinne des Wortes in Kauf nehmen, obwohl dem Land die Originall&#246;sungen kosten- und urheberrechtsfrei vorliegen? Er will den Sch&#252;lern ungepr&#252;fte „Meterware“ zumuten? Den „Mut zur L&#252;cke“ hat der Abgeordnete bei sich selbst vielleicht zu w&#246;rtlich genommen?</em></p>
<p><strong>Abg. Brigitte Hofmeyer (SPD):</strong><br />
(…) Wir sehen, dass die Abiturienten nicht die M&#246;glichkeit haben, sich einfach und kostenlos auf die Pr&#252;fungen vorzubereiten. Die Praxis aus dem Jahr 2007 hat auch gezeigt, dass man die Pr&#252;fungen durchaus ins Internet stellen k&#246;nnte. Frau Ministerin Henzler, entgegen Ihrer Ausf&#252;hrungen eben und auch der Aussagen von Experten liegen uns Aussagen vor, die besagen, dass ca. 80 % der Materialien frei von Urheberrechten sind und dass diese somit auch im Internet f&#252;r alle zug&#228;nglich sein k&#246;nnten. Das belegt wie gesagt auch die Tatsache, dass das bis zum September 2007 so m&#246;glich war. Was ebenso ein wenig zu bedauern ist, ist die Aussage der Landesregierung, dass den Schulen selbstverst&#228;ndlich alle Materialien zur Verf&#252;gung gestellt w&#252;rden. Aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage, die ein Jahr zuvor vonseiten der Landesregierung gegeben wurde, wird aber deutlich, dass diese Aufgaben den Schulen nur auf zwei CDs zur Verf&#252;gung gestellt werden und dass diese auch noch dem Kopierschutz unterliegen. Daher kann sich jeder vorstellen, dass es in der Praxis &#252;berhaupt nicht m&#246;glich ist, dies an die Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler einfach so weiterzugeben. Die Praxis zeigt dann auch, dass diese nat&#252;rlich in die Buchhandlungen gehen und sich das entsprechend erwerben m&#252;ssen.</p>
<p><em>Die Volksvertreterin hat sich mit der Materie besch&#228;ftigt und die Problematik erkannt. Es fehlt erg&#228;nzend nur die Aussage, dass – f&#252;r die Sch&#252;ler entscheidend – Aufgabenstellungen und L&#246;sungshinweise/Erwartungshorizonte im Kultusministerium schon vorliegen und copyrightfrei sind. Einer Ver&#246;ffentlichung steht also nichts im Wege. &#8216;Der 80% &#8211; Orientierungswert zu den verwendeten Materialien ist korrekt; dieser kann mit wenig Aufwand auf 95% gesteigert werden.</em></p>
<p><strong>Abg. Mathias Wagner (Gr&#252;ne):</strong><br />
(…) Der erste Punkt ist die Frage: Wie gehen wir als Staat eigentlich mit Werken um, die mit Steuergeldern erstellt worden sind? W&#252;rde daraus nicht auch folgen, dass die &#214;ffentlichkeit ein Anrecht darauf hat, dass diese Materialien, die mit dem Geld der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger erstellt worden sind, auch der &#214;ffentlichkeit zur Verf&#252;gung stehen? – Ich finde, dass dies eine sehr legitime und berechtigte Frage ist. Wir diskutieren auch in anderen Politikbereichen die Frage: Welches Anrecht haben die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger darauf, dass Verwaltungshandeln transparent ist und dass von Verwaltungen erstellte Leistungen auch tats&#228;chlich f&#252;r die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger zug&#228;nglich sind. Ich finde, diese Frage kann man hier ohne Sch&#228;rfe diskutieren, und diese ist auch interessant. Wenn nat&#252;rlich Belange des Urheberrechts dem entgegenstehen, ist dies selbstverst&#228;ndlich auch zu ber&#252;cksichtigen. Aber der grunds&#228;tzliche Gedanke, dass Abiturpr&#252;fungen, nachdem sie geschrieben worden sind, die mit &#246;ffentlichen Geldern erstellt worden sind, auch der &#214;ffentlichkeit zur Verf&#252;gung stehen m&#252;ssten, finde ich jetzt nicht so ungew&#246;hnlich, wie das zum Teil einige Vorredner dargestellt haben.</p>
<p><em>Der Volksvertreter hat sich mit der Materie besch&#228;ftigt und stellt angemessen kluge Fragen. Die Art des Fragens legt die Vermutung nahe, dass er f&#252;r Transparenz und die Ver&#246;ffentlichung der Abituraufgaben eintreten will. Fragen des Urheberrechts, hier angewendet auf das Streitobjekt, sind ihm weniger gel&#228;ufig. Was fehlt sind jedoch klare eigene Antworten und Forderungen an die Landesregierung.</em></p>
<p><strong>Abg. Barbara Cárdenas (Die Linke):</strong><br />
(…) Ich finde es sehr wichtig, was gesagt worden ist, dass Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler n&#228;mlich ein Recht darauf haben, dass &#246;ffentlich erstellte und bezahlte Leistungen auch frei zug&#228;nglich sind. Ich denke, dass DIE LINKE an diesem Punkt wieder darauf hinweisen kann, dass es richtig ist, auch wieder zu sagen, dass es in der Regel in letzter Zeit sehr stark darum geht, Kosten zu sozialisieren, aber Gewinne zu privatisieren. Das ist ein Beispiel daf&#252;r, wo wir das wieder nachweisen k&#246;nnen. – Ich bedanke mich.<br />
<strong>(Abg. Hans-J&#252;rgen Irmer (CDU): &#228;tzend!)</strong></p>
<p><em>Die Volksvertreterin weist auf eine bekannte Aussage der Linken zu Kosten und Gewinne hin, deren Evidenz im vorliegenden Fall nicht leicht von der Hand zu weisen ist. Nur was meint der CDU-Abgeordnete mit seinem Einwort-Zwischenruf oder Abschlusskommentar: „&#228;tzend“? Findet der Volksvertreter es &#228;tzend, das die Kosten sozialisiert und die Gewinne privatisiert werden? Will er der Abgeordneten von der Linken beipflichten, sozusagen in blitzartiger Eingebung tieferer Erkenntnis? Oder meinte er die Abgeordnete pers&#246;nlich oder ihre Danksagung zum Schluss? W&#228;re Letzteres der Fall, h&#228;tte der Ausschussvorsitzende energisch eingreifen und den CDU-Abgeordneten zur Ordnung rufen m&#252;ssen.</em></p>
<p><strong>Vorsitzender Abg. Dr. Michael Reuter (SPD):</strong><br />
Vielen Dank. – Die Verfahren in den beiden genannten Bundesl&#228;ndern – Brandburg und Sachsen-Anhalt – werden im Protokoll nachgereicht. Frau Ministerin, wollen wir so verfahren? (Ministerin Dorothea Henzler: Ja!) – Okay, dann bedanke ich mich. Im Folgenden fasst der Ausschuss den Beschluss: KPA/18/14 – 25.02.2010 Der Kulturpolitische Ausschuss hat die Antwort der Landesregierung zur Gro&#223;en Anfrage besprochen. (einvernehmlich) Das Ministerium sagt weitere Informationen zu.(Schluss des &#246;ffentlichen Teils; es folgt der nicht &#246;ffentliche Teil)</p>
<p><em>Die Debatte wird mit Sicherheit fortgesetzt, das n&#228;chste Abitur kommt bestimmt. Die Forderung nach kostenfreiem Zugang zu den verbrauchten Abituraufgaben im Internet bleibt in allen Bundesl&#228;ndern auf der Agenda.</em></p>
<p><em>Peinlich bleibt, dass die sog. &#8220;Qualit&#228;tsjournalisten&#8221; bisher dieses Thema verdr&#228;ngen, gleichwohl jedes Jahr mehr als 300.000 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler direkt betroffen sind. Indirekt betroffen sind Eltern, Lehrer und die Fach&#246;ffentlichkeit. Die Zust&#228;ndigen der Lehrerausbildung an allen deutschen Universit&#228;ten haben offiziell keinen Zugang zu den Aufgaben. Eine Pr&#252;fungsdidaktik-Debatte findet nicht statt.</em></p>
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		<title>Finanzm&#228;rkte 2010 &#8211; etwas aus der Krise gelernt?</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 12:33:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[18 Monate nach der Lehmann-Pleite und dem drohenden internationalen Kollaps der Finanzm&#228;rkte stellt sich die Frage: Was wurde daraus gelernt? Grundlegendes oder Oberfl&#228;chenschminke? Regulierung und Kontrolle der M&#228;rkte oder rhetorisch-politisches  Geschw&#228;tz zur Volksberuhigung? Selbstherrlichkeit der Finanzmanager, Nieten in Nadelstreifen, auf Kosten &#246;ffentlicher Verschuldung, um die Krise abzud&#228;mpfen? Politik im Zugzwang? Anregungen f&#252;r den Wirtschafts- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>18 Monate nach der Lehmann-Pleite und dem drohenden internationalen Kollaps der Finanzm&#228;rkte stellt sich die Frage: Was wurde daraus gelernt? Grundlegendes oder Oberfl&#228;chenschminke? Regulierung und Kontrolle der M&#228;rkte oder rhetorisch-politisches  Geschw&#228;tz zur Volksberuhigung? Selbstherrlichkeit der Finanzmanager, Nieten in Nadelstreifen, auf Kosten &#246;ffentlicher Verschuldung, um die Krise abzud&#228;mpfen? Politik im Zugzwang?</p>
<p>Anregungen f&#252;r den Wirtschafts- und Politikunterricht:<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/kE8B4UYxKm8&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/kE8B4UYxKm8&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/kE8B4UYxKm8&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true" data="http://www.youtube.com/v/kE8B4UYxKm8&amp;rel=0&amp;fs=1"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/u8SuSlER3zo&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/u8SuSlER3zo&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/u8SuSlER3zo&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true" data="http://www.youtube.com/v/u8SuSlER3zo&amp;rel=0&amp;fs=1"></embed></object></p>
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		<title>Berlin &#8211; ein geistiges Zentrum?</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 19:33:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kleiner R&#252;ckblick aus der Literatenbrille des gro&#223;en Gottfried Benn &#8211; ein Fundst&#252;ck, ein Zeitdokument. Eine Anregung f&#252;r den Deutsch- und Politikunterricht. &#196;hnliche Artikel25. November 2008 -- Guter Unterricht und reflektierte Aufgabentypen11. November 2011 -- Schule &#038; Hochschule: P&#228;dagogische Essenzen (1)8. Juni 2010 -- Karl Marx &#8211; brandaktuell oder ein toter Hund?10. Januar 2010 -- Selbst&#228;ndige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleiner R&#252;ckblick aus der Literatenbrille des gro&#223;en<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Benn"> Gottfried Benn</a> &#8211; ein Fundst&#252;ck, ein Zeitdokument.</p>
<p>Eine Anregung f&#252;r den Deutsch- und Politikunterricht.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/c6R4w3YaDQc&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/c6R4w3YaDQc&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/c6R4w3YaDQc&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true" data="http://www.youtube.com/v/c6R4w3YaDQc&amp;rel=0&amp;fs=1"></embed></object></p>
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		<title>Was der hessischen Bildungspolitik fehlt (2)</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 12:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aufwachen, h&#246;ren &#8211; solide didaktisch-p&#228;dagogische Forschungsergebnisse wahrnehmen und verstehen Den Kindern und Jugendlichen eine faire Chance &#8212; neue Lernkulturen, den Groove sp&#252;ren! Behindernde B&#252;rokratie abbauen, Mut zum Experiment Die Zeit ideologischer Betonk&#246;pfe sollte endg&#252;ltig vorbei sein, sonst wird die Idee der Selbst&#228;ndigen Schule ein kompletter Rohrkrepierer. &#220;brigens: Heute ist der erste Pr&#252;fungstag im hessischen Landesabitur, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aufwachen, h&#246;ren &#8211; solide didaktisch-p&#228;dagogische Forschungsergebnisse wahrnehmen und verstehen </strong></p>
<p><strong>Den Kindern und Jugendlichen eine faire Chance &#8212; neue Lernkulturen, den Groove sp&#252;ren! </strong></p>
<p><strong>Behindernde B&#252;rokratie abbauen, Mut zum Experiment</strong></p>
<p><strong>Die Zeit ideologischer Betonk&#246;pfe sollte endg&#252;ltig vorbei sein, sonst wird die Idee der Selbst&#228;ndigen Schule ein kompletter Rohrkrepierer.<br />
</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/WPncumXZExo&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/WPncumXZExo&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/WPncumXZExo&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true" data="http://www.youtube.com/v/WPncumXZExo&amp;rel=0&amp;fs=1"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/I8cvKImVadE&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/I8cvKImVadE&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/I8cvKImVadE&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true" data="http://www.youtube.com/v/I8cvKImVadE&amp;rel=0&amp;fs=1"></embed></object></p>
<p>&#220;brigens: Heute ist der erste Pr&#252;fungstag im hessischen Landesabitur, traditionell erfolgt die Er&#246;ffnung mit dem Fach Deutsch. Den Abiturgestressten, insbesondere den Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern w&#252;nscht der Bildungswirt gute Nerven, kluge Ideen und Erfolg. Verbrauchte Abiturpr&#252;fungen sollten selbstverst&#228;ndlich kostenfrei im Internet ver&#246;ffentlicht werden. Die n&#228;chste Abiturientengeneration steht schon in den Startl&#246;chern und freut sich auf leicht zug&#228;ngliches Lernmaterial. Das k&#246;nnte doch auch in einen Kultusministerium begriffen werden, dazu braucht man nicht einmal Abitur.</p>
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		<title>Vor der Bildung – frei nach Kafka</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 12:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tango</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor der Bildung steht ein Ministerialbeamter. Zu diesem Ministerialbeamten kommt ein Sch&#252;ler aus einem sozialen Brennpunkt und bittet um Zutritt zur Bildung. Aber der Ministerialbeamte sagt, dass er ihm jetzt den Eintritt nicht gew&#228;hren k&#246;nne. Der Sch&#252;ler &#252;berlegt und fragt dann, ob er also etwas sp&#228;ter werde eintreten d&#252;rfen. &#8220;Es ist m&#246;glich&#8221;, sagt der Ministerialbeamte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor der Bildung steht ein Ministerialbeamter. Zu diesem Ministerialbeamten kommt ein Sch&#252;ler aus einem sozialen Brennpunkt und bittet um Zutritt zur Bildung. Aber der Ministerialbeamte sagt, dass er ihm jetzt den Eintritt nicht gew&#228;hren k&#246;nne. Der Sch&#252;ler &#252;berlegt und fragt dann, ob er also etwas sp&#228;ter werde eintreten d&#252;rfen. &#8220;Es ist m&#246;glich&#8221;, sagt der Ministerialbeamte, &#8220;jetzt aber nicht.&#8221; Da das Tor zur Bildung offen steht wie immer und der Ministerialbeamte beiseite tritt, b&#252;ckt sich der Sch&#252;ler, um durch das Tor in das Innere zu sehen. Als der Ministerialbeamte das merkt, lacht er und sagt: &#8220;Wenn es dich so lockt, versuche es doch trotz meiner Verf&#252;gung hineinzugehn. Merke aber: Ich bin m&#228;chtig. Und ich bin nur der unterste Ministerialbeamte. Von Saal zu Saal stehn aber Referatsleiter und Ministerialdirigenten, einer m&#228;chtiger als der andere. Schon den Anblick des dritten Ministerialbeamten kann nicht einmal ich mehr ertragen.&#8221;</p>
<p>Solche Schwierigkeiten hatte der Sch&#252;ler aus einem sozialen Brennpunkt nicht erwartet; Bildung soll doch jedem und immer zug&#228;nglich sein, denkt er, aber als er jetzt den Ministerialbeamten in seinem Doppelreiher genauer ansieht, seine zackigen B&#252;gelfalten, sein Hoheitszeichen am Revers und seine verbittert nach unten gezogenen Mundwinkel, entschlie&#223;t er sich, doch lieber zu warten, bis er die Erlaubnis zum Eintritt bekommt. Der Ministerialbeamte gibt ihm ein Schulb&#228;nkchen und l&#228;sst ihn seitw&#228;rts von der T&#252;r sich niedersetzen. Dort sitzt er Tage und Jahre. Er macht viele Versuche, eingelassen zu werden, und erm&#252;det den Ministerialbeamten durch seine Bitten. Der Ministerialbeamte stellt &#246;fters kleine Verh&#246;re mit ihm an, fragt ihn &#252;ber seine Vornoten aus und &#252;ber auswendig Gelerntes, es sind aber teilnahmslose Fragen, wie sie gelangweilte Bildungsinspektoren stellen, und zum Schlusse sagt er ihm immer wieder, dass er ihn noch nicht einlassen k&#246;nne. Der Sch&#252;ler, der sich f&#252;r seine Bildungsreise mit viel Faktenwissen ausger&#252;stet hat, verwendet alles, und sei es noch so lehrplangem&#228;&#223;, um den Ministerialbeamten zu bestechen. Dieser h&#246;rt sich zwar alles an, aber sagt dabei: &#8220;Ich h&#246;re mir nur alles an, damit du nicht glaubst, etwas vers&#228;umt zu haben.&#8221; W&#228;hrend der vielen Jahre beobachtet der Sch&#252;ler den Ministerialbeamten fast ununterbrochen, er vergisst die anderen Ministerialen, und dieser erste erscheint ihm das einzige Hindernis f&#252;r den Zugang zur Bildung. Er verflucht den ungl&#252;cklichen Stillstand, in den ersten Jahren r&#252;cksichtslos und laut, sp&#228;ter, als er &#228;lter wird, d&#246;st er nur noch teilnahmslos vor sich hin. Er wird pubert&#228;r, und, da er in dem jahrelangen Studium der Verwaltungsvorschriften auch die &#196;rmelschoner an den Hemds&#228;rmeln des Ministerialbeamten entdeckt hat, bittet er auch die &#196;rmelschoner, ihm zu helfen und den Ministerialbeamten umzustimmen. Schlie&#223;lich wird seine Innenbeleuchtung schwach und er wei&#223; nicht, ob sein Geist wirklich tr&#252;ber wird oder ob ihn nur seine Tr&#228;gheit t&#228;uscht. Wohl aber erkennt er jetzt im Dunkel einen Glanz, der verhei&#223;ungsvoll aus der T&#252;re zur Bildung bricht.</p>
<p>Nun hat er nicht mehr lange. Vor seinem Abschluss sammeln sich in seinem Kopfe alle Erfahrungen der ganzen Zeit zu einer Frage, die er bisher an den Ministerialbeamten noch nicht gestellt hat. Er winkt ihm zu, da er seinen erstarrenden Geist kaum noch aufrichten kann. Der Ministerialbeamte muss sich tief zu ihm hinunterneigen, denn der Gr&#246;&#223;enunterschied hat sich sehr zu Ungunsten des geduckten Sch&#252;lers ver&#228;ndert. &#8220;Was willst du denn jetzt noch wissen?&#8221; fragt der Ministerialbeamte, &#8220;bist du noch immer wissbegierig?&#8221; &#8220;Alle streben nach Bildung&#8221;, sagt der Sch&#252;ler, &#8220;wieso kommt es dann, dass in den vielen Jahren niemand au&#223;er mir Einlass verlangt hat?&#8221; Der Ministerialbeamte erkennt, dass der Sch&#252;ler schon an seinem Ende ist, und, um sein verl&#246;schendes Gehirn noch zu erreichen, br&#252;llt er ihn an:&#8221; Hier konnte niemand sonst Einlass erhalten, denn dieser Zugang war nur f&#252;r dich und deine Entwicklung bestimmt. Ich gehe jetzt und schlie&#223;e ihn.&#8221;</p>
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		<title>Der Frankfurter Theoretiker Ulrich Oevermann ist 70 &#8211; Gl&#252;ckwunsch!</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 13:41:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ulrich Oevermann, der Frankfurter Gesellschaftstheoretiker, Soziologe, Sozialpsychologe und professionelle Hochschullehrer alter Schule ist heute 70 Jahre geworden. Er ist einer der wenigen mit eigenst&#228;ndigem Gedanken und gro&#223;em Forschungsgebiet: Objektive Hermeneutik. Vereinfacht formuliert: Jede menschliche Handlung l&#228;&#223;t sich als TEXT formulieren und in der Tiefe analysieren. Offensichtliche Sinnkonstruktionen mit oft un&#252;bersehbaren Folgen,  verborgener Sinn k&#246;nnen entschl&#252;sselt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ulrich Oevermann, der Frankfurter Gesellschaftstheoretiker, Soziologe, Sozialpsychologe und professionelle Hochschullehrer alter Schule ist heute 70 Jahre geworden. Er ist einer der wenigen mit eigenst&#228;ndigem Gedanken und gro&#223;em Forschungsgebiet:<strong> Objektive Hermeneutik.</strong><br />
Vereinfacht formuliert: Jede menschliche Handlung l&#228;&#223;t sich als <strong>TEXT</strong> formulieren und in der Tiefe analysieren. Offensichtliche Sinnkonstruktionen mit oft un&#252;bersehbaren Folgen,  verborgener Sinn k&#246;nnen entschl&#252;sselt werden. Welt ist Text/Zeichen/Spur und dadurch zug&#228;nglich.</p>
<p>Das <a href="http://www.agoh.de/cms/de/downloads/uebersicht/oeffentlich/oevermann/Oevermann-Ulrich-Klinische-Soziologie-auf-der-Basis-der-Methodologie-der-objektiven-Hermeneutik-Manifest-der-objektiv-hermeneutischen-Sozialforschung-%282002%29/">Manifest der objektiv hermeneutischen Sozialforschung</a> gibt einen Einblick in die Forschungst&#228;tigkeit.</p>
<p>Oevermann engagiert sich auch f&#252;r das bedingungslose Grundeinkommen und die Zukunft der Arbeitsgesellschaft. Er ist Gegner der &#8220;neuen&#8221; Hochschulreform als eine Ausdrucksform verbetriebswirtschaftlicher Lehre und Forschung.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/ivMReBoZe5k&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ivMReBoZe5k&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/ivMReBoZe5k&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true" data="http://www.youtube.com/v/ivMReBoZe5k&amp;rel=0&amp;fs=1"></embed></object></p>
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		<title>Kulturpolitischer Ausschuss im hessischen Landtag</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 09:50:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Einladung zur 16. Sitzung des Kulturpolitischen Ausschusses. Im Bildungswirt wurde der Verkauf des Landesabiturs immer wieder aufgegriffen. Man wird sehen, inwieweit die Landesregierung lernf&#228;hig ist und die Zeichen der Zeit versteht. Das Internet mit entsprechender Computertechnologie ist die bedeutendste Revolution der Neuzeit. Warum will man diese Potenziale nicht auf allen Ebenen ausnutzen? Eine gro&#223;z&#252;gige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="PDF - Einladung 16. Sitzung Kulturpolitischen Ausschuss Hessen" href="http://www.landtag.hessen.de/icc/Internet/med/439/43920d62-3d19-b621-14ab-11712184e373,11111111-1111-1111-1111-111111111111.pdf" target="_blank">Einladung </a>zur 16. Sitzung des Kulturpolitischen Ausschusses.</p>
<div id="attachment_1401" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.landtag.hessen.de/icc/Internet/nav/e88/broker.cal?uMen=7b46034b-052a-7911-a7c5-ab64c48b23a9&amp;uCon=22720d62-3d19-b621-14ab-11712184e373&amp;uTem=aaaaaaaa-aaaa-aaaa-bbbb-000000000008&amp;cal_monthToDisplay=2.2010&amp;cal_startDate=25.2.2010&amp;cal_endDate=25.2.2010"><img class="size-medium wp-image-1401" title="Kulturpolitischer-Ausschuss-Hessen-25-2-2010" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2010/02/Kulturpolitischer-Ausschuss-Hessen-25-2-2010-300x213.jpg" alt="" width="300" height="213" /></a><p class="wp-caption-text">Ank&#252;ndigung Kulturpolitischen Ausschuss 25.2.2010 - anklicken</p></div>
<p style="text-align: center;"><a href="http://starweb.hessen.de/cache/DRS/18/7/01047.pdf"><img class="aligncenter size-full wp-image-1404" title="Punkt2-Kulturpolitischer-Ausschuss-Verkauf-Rechte-Landesabitur-25-2-2010" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2010/02/Punkt2-Kulturpolitischer-Ausschuss-Verkauf-Rechte-Landesabitur-25-2-2010.jpg" alt="Gro&#223;e Anfrage  der Fraktion DIE LINKE  betreffend Verkauf der Rechte am Landesabitur " width="420" height="157" /></a></p>
<p>Im <a title="Bildungswirt: Verkauftes Abitur in Hesse" href="http://www.bildungswirt.de/category/abitur/verkauftes-abitur-in-hessen/" target="_blank">Bildungswirt </a>wurde der Verkauf des Landesabiturs immer wieder aufgegriffen.</p>
<p>Man wird sehen, inwieweit die Landesregierung lernf&#228;hig ist und die Zeichen der Zeit versteht. Das Internet mit entsprechender Computertechnologie ist die bedeutendste Revolution der Neuzeit. Warum will man diese Potenziale nicht auf allen Ebenen ausnutzen? Eine gro&#223;z&#252;gige Ver&#246;ffentlichung von Lernmaterialien &#8211; selbstverst&#228;ndlich auch von allen verbrauchten Pr&#252;fungen &#8211; geh&#246;rt zum Mindesstandard der Unterst&#252;tzung von Bildungsanstrengungen.</p>
<p>Im Kulturpolitischen Ausschuss werden die Positionen der f&#252;nf Lantagsparteien deutlich werden.</p>
<p>&#220;brigens: Was sagen eigentlich die Lehrerverb&#228;nde und Elternvereine in der Sache?</p>
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		<title>Hauptsch&#252;ler als Leistungstr&#228;ger der Gesellschaft – wirklich gewollt?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 22:41:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tango</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unter der Leitung der Schauspielerin Barbara Englert und mit Unterst&#252;tzung des hessischen Kinderschutzbundes sowie des Offenen Kanals Offenbach realisierten Hauptsch&#252;ler einer SchuB-Klasse der Frankfurter Innenstadtschule eine Auff&#252;hrung von Schillers Don Carlos. Der Prozess der Aneignung des auch f&#252;r Oberstufensch&#252;ler sperrigen Theaterst&#252;cks wurde in einem „Making of“ von den Sch&#252;lern selbst dokumentiert, ebenso wie die Erstellung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter der Leitung der Schauspielerin <em>Barbara Englert</em> und mit Unterst&#252;tzung des hessischen Kinderschutzbundes sowie des <em>Offenen Kanals Offenbach</em> realisierten Hauptsch&#252;ler einer SchuB-Klasse der Frankfurter Innenstadtschule eine Auff&#252;hrung von Schillers <strong>Don Carlos.</strong></p>
<p>Der Prozess der Aneignung des auch f&#252;r Oberstufensch&#252;ler sperrigen Theaterst&#252;cks wurde in einem „Making of“ von den Sch&#252;lern selbst dokumentiert, ebenso wie die Erstellung eines B&#252;hnenbildes, der Kost&#252;me, die musikalische Begleitung am Klavier, Fechteinlagen, Konzentrations- und Bewegungs&#252;bungen. Zwei Frankfurter Tageszeitungen berichteten unter dem Titel <a href="www.faz.net/s/RubABE881A6669742C2A5EBCB5D50D7EBEE/Doc~EE6A7BC9CD37F4ECEBC5377A178A19DB1~ATpl~Ecommon~Scontent.html"><em>Abiturstoff f&#252;r Hauptsch&#252;ler</em></a> bzw. <a href="www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/frankfurt/2130882_Theaterprojekt-Die-Macht-des-Don-Karlos.html"><em>Die Macht des Don Carlos</em></a> ausf&#252;hrlich &#252;ber diese enorme Leistung vom ersten Erlesen bis zur kompletten Auff&#252;hrung in nur 19 Tagen. Dies zeigt, dass <strong>Hauptsch&#252;ler zu Leistungstr&#228;gern der Gesellschaft werden k&#246;nnten</strong>, wenn man Potenziale wirklich aussch&#246;pfen wollte und Hauptschule bzw. Schule insgesamt folgenderma&#223;en ver&#228;ndern w&#252;rde:</p>
<ul>
<li> Sch&#252;ler erarbeiten sich etwas mit allen Sinnen, nicht nur auf ihrem Stuhl sitzend und frontal den Input erwartend</li>
<li>Sie sind nicht an die statische Architektur <span style="text-decoration: underline;">eines</span> Raumes gebunden, sondern der Raum wird Teil der Lernarchitektur, der sich den Erfordernissen und Zielen angepasst (beim Projekt erm&#246;glichte die freie Natur oder ein gro&#223;er Raum Bewegung und Expression)</li>
<li>Sie haben Zeit, an etwas dranzubleiben, bis sie ein eigenes Ergebnis sehen, statt in einer Massenabfertigung im 45-Minutentakt Stoff eingeh&#228;mmert zu bekommen nach dem Motto <em>Friss oder stirb</em></li>
<li>Sie genie&#223;en ungeteilte Aufmerksamkeit und Zuwendung (durchaus auch in Form von konstruktiver Kritik)</li>
<li>Sie k&#246;nnen, ja m&#252;ssen kooperieren, um Erfolge zu genie&#223;en</li>
<li>ihr Selbstbewusstsein wird durch Best&#228;tigung und Erfolg gest&#228;rkt, statt durch Sanktionen geschw&#228;cht</li>
<li>Man traut ihnen auch gro&#223;e und schwierige Leistungen zu, statt eigene Erwartungen schon vorab herunterzuschrauben</li>
<li>Man anerkennt sie als Subjekte gemeinsamen Lernens und Arbeitens, ohne die kein Ergebnis zustande kommen kann, statt in ihnen nur Objekte f&#252;r reproduzierte Lernleistungen zu sehen</li>
<li>Man hilft ihnen, damit sie es selber k&#246;nnen.</li>
</ul>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/jHflCuYFLNQ&amp;rel=0&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/jHflCuYFLNQ&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Daraus ergeben sich folgende Fragen zu p&#228;dagogischen Konsequenzen:</strong></p>
<p>Warum werden solche Erkenntnisse, die in erfolgreichen Projekten gewonnen werden, trotzdem nie in der Fl&#228;che umgesetzt?</p>
<p>Warum werden solche Projekte zwar medial, oft sogar politisch gefeiert, aber nie zur allt&#228;glichen Praxis?</p>
<p>Etwa, weil w&#228;hrend dieser Zeit ja gar kein Englisch- oder kein Mathematikunterricht stattf&#228;nde?</p>
<p>Nein, keineswegs, denn wer auf diese andere Art erfolgreich lernt und dadurch Selbstvertrauen gewinnt, hat seinen Kopf auch f&#252;r andere Lernleistungen ge&#246;ffnet, sofern diese nicht wieder nach alter Trichterart den R&#252;ckschritt einleiten.</p>
<p><strong>Vielleicht hat man aber auch gar kein Interesse daran, die n&#246;tigen Konsequenzen zu ziehen, dann m&#252;sste n&#228;mlich die Hauptschule als Restschule schlie&#223;en, denn <em>Don Carlos</em> w&#228;re pl&#246;tzlich f&#252;r alle <em>be-</em><em>greifbar</em> und das Gymnasium w&#252;rde &#252;ber Nacht zur Regelschule der Gegenwart!</strong></p>
<p>Die oft ausgemusterten Hauptsch&#252;ler w&#252;rden pl&#246;tzlich zu <em>wirklichen Leistungstr&#228;gern</em>, nicht diejenigen, die durch riskante Unternehmungen volkswirtschaftlichen Schaden anrichten, der dann, weil sie daf&#252;r selten die Verantwortung &#252;bernehmen, von den eigentlichen Leistungstr&#228;gern der Gesellschaft wieder bereinigt werden muss.</p>
<p>All denjenigen, die dieses Theaterprojekt erm&#246;glicht und begleitet haben, vor allem aber den jungen Hauptsch&#252;lern, ohne die dieses Projekt nicht erfolgreich h&#228;tte sein k&#246;nnen, geb&#252;hrt Dank.</p>
<p>Vielleicht finden solch positiven Ergebnisse und Erkenntnisse irgendwann einmal Eingang in eine fl&#228;chendeckende p&#228;dagogische Qualit&#228;tsentwicklung, die diesen Namen auch verdient!</p>
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		<title>Bildungsplanung, Datent&#228;uscher und absurdes Theater</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 20:43:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[oder der aktuelle Bildungsgipfel 2009 Seit der Bankenpleite schwirrt dem B&#252;rger der Kopf, t&#228;glich mit neuen Meldungen aus dem Zocker-Casino. Da purzeln die Millionen, gar Milliarden, eben auch mal Billionen Euro nur so durch die Medien. Virtuelle Welt, reale Welt &#8211; keiner wei&#223; es mehr so ganz genau im gigantischen Datensalat. Traue keiner Statistik, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>oder der aktuelle Bildungsgipfel 2009 </strong><br />
Seit der Bankenpleite schwirrt dem B&#252;rger der Kopf, t&#228;glich mit neuen Meldungen aus dem Zocker-Casino. Da purzeln die Millionen, gar Milliarden, eben auch mal Billionen Euro nur so durch die Medien. Virtuelle Welt, reale Welt &#8211; keiner wei&#223; es mehr so ganz genau im gigantischen Datensalat. Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gef&#228;lscht hast, ist inzwischen Gemeinplatz. Warum nicht auch in anderen politischen Handlungsfeldern? Ja, die Ausgaben f&#252;r Bildung sollen steigen, meinen alle, auch die Parteien und heute sowieso! Neue Steuerpolitik? -  nein danke, wir wollen doch alle entlasten, den Haushalt sanieren und Rekordverschuldung generieren;  aber das spielt im Prinzip alles keine Rolle. Es geht voran im Land. Zahlen eben die Kinder der Kinder oder eben nicht. Politik ist Seilt&#228;nzerei, bei Absturz wird f&#252;r Politiker der inzwischen bekannte Banken-Schirm aufgespannt. Man f&#228;llt weich.</p>
<p>Im Jahr 2008 hatten Bund und L&#228;nder vereinbart, bis 2015 zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts (Wert aller Waren und Dienstleistungen einer Volkswirtschaft in Euro) in Bildung und Forschung zu investieren. Als grobe Prognose etwa 3 Billionen BIP, d.h. etwa  300 Milliarden f&#252;r Bildung und Forschung. Keiner wei&#223;, woher das Geld kommen soll, die Kassen sind leer. Im Jahr 2011 k&#246;nnte man z.B. meinen: wir haben neu gerechnet und beraten und sind jetzt kl&#252;ger geworden. Alles April, April oder: &#8220;Was k&#252;mmert uns unser Geschw&#228;tz von gestern&#8221;. Wir erfinden einfach die Datenbezugsgr&#246;&#223;e neu und lassen mal einige Kalkulationsprogramme hei&#223; laufen, z.B. werden 4000 Millionen Pensionslasten f&#252;r Beamte mal als Bildungsausgabe gebucht. Warum nicht? Oder wie w&#228;r&#8217;s mit mit fiktiven Unterbringungskosten f&#252;r Hochschulen, Schulen und Kitas? Sch&#228;tzen wir einfach einmal 10.000 Millionen. K&#246;nnte aber bei Bedarf nochmal um 3457 Millionen nach oben korrigert werden. Interessant w&#228;ren doch auch die Einrechnung von Steuerentlastungen f&#252;r Bildungsspenden &#8211; warum nicht? F&#252;nf parallele Bund-L&#228;nder-Datent&#228;uscher-Kommissionen werden weitere Bildungs-Kreativ-Vorschl&#228;ge sammeln, analysieren, die Worte auf der Zunge pr&#252;fen und ins Medienmeer zur Erquickung des Volkes senden. Was sollte daran absurd sein? Alles wird &#8220;brutalstm&#246;glichst&#8221; aufgekl&#228;rt.</p>
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		<title>Jugend &#8211; Liebe &#8211; Rechtschreibung</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 20:26:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Fortsetzung zu Rechtschreibdrill-Spiegelfechter-Ewiggestrige &#196;hnliche Artikel13. November 2009 -- Rechtschreibdrill-Spiegelfechter-Ewiggestrige21. Juni 2010 -- Selbst&#228;ndige Schule &#8211; nichts ist unm&#246;glich!8. Juni 2010 -- Karl Marx &#8211; brandaktuell oder ein toter Hund?27. Dezember 2009 -- Pr&#228;zision in der Politik 201011. November 2011 -- Schule &#038; Hochschule: P&#228;dagogische Essenzen (1)12. M&#228;rz 2010 -- Was der hessischen Bildungspolitik fehlt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fortsetzung zu Rechtschreibdrill-Spiegelfechter-Ewiggestrige<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4yGNzkKKcfM&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/4yGNzkKKcfM&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xiYIgMjx4aI&amp;rel=0&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/xiYIgMjx4aI&amp;rel=0&amp;fs=1" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Verkehrte Welt im hessischen Landtag oder Kultusministerium? Teil 1</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 17:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[oder der m&#252;&#223;ige Streit um die verbrauchten Abiturpr&#252;fungsaufgaben „Kostenfreier Zugang zu allen zentralen Pr&#252;fungsaufgaben (mit L&#246;sungshinweisen!) via Internet“ ist immer noch die unerf&#252;llte Forderung f&#252;r die gymnasiale Oberstufe genauso wie f&#252;r den Haupt- und Realschulbereich. Der aktuelle Streit in Hessen um die sinnvolle Verwendung von verbrauchten Abitur-Pr&#252;fungsaufgaben zeigt sich in neuem Licht. Er hat bundespolitische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>oder der m&#252;&#223;ige Streit um die verbrauchten Abiturpr&#252;fungsaufgaben</strong></p>
<p><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-1276" title="Kostenfreier-Zugang-zu-Abituraufgaben" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2009/10/Kopie-Kuh-Kostenfreier-Zugang-zu-Abituraufgaben-1.jpg" alt="Kostenfreier-Zugang-zu-Abituraufgaben" width="400" height="299" /></strong></p>
<p><strong>„Kostenfreier Zugang zu allen zentralen Pr&#252;fungsaufgaben (mit L&#246;sungshinweisen!) via Internet“ ist immer noch die unerf&#252;llte Forderung f&#252;r  die gymnasiale Oberstufe genauso wie f&#252;r den Haupt- und Realschulbereich. Der aktuelle Streit in Hessen um die sinnvolle Verwendung von verbrauchten Abitur-Pr&#252;fungsaufgaben zeigt sich in neuem Licht.</strong><strong> Er hat bundespolitische Bedeutung, da bisher in keinem anderen Bundesland eine vern&#252;nftige Gesamtregelung vorliegt.</strong></p>
<p><strong>Die Linken haben sich in ihrer <a title="Parlamentsdatenbank - Hessen" href="http://starweb.hessen.de/starweb/LIS/servlet.starweb?path=LIS/PdPi_FLMore18.web&amp;search=WP%3d18+and+R%3d603&amp;search2=20090406131521" target="_blank">Gro&#223;en Anfrage vom 07. April 2009</a> in der Sache verst&#228;rkt auf vielf&#228;ltige Darlegungen des Bildungswirts gest&#252;tzt, bis hin zur &#220;bernahme ganzer Textteile in die offiziellen 22 Fragen  an die Landesregierung. </strong><br />
Die Linken hatten vorher h&#246;flich gefragt. Man sollte wissen, dass auch allen anderen Landtagsfraktionen umfangreiche Infos und Einsch&#228;tzungen aus Blog-Beitr&#228;gen und Artikeln zur Verf&#252;gung gestellt wurden und entsprechend kommuniziert wurde (nur die CDU &#228;u&#223;erte sich nicht).<br />
Seit dem 08. September 2009 sind die 22 Antworten der Landesregierung, nach 154 Tagen Bearbeitungszeit, im Landtagsinformationssystem ver&#246;ffentlicht.<br />
H&#246;chstwahrscheinlich wird der Streit auf der n&#228;chsten <a title="Plenum Online - Hessischer Landtag" href="http://starweb.hessen.de/starweb/LIS/Plenumonline.htm" target="_blank">Plenarsitzung </a>des Landtags, 17. bis 19. November 2009, verhandelt. Differenzierter Sachverstand und Fingerspitzengef&#252;hl im Interesse der Jugend  wird allen f&#252;nf Parteien und ihren Volksvertretern unterstellt.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">In der Gro&#223;en Landtagsanfrage der Fraktion Die Linke betreffend Verkauf der Rechte am Landesabitur (Drucksache 18/338) hei&#223;t es zur Genese des Konflikts in der Vorbemerkung der Fragestellerin:<br />
<em>„Im Oktober 2008 hatte sich die Fraktion von B&#220;NDNIS 90/DIE GR&#220;NEN mit einer  Kleinen Anfrage betreffend die Zug&#228;nglichkeit zu zentralen Pr&#252;fungsaufgaben (Drucksache 17/522) an die Landesregierung gewandt. Die Antworten derselben  liegen inzwischen vor, sind jedoch zum einen reichlich unbefriedigend und zeugen zum anderen von einem naiv-fragw&#252;rdigen Umgang mit der einschl&#228;gigen  Rechtsmaterie.<br />
So behauptet der ehemalige Kultusminister Banzer (CDU) beispielsweise, die Abituraufgaben  k&#246;nnten durch das Ministerium nicht im Internet ver&#246;ffentlicht werden, weil sie Zitate von urheberrechtlich gesch&#252;tzten Werken enthielten, deren allgemeine  Zug&#228;nglichmachung durch § 53 des Gesetzes &#252;ber Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (Urhebergesetz, UrhG) verboten sei. Deshalb sei die Ver&#246;ffentlichung  aller Pr&#252;fungsaufgaben unm&#246;glich.  Diese Aussage h&#228;lt einer juristischen Pr&#252;fung keineswegs stand und ist bez&#252;glich  ihres Wahrheitsgehaltes als falsch anzusehen.  Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund, dass das Land Hessen 2 bis 2,5 Millionen Euro pro Jahr f&#252;r die Erstellung zentraler Pr&#252;fungsaufgaben ausgibt, hiernach  jedoch lediglich &#8220;f&#252;r die Bereitstellung der verwendeten Abituraufgaben eines Jahres eine Verwaltungskostenpauschale in H&#246;he von 100 Euro pro Aufgabenset (3  Aufgaben)&#8221; von den entsprechenden Verlagen erh&#228;lt, nicht akzeptabel: Das Land hat aus dem Verkauf eines Wertes in H&#246;he von 2 bis 2,5 Millionen Euro im Jahr  2007 4.400 Euro und im Jahr 2008 5.700 Euro eingenommen &#8211; und diesen somit mit jeweils durchschnittlich rund 99,8 v.H. &#8220;Verlust&#8221; verkauft.“</em></p>
</blockquote>
<p>Pointiert dargelegt wird der bisherige Streit u.a. in folgendem Interview:</p>
<p>Das seltsame Gesch&#228;ft mit den Abituraufgaben &#8211; Der Bildungswirt im <a title="Der Bildungswirt im Lehrerfreund-Interview - 26.11.2008" href="http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/abituraufgaben-bildungswirt-interview" target="_blank">Lehrerfreund-Interview</a></p>
<div id="attachment_520" class="wp-caption alignleft" style="width: 295px"><a href="http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/abituraufgaben-bildungswirt-interview"><img class="size-medium wp-image-520 " title="bildungswirt-beim-lehrerfreund-abitur-verkauft-2008" src="http://bildungswirt.de/wp-content/uploads/2008/11/bildungswirt-beim-lehrerfreund-abitur-verkauft-2008-285x300.png" alt="Der Lehrerfreund berichtet &#252;ber den Bildungswirt" width="285" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Der Lehrerfreund berichtet &#252;ber den Bildungswirt</p></div>
<p>Die juristischen Belange wurden im Bildungswirt ausf&#252;hrlich schon vor einem Jahr in Abituraufgaben und die Copyrightfrage er&#246;rtert.</p>
<p>Am 10. November 2008 schrieb der Bildungswirt zur Dokumentation von Pr&#252;fungsaufgaben: „Drei Voraussetzungen / Unterstellungen werden meinerseits getroffen:<br />
1. Dass es um die bestm&#246;gliche Bildung und Ausbildung der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler geht; dies beinhaltet auch eine optimale Pr&#252;fungsvorbereitung und die Bereitstellung der erforderlichen Mittel im &#246;ffentlichen Schulwesen<br />
2. Dass der „zwanglose Zwang des besseren Arguments“ grunds&#228;tzlich gilt, also Lernf&#228;higkeit und Lernbereitschaft im Dialog gegeben sind und gemeinsam um die sinnvollste L&#246;sung gerungen wird<br />
3. Dass das &#246;konomische Prinzip grunds&#228;tzlich gilt, d.h. dass sich einfachere, effizientere und kosteng&#252;nstigere Verfahren gegen&#252;ber umst&#228;ndlicheren und kostenintensiveren durchsetzen.“</p>
<p>aus : <a title="http://www.bildungswirt.de/2008/11/10/abitur-verkauft-9-nachlese-und-die-copyrightfrage/" href="http://www.bildungswirt.de/2008/11/10/abitur-verkauft-9-nachlese-und-die-copyrightfrage/" target="_blank">http://www.bildungswirt.de/2008/11/10/abitur-verkauft-9-nachlese-und-die-copyrightfrage/</a><br />
Das gilt auch heute noch unver&#228;ndert.</p>
<p>Die 22 Antworten der Landesregierung werden im Folgenden in Ausz&#252;gen bzw. punktuell zusammenfassend dargestellt und hinsichtlich Logik, inhaltlicher Verflechtung und Angemessenheit (Praxisn&#228;he) kommentiert:</p>
<blockquote><p><strong>Antwort 1</strong>: „Die Landesregierung verfolgt mit der Bereitstellung von Aufgaben aus den  schriftlichen Pr&#252;fungen des Abiturs keinerlei kommerzielle Interessen.“<br />
<strong>Antwort 5</strong>: „ Die Erstellung von Abituraufgaben erfolgt in Erf&#252;llung elementarer gesetzlicher  Aufgaben der Schulverwaltung, n&#228;mlich zur Durchf&#252;hrung der landesweiten  Abiturpr&#252;fung in hessischen Schulen im Interesse der Sch&#252;lerinnen  und Sch&#252;ler. Sie dient nicht in erster Linie der Schaffung wirtschaftlicher  Werte, die unter maximaler Gewinnerzielung weiter ver&#228;u&#223;ert werden sollen.“</p></blockquote>
<p>Gro&#223;e Einigkeit, was sonst? Wer f&#252;r 5000 Euro pro Jahr ohne Not Aufgaben verkauft und mindestens zwei Millionen (!) Euro f&#252;r die Erstellung ausgibt, kann keine kommerziellen Interessen verfolgen, andernfalls m&#252;sste am Verstand des Verk&#228;ufers ernsthaft gezweifelt werden.</p>
<blockquote><p><strong>Antwort 1</strong>: ….&#8221; Die hessischen Schulen erhalten nach Abschluss der j&#228;hrlichen Pr&#252;fungen alle<br />
verwendeten Aufgaben und die dazugeh&#246;rigen Materialien sowie L&#246;sungs- und Bewertungshinweise kostenfrei zur weiteren unterrichtlichen Verwendung und als &#220;bungsmaterial f&#252;r Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler.&#8221;<br />
<strong>Antwort 9</strong>: &#8220;Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern hessischer Schulen entstehen zur Beschaffung  hessischer Abituraufgaben keinerlei Kosten, da die Aufgaben mit den Materialien und den dazugeh&#246;rigen L&#246;sungs- und Bewertungshinweisen kostenfrei  in ihrer Schule zur Verf&#252;gung stehen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Man merkt die komplette Praxisferne dieser Aussagen. Formal korrekt erhalten tats&#228;chlich die Schulleiter im Bereich der gymnasialen Oberstufe meist 1 CD (!) mit der Dokumentation der Abituraufgaben, Materialien und L&#246;sungen. Das hei&#223;t noch lange nicht, dass diese Lern-Materialien tats&#228;chlich bei den Sch&#252;lern ankommen, geschweige den Eltern bzw. einer interessierten Fach&#246;ffentlichkeit zur Verf&#252;gung stehen. Was sind die praktischen Konsequenzen aus so einem dilettantischen, f&#252;r die Schulen umst&#228;ndlichen Verfahren?</p>
<p><strong>a)</strong> Die Aufgaben liegen auf dem Rechner des Schulleiters – Zugang nur f&#252;r besonders Privilegierte.<br />
<strong>b)</strong> Oder Schulen m&#252;ssen m&#252;hsam „unter gro&#223;er Verschwiegenheit, nur f&#252;r Unterrichtszwecke“ weitere CDs in eigner Regie brennen, damit &#252;berhaupt die Lehrerinnen und Lehrer versorgt werden k&#246;nnen.<br />
<strong>c)</strong> Oder aber die Aufgaben werden ausgedruckt und in meterlanger Leitzordneranreihung im Lehrerzimmer oder in der Lehrerbibliothek abgeheftet. Dann wird daraus wieder m&#252;hsam  &#8211; wenn der Lehrer denn will – f&#252;r Sch&#252;ler kopiert.<br />
<strong>d)</strong> Nicht einmal die Sch&#252;lervertretung bekommt  eine CD zur Verf&#252;gung gestellt.<br />
<strong>e)</strong> Eltern sind als Erziehungsberechtigte von diesen „Lernmaterialen“ komplett abgeschnitten.<br />
<strong>f) </strong>Universit&#228;ten, Lehramtstudenten, die gesamte Fach&#246;ffentlichkeit und die Medienvertreter werden faktisch ausgeschlossen.</p>
<p>Wir fragen umgekehrt, unter Ber&#252;cksichtigung des &#246;konomischen Prinzips: Was ist einfacher, effizienter, nerven- und kostensparender als eine kostenfreie Ver&#246;ffentlichung der Aufgaben im Internet? Jeder Interessierte kann ortsungebunden und zu jeder Zeit nach seinen Bed&#252;rfnissen zugreifen. Erreicht man 20.000 Sch&#252;ler leichter &#252;ber das Internet oder &#252;ber ein paar gebrannte CDs mit eindeutig selektiver Funktion?<br />
<strong>Will man Selektion und Lernbarrieren oder Integration und Subjektf&#246;rderung? </strong><br />
Hat ein Verantwortlicher im Ministerium schon von der zeitgem&#228;&#223;e Antwort &#8211;  „Web 2.0 als gro&#223;e p&#228;dagogische Aufgabe und Chance“ &#8211;  geh&#246;rt? Oder erfreut man sich an Potemkinschen D&#246;rfern, ist st&#228;ndig auf Sendung &#8212; Empfang hingegen auf breiter Front gest&#246;rt?</p>
<blockquote><p><strong>Antwort 9</strong>: &#8220;Es steht nat&#252;rlich jedem frei, weitere &#220;bungs- und Vorbereitungshefte auf dem B&#252;chermarkt zu erwerben. Eine Notwendigkeit dazu besteht jedoch aus genannten Gr&#252;nden nicht.&#8221;<br />
<strong>Antwort 12:</strong> &#8220;Die Verlage erhalten lediglich die Aufgaben, keine L&#246;sungs- und Bewertungshinweise.  Inwieweit Verlage aus den Pr&#252;fungsaufgaben zum Landesabitur Bewertungsschemata  entwickeln, obliegt den Verlagen in eigener Verantwortung. Seitens der Verlage besteht diesbez&#252;glich keine Informationspflicht gegen&#252;ber dem Land Hessen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Hier sind Logikschw&#228;che und  Praxisferne kaum noch zu &#252;berbieten. Wenn ich schon die Pr&#252;fungsaufgaben an private Verlage symbolisch verkaufe, de facto verschenke, warum nicht gleich alles im Interesse der Sch&#252;ler offenlegen? Die L&#246;sungen und Bewertungshinweise liegen doch von den Fachkommissionen ausgearbeitet vor. Warum sollen die Verlage diese noch einmal selbst entwickeln? Warum sollen die Sch&#252;ler nicht gleich das Original bekommen? Hat man Angst zu zeigen, was man kann?<br />
&#220;bungs- und Vorbereitungshefte der Verlage werden massenhaft von Sch&#252;lern gekauft, zum Teil sind sie Gegenstand des Unterrichts. Selbstverst&#228;ndlich wird man sanft zum Kauf, zur optimalen Vorbereitung „gezwungen“. Wer will schon das Risiko einer schlechten Vorbereitung eingehen, da ein Ministerium nicht alles ver&#246;ffentlicht?</p>
<blockquote><p><strong>Antwort 13</strong>: &#8220;Der im Artikel &#8220;Abitur verkauft &#8211; 9. Nachlese und die Copyrightfrage&#8221; (vgl.  <a title="Abitur verkauft – 9. Nachlese und die Copyrightfrage" href="http://www.bildungswirt.de/2008/11/10/abitur-verkauft-9-nachlese-und-die-copyrightfrage/" target="_blank">http://www.bildungswirt.de/2008/11/10/192</a>) unter Punkt 1 dargestellte<br />
Sachverhalt ist rechtlich nicht haltbar. Gem&#228;&#223; § 24 Abs.2 S.1 Nr.1 und 2 der <a title="Oberstufen- und Abiturverordnung (OAVO) vom 20. Juli 2009" href="http://www.kultusministerium.hessen.de/irj/HKM_Internet?rid=HKM_15/HKM_Internet/nav/48a/48addbf7-9733-21ae-b6df-191921321b2c,,,,11111111-2222-3333-4444-100000005002%26_ic_seluCon=ccc0ddbf-7973-321a-eb6d-f191921321b2%26shownav=false.htm&amp;uid=48addbf7-9733-21ae-b6df-191921321b2c&amp;shownav=false" target="_blank">Oberstufen- und Abiturverordnung vom 20. Juli 2009 (OAVO)</a> sind F&#228;cher der schriftlichen Abiturpr&#252;fung die  beiden von der Sch&#252;lerin oder dem Sch&#252;ler gew&#228;hlten Leistungsf&#228;cher (erstes  und zweites Pr&#252;fungsfach) sowie ein von der Sch&#252;lerin oder dem Sch&#252;ler  gew&#228;hltes Fach (drittes Pr&#252;fungsfach). Die drei schriftlichen Pr&#252;fungsf&#228;cher  m&#252;ssen mindestens zwei der drei Aufgabenfelder im Sinne von § 7 OAVO  abdecken, vgl. § 24 Abs.2 S.2 OAVO.  Eine Konzentration der Pr&#252;fungsvorbereitung bzw. einer Dokumentation der  Pr&#252;fungsaufgaben im Sinne einer &#8220;Staffelbildung&#8221; verbietet sich mit Blick  auf § 24 Abs.2OAVO. Erfahrungen mit der F&#228;cherwahl der Sch&#252;lerinnen  bzw. Sch&#252;ler, die im &#220;brigen divergieren kann, k&#246;nnen nicht Ma&#223;stab f&#252;r die Pr&#252;fungsvorbereitung sein.&#8221;<br />
[BW:<em> F&#252;r die bessere Lesbarkeit Verlinkungen eingef&#252;gt</em>]</p></blockquote>
<p>Hier wird juristisch Paragraphen-Wind erzeugt, der bei n&#228;herer Betrachtung nichts anderes als „hei&#223;e Luft“ darstellt. In der OAVO ist zur Dokumentationsfrage einer Landesregierung von verbrauchten Abituraufgaben gar nichts geregelt. Niemand bezweifelt die allgemeine G&#252;ltigkeit der OAVO. Im Ursprungstext des Bildungswirts, den die Landtagsfraktion &#252;bernommen hatte, hie&#223; es: <em> &#8220;Jeder vern&#252;nftige Mensch, der Pr&#252;fungsaufgaben dokumentieren und Lernprozesse  f&#246;rdern will, konzentriert sich angesichts der F&#252;lle auf das Wesentliche: Was ist  definitiv vorgeschrieben (Pflichtfach) und was wird von den Sch&#252;lern schwerpunktm&#228;&#223;ig  im Abitur gew&#228;hlt? Daraus ergibt sich f&#252;r alle als 1. Staffel: Deutsch,  Englisch, Mathematik, Politik und Wirtschaft und Biologie. 2. Staffel: Geschichte,  Franz&#246;sisch, Spanisch, Latein, Chemie, Physik und Religion. Alles Weitere w&#228;re  w&#252;nschenswert und ist abh&#228;ngig von den eingesetzten Ressourcen. Aus den angeblich43 F&#228;chern reduziert sich das Ganze auf ein MUSS von 5 F&#228;chern (1. Staffel)  und max. 7 F&#228;chern (2. Staffel). Das Wedeln mit 43 F&#228;chern lenkt also unn&#246;tig  vom Kern des Problems ab.&#8221;</em></p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich kann die Landesregierung alle 43 F&#228;cher ausf&#252;hrlich dokumentieren. Auch kann sie nur f&#252;r einen Kernbestand zentrale Landespr&#252;fungen ansetzen (sagen wir ca. 15 F&#228;cher) und den Rest nach landesweiten Vorgaben dezentral pr&#252;fen lassen. Sie hat dabei einen enormen Gestaltungsspielraum, den die Bundesl&#228;nder sehr unterschiedlich auslegen und nutzen.<br />
Entgegen der erkennbaren Meinung der Juristen geht es in der Schule vorwiegend um pragmatische L&#246;sungen. Wenn man anf&#228;ngt, dokumentiert man zuerst die Pflichtf&#228;cher und dann die am h&#228;ufigsten angew&#228;hlten F&#228;cher; so erreicht man die maximale Breitenwirkung. Insofern sind empirische „Erfahrungen  mit der F&#228;cherwahl der Sch&#252;lerinnen bzw. Sch&#252;ler“ entscheidend. Diese sind selbstverst&#228;ndlich dem HKM bekannt! Nur praxisfremde „Experten“ kommen hier auf  verzwirbelte Scheinl&#246;sungen.</p>
<p><strong>Teil 2  und Teil 3 unserer Kommentierungen der Antworten der Landesregierung erscheinen in K&#252;rze.</strong></p>
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		<title>Lehrer und Materialsuche &#8211; der etwas andere Blog</title>
		<link>http://www.bildungswirt.de/2009/10/13/lehrer-und-materialsuche-der-etwas-andere-blog/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 18:49:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lehrer sind Sammler und J&#228;ger; regelm&#228;&#223;ig auf der Suche nach neuen Unterrichtseinheiten und geeigneten Materialien. Zunehmend wird das Internet in seiner galaktischen Gr&#246;&#223;e mit unendlichen Informations- und Meinungsstr&#246;men entdeckt. Warum nicht auch einmal, ab vom mainstream, in clever gemachte Blogs reinschauen. Hier habe ich einen der etwas anderen Art gefunden: Witzige Sachen, Politikwissenschaft und Populismus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lehrer sind Sammler und J&#228;ger</strong>; regelm&#228;&#223;ig auf der Suche nach neuen Unterrichtseinheiten und geeigneten Materialien. Zunehmend wird das Internet in seiner galaktischen Gr&#246;&#223;e mit unendlichen Informations- und Meinungsstr&#246;men entdeckt. Warum nicht auch einmal, ab vom mainstream, in clever gemachte Blogs reinschauen.</p>
<p>Hier habe ich einen der etwas anderen Art gefunden:  <strong>Witzige Sachen, Politikwissenschaft und Populismus – der etwas andere Webblog</strong>:<br />
http://www.literaturasyl.de/  <strong></strong></p>
<p><strong>Kostprobe zur Finanzkrise</strong> in sprachlich sehr salopper Form:<br />
&#8220;Alles hat vor ein paar Jahren ganz langsam angefangen, als  die ganzen Spekulanten ein bisschen frustriert von neuen Markt waren und nicht mehr jede Aktie die ein Dot, Com, De oder sonstwas enthielt 2000% Gewinn pro Tag abwarf. Entt&#228;uscht wendete man sich ab und sucht nach neuen M&#246;glichkeiten Geld zu generieren, wo eigentlich gar keins ist. Man kam auf die Idee wieder bodenst&#228;ndige Anlagen ins Programm aufzunehmen und so fand man den amerikanischen Privatmenschen. Diese bauen wie die Menschen hier gerne ein Eigenheim und daran ist absolut nichts verwerfliches. Man schuftet und holt sich f&#252;r den Rest einen Kredit bei der Bank und stottert diesen dann im Laufe der Jahre wieder ab. Der Kredit wird &#252;ber das Haus abgesichert durch eine Grundschuld oder eine Hypothek. Ein schlaues und sicheres System. Na ja, vielleicht nicht ganz so sicher, wie man immer dachte,&#8230;<br />
Mehr: http://www.literaturasyl.de/?p=650</p>
<p>Wer ebenfalls einen besonderen Blog vorstellen will, einfach mal beim Bildungswirt melden.</p>
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		<title>Deutschunterricht: Sprache und Vernunft 2009 &#8211; drei kreative Stunden</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 17:39:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miller</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Da in der Berliner Republik, nicht nur im Bundestags-Wahlkampf 2009, ein Strom von Gefasel und gestanzten Textbausteinen medial in ohrenbet&#228;ubender Weise abgesondert wird</strong>, k&#246;nnte man fast annehmen, Sprache und Vernunft h&#228;tten nichts mehr miteinander gemein. Angesichts eines polit-technokratischen Neu-Sprechs aus &#8211; „wir haben die Kraft“, „wir halten Wort“, „wir sind die Mitte“ bis hin zu „Nullwachstum“, „Rettungsschirm“ und „Abwrackpr&#228;mie“, „die Reform der Reform der Reform“, die „kontinuierlichen Strukturentwicklungsprozesse“, „die Rentend&#228;mpfungs- und Lohnanpassungsformeln“, alles aus „fester &#220;berzeugung ohne Wenn und Aber“ und „zun&#228;chst einmal wollen wir den W&#228;hlerinnen und W&#228;hlern danken“, „den Menschen drau&#223;en im Land“- lohnt sich ein Moment der Besinnung, der Erinnerung, als Sprache und Vernunft noch g&#246;ttlich zusammen gedacht wurden.</p>
<p><strong>Im Berlin von 1766 ver&#246;ffentlichte Johann Peter S&#252;&#223;milch seine Sprachursprungstheorie.</strong> In der Vorrede komprimiert er die Essenz: „Mein ganzer Beweis beruhet auf wenigen S&#228;tzen und lasset sich leicht einsehen. Mein erster Satz ist: Die Sprache ist das Mittel, zum Gebrauch der Vernunft zu gelangen, ohne Sprache oder andre gleichg&#252;ltige Zeichen ist keine Vernunft (…) Wer also Werke des Verstandes will hervorbringen, der muss sich im Gebrauch der Sprache befinden. Der zweite Satz ist: Die Sprache oder der Gebrauch der lautbaren Zeichen ist ein Werk des Verstandes, und zwar eines sehr gro&#223;en und vollkommenen Verstandes, der alle Zwecke &#252;bersehen und der das ganze Sprachgeb&#228;ude nach selbigen einrichten k&#246;nnen, welches aus Vollkommenheit der Ordnung der Sprache unleugbar erhellet: Folglich hat derjenige, welcher die Sprache gebildet hat, sich schon im Gebrauch einer Sprache befinden m&#252;ssen. K&#246;nnte der Mensch f&#252;r den Erfinder angenommen werden, so m&#252;sste er sich schon vor der Erfindung der Sprache in dem Gebrauch der Sprache befunden haben, der Mensch m&#252;sste ohne Sprache klug und vern&#252;nftig gewesen sein, welches doch als unm&#246;glich erwiesen ist. Daher bleibt uns nichts als der g&#246;ttliche Verstand &#252;brig.“</p>
<p><strong>Das waren noch Zeiten! Gott und Logik. </strong>Fast w&#228;re man geneigt auszurufen: Herr, warum hast du uns verlassen? Medien als Systemselbstl&#228;ufer errichten den n&#228;chsten (realen und virtuellen) Turmbau zu Babel, ohne es selbst noch zu bemerken. „Die schwarze Milch der Fr&#252;he“ (Celan) versteht dann keiner mehr.</p>
<p><em>Aufgaben/ Fragen</em><br />
<em>1. Notieren Sie ihren ersten Eindruck zur verwendeten Sprache im  Wahlkampf der Parteien.<br />
</em></p>
<p><em>2. Sammeln Sie &#8220;Textbausteine&#8221; aus politischen Reden/Interviews , die (fast) immer passen, d.h. zu jeder Gelegenheit eingesetzt werden k&#246;nnen. Recherchieren Sie im Netz arbeitsteilig in verschiedenen Medien.</em></p>
<p><em>3. Entwerfen Sie eine Kurzrede zu einen politischen Thema und verwenden Sie solche &#8220;Textbausteine&#8221;. Tragen Sie diese im Kurs vor.Wenn m&#246;glich, drehen Sie ein Video f&#252;r &#8220;You tube&#8221; &#8211; sachlich, heiter, satirisch, zynisch &#8230;?<br />
</em></p>
<p><em>4. Diskutieren Sie Alternativen zu diesem weitverbreiteten &#8220;politischen&#8221; Jargon.</em></p>
<p><em>5. Wie interpretieren Sie  die Achse &#8211; Gott, Logik, Sprache &#8211; ?<br />
</em></p>
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