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Einträge vom Oktober 2008

Profi-Englisch für Kinder – kostenfrei!

31. Oktober 2008 · von Miller · Keine Kommentare

Profi-Englisch für Kinder – kostenfrei!

Man könnte auch sagen: Just for fun and play and learn.

Wo gibt es so etwas? Selbstverständlich im Internet.

Die Profis von British Council (British Council is the United Kingdom’s international organisation for educational opportunities and cultural relations) bieten ein differenziertes Panorama an Möglichkeiten die englische Sprache zu lernen. Von Kinderliedern zum Anhören und Ausdrucken bis hin zu einer Palette von Online-Spielen, Animationen, Quiz und einem großen Themenspektrum mit interessanten Fragestellungen. Keine Abzocke, sondern einfach guten und kostenfreien Service.

Zur Illustration eine kleine Auswahl:

1. Are you ready for the dinosaur challenge?

2. Insect world: 90% of the world’s animals are insects. You can find them everywhere – in your garden, in ponds, in rainforests, and even in the desert.

3. How much do you know about music? Try a quiz and see how well the animal band plays!

4. Print and do: Harry Potter or Winnie the Witch? Try this quiz about famous witches and wizards.

5. How many Olympic sports do you know?

6. The bookworm is really hungry. He needs to eat some letters.

Näheres unter:

http://www.britishcouncil.org/kids-games-fun.htm

Sehr zu empfehlen für Kinder von 5 bis 12 Jahren; selbstverständlich für Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher. Frage: Schöpft z.B. die Schule solche professionellen Angebote aus? Ein Austausch von Erfahrungsberichten aus Schulen und Kindergärten wäre sinnvoll, meint der Bildungswirt.

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Abitur in Deutschland (1)

26. Oktober 2008 · von Miller · 4 Kommentare

Abitur in Deutschland (1)

Von einem der auszog, professionelle Suchmaschinen bediente, Abiture (Abiturkonzeptionen, Abituraufgaben und Abiturlösungen) suchte, Vergleiche anstellte und 2008 das Fürchten lernte.

Nehmen wir an, dass ein junger unerschrockener Abiturient ins Netz tief eindringt und sich richtig schlau machen will. Sein Ziel: angemessene Abiturvorbereitung, bundesweite Transparenz und Überblick zu den gestellten Erwartungen. Was ist sein Ergebnis? Welcher Service wird ihm geboten? Was ist los in der Bildungsrepublik Deutschland?

Das metaphorisch vorläufige Urteil: ein grauer Daten-Flickenteppich mit großen schwarzen Löchern; jedes Land kocht lauwarm sein eigenes Wassersüppchen vor sich hin. Was beim ersten flüchtigen Blick noch als bunte Vielfalt durchgehen könnte, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als selbstherrliche Willkürentscheidung oder kosmische Zufallsvariable. Die technische Präsentation ist überwiegend hausbacken, von klarer Navigation und dem Anspruch auf Benutzerfreundlichkeit weit entfernt. Da hätte eine Gruppe  junger unabhängiger Computerprofis, die technologische und ästhetische Möglichkeiten des WEB 2008 kennen, ein breites Betätigungsfeld. (Man könnte z.B. mal zur ersten Bestandsaufnahme Robert Basic fragen).

Der Bildungswirt hat zum Auftakt der Artikel-Serie „Abitur in Deutschland“ das Rohmaterial zusammengestellt: die spezifischen Internetseiten der Kultusministerien der einzelnen Bundesländer (vgl. neu eingerichtete Blogroll, rechte Spalte): Rechtliche Grundlagen, Prüfungsschwerpunkte, lückenhaft Abituraufgaben aus verbrauchten Prüfungsjahrgängen, Musteraufgaben, Materialien, Handreichungen, Beispielaufgaben und Lösungshinweise. Zusätzlich wird auf Abiturloesungen.de verwiesen; es handelt sich dabei um privat eingestellte Angebote oder um Verweise auf die einschlägigen Schulbuchverlage. Aufgaben und Lösungen gegen Cash.

Liebe Leserin, lieber Leser: bilde dir selbst ein Urteil zum Abiturzustand in der Republik. Der Bildungswirt wird in lockerer Folge Analysen und Interpretationen zu einzelnen Bundesländern und Fächern vorlegen.

Video: Abitur – „Du bist Deutschland“

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SPAM sammeln aus Leidenschaft

26. Oktober 2008 · von frankmackay · 2 Kommentare

SPAM sammeln aus Leidenschaft

In den letzten Tagen hat: stephan@spamschlucker.org hier einen Kommentar hinterlassen und stephan@spamschlucker.org versucht mit seinem JA zu SPAM (massenhaft unerwünschte Mails) weitere SPAM Mails auf sein Emailpostfach zu produzieren. Denn Spammer sammeln Emailadressen, wenn sie wir hier: stephan@spamschlucker.org im Artikel stehen. Es gibt auch noch die Adressen: schlucks@gmx.net und bm@schweinischer-bote.de

Warum er das macht? Vielleicht bekommt er einfach zu wenig Post oder es sind seine künstlerischen Ideen oder er zählt gerne. Im Gegensatz zum „Kampf gegen SPAM“ und allen weiteren momentanten Kämpfen (Finanzkrise, al-Qaida, Arbeitsplatz) in welche wir just in diesem Augenblick verstrickt sind, bekommen wir eine Atempause! Danke!

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Bildungsgipfel: Über allen Wipfeln ist Ruh‘

22. Oktober 2008 · von Miller · 1 Kommentar

Bildungsgipfel: Über allen Wipfeln ist Ruh‘

Der Bildungsgipfel zerfließt…

Bildungsgipfel-Bildungsgipf-Bildung-Bild-Bi-B. War da was?

PS. Aus dem Off schallt’s noch durchs Web: Merkel nicht vergessen, in Gipfeln und Wipfeln…

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22.Okt.:Nationale Bildungsgipfler und Gedächtnis

22. Oktober 2008 · von Miller · Keine Kommentare

22.Okt.:Nationale Bildungsgipfler und Gedächtnis

Altbundeskanzler Helmut Kohl meinte schon 1997:

“Die reaktionärste Einrichtung der Bundesrepublik ist die Kultusministerkonferenz; im Vergleich dazu ist der Vatikan noch weltoffen.”

Wer hat inzwischen Helmut Kohl widerlegt? Der ‚Dicke‘ mit dem leicht buddhistischen Lächeln wurde desöfteren schon unterschätzt und hatte zum Schluss Recht behalten. Denn zum Schluss ist entscheidend, „was hinten rauskommt.“(H.Kohl)

Wer ständig das Förderalismusprinzip in Deutschland betont und die “Zuständigkeitsfrage” anmahnt, soll auch endlich mit dem Wettbewerb der Länder um die beste Bildungspolitik beginnen (und eben keine Gremiendeals einer privilegienvergebenden Hinterzimmerpolitik fördern). Die Länder müssen aus den Startlöchern. Wo ist die Prioritätenliste der finanziell neu anzuschiebenden länderspezifischen Projekte? Wo ist die Prioritätenliste der kostenneutralen Reformvorhaben? Welche KMK-Zöpfe werden abgeschnitten? Welche Abiturschrullen verschwinden? Wo ist der Aufbruch in die „selbstverantwortliche Schule“? Welche dezidierte Position hat z.B. Hessen?

Erinnern sollte man sich bisweilen an den österreichischen Querdenker Gerhard Amanshauser (vom kleinen Nachbarn lernen?):

„Wer dem Prokrustesbett nicht angemessen ist, dem müssen Glieder entweder abgehackt oder auseinandergezerrt werden. So muss jede primitive, mit maßlosen Ansprüchen verbundene Messung verstümmelnd wirken. Heute sind primitive Messungen so weit verbreitet und so sehr in den Alttag abgesunken, dass meist auch jene Geisteswissenschaftler, die ihre Reservate vor Mathematik schüzen wollen, im alltäglichen Leben ganz naiv auf solche Messungen hereinfallen. Die geistigen Reservate sind eben Chimären, und ihre Verteidiger taumeln längst als Verstümmelte durch den Alltag.“

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Abitur verkauft – 7. Nachlese

21. Oktober 2008 · von Miller · Keine Kommentare

Abitur verkauft – 7. Nachlese

Die hessichen Mühlen mahlen langsam oder stehen zurzeit still. Folgender neuer Sachstand:

1. Die Antwort der Landesregierung zur parlamentarischen Anfrage „Abitur verkauft“ wurde angeblich am 10.10. auf den Weg gebracht. Bis heute ist sie jedoch nicht bei der Parlamentariern angekommen. Irgendwo zwischen HKM, Staatskanzlei und Landtag schwirrt sie durch die Lüfte. Mal sehen, wann sie landet?

2. Internetveröffentlichungen von Abiaufgaben und Lösungen gibt es nach wie vor nicht. Bis dato auch keine zugesagten CDs für die Schulen im ersten 1. Bildungsweg.

3. Kleiner Lichtblick: Mit dem heutigen Tag haben die Schulen für Erwachsene (2. Bildungsweg: Abendgymnasien, Hessenkollegs, Abendhaut- und Abendrealschulen) je 15 CDs pro Schule bekommen: Landesprüfungen 2007 und 2008 mit Aufgaben, Materialien und Lösungshinweisen und das für das Abitur, den Hauptschul- und den Realschulanschluss. Spät, aber immerhin. Das deckt wohl nicht den Bedarf, ist aber zumindest ein bemerkenswerter Anfang. Weiter so, geht doch!

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Nationaler Bildungsgipfel, Milliarden und Zen

17. Oktober 2008 · von Miller · 5 Kommentare

Nationaler Bildungsgipfel, Milliarden und Zen

Wenn der Bildungsgipfel am 22.10. keine traurige Lachnummer werden will, so bedarf es konkreter Beschlüsse mit klaren Zielen, Zeitplänen und solider finanzieller Unterfütterung. Dies dürfte jedem einigermaßen erfahrenden Menschen unmittelbar einleuchten.

Schwebend dem Gipfel entgegen, Miller 2008

Schwebend dem Gipfel entgegen, Foto: Miller 2008

Die bisher zirkulierenden bildungspolitischen Papiere aus der KMK, aus Ministerien und Lobbyverbänden lassen allerdings wenig Erfreuliches ahnen: Formelkompromisse, Wortakrobatik, Bund-Länder-Gezänk, Fassadenbeschlüsse, Aussitzen, wenig Konkretes. Dies hängt mit der grundsätzlichen Werthaltung vieler professioneller „Verantwortungsträger“ gegenüber der jungen Generation zusammen. Im Grunde interessieren Personen von 0 bis 23 Jahren nicht wirklich. Wenn diese Haltung, dieser eingewurzelte Habitus nicht geknackt wird – die nächste Bundestagswahl, Landtagswahl kommt bestimmt und die Mehrheit der über 50-Jährigen bedenke noch einmal gründlich, über welche Zukunft sie entscheiden – scheinen bildungspolitische Fortschritte im Interesse der jungen Generation nicht möglich.

Wir haben kein Analyseproblem und kein Erkenntnisproblem – seit vielen Jahren ist die chronische Unterfinanzierung im Schul- und Hochschulbereich genauso bekannt wie klare Alternativen zu schlechter Lehre – sondern ein Megaproblem der nicht eingeleiteten Handlungen mit großer Vision. Wir haben es mit einem bürokratischen Politikertypus zu tun, der kumuliert in der Variante: hohe verbale Offenheit und Wortakrobatik bei gleichzeitig ausgeprägter Handlungsstarre.

Prinzipiell ist Politik in Not aber handlungsfähig. Ein 400- Milliarden- Rettungspaket allein in Deutschland in einer Woche zu schnüren, um das Bankensystem zu stabilisieren, war durchaus eine Meisterleistung. (Ähnliches bei unseren europäischen Nachbarn). „Alle sind bereit in der Bildungsrepublik, Bildung für alle, Wohlstand für alle“.(Bundeskanzlerin Merkel im Gipfel-Vorab-Video, Sept.2008)

Und jetzt beim nationalen Bildungsgipfel? Wäre man souverän genug, die „Formelkompromiss-Papiere“ einfach in den Papierkorb zu werfen und ein konkretes 100 Milliarden-Bildungsprogramm mit gewichteten konkreten Zielen bis 2016 zu beschließen. (In meiner Kritik an Zöllner „Nationaler Bildungsgipfel und Milliardenforderungen“ hatte ich dazu Konkretes angedeutet).
Nehmen wir als weitere Illustration drei Punkte:

      Hochschulbereich: Wenn der Wissenschaftsrat erneut ein seriöse Rechnung vorlegt und 1,1 Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich zur Verbesserung der Lehre fordert, so gibt es da nichts mehr zu relativieren, sondern nur ohne eingebaute Fallstricke zu beschließen und tatkräftig anzugehen. Bei wachsenden Studierendenzahlen beläuft sich dieses Teil-Programm bis 2016 auf 13-15 Milliarden.

      Wenn wir uns seit vielen Jahren über die zunehmende Bewegungsarmut und damit der erschreckenden Zunahme von Fettleibigkeit schon im Kindergarten und in der Schule wundern (die Datenlage ist erdrückend, die Milliarden-Folgekosten absehbar), so müssen wir eine zügige Ausbildung von 50.000 Bewegungsassistenten (1.Staffel) und deren Einsatz in der Schule, im Kindergarten vorantreiben.

      Wenn wir wirklich neue Lernkulturen wollen, müssen wir die überkommene Prüfungsdidaktik (auch beim Zentralabitur der einzelnen Bundesländer) einer gründlichen Revision unterziehen und die Lehrerbildung neu denken. Persönlichkeiten braucht die Schule, keine ferngesteuerten Modulrealisierer, Erbsenzähler und Paragraphenreiter. Bei dieser Haltung geht es mehr um Geist und weniger ums Geld! Wer Bildungsstandards auf der Höhe der Zeit will, muss die jämmerlichen KMK-Vorlagen seit 2003/2004 und die hilflosen sog. „Implementierungsversuche“ stoppen. Mit neuen Lernkulturen (und einem Aufbruch in die Selbstverantwortliche Schule) hat das fast nichts zu tun. Alternativen gibt es. Wer will, der findet Wege, wer nicht will, der findet Begründungen (warum alles nicht geht). Vertrauen gewinnen, heißt auch wahrhaftige Aussagen machen, den Betroffenen zuhören und sie ernsthaft beteiligen. Ohne Aufbruchbewegung von unten läuft gar nichts. Die KMK kann dies nicht leisten, zu schwerwiegend sind die seit vielen Jahren produzierten Rohrkrepierer.

Noch ein unkonventioneller  Vorschlag zum Schluss: Wenn der nationale Bildungsgipfel eben kein absurdes Theater werden will, so muss er sich in durchaus heiterer Gelassenheit gründlich neu besinnen. Die „Verantwortungsträger“, die Journalisten, die Kameraleute könnten sich, wenigstens kurzfristig, aus ihren starren Ritualen und Zuständigkeitsabgrenzungen befreien, ten jin – Denken verbreiten, Bewusst-Sein spüren und mit dem großen OOOMMMM beginnen.

Als kleine Selbstprüfung für dynamisch-flexible Gipfelteilnehmer schlage ich das Gespräch zwischen Tao-kwang und einem Zen-Meister vor.
Zen-Anekdote
Tao-kwang, ein buddhistischer Philosoph, kam zu einem Zen-Meister und fragte: »Mit welcher Haltung sollte einer sich in der Wahrheit üben?«
Der Zen-Meister antwortete: »Es gibt keinen Geist, der in Haltung zu bringen wäre, noch irgendeine Wahrheit, in der man sich üben könnte.«
»Wenn es keinen Geist gibt, der zu erziehen, noch eine Wahrheit, die zu üben wäre, warum hast du dann täglich eine Versammlung von Mönchen um dich, die Zen studieren und sich in der Wahrheit
üben?«

Der Meister antwortete: »Ich habe nicht einen Zoll Raum zu vergeben, wo sollte ich eine Versammlung von Mönchen unterbringen? Ich habe keine Zunge, wie wäre es mir möglich, andere zu veranlassen, zu mir zu kommen?«
Der Philosoph rief aus: »Wie kannst du mir eine solche Lüge ins Gesicht sagen?«
»Wenn ich keine Zunge habe, um andere zu unterweisen, wie wäre es mir möglich, eine Lüge auszusprechen?«
Worauf Tao-kwang verzweifelt ausrief: »Ich kann Eurer Rede nicht folgen.«
»Ich verstehe mich selbst ebenso wenig«, schloß der Zen-Meister.
(Verfasser unbekannt, Aus: Michael Miller 2008, Lob der pädagogisch-gastronomischen Vernunft, S. 93)

 

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Alternativer Bildungsgipfel – Wo sind die Alternativen?

16. Oktober 2008 · von frankmackay · Keine Kommentare

Alternativer Bildungsgipfel – Wo sind die Alternativen?

Die Veranstalter fordern von der Bundesregierung und den Länderparlamenten:

1. den kostenfreien Besuch aller Bildungsinstitutionen – die sofortige Abschaffung von Kitagebühren, der (Zu)zahlung für Schulbücher und Verpflegung an Schulen sowie von Studiengebühren, Studienkonten und anderer Entgelte, Beiträge oder Gebühren für Aus- und Weiterbildung.

2. eine bedarfsgerechte und von den Eltern unabhängige Finanzierung von Studium, Schulbesuch und Ausbildung.

3. bundesweit allgemein verbindliche tarifliche sowie personalvertretungsrechtliche Beschäftigungsstandards

4. das Recht auf paritätische Mitbestimmung und eine freie Meinungsäußerung ohne Angst vor Zensur, Kriminalisierung oder Kündigung.

Reclaim your Brain – für öffentliche und (kosten-)freie Bildung

Gemeinsam den Gipfel gestalten – Bildet euch und bildet andere !

Link: http://wiki.bildung-schadet-nicht.de/index.php/Alternativer_bildungsgipfel_2008

Alles prima Klima. Nur wo bleiben die konkreten Vorschläge zur Finanzierung und zu zukunftsweisenden Lernkulturen? Was heißt „bedarfsgerecht“? Welche konkrete Qualität haben die „Beschäftigungsstandards“? „Freie Meinungsäußerung“ – längst gesichert, Art.5 Grundgesetz; der Rest ist Kampf um Durchsetzung, Kampf um Definitionsmacht, da wird einem auch in der Demokratie nichts geschenkt. Angst ist da ein schlechter Ratgeber. „Kostenfreie Bildung“? Welche Qualität, welche Prüfkriterien, welcher Bildungsbegriff? Fragen über Fragen, wo bleiben die Antworten?

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