Der Bildungswirt

Bildung Schule Kultur Wirtschaft

Der Bildungswirt header image 4

Einträge vom August 2008

Alternativen in der Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik?

30. August 2008 · von Miller · Keine Kommentare

Alternativen in der Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik?

Zu jeder gelebten Praxis gibt es Alternativen, die Potenz der Möglichkeiten ist immer größer als die realisierten – man sollte sie nur sehen – dies gilt für den privaten Bereich wie für den öffentlichen. Warum sollte das ausgerechnet im derzeit wichtigsten Subsystem der Gesellschaft, der Wertsphäre der Wirtschaft, nicht gelten? Oft genug erzeugen Dogmen, Ismen und gewachsene Habitusstrukturen massive Denkblockaden, die wiederum ausgeprägte Handlungsstarren hervorrufen. Der entsprechende Kreislauf des „Dumpf-Gewohnten“ ist vorprogrammiert.
Der Nobelpreisträger der Wirtschaftswissenschaften Robert Solow erschüttert zurzeit mit einer großangelegten empirischen Studie einige wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Dogmen, so z.B. die Allerwelts-These, dass Gesetze und Regelungen des Staates, die bessere Arbeitsbedingungen oder höhere Löhne für Niedriglöhner vorschreiben, den Beschäftigungschancen der Betroffenen mehr schaden als sie nützen. Diese Auffassung wird in der Realität so nicht bestätigt.
Wo kann man das alles nachlesen? Man glaubt es kaum: bei der alten Dame Handelsblatt.

Die Problematik ist im Sinne sozio-ökonomischer Grundbildung besonders geeignet, dass sie zum Unterrichtsgegenstand in der gymnasialen Oberstufe, Fach Politik und Wirtschaft, im Wirtschaftsgymnasium, in der Berufsschule in allen Ausbildungsberufen und im 2. Bildungsweg behandelt wird. Die Schülerinnen und Schüler können mit eigenen Recherchen Selbstständigkeit und Ausbau von Fachkompetenzen entfalten, z.B. mit weiteren Beiträgen von Solow. Warum nicht im Manager-Magazin? Oder sie springen auf die große Bühne der Wissenschaft: z.B. in Analysen der Ergebnisse des großen Nobelpreisträger-Treffens in Lindau. Zahlreiche Nobelpreisträger attackieren die Banken wegen der Finanzkrise. Sie werfen den Vorständen schlechtes Management vor und fordern eine stärkere Regulierung des Marktes. Mehr? Jetzt beginnen die eigenen Nachforschungen …

PS. Für die teils verquer geführte Debatte um die Bildungsstandards sollte die Richtlinie nicht vergessen werden: Systematische Förderung der hermeneutischen Kompetenz in Verbindung mit Internetkompetenzen ist der Schlüssel zur Welt!

[Weiter hier... →]

Tags: Abitur · Allgemein · Berufsschule · Bildung · Bildungsstandards · Dunkelkammer · Gesamtschule · Gymnasium · Hauptschule · Unterricht · Wirtschaft

Abitur verkauft – 3. Nachlese

28. August 2008 · von Miller · 7 Kommentare

Abitur verkauft – 3. Nachlese

Manchmal bewegt sich doch etwas. Starre, nicht haltbare Positionen werden abgestreift. Auch die Fraktion DIE LINKE im hessischen Landtag ist über die Beiträge im Bildungswirt seit dem 04. Juni informiert und durch drei Mails erinnert worden. Jetzt haben sie reagiert, wollen sich aktiv einmischen – und das ist gut so!

Hier Ihr Rundbrief:

Priorität: hoch! 27.08.08 12:22
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
(…), liebe Landesschulsprecherin, liebe „Bildungswirte“,

ich bin soeben auf die Artikel

http://www.bildungswirt.de/2008/06/04/19
http://www.bildungswirt.de/2008/06/16/66
http://www.bildungswirt.de/2008/08/20/124

hingewiesen worden und möchte dieses Thema gern auch für die Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag nicht nur „bearbeiten“, sondern auch voranbringen, um den vorhandenen Problemen ggf. Abhilfe zu schaffen.

Meine diesbezügliche Bitte, mein diesbezügliches „Angebot“ an Euch wäre nun: Wärd Ihr bitte so nett, die Situation aus Eurer (Betroffenen-)Sicht einmal in einer Text-Skizze zu formulieren und mir und uns somit eine „Vorlage“ zu liefern, die nicht nur den einfachen „parlamentarischen Blick“ (Sicht auf die „Sachlage“, wie sie sich von außen darstellt), sondern auch den gesellschaftlichen, außerparlamentarischen Blick mit in die Fraktion und hiernach dann in den Landtag zu bringen?

Hierüber würde ich und würden wir uns sehr freuen. Auch, weil ich der Meinung bin, eine Partei bzw. parlamentarische Kraft ist nur so gut, wie Sie anderen das Wort erteilt und nur so stark, wie auch außerhalb des Parlamentes „Opposition“ gegen Probleme vorhanden ist: Ohen die Studierendenproteste in Hessen wären, so meine und unsere Meinung, so „trotz“ SPD, Grünen und LINKEN in Hessen wohl nie die Studiengebühren abgeschafft worden – zu einfach ist es, den vermeintlichen Sachzwängen anheim zu fallen, wenn diese nicht (auch) von außen in Frage gestellt werden.

Also: Über Eure Unterstützung würde ich mich sehr freuen; gern in Text- oder E-Mailform; ggf. auch in Form eines Treffens zwischen unseren BildungspolitikerInnen und Euch. Auf jeden Fall sichere ich zu, Euch zu informieren, wenn die Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage der GRÜNEN zum Thema eingegangen ist (das muss nach Geschäftsordnung in spätestens 5 Wochen soweit sein).

(…)

Danke und beste Grüße,
Jens Wernicke

Fassen wir die Gesamtlage zusammen:

1. Alle sind informiert, es fehlt nur noch die sinnvolle Tat im Sinne der seit Monaten bekannten Forderung:

„Für alle hessischen Schülerinnen und Schüler wird gewährleistet:
Kostenfreier Zugang zu allen zentralen Prüfungsaufgaben (mit Lösungshinweisen!) via Internet. Dies gilt für die gymnasiale Oberstufe genauso wie für den Haupt- und Realschulbereich.“ …

„Herr Banzer, korrigieren Sie diese dicken Fehler im HKM. Hessen als „Bildungsland Nr.1″ ist kein Kiosk, der Prüfungssonderangebote an privat verscherbelt. Schüler, Eltern und Lehrer werden Ihnen die notwendige Korrektur danken.“

2. Die SPD zeigt sich offen, will durchaus eine Lösung ( vgl. 1.Nachlese), die FDP hat das Problem wahrgenommen, will intern beraten (2. Nachlese), die Grünen setzen sich aktiv für eine gute Lösung ein und starten ein parlamentarische Anfrage (vgl. 2. Nachlese). Die LINKE will sich ebenfalls in der Sache engagieren. Es fehlt nur noch die CDU mit Jürgen Banzer an der Spitze. Er könnte diese Fehler der Vergangenheit schnell korrigieren.

3. Möglicherweise ist das Abitur 2008 schon wieder verkauft worden (vielleicht aufgrund amateurhaft juristischer Folgebindungen im Vertrag)? Hier muss schnell Klarheit geschaffen werden. Sollte der Verkauf 2007 ein einmaliger Akt als Ausrutscher gewesen sein, so sind sämtliche Landesprüfungen bis November 2008 zu veröffentlichen. Genügend Zeit, um einige Copyright-Probleme zu lösen. Die reibungslose Veröffentlichungen des Landesabiturs 2009 und der Landesprüfungen AHRS-Bereich im Internet sind sicherzustellen.

4. Last but not least: Für das Landesabitur der Schulen für Erwachsene (gleichwertiges, aber nicht gleichartiges Abitur in Hessen) gelten die gleichen Veröffentlichungsregelungen. Bisher wurde die Veröffentlichung der Prüfungsaufgaben mit Lösungen vom HKM untersagt. Eine längst fertig produzierte Master-CD mit den Prüfungen 2007 und 2008 sollte stattdessen in einer Auflage von 1000 Stück herausgegeben werden. Dies ist bis heute nicht erfolgt.

[Weiter hier... →]

Tags: Abitur · Abitur verkauft · Bildung · Dunkelkammer · Unterricht

Nationaler Bildungsgipfel – Milliardenforderungen!

26. August 2008 · von Miller · 1 Kommentar

Nationaler Bildungsgipfel – Milliardenforderungen!

Der Berliner Tagesspiegel freut sich über eine griffige Headline:
„ Zöllner will zehn Milliarden mehr für Bildung“
Die Akteure des nationalen Bildungsgipfels am 22. Oktober positionieren sich, stecken ihr Terrain ab und tragen z.B. als Kultusminister eines Bundeslands Milliarden-Forderungen an den Bund ran.
Der Berliner Bildungssenator Jürgen Zöllner versucht als einer der ersten im “Tagesspiegel” Klartext zu sprechen. Ich will das kommentierend etwas systematisieren:

1. “Der Bildungsgipfel ist der Glaubwürdigkeitstest für die Bundeskanzlerin”, meint Zöllner. Recht hat er; nur vergisst er, dass dies für die Landesfürsten ebenso gilt. ”Sonntagsreden sind genug gehalten”, meint er. Stimmt, aber auch von vielen Ministerpräsidenten und Kultusministern. Nur mal locker in die Runde „5 bis 10 Milliarden“ (Zöllner) zu fordern ohne konkrete Anbindung an exakt ausgewiesene Inhalte / Forderungen ist allerdings unprofessionell (wo bleibt ein nachprüfbarer Finanzierungs- und Zeitplan für konkrete Projekte wie z.B. frühkindliche Musikförderung, Spracherziehung, Sportförderung, Medieninitiative in der Realschule, neue Lehrerausbildung, Ausbau der Ganztagsschulen, sukzessive Steigerung der Abiturientenquote auf 75% bis 2020, Reduktion der studentischen Abbrecherquote an Unis und Fachhochschulen um 50% bis 2013 etc.). Die Forderung, 5 bis 10 Milliarden so mal unreflektiert in den öffentlichen Raum gestellt, grenzt an rhetorisches Blendwerk; als ob 5 Milliarden Differenz in der Bildungspolitik nicht Welten bewegen könnten. Stellen wir uns nur vor, dass der Bildungsgipfel tatsächlich 5 Milliarden ausschließlich für ein ehrgeiziges Großprojekt 2009-2013 beschlösse: „20% ige Steigerung der hermeneutischen Kompetenz in Verbindung mit Internetkompetenz“ für die Schülerinnen und Schüler der 7. bis 10. Klasse aller Schulformen. Dazu ein Eliteprojekt mit 5000 Oberstufenschülerinnen und –schülern, das als Referenzprojekt und Meilenstein zukünftig für alle Schüler Richtlinie sein könnte. Bund und Länder ziehen an einem Strang. Zu schön, um wahr zu sein. Oder stellen wir uns vor: Bundesweit 50.000 neue Bewegungsassistenten verändern den Schulsport (täglich mindestens 1 Std. Bewegung und nicht 1 x pro Woche 2 Std.). Sie rücken der bedrohlich wachsenden Fettleibigkeit und der falschen Ernährung auf den Leib, motivieren Schüler ganz praktisch zur Übernahme von Selbstsorge, animieren zur Arbeit am eigenen SELBST! Sie kreieren zusammen mit den Schülern ein neues Bewegungsgefühl, eine neue Bewusstheit durch Bewegung!

2. Sprachförderung und Integrationspolitik: „Soll der Bund doch zeigen, was er kann!“, sagte Zöllner. Stimmt schon wieder. Dann müssen die Länder aber auch die Effizienz ihrer Bildungspolitik und die Ausgestaltung ihrer Reformvorschläge auf den Prüfstand stellen, z.B. auch die Effizienz ihres “Vermittlerorgans”, die KMK. Altbundeskanzler Helmut Kohl meinte schon 1997: “Die reaktionärste Einrichtung der Bundesrepublik ist die Kultusministerkonferenz; im Vergleich dazu ist der Vatikan noch weltoffen.” Wer ständig das Förderalismusprinzip in Deutschland betont und die “Zuständigkeitsfrage” anmahnt, soll auch endlich mit dem Wettbewerb der Länder um die beste Bildungspolitik beginnen (und eben keine Gremiendeals einer privilegienvergebenden Hinterzimmerpolitik fördern).

3. Zöllner fordert den Bund zu mehr Engagement auf: „Wo sind die Weiterbildungs-Konzepte des Bundes?“ Recht hat er, der Bund hat eher etwas von einem lahmen Esel als von einem kreativen Innovationszentrum (Wären Google und Microsoft so vorgegangen, würden sie immer noch in der Garage sitzen und Bedenken prüfen). Fakt ist, dass entgegen der Weiterbildungsrhetorik und der ständigen Betonung der Wichtigkeit, die realen Ausgaben in den letzten 10 Jahren gesunken sind. Das gilt sowohl für die öffentlich geförderte als auch für die private Weiterbildung. (Hier sollten die Akteure den jüngst vorgelegten Bildungsbericht 2008 genau lesen! Die Faktenlage ist eindeutig!)

4. Zöllner fordert des Weiteren einen „Bildungs-TÜV“, indem jedes Gesetz und jede staatliche Investition überprüft werden, ob sie dem Ziel einer Bildungsreform genügen. Hört sich oberflächlich gut an ; der alte Lenin winkt aus dem Grab: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“ Und das Krebsgeschwür der Bürokratie freut sich, die Aktendeckel wachsen….Ob das der richtige Weg ist? Sollte nicht endlich Geld und Zuständigkeit unbürokratisch an die seit 10 Jahren vielbeschworene „Selbstverantwortliche Schule“ fließen? Kein Brosamen, sondern tatsächlich verfügbare zweckgebundene Finanzmittel, die die Schule für ihren pädagogischen Gestaltungsprozess einsetzen können. Eine Vertrauenskultur entwickeln heißt hier auch Entscheidungen der Schulen vor Ort zu akzeptieren, die nicht unbedingt jedem Ministerialbeamten passen. Zusätzlich bedarf es der Schaffung von Konkurrenzinstituten der schulischen Qualitätsentwicklung, die mit den Schulen zusammenarbeiten. Ein Landesinstitut pro Bundesland, bestückt mit Landesbeamten, ist zu schwach und nicht kreativ genug wirklich neue Lernwelten zu entwickeln, um den komplexen internationalen Anforderungen zu genügen.

5. Last but not least: Die Bereitschaft zu einer Grundgesetzänderung (Artikel 115 GG) kann zum Lackmustest für das Gelingen einer Bildungsreform werden. Da hat Zöllner einfach Recht! Neue Verschuldungskriterien sind zu definieren, damit Bildungspolitik nicht gegen Straßenbau ausgespielt werden kann. Freuen wir uns auf den nationalen Bildungsgipfel am 22.10. und hören gespannt darauf, “was hinten raus kommt” (Helmut Kohl).

[Weiter hier... →]

Tags: Berufsschule · Bildung · Bildungsgipfel · Gesamtschule · Grundschule/Kindergarten · Gymnasium · Hauptschule · Uni · Unterricht

Hauptschule, Jugendkriminalität und Medien

23. August 2008 · von Miller · Keine Kommentare

Hauptschule, Jugendkriminalität und Medien

Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsens hat jüngst eine neue Studie zu Jugendgewalt und Jugenddeliquenz vorgelegt, die in Fachkreisen bekannte Einsichten noch einmal empirisch stützt.

Der Zusammenhang von – niedriger Schulbildung, gesellschaftlichen Integrationsproblemen und Jugendkriminalität – wird evident. Die Studie, gestützt auf eine intensive Befragung von 5000 Schülern in Hannover, nimmt zusätzlich Vergleiche zu den anderen Landeshauptstädten wie München und Stuttgart auf. Rabold/Baier/Pfeiffer kommen u.a. zu folgendem Ergebnis: „ Die Hauptschule ist im Verlauf der letzten zehn Jahre schrittweise zu einem eigenständigen Verstärkungsfaktor der Jugendgewalt geworden. Da in ihrer Schülerschaft der Anteil der familiär und sozial erheblich belasteten Jugendlichen stark gewachsen ist, haben sich negative Aufschaukelungs- und Ansteckungseffekte ergeben, denen die Schulen nur schwer entgegensteuern können.“

Konsequente moderne Schulpolitik seit 1998 zeige jedoch in Niedersachsen Wirkung. So ist der Anteil türkischer Jugendlicher, die ein Gymnasium besuchen, um drei Viertel angestiegen (von 8,7 auf 15,3%), während die Quote der Hauptschüler stark zurückging (47,1% auf 32,5%) (…) Der Anteil der Hauptschüler ist insgesamt von 22,6% auf 16,7% gesunken, die Quote der Gymnasiasten ist von 35,0 auf 40,5 gestiegen… Eine vergleichbare Entwicklung hat es weder in Stuttgart noch in München gegeben.“ (…) Der in Hannover festzustellende Trend zu höherer Schulbildung korrespondiert mit einer rückläufigen Deliquenzbereitschaft.“
Die Forscher stellen desweiteren fest: Die Gewaltrate der Migrantenjugendlichen fällt umso niedriger aus, je höher die Quote der deutschen Freunde ist. Je mehr die Migrantenjugendlichen dagegen „unter sich“ bleiben, umso stärker entwickelt sich eine delinquente Peer-Kultur von Außenseitern, die von einem Gefühl der Benachteiligung geprägt ist und aggressive Tendenzen gegen „die Deutschen“ entwickelt. In den Haupt-und Realschulen outen sich 28% der Schüler als „ausländerfeindlich“, in den Gesamtschulen liegt ihr Anteil bei 19 %; bei Gymnasien und Waldorfschulen liegt der Wert bei 14 %.
Die politische Richtung kann deshalb nur konsequente Integrationspolitik heißen und damit Verhinderung von Parallel-Gesellschaften.

Die Forscher sehen auch einen Zusammenhang zwischen extensivem Medienkonsum, Gewaltdarstellungen in den Medien und tatsächlicher Gewaltausübung. „Generell hat sich gezeigt: (1) Je mehr Zeit Schüler mit Medienkonsum verbringen und je brutaler die Inhalte sind, umso schlechter fallen die Schulnoten aus. (2) In Verbindung mit anderen Belastungsfaktoren erhöht der Konsum exzessiver Mediengewalt das Risiko beträchtlich, dass Jugendliche Gewalt ausüben. (3) Ein beachtlicher Teil der männlichen Jugendlichen gerät in suchtartiges Computerspielen.“

Die Studie plädiert unmissverständlich für den Ausbau unserer Schulen zu echten Ganztagsschulen. „Diese Lösung erscheint als einziger Ausweg aus der vor allem die Jungen aus sozialen Randlagen betreffenden, krisenhaften Zuspitzung ihrer Situation.“ Das programmatische Motto soll heißen: „Lust auf Leben wecken durch Sport, Musik, Theater und soziales Leben.“
Schulpolitisch ist der Trend klar: Das Auslaufmodell Hauptschule ist nicht zu retten. Auch das Bayerische Kultusministerium, das noch verbissen an der Hauptschule festhält, wird das spätestens in 8-10 Jahren einsehen. Wie lange der Lernprozess in Hessen noch dauern wird, ist zurzeit noch ungewiss. Hauptschule ade heißt trotzdem: In jedem Hauptschüler wohnt ein Zauber inne, man muss ihn nur entdecken (wollen). Auch viele sog. „Hauptschüler“ könnten mit neuer Pädagogik und Didaktik einen gymnasialen Abschluss erwerben.

PS. Apropos „gefühlte Kriminalitätstemperatur“.
Zwar gehe die schweigende Mehrheit der Bevölkerung davon aus, dass die Kriminalität während der
Jahre 1993 bis 2005 insgesamt „stark zugenommen“ habe, alles krimineller werde (die Jugendlichen so wieso) – man spüre es, kenne die Geschichten, lese aufmerksam die Boulevardpresse und sehe die spezifischen TV-Sender. Nur hat das alles mit den Fakten wenig zu tun.Tatsächlich, so die Forscher, seien schwere Delikte wie Mord, Wohnungseinbruch, Bankraub oder Autodiebstahl seit 1993 um 40 bis 80 Prozent zurückgegangen. Allerdings sei nur einem von zehn Bundesbürgern dieser Umstand bewusst.

[Weiter hier... →]

Tags: Allgemein · Bildung · Dunkelkammer · Gymnasium · Hauptschule

Abitur verkauft – eine 2. Nachlese

20. August 2008 · von Miller · 4 Kommentare

Abitur verkauft – eine 2. Nachlese

In „Skandal: Landesabitur verkauft“ (Beitrag vom 4. Juni) analysierte ich den ungewöhnlichen Sachverhalt hessischer Bildungspolitik. Zusätzlich wurde eine klare Forderung an den neuen Minister gestellt:

„Für alle hessischen Schülerinnen und Schüler wird gewährleistet:
Kostenfreier Zugang zu allen zentralen Prüfungsaufgaben (mit Lösungshinweisen!) via Internet. Dies gilt für die gymnasiale Oberstufe genauso wie für den Haupt- und Realschulbereich.“ …

„Herr Banzer, korrigieren Sie diese dicken Fehler im HKM. Hessen als „Bildungsland Nr.1″ ist kein Kiosk, der Prüfungssonderangebote an privat verscherbelt. Schüler, Eltern und Lehrer werden Ihnen die notwendige Korrektur danken.“

In „Abitur verkauft – eine 1. Nachlese“ (Beitrag vom 16. Juni) dokumentierte ich die Antworten von SPD, GEW und VBE.

Inzwischen gibt es weitere Reaktionen:
Die FDP-Fraktion im hessischen Landtag antwortete:

Sehr geehrter Herr Dr. Miller,
vielen Dank für Ihre Mail an Frau MdL Henzler zu dem Beitrag auf www.bildungswirt.de bzgl. des Verkaufs der Prüfungsaufgaben des Landesabiturs. Uns liegen dazu keine näheren Informationen vor. Wir werden dies prüfen. Ihre Forderung nach einem kostenfreien Zugang zu zentralen Prüfungsaufgaben für alle Bildungsgänge werden wir in unsere internen Beratungen aufnehmen.

Die Grünen im hessischen Landtag antworteten am 19. August:

Sehr geehrter Herr Miller,
im Auftrag des bildungspolitischen Sprechers unserer Fraktion, Mathias Wagner, darf ich Ihnen anbei die Kleine Anfrage zusenden, die er betreffend des Verkaufs der Abiturprüfungsaufgaben bzw. der Zugänglichkeit aller zentralen Prüfungsaufgaben gestellt hat.

Kleine Anfrage
des Abg. Mathias Wagner (Taunus) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
betreffend Zugänglichkeit aller zentralen Prüfungsaufgaben

Vorbemerkung:
Seit September 2007 sind die Beispielaufgaben und Prüfungsaufgaben des hessischen Landesabiturs vergangener Jahre nicht mehr Teil des Internetauftritts zum Landesabitur. Den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen, die zum Abitur führen wurden die im Landesabitur 2007 verwendeten Prüfungsaufgaben aller Unterrichtsfächer lediglich als CD zur Verfügung gestellt. Auch die Aufgaben der zentralen schriftlichen Abschlussarbeiten für die Bildungsgänge der Hauptschule und der Realschule werden nicht im Internet veröffentlicht. Somit ist eine kostenfreie, standortunabhängige und leichte Zugänglichkeit der Übungsmaterialien nicht gegeben. Das Kultusministerium verweist auf seinen Seiten auf die Möglichkeit, die einschlägigen Veröffentlichungen über den Buchhandel zu beziehen.
Ich frage die Landesregierung:

1. Aus welchen Gründen stellt die Landesregierung die Beispiel- und Prüfungsaufgaben zu den zentralen Abschlussprüfungen und zum Landesabitur nicht kostenlos im Internet zur Verfügung?

2. Wie begegnet die Landesregierung dem Vorwurf, dass diese Aufgaben, die unter Einsatz öffentlicher Mittel entwickelt wurden, durch diese Entscheidung dem öffentlichen Zugriff entzogen sind?

3. Welche Maßnahmen hat die Landesregierung getroffen, um zu gewährleisten, dass dennoch alle Schülerinnen und Schüler, die sich auf ihre Abschluss- oder Abiturprüfung vorbereiten, kostenfreien und unkomplizierten Zugang zu den Aufgaben erhalten?

4. Werden allen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen, die zum Abitur führen, auch die im Landesabitur 2008 verwendeten Prüfungsaufgaben aller Unterrichtsfächer als CD zur Verfügung gestellt? Falls nein, warum nicht?

5. Werden allen Schulen, die Hauptschul- oder Realschulabschlussprüfungen durchführen, ebenfalls die bisher verwendeten Prüfungsaufgaben aller Unterrichtsfächer als CD zur Verfügung gestellt? Falls nein, warum nicht?

6. Wie sind die Rahmenbedingungen der Nutzung gestaltet? Wie viele Exemplare wurden den Schulen jeweils zur Verfügung gestellt? Dürfen die CDs vervielfältigt und an die Schülerinnen und Schüler weitergegeben werden? Welche Restriktionen gibt es für die Nutzung und Weitergabe der Daten?

7. Welche Einnahmen hat die Landesregierung bei den Verlagen erzielt bzw. erzielt sie weiterhin, die auf Grundlage der hessischen Abiturprüfung Übungsmaterialien entwickelt haben, die nun im Buchhandel angeboten werden? (Bitte differenzieren nach Verlagen, Jahren und Einnahmearten)

8. Gibt es nach Kenntnis der Landesregierung auch Verlage, die auf Grundlage der hessischen zentralen Abschlussprüfungen für Haupt- und Realschulen Übungsmaterialien entwickelt haben oder entwickeln wollen, die im Buchhandel angeboten werden?

9. Falls ja, welche Einnahmen hat die Landesregierung bei den Verlagen erzielt bzw. erzielt es weiterhin, die auf Grundlage der hessischen zentralen Abschlussprüfungen für Haupt- und Realschulen Übungsmaterialien entwickelt haben, die nun im Buchhandel angeboten werden? (Bitte differenzieren nach Verlagen, Jahren und Einnahmearten)

10. Sind alle Schulen kostenlos mit diesen von Verlagen erstellten Übungsmaterialien versorgt worden und falls ja, in welchem Umfang? Falls nein, warum nicht?

Kultusminister Jürgen Banzer (CDU) schweigt bisher. Es wäre für ihn ein leicht lösbares Problem – keine umständlichen oder auch geschmeidig weichgespülten Ausreden von Amtsjuristen und Pressesprechern mehr – sondern konkretes Handeln im Interesse der zukünftigen Aiturienten und Lehrer. In der Sache ist der Bildungswirt gern behilflich!

PS. Die Fraktion „Die Linke“ im hessichen Landtag schweigt zur Sache trotz dreimaliger Nachfrage – Gründe unbekannt! Von einer angeblich „neuen politischen Kraft“ ist hier nichts zu spüren. Und die Lehrerverbände? Nichts Neues, sie sind offensichtlich mit sich selbst beschäftigt.

[Weiter hier... →]

Tags: Abitur · Abitur verkauft · Berufsschule · Bildung · Dunkelkammer · Gesamtschule · Gymnasium

Ypsilanti – Koch und der Hesse an sich

18. August 2008 · von Miller · 1 Kommentar

Ypsilanti – Koch und der Hesse an sich

Der Hesse an sich ist wild, wild entschlossen – entweder brutalstmöglich aufzuklären oder, wenn es denn sein muss, zweimal gegen die Wand zu laufen. Der Hesse rückt gern Stühle und mag heiße Sitzkissen, insbesondere in Wiesbaden. Tiefsinnige Bekenntnisse werden von ihm immer und immer wieder verlangt: zur abgerissenen Mauer, zum Staatsschutz, zum Gummischutz, zur Hessendemokratie mit frei floatenden Mehrheiten, zu Eschwege, Hanau und Heppenheim. Er ist herzlich, dezent stur und kann Einmischungen aus Berlin überhaupt net ab. Aber, wie gesagt, der Hesse an sich ist wild, hat stets ein Lied auf den Lippen, ist Stöffche süchtig, extrabreit, auch in extra 3.

[Weiter hier... →]

Tags: Abitur · Allgemein · Dunkelkammer

Bundeskanzlerin:Aus der Tiefe des Erkenntnis-Raums (3)

16. August 2008 · von Miller · Keine Kommentare

Bundeskanzlerin:Aus der Tiefe des Erkenntnis-Raums (3)

Die Bundeskanzlerin verbreitet einfach grenzenlosen Fortschritt:

"Liebe Vertreter der Wirtschaft, achten Sie darauf, dass auch an der Spitze die Spielregeln des Gemeinwesens eingehalten werden. Achten Sie untereinander streng darauf. Sehen Sie sich auf die Finger. Jeder verantwortungslose Kollege aus Ihren Kreisen gefährdet die Grundlage unseres freiheitlichen Gemeinwesens. Jeder verantwortungsbewusste Kollege aus Ihren Kreisen stärkt die Grundlage unseres freiheitlichen Gemeinwesens und macht damit deutlich, dass es sich für die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihrer Betriebe lohnt, an einen entscheidenden Grundsatz zu glauben: Soziale Marktwirtschaft – das ist niemals das Bündnis der Schwächeren gegen die Starken, wie es manche Diskussion heute glauben machen will; es ist immer das Bündnis der Starken mit den Schwächeren. So ist es das Bündnis gelebter Werte.

Meine Damen und Herren, nur aus Werten entstehen langfristig neue Werte. Wir haben heute 1,6 Millionen Arbeitslose weniger als vor drei Jahren. Wir haben die höchste Beschäftigtenzahl seit der Wiedervereinigung. Und wir sind wieder Exportweltmeister geworden, zum Beispiel bei Umwelttechnologien, im Maschinenbau und in der Automobilindustrie. Unser Land, die Menschen in Deutschland – sie verkörpern eine der erfolgreichsten und stabilsten Volkswirtschaften und Demokratien der Erde. Wir dürfen uns ruhig einmal alle gemeinsam daran erfreuen.

Ludwig Erhard sagte selbst in schwerster Zeit – ich zitiere: "Es wird besser. Es wird von Tag zu Tag immer besser." Das scheint mir auch heute ungewöhnlich aktuell zu sein. Dabei hat sich gezeigt: Anstrengungen lohnen sich, auch wenn Veränderungen zuerst unpopulär sind. Aus mehr Beschäftigung sind für uns alle mehr Spielräume erwachsen – für Abgabensenkung ebenso wie für den Abbau von Schulden, für den Weg zu einem Wirtschaften also, das nicht mehr auf Kosten kommender Generationen lebt." (…)

(Rede von Bundeskanzlerin Merkel auf der Festveranstaltung „60 Jahre Soziale Marktwirtschaft“
Do, 12.06.2008, gehalten in Berlin – Auszug)

Freuen wir uns ruhig einmal, erinnern wir mit der Bundekanzlerin die verantwortunglosen Kollegen an ihre Verpflichtungen, erklären wir den Dumpfbacken die soziale Marktwirtschaft und leben wir die demokratischen Werte. Es wird von Tag zu Tag immer besser. Aufgeklärt erklimmen wir so den Bildungsgipfel … – der 22. Oktober in Berlin winkt uns optimistisch zu.

[Weiter hier... →]

Tags: Allgemein · Bildung · Bildungsgipfel · Dunkelkammer · Vorbilder · Wirtschaft

Lob der pädagogisch-gastronomischen Vernunft

13. August 2008 · von Miller · 2 Kommentare

Lob der pädagogisch-gastronomischen Vernunft

Das neue Buch vom Bildungswirt ab 20. August 2008 im Buchhandel

Lob der pädagogisch-gastronomischen Vernunft
Alle reden von Schule – was ist zu tun? Ansichten eines Kneipenbesitzers

Alle waren in der Schule, alle reden mit – und das ist gut so! Kontroverse Meinungen, unterschiedliche Erfahrungen, andere Wahrnehmungen – wie könnte es anders sein?
Zahlreiche Bildungsberichte und Ratschläge zum schulpolitischen Waterloo gibt es alle Jahre wieder, durch viele Schwarz-weiß-Brillen gesehen und gleichzeitig als buntes Stimmengewirr vorgetragen: aufgeregt, mahnend, unterkühlt, marktschreierisch, beschwichtigend, beschwörend, aufrüttelnd und fast immer mit einem Quäntchen Wahrheit gewürzt: Ja, die Verwahrlosung der Sitten und die Eskalation der Gewalt an Schulen stoppen, der Vergreisung der Lehrerschaft entgegenwirken, die Lehrerausbildung neu regeln, den Beamtenstatus von Lehrern abschaffen, die Eltern an ihre erzieherischen Aufgaben erinnern, Milliarden Euro zusätzlich in Bildung investieren.
Aber das realpolitische Tohuwabohu zieht einfach weiter, verläuft sich im Hamsterrad der vielen länderspezifischen Zuständigkeiten und Abhängigkeiten: rasender Stillstand bei eingebildeter Beweglichkeit. Auffällig wenig wird über konkrete Pädagogik vor Ort geredet, insbesondere über den Kern der Sache: das didaktische Kunsthandwerk des Lehrers und die Gründe, warum Schüler so wenig Sinnvolles lernen.

Lob der pädagogisch-gastronomischen Vernunft beschäftigt sich mit den »heißen Eisen« der Bildungspolitik und unterzieht sie einem ständigen Szenenwechsel. Wichtigen Bildungsfragen nachspüren heißt auch, das Ohr am Puls der Kneipenkommunikation zu haben. Die Kneipe als eine der bedeutendsten sozialen und kulturellen Institutionen des gesellschaftlichen Lebens wird präsentiert als Ort, von dem die Schule lernen kann.

Inhaltsverzeichnis (pdf)

Leseprobe 1
Auszug aus Kapitel 2: Von der kindlichen Neugier zum gelangweilten Schüler

Die Mehrheit der Schüler hat Angst vor schlechten Noten, im schlimmsten Fall vor dem »Sitzenbleiben«. Sie verspüren am eigenen Leib den Leistungsdruck mit vielfältigen nervösen Störungen. Langsam, ganz langsam, aber todsicher breitet sich das schulische Krebsgeschwür aus: Demotivation, mangelndes Interesse an der Sache, gähnende Langeweile!
Der Lehrer will den Schüler aufs Leben zielgerichtet vorbereiten, ihn qualifizieren (deshalb der ganze Aufwand und Stress für alle Beteiligten), er will natürlich selbstredend nur das Beste, das Allerbeste. Nur genau das bekommt der Lehrer nicht! Das Beste wird mit den Freunden geteilt oder für sich behalten; in der Schule will der Schüler die Langeweile überstehen, die eigene Anstrengung wird dabei auf ein kalkuliertes Minimum herabgekühlt. Man ist erfinderisch, man wird zum Aufspüren immer neuer Nischen der Arbeitsentlastung geradezu gezwungen. Je nach Lehrer wechselt das Interesse, das Engagement, die Fassade, die Art des Mitspielens, das geistige Ausklinken bei einigermaßen regelmäßiger körperlicher Anwesenheit. Mindestens 40% der Stunden werden sinnlos abgesessen, auf die lange Dauer der Schulzeit wird man als Schüler wie ein Profiboxer »hart im Nehmen«. (Sollten Sie Zweifel an der angegebenen Prozentzahl haben, fragen Sie zuerst Ihre Kinder! Dann fragen Sie Lehrer in entspannter Atmosphäre, z.B. in der Kneipe, nach der Zahl der fehlgeschlagenen Unterrichtsstunden! Sollten Sie immer noch Zweifel haben, so besorgen Sie sich neueste wissenschaftliche Studien zur Unwirksamkeit des Unterrichts, z.B. im Fach Mathematik. Bedenken Sie zusätzlich, dass sich empirisch forschende Wissenschaftler ungern festlegen, alles immer hochkomplex sei, heterogen, unübersichtlich, nicht nach allen Seiten abgesichert und deshalb unbedingt weiter geforscht werden müsste. Auf die dann doch veröffentlichten Ergebnisse können Sie in aller Ruhe und Gelassenheit noch mal 10% draufschlagen!).
Was viele Lehrer als Überforderung der Kinder durch hochqualifizierten Unterricht deuten und entsprechend bei Versagen mit schlechten Noten quittieren, ist in Wahrheit strukturelle Unterforderung durch verordnete Passivität des Gehirns. Unser Gehirn ist dafür nicht geschaffen, die Schüler schalten auf Sparflamme. Die lineare Verkündungspädagogik schafft in besonderem Maße die geistige Unterforderung und affektive Unterkühlung und steht im offenen Widerspruch zur Evolutionsgeschichte des Menschen als hocheffizientes, aktives, spielendes und emotionsgeladenes Wesen.

Leseprobe 2
Auszug aus Kapitel 4: Lernen: Konstruktionen im Kopf und Vorfreude im Leib (pdf)

Bestellung: ISBN 978-3-8370-5476-7, Paperback, 188 Seiten, € 16,90

Internetbuchhändler, z.B.: Libri.de , Books on Demand , Amazon.de, Hugendubel

[Weiter hier... →]

Tags: Abitur · Bildung · Bildungsgipfel · Bildungsstandards · Literatur / Film · Vorbilder · Wirtschaft