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Freudiger Zufall und American Dream

5. November 2008 · von Miller · 2 Kommentare

Freudiger Zufall und American Dream

Amerika hat gewählt: Barack Obama, die Inkarnation des neuen ‚American Dream‘, ist der kommende Präsident der USA und der Bildungswirt hat heute Geburtstag – welch schönes Geburtstagsgeschenk über den großen Teich gereicht, welch freudiger Zufall. Ein historisches Datum wird so beiläufig und leichtfüßig in die private Erinnerung eingeschmolzen. Die Blogleserinnen und -leser bekommen wieder eine neue Facette der Hintergrundbühne aufgeschlossen und – so mein Wunsch – engagieren sich demnächst noch mehr auf der bildungspolitischen Vorderbühne. In Amerika hat ein ausgeklügeltes Bloggernetz mit zum Sieg von Obama beigetragen. Davon sind wir in Deutschland noch weit entfernt, die Grundsteine sind jedoch gelegt.

Und Hessen? – wird sich politisch besinnen, wie es weiter geht. Ein bißchen mehr Obama, etwas mehr Aufbruchstimmung und Politikbegeisterung (allen anscheinend schwierigen Verhältnissen zum Trotz), ein – yes, we can – würde uns allen gut tun.

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Tags: Allgemein · Vorbilder

Computerspiele und Gewalttätigkeit bei Kindern

5. November 2008 · von Miller · 1 Kommentar

Computerspiele und Gewalttätigkeit bei Kindern

«Je häufiger Schüler während der Kindheit (6–10 Jahre) Horror- und Gewaltfilme anschauen und je mehr sie sich mit gewalthaltigen elektronischen Spielen in der beginnenden Adoleszenz beschäftigen, um so höher sind ihre Gewalttätigkeit in der Schule und ihre Gewaltkriminalität im Alter von 14 Jahren.»

«Die psychischen und sozialen Schäden durch Mediengewaltkonsum bei vielen Kindern und Jugendlichen sind eine hohe Gefahr für die Gesellschaft.»(Hopf, Huber und Weiss, die in der renommierten Fachzeitschrift «Journal of Media Psychology, 2008)

Am 20. November findet an der Münchner Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität München ein internationaler Kongress zum Thema «Computerspiele und Gewalt» statt. Medienforscher aus Deutschland und den USA präsentieren vier neue Langzeitstudien, die den Gewaltkonsum durch Computerspiele als Ursache für Veränderungen der Persönlichkeit und reale Gewalttätigkeit belegen. Die Forscher wollen der gezielten Desinformation und Relativierungsstrategie von Lobbyisten aus der Medienindustrie neue Ergebnisse der Medienwirkungsforschung entgegensetzen sowie politische und pädagogische Konsequenzen daraus ableiten.
Der Medienkongress »Computerspiele und Gewalt«  richtet sich an Eltern, Lehrkräfte, Studierende, Wissenschaftler und Politiker. Mehr…

Während etwa 30–40% der Familien in Deutschland sich verantwortungsvoll verhielten, so die Wissenschaftler, indem sie den Medienkonsum ihrer Kinder regulieren und reduzieren, geschehe keinerlei Medienerziehung in etwa 40–60% der Familien.

Mit reinen Appellen und ein paar „Aufklärungskampagnen“, so erfolglos wie in den letzten Jahren, wird es nicht mehr getan sein. Um ein Verbot von „Killerspielen“ wird man nicht vorbeikommen. Desweiteren müssen die Spielehersteller in eine „gesellschaftliche Verantwortung“ mit klarem Medienkonzept einbezogen werden. Politik muss gestalten und nicht untätig dem „größten Dreck“ zusehen.

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