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	<title>Kommentare zu: Landesabitur-Vorbereitung: „W&#252;nsche euch allen dann viel Gl&#252;ck, wenn ihr zentral mit mir leidet“</title>
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	<description>Bildung Schule Kultur Wirtschaft</description>
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		<title>Von: Bildungswirt</title>
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		<dc:creator>Bildungswirt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 20:25:19 +0000</pubDate>
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		<description>@tango
Danke f&#252;r deinen kritischen Beitrag als Gastblogger. 
Ob sich kompetenzorientierte Aufgabentypen wirklich im Abitur auf Dauer durchsetzen werden, kann sicher schon am n&#228;chsten Abitur im M&#228;rz 2010 gepr&#252;ft werden.

@tine schmidt
Panikmache? Das scheinen alles authentische Sch&#252;ler&#228;u&#223;erungen gewesen zu sein; dazu produktive Weiterentwicklungen von tango wie eine neue Pr&#252;fungsdidaktik aussehen k&#246;nnte.
Vielleicht redet ihr etwas aneinander vorbei. K&#246;nnte das noch gekl&#228;rt werden?
Gru&#223; BW</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@tango<br />
Danke f&#252;r deinen kritischen Beitrag als Gastblogger.<br />
Ob sich kompetenzorientierte Aufgabentypen wirklich im Abitur auf Dauer durchsetzen werden, kann sicher schon am n&#228;chsten Abitur im M&#228;rz 2010 gepr&#252;ft werden.</p>
<p>@tine schmidt<br />
Panikmache? Das scheinen alles authentische Sch&#252;ler&#228;u&#223;erungen gewesen zu sein; dazu produktive Weiterentwicklungen von tango wie eine neue Pr&#252;fungsdidaktik aussehen k&#246;nnte.<br />
Vielleicht redet ihr etwas aneinander vorbei. K&#246;nnte das noch gekl&#228;rt werden?<br />
Gru&#223; BW</p>
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		<title>Von: tango</title>
		<link>http://www.bildungswirt.de/2010/02/02/landesabitur-vorbereitung-wuensche-euch-allen-dann-viel-glueck-wenn-ihr-zentral-mit-mir-leidet/comment-page-1/#comment-654</link>
		<dc:creator>tango</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 10:31:14 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Tine,
ich freue mich, dass du mit deinem Beitrag eine Diskussion &#252;ber eine fortschrittliche und angemessene Pr&#252;fungsdidaktik er&#246;ffnest, die sich hoffentlich fortsetzt. Nat&#252;rlich sind nicht alle Abituraufgaben in Deutsch schlecht, aber man darf sich schon &#252;ber ein paar Ungereimtheiten Gedanken machen. Zu einer kompetenzorientierten Unterrichtsanlage, wie sie ja Bildungsstandards anstreben, geh&#246;rt m.E. keine f&#252;r alle verbindliche Leseliste als zentrale Pr&#252;fungsvorgabe, sondern angemessene inhaltliche Kriterien, deren konkrete Ausgestaltung sich an den in meinem Beitrag am Schluss vorgestellten Punkten orientieren k&#246;nnte.
Au&#223;erdem halte ich die gesonderte „Bestrafung“ formaler Fehler durch Punktabzug nach Fehlerindex f&#252;r eine scheinobjektive Augenwischerei. Nach meiner Auffassung geh&#246;rt zu einer kompetenzorientierten Pr&#252;fung – &#252;brigens auch in den Fremdsprachen – ein holistisches oder kriteriengest&#252;tztes Korrekturverfahren, wie dies z.B. Baden-W&#252;rttemberg schon praktiziert. Ausdrucksfehler auch formal anzustreichen halte ich f&#252;r v&#246;llig daneben, denn hier wird implizit unterstellt, eine &#196;u&#223;erungsabsicht lie&#223;e sich nur mit einer einzigen treffenden Formulierung realisieren. Da darf es eigentlich nicht verwundern, wenn sich Sch&#252;ler verunsichert fragen, was ihre Lehrer oder Pr&#252;fungsbeurteiler von ihnen genau h&#246;ren wollen! 
Leider habe ich &#252;ber mehrere Jahre (und Abiture) hinweg bei meine f&#252;nf Kindern erfahren m&#252;ssen, dass es offenbar trotz teilweise enger verbindlicher Festlegungen wenig Transparenz und schon gar kein erkennbar kriteriengest&#252;tztes Pr&#252;fungskonzept gibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Tine,<br />
ich freue mich, dass du mit deinem Beitrag eine Diskussion &#252;ber eine fortschrittliche und angemessene Pr&#252;fungsdidaktik er&#246;ffnest, die sich hoffentlich fortsetzt. Nat&#252;rlich sind nicht alle Abituraufgaben in Deutsch schlecht, aber man darf sich schon &#252;ber ein paar Ungereimtheiten Gedanken machen. Zu einer kompetenzorientierten Unterrichtsanlage, wie sie ja Bildungsstandards anstreben, geh&#246;rt m.E. keine f&#252;r alle verbindliche Leseliste als zentrale Pr&#252;fungsvorgabe, sondern angemessene inhaltliche Kriterien, deren konkrete Ausgestaltung sich an den in meinem Beitrag am Schluss vorgestellten Punkten orientieren k&#246;nnte.<br />
Au&#223;erdem halte ich die gesonderte „Bestrafung“ formaler Fehler durch Punktabzug nach Fehlerindex f&#252;r eine scheinobjektive Augenwischerei. Nach meiner Auffassung geh&#246;rt zu einer kompetenzorientierten Pr&#252;fung – &#252;brigens auch in den Fremdsprachen – ein holistisches oder kriteriengest&#252;tztes Korrekturverfahren, wie dies z.B. Baden-W&#252;rttemberg schon praktiziert. Ausdrucksfehler auch formal anzustreichen halte ich f&#252;r v&#246;llig daneben, denn hier wird implizit unterstellt, eine &#196;u&#223;erungsabsicht lie&#223;e sich nur mit einer einzigen treffenden Formulierung realisieren. Da darf es eigentlich nicht verwundern, wenn sich Sch&#252;ler verunsichert fragen, was ihre Lehrer oder Pr&#252;fungsbeurteiler von ihnen genau h&#246;ren wollen!<br />
Leider habe ich &#252;ber mehrere Jahre (und Abiture) hinweg bei meine f&#252;nf Kindern erfahren m&#252;ssen, dass es offenbar trotz teilweise enger verbindlicher Festlegungen wenig Transparenz und schon gar kein erkennbar kriteriengest&#252;tztes Pr&#252;fungskonzept gibt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Tine Schmidt</title>
		<link>http://www.bildungswirt.de/2010/02/02/landesabitur-vorbereitung-wuensche-euch-allen-dann-viel-glueck-wenn-ihr-zentral-mit-mir-leidet/comment-page-1/#comment-653</link>
		<dc:creator>Tine Schmidt</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 20:21:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bildungswirt.de/?p=1390#comment-653</guid>
		<description>Unsinnige Panikmache

Es n&#252;tzt weder Sch&#252;lern noch Lehrern, die wirren &#196;u&#223;erungen aus dem Jahr 2008 zu wiederholen! Seitdem haben n&#228;mlich alle gelernt und k&#246;nnen jetzt die Einf&#252;hrungserlasse verstehen UND umsetzen. Die Aufgaben der letzten Jahre waren absolut fair und f&#252;r alle machbar, die in der Lage sind, deutsche Texte zu lesen und zu verfassen. 

Ich m&#246;chte alle, die hier rumjammern, dass sie nicht wissen, wie sie sich inhaltlich vorbereiten sollen, an Folgendes erinnern: Grunds&#228;tzlich sind Aufgabe 1 und 3  ohne detaillierte Zugriffe auf Gelerntes zu l&#246;sen  - das sind n&#228;mlich Zusammenfassungen (in 1) und Kommentare bzw. kreative Fortschreibungen in Aufgabe 3. Punkte macht, wer lesen und schreiben kann! 
Oder, wie im letzten Absatz gefordert wird, wer &quot;Strukturen und  Zusammenh&#228;nge erkennt&quot;.
Leider, leider hapert es damit bei vielen Sch&#252;lern - ganz h&#228;ufig k&#246;nnen sie au&#223;erdem nicht angemessen und normgerecht formulieren, was ihnen so als Gedanke durchs Hirn schwirrt. Und wer bei Hausaufgaben immer nur Stichw&#246;rter schreibt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er im Abitur Formulierungsschwierigkeiten hat. 

Wir wollen auch nicht vergessen, dass der Fehlerindex in Deutsch recht hart ist - von meinen 20 Sch&#252;lern schafft es oft keiner ohne Abzug, und einigen muss ich tats&#228;chlich drei oder vier Punkte abziehen. Die auf den ersten Blick unverst&#228;ndlich erscheinenden Notendifferenzen zum Zweitkorrektor entstehen  auch dadurch, dass nicht alle Erstkorrektoren bei &quot;ihren&quot; Sch&#252;lern alle anzustreichenden Fehler auch tats&#228;chlich markieren. Wenn der Zweitkorrektor wirklich, wie in der VO vorgeschrieben, auch die Ausdrucksfehler markiert, geht die Note dann ganz schnell runter. 

Fazit: Die schriftliche Pr&#252;fung bietet allen eine gute Chance, weil sie drei Texte/Aufgaben zur Auswahl stellt. Die m&#252;ndliche Pr&#252;fung ist f&#252;r alle die g&#252;nstiger, die viele Fehler machen und dazu neigen, beim Schreiben den roten Faden zu verlieren bzw. Schwierigkeiten haben, sich auf das Thema zu konzentrieren. Wer die Lekt&#252;ren nicht gelesen hat und nur Stummeldeutsch spricht, wird in beiden Pr&#252;fungsformen scheitern. Das war auch schon vor dem Landesabitur so.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Unsinnige Panikmache</p>
<p>Es n&#252;tzt weder Sch&#252;lern noch Lehrern, die wirren &#196;u&#223;erungen aus dem Jahr 2008 zu wiederholen! Seitdem haben n&#228;mlich alle gelernt und k&#246;nnen jetzt die Einf&#252;hrungserlasse verstehen UND umsetzen. Die Aufgaben der letzten Jahre waren absolut fair und f&#252;r alle machbar, die in der Lage sind, deutsche Texte zu lesen und zu verfassen. </p>
<p>Ich m&#246;chte alle, die hier rumjammern, dass sie nicht wissen, wie sie sich inhaltlich vorbereiten sollen, an Folgendes erinnern: Grunds&#228;tzlich sind Aufgabe 1 und 3  ohne detaillierte Zugriffe auf Gelerntes zu l&#246;sen  &#8211; das sind n&#228;mlich Zusammenfassungen (in 1) und Kommentare bzw. kreative Fortschreibungen in Aufgabe 3. Punkte macht, wer lesen und schreiben kann!<br />
Oder, wie im letzten Absatz gefordert wird, wer &#8220;Strukturen und  Zusammenh&#228;nge erkennt&#8221;.<br />
Leider, leider hapert es damit bei vielen Sch&#252;lern &#8211; ganz h&#228;ufig k&#246;nnen sie au&#223;erdem nicht angemessen und normgerecht formulieren, was ihnen so als Gedanke durchs Hirn schwirrt. Und wer bei Hausaufgaben immer nur Stichw&#246;rter schreibt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er im Abitur Formulierungsschwierigkeiten hat. </p>
<p>Wir wollen auch nicht vergessen, dass der Fehlerindex in Deutsch recht hart ist &#8211; von meinen 20 Sch&#252;lern schafft es oft keiner ohne Abzug, und einigen muss ich tats&#228;chlich drei oder vier Punkte abziehen. Die auf den ersten Blick unverst&#228;ndlich erscheinenden Notendifferenzen zum Zweitkorrektor entstehen  auch dadurch, dass nicht alle Erstkorrektoren bei &#8220;ihren&#8221; Sch&#252;lern alle anzustreichenden Fehler auch tats&#228;chlich markieren. Wenn der Zweitkorrektor wirklich, wie in der VO vorgeschrieben, auch die Ausdrucksfehler markiert, geht die Note dann ganz schnell runter. </p>
<p>Fazit: Die schriftliche Pr&#252;fung bietet allen eine gute Chance, weil sie drei Texte/Aufgaben zur Auswahl stellt. Die m&#252;ndliche Pr&#252;fung ist f&#252;r alle die g&#252;nstiger, die viele Fehler machen und dazu neigen, beim Schreiben den roten Faden zu verlieren bzw. Schwierigkeiten haben, sich auf das Thema zu konzentrieren. Wer die Lekt&#252;ren nicht gelesen hat und nur Stummeldeutsch spricht, wird in beiden Pr&#252;fungsformen scheitern. Das war auch schon vor dem Landesabitur so.</p>
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