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Selbständige Schule – neue Lernkulturen?

10. Januar 2010 · von Miller · 1 Kommentar Artikel drucken Artikel drucken

Seit 15 Jahren wird über die Großbaustelle „Selbstständige Schule“ oder auch „Eigenverantwortliche Schule“ in Deutschland diskutiert. Richtig vorangekommen ist man selten, (von ein paar Vorzeige-Modellversuchen abgesehen) zu Unterschiedliches wird darunter verstanden. Da zeigen sich technokratisch-autoritäre Modelle wie demokratische unter dem gleichen Label. Was man in Hessen wirklich will, steht noch in den Sternen. Wohl offizielles Regierungsprogramm von CDU/FDP – aber was heißt das schon praktisch gewendet?

Sind wirklich neue Lernkulturen, demokratische Beteiligung der Schüler und Eltern gemeint? Gibt es eine grundlegende Reform des Prüfungswesens, weg vom Bulimielernen, hin zur Lernnachhaltigkeit? Ist der Schulleiter Teil des Kollegiums und vornehmlich pädagogischer Motor? Wie gestalten sich die Reformspielräume für ein Kollegium, wie wird das finanziert? Lernerrollen für Lehrer – systematische und zeitintensive Lehrerfortbildung? Fragen über Fragen – was kommt 2010 aus Wiesbaden?

Kategorien: Berufsschule · Bewusstsein · Bildung · Gesamtschule · Grundschule/Kindergarten · Gymnasium · Unterricht · Vorbilder

1 Antwort bis jetzt ↓

  • 1 Joey // 24 Jan 2010 um 09:32

    Eigenverantwortliche Schule ist doch eher eine Mogelpackung. Viel Wind, aber letztlich bekommt man doch fast alles vorgeschrieben. Es wird seit vielen Jahren diskutiert, aber nur zum Schein.

    (Bin durch Zufall auf deiner Seite gelandet, gefaellt mir ganz gut, viele qualifizierte Links und Tipps …

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