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Finanzmärkte 2010 – etwas aus der Krise gelernt?

13. April 2010 · von Miller · 2 Kommentare Artikel drucken Artikel drucken

18 Monate nach der Lehmann-Pleite und dem drohenden internationalen Kollaps der Finanzmärkte stellt sich die Frage: Was wurde daraus gelernt? Grundlegendes oder Oberflächenschminke? Regulierung und Kontrolle der Märkte oder rhetorisch-politisches  Geschwätz zur Volksberuhigung? Selbstherrlichkeit der Finanzmanager, Nieten in Nadelstreifen, auf Kosten öffentlicher Verschuldung, um die Krise abzudämpfen? Politik im Zugzwang?

Anregungen für den Wirtschafts- und Politikunterricht:

Kategorien: Abitur · Bewusstsein · Bildung · Dunkelkammer · Unterricht · Wirtschaft

2 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Chris // 17 Apr 2010 um 21:39

    Es scheint als ob die Führungskräfte in den Ländern nicht so viel aus der Krise gelernt hätten. Die Investmentbanker in London und New York kassieren wieder dicke Provisionen und Boni. Es passiert also das gleiche, sie werden weiterhin Finanzprodukte verbreiten, deren Komplexität nicht mal die Sparkassen-Mitarbeiter begreifen.

    Ich glaube man soll seine eigene Kompetenzen langfristig entwickeln und sich so auf die nächste Blase (Finanz, Immobilien, was immer da kommen mag) vorzubereiten. Wer kompetent ist, schafft sich immer sein Lebensunterhalt. Egal wie es gerade der Wirtschaft geht.

    Komplizierter wird es nur, wenn man sich als Kompetenz in den Kopf setzt : möglichst kurzfristig möglichst viel Kohle zu verdienen. – Dann muss man Investmentbanker werden.

  • 2 Miller // 17 Apr 2010 um 21:49

    Ausführliche Fassung des Artikels hier:
    http://www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt/internationale-finanz-und-wirtschaftskrise–nichts-dazu-gelernt-

    Vgl. auch, wie aktuell Griechenland in die Zange genommen wird. Ungleichgewichte in Europa werden eher noch zementiert.

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