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Einträge gespeichert als 'Bildung'

Selbständige Schule – nichts ist unmöglich!

21. Juni 2010 · von Miller · 2 Kommentare

Selbständige Schule – nichts ist unmöglich!

Herausforderungen annehmen – auf allen Ebenen –  heißt es in den Werbebroschüren der Bildungspolitik. Ressourcen effizient einsetzen, Synergieeffekte erzielen, Unterricht verbessern. „Bildung geht weiter“.
Machen wir es uns aber nicht vorzeitig zu gemütlich. Lernen wir von Yogis und Hai-Fischern…

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Tags: Bewusstsein · Bildung · Bildungsgipfel · Unterricht

Keine Angst vor der politischen Rede

16. Juni 2010 · von Miller · Keine Kommentare

Keine Angst vor der politischen Rede

„Wir pfeifen nicht nach ihrer Tanze“ …Politik ist Entertainement, wenn es gerade nicht um Lobbyismus und Interessensdurchsetzungen geht.Vernunft ist in der Welt, selten herrscht sie.
Sprache ist Manipulations- und Befreiungsinstrument zugleich. Sprache ist Spiegel der Welt. Sprache ist geronnene Erfahrung.
Die Sprache der Politik, ihre besondere Rhetorik ist immer eine Beschäftigung wert.

10 goldene Regeln für den professionellen Sprecher

Der neue Bericht  „Bildung in Deutschland 2010″, morgen mit Inbrust der neuen Erkenntnis im Auftrag der Bundesregierung vorgetragen, wird übermorgen die Zeitungen füllen, mal als Neuheit, mal als Kalauer.

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Karl Marx – brandaktuell oder ein toter Hund?

8. Juni 2010 · von Miller · Keine Kommentare

Karl Marx – brandaktuell oder ein toter Hund?

Bildung heißt im Kern eigene Urteilsfähigkeit entwickeln.
Und das in der Schule? In der gymnasialen Oberstufe, in der Berufsschule, in der Gesamtschule?

Prüfe selbst die drei Videos:
Was ist die Botschaft? Erkennbare Thesen, Argumente? Welcher Ideologiebegriff wird verwendet? Gibt es einen deutlichen Zusammenhang zwischen Marxschen Ideen und der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise?



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Tags: Abitur · Berufsschule · Bewusstsein · Bildung · Gesamtschule · Gymnasium

Was der hessischen Bildungspolitik fehlt (5)

3. Juni 2010 · von Miller · Keine Kommentare

Was der hessischen Bildungspolitik fehlt (5)

Zündende Ideen, Konzepte, Voodoo, Motivationsstrategien & Praxis-Power
Musikalisch gewendet etwa so:

Dagegen ist die hessische Bildungspolitik eher auf dem Niveau von Hänsel & Gretel, Fuchs & Has‘ oder Heino und seiner schwarzbrauen Haselnuss.
Die auserkorenen, von der Regierung selbst ernannten zwei Vorzeigeprojekte „Selbständige Schule“ und neue Wege der Unterrichtsverbesserung durch moderne  „Bildungsstandards“ und neue Lehrerbildung dümpeln vor sich hin, werden im pädagogischen Feld inzwischen eher milde belächelt. Einem fundierten didaktischen Diskurs stellen sich die Verantwortlichen erst gar nicht. Die neuen Bildungsstandards mit sog. Kerncurricula (Primarsatufe und Sekundarstufe I, für Sek.II liegt noch nichts vor) werden keinen spürbar erfolgreichen Beitrag zur Unterrichtsverbesserung leisten. Gut gemeint und doch daneben. 50 Seiten und mehr pro Fach, überschwengliche Wolkenformulierungen, kaum neue didaktisch-methodische Erkenntnisse. Schmuckstücke in Schulordnern, abgeheftet unter „unbestimmte Wiedervorlage“.

Insgesamt: Man verwechselt didaktische Kommunikation mit Anordnung, verkennt den Kern von Bildung als Angebot. Man bläht zudem die umstrittene Schulinspektion systematisch auf und schmilzt die Lehrerfortbildung weiter ab bzw. verkauft halbtägige sog. Info- und Jubelveranstaltungen als Lehrerfortbildung.

Die Selbständige Schule ist in der jetzigen Form ein unbeholfener Werbegag. Von „Freiheit und Verantwortung“ (eine gern strapazierte Formel) für die Akteure vor Ort kann ernsthaft nicht die Rede sein. Nennenswert größere Protestformen gegen diese „Reformprojekte“ blieben bisher aus. Das wird von der Regierung fälschlicherweise als halbe, im Überschwang als ganze Zustimmung gedeutet. Ein fataler Irrtum. Rückzug aus verstärktem Engagement, Resignation und innere Emigration sind deutlich verbreiteter als direkt sichtbar.

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Finanzmärkte 2010 – etwas aus der Krise gelernt?

13. April 2010 · von Miller · 2 Kommentare

Finanzmärkte 2010 – etwas aus der Krise gelernt?

18 Monate nach der Lehmann-Pleite und dem drohenden internationalen Kollaps der Finanzmärkte stellt sich die Frage: Was wurde daraus gelernt? Grundlegendes oder Oberflächenschminke? Regulierung und Kontrolle der Märkte oder rhetorisch-politisches  Geschwätz zur Volksberuhigung? Selbstherrlichkeit der Finanzmanager, Nieten in Nadelstreifen, auf Kosten öffentlicher Verschuldung, um die Krise abzudämpfen? Politik im Zugzwang?

Anregungen für den Wirtschafts- und Politikunterricht:

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Berlin – ein geistiges Zentrum?

6. April 2010 · von Miller · Keine Kommentare

Berlin – ein geistiges Zentrum?

Kleiner Rückblick aus der Literatenbrille des großen Gottfried Benn – ein Fundstück, ein Zeitdokument.

Eine Anregung für den Deutsch- und Politikunterricht.

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Was der hessischen Bildungspolitik fehlt (3)

31. März 2010 · von frankmackay · 2 Kommentare

Was der hessischen Bildungspolitik fehlt (3)

Manchmal sind die Dinge einfach und werden unnötig verkompliziert.
Was fehlt den politisch Verantwortlichen im Kultus- und Finanzministerium?
Die Antwort: der Blues; sie sind beim Gänsemarsch stehengeblieben. Das führt wiederum zu rhythmisch ungelenken Bewegungen, einer Reihe von Fehleinschätzungen und drübt weiter den Blick, denn viele fahren „auf  Sicht“, versteht sich,  stochern im Nebel oder verrenken sich Hals und Bein.

Zur Lockerung erst einmal etwas Gary Moore, Larry Carlton und Robben Ford:

Bildungsgipfel schmilzen dann schnell zu Bildungflachländern und enden in großen Bildungslöchern. Gestern erfuhr die Öffentlichkeit, dass Finanzminister Weimar (CDU) 45 Millionen im Schuletat und 30 Millionen im Hochschuletat streichen will. Bildungsinsider wissen das seit Wochen, strengste Geheimhaltung, versteht sich.

Keiner hat offensichtlich Herrn Weimar und Frau Henzler(FDP) bisher  gesagt, dass allein „Sitzenbleiben“ den Steuerzahler in Hessen jedes Jahr etwa 60 Millionen Euro kostet. Steckt darin nicht ein noch unausgeschöpftes Sparpotenzial?
Zusätzliche Steuerfahnder bringen etwa 200 Millionen mehr in die Kassen, insbesondere bei Steuerhinterziehung in großem Stil. Weimar und seine engsten Verbündeten hingegen bevorzugen  es lieber, die besten Mitarbeiter systematisch zu demotivieren oder sie gleich für „verrückt“ erklären zu lassen. Man will Steuerbetrug und Steuerflucht nicht aufklären, sondern aussitzen: man habe mal wieder nichts gewusst. Allein die Selbstanzeige eines hessichen Superreichen bringt 10 Millionen als erste Anzahlung in die Kasse. Der Mann hatte wohl kalte Füße bekommen.

Ohne Auszeit, Pause für Politiker, ohne einen Grundkurs Blues wird das nichts. Wer einen 12/8-Takt über vier Minuten spielen kann, wird sicher auch für einen Leistungskurs zugelassen. Ein Kursziel heißt: Keine Kürzungen in der Lehrerfortbildung – im Gegenteil – neue Lehrer und neue Lernkulturen braucht das Land. Spiel mir den Blues, Baby.

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Was der hessischen Bildungspolitik fehlt (2)

12. März 2010 · von Miller · Keine Kommentare

Was der hessischen Bildungspolitik fehlt (2)

Aufwachen, hören – solide didaktisch-pädagogische Forschungsergebnisse wahrnehmen und verstehen

Den Kindern und Jugendlichen eine faire Chance — neue Lernkulturen, den Groove spüren!

Behindernde Bürokratie abbauen, Mut zum Experiment

Die Zeit ideologischer Betonköpfe sollte endgültig vorbei sein, sonst wird die Idee der Selbständigen Schule ein kompletter Rohrkrepierer.

Übrigens: Heute ist der erste Prüfungstag im hessischen Landesabitur, traditionell erfolgt die Eröffnung mit dem Fach Deutsch. Den Abiturgestressten, insbesondere den Schülerinnen und Schülern wünscht der Bildungswirt gute Nerven, kluge Ideen und Erfolg. Verbrauchte Abiturprüfungen sollten selbstverständlich kostenfrei im Internet veröffentlicht werden. Die nächste Abiturientengeneration steht schon in den Startlöchern und freut sich auf leicht zugängliches Lernmaterial. Das könnte doch auch in einen Kultusministerium begriffen werden, dazu braucht man nicht einmal Abitur.

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