Der Bildungswirt

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Einträge vom Mai 2008

Erhellendes nebeibei gefunden (5)

30. Mai 2008 · von Miller · Keine Kommentare

Erhellendes nebeibei gefunden (5)

Mut zur Politik
(…) “ Zu ergänzen bleibt indessen unmissverständlich, dass überall dort, wo permanente Ideenlosigkeit, Trägheit oder notorische Unlust zur Kooperation die Erwartungen der Bürgerschaft enttäuschen, der Dezernent zu Vorschlägen verpflichtet würde, die womöglich auf einen Wechsel von Personen hinauslaufen könnten. (…) Die permanente Diskussion mit den Institutsleitern und deren Mitarbeitern wird nicht geführt, damit alles schön beim Alten bleibt, sondern damit sich im Interesse einer gebotenen kulturellen Progressivität und zum Vorteil der Bürger etwas ändert, wo immer und so lange es objektiv eines Veränderungsprozesses bedarf.“

(Tief in der Dunkelkammer konnte dieses Frankfurter Kleinod gehoben werden. Lang ist’s her, so sprach’s Hilmar Hoffmann, ehemaliger Kulturdezernent der Stadt Frankfurt 1970-1990, und meinte dabei das Aufgabenfeld einer großstädtischen Kulturpolitik. An Aktualität haben seine Sätze nichts eingebüßt, die Übertragbarkeit auf andere Felder der Politik ist gesichert. Man setze z. B. als Schlüsselwörter: Ministerium, Schule, Wissenschaft, Energieunternehmen.)

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Tags: Allgemein · Dunkelkammer

Die ZEIT hat’s begriffen

28. Mai 2008 · von Miller · 5 Kommentare

Die ZEIT hat’s begriffen

Die Zeit hat’s begriffen, die Bildungsverwaltung noch nicht.

„Wie das Internet unsere Kultur verändert“ ist der Arbeitstitel von drei kostenfreien ZEITINTERNETSPEZIAL-Heften im Mai 2008. Informativ, komplex und kreativ führen sie ein in die unendlichen Dimensionen der Internetgalaxie, in die Großthemen: Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Bildung, Öffentlichkeit, Kunst, Spiele, Zukunft, ….
Als Unterthemen werden aufgegriffen, z.B. Obama online, Die virtuelle Terror-Uni, Seid keine Neandertaler, Killerspiele wirken, Wem das Web gehört, Revoluzzer aus dem Netz, Bloggen mit dem Präsidenten, Trüffel im Schlamm, This is not by me, Alles umsonst, ein neues Geschäftsmodell, … Unterrichtsmaterial für die Schule in Hülle und Fülle.

Wir erfahren z.B. Neuigkeiten aus der Bloggerszene im Iran, auch dort kann der Staat sie nicht wirklich kontrollieren. Endlich mal in Deutschland andere Nachrichten aus dem Iran als über den angeblich kriegslüsternen Präsidenten Ahmadineschad und über durchgeknallte Terroristen aus dem Orient.

Allein in Teheran soll es über 5000 Internetcafés geben, 7 Millionen Iraner surfen regelmäßig, auch der Präsident. „Wenn Ahamadineschad daneben auch noch Zeit findet, durch das Universum iranischer Blogs zu surfen, dürfte ihn das Grauen packen – so direkt, respektlos und unverblümt wird dort mit den Autoritäten der Islamischen Republik verfahren. Ein Blogger etwa richtet einen Brief an Ali Chamenei, den obersten Religionsführer des Landes: „Eure Heiligkeit, waren Sie jemals verliebt? Haben Sie jemals verträumt in das tiefe Rot des Weines geblickt, während Küsse noch auf ihren Augenlidern brannten? Haben Sie schon einmal getanzt?“ Ein anderer Blogger ergänzt:“Der größte Segen, den die Islamische Republik uns gebracht hat, ist, dass uns heute überhaupt nichts mehr heilig ist!““

Als Einstieg ins Thema für die Schule ist besonders gut das folgende Video geeignet: 8 Min.-Online-Interview mit dem bekannten US-Blogger Jeff Jarris „Revoluzzer aus dem Netz„, kostenfrei. Er reißt die grundsätzlichen Fragen optimal auf. Das „Film-Interview“ ist hier jedem Text in der Kürze der Zeit überlegen. Einfach ausprobieren.

Lichtblick: Im „Amt für Lehrerbildung“ (schrecklicher Name) Frankfurt gibt es immer wieder quirlige Köpfe. Volker Rüddigkeit ist so einer. Er hat ein qualitativ gutes Heft zu Web 2.0 vorgelegt und damit Pionierarbeit für das Schulsystem geleistet: „Web 2.0 – das „neue“ Internet macht Schule! Neues pädagogisches Potenzial im Web?“ (Das Fragezeichen hätte er getrost weglassen können).
Nur ist von den neuen pädagogischen Potenzialen etwas an der Basis angekommen? Wie sieht die Strategie der Umsetzung aus? Wo sind die Erfahrungsberichte? Wie bewegt sich die Schule? Über welches Know-how verfügen die Lehrerinnen und Lehrer 2008? Wie hat sich die Landesinitiative Schule@Zukunft weiterentwickelt? (Kontaktmail: publikationen@afl.hessen.de )

Zur weiteren Vertiefung ins Web 2.0 lege ich euch noch zwei informative Videos ans Herz.


Link: sevenload.com

Link: sevenload.com

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Tags: Allgemein · Gymnasium · Hauptschule · Unterricht · WEb 2.0

G8/G9 – eine schräge Debatte (4)

27. Mai 2008 · von Miller · 2 Kommentare

G8/G9 – eine schräge Debatte (4)

Bewegung im Spiel – Notreparatur vorerst abgeschlossen

„In mir ist in den letzten Wochen mehr und mehr die Erkenntnis gereift, dass wir uns seitens des Landes darauf beschränken sollten, den Schulen einen klaren Rahmen für G8 zu geben. Innerhalb dieses Rahmens sollten wir den Mut haben, loszulassen und somit den Schulen die Freiheit zu geben und das Vertrauen zu schenken, für sich als Schulgemeinde vor Ort in Wahrnehmung ihrer ganz unmittelbaren Verantwortung und Interessen eigene Entscheidungen treffen zu können“, erklärte Jürgen Banzer.

Na bitte, geht doch. Der neue Kultusminister ist als Krisenmanager schneller als alle bisher glaubten und bringt mit seinen 11-Punkte-Programm Bewegung ins Spiel. Jetzt sind die Schulen dran. Es wird sich in Kürze zeigen, ob das Drehen an verschiedenen schulischen „Stellschrauben“ für die Schüler einen positiven Effekt haben wird.

Bei Punkt 9 „Sonderprogramm für Schulbücher“ sollte nochmal gründlich nachgedacht werden. Wenn es um die „Ausstattung aller Schülerinnen und Schüler mit möglichst aktuellen Lernmitteln“ geht, dann ist die Fixierung auf Schulbuchverlage und „Bücherpools“ zu wenig. Bei einem Gesamtvolumen von 25 Mio. Euro sind neue kostenfreie Lernmittel über eine Internetplattform zu installieren. Der hessische Bildungsserver z.B. müßte generalüberholt und deutlich schülerfreundlicher gestaltet werden. Hier schlummern noch riesige, ungenutzte Potenziale. Die Zukunft liegt im Netz und nicht in Bücherpools.

Zu fragen wäre noch, warum Banzer ausgerechnet ein 11-Punkte-Programm entwickelt hat. Wahrscheinlich hatte er sich in ‚relaxed buddhistischer Dalai-Lama-Position‘ an den ollen Marx erinnert: auf die Zahl 11 kommt es an, vor allem auf die 11. These (zu Feuerbach):

„Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern.“

Mit der Wahlmöglichkeit zwischen G8 und G9 im elften Punkt des Programms wird nicht nur verschieden interpretiert, sondern eine differente Praxis eingeleitet, die zuvor schon vom hessischen Landtag beschlossen wurde.

Die G8/G9-Schieflage ist damit noch lange nicht beendet. Die grundlegendere Debatte um notwendige Bildungsstandards und neue Lernkulturen hat erst begonnen.

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Tags: Abitur · Bildung · Gesamtschule · Gymnasium · Unterricht

Geldverschwendung – Wirtschaft und Hauptschule

25. Mai 2008 · von Miller · Keine Kommentare

Geldverschwendung – Wirtschaft und Hauptschule

Geldverschwendung – konkrete Verhandlungen mit Unternehmen führen

Die Paradoxie ist schwer zu überdecken. Die Bildungs- und Ausbildungskrisen sind seit langem bekannt, die Ursachen erforscht. Vor allem Hauptschüler bleiben auf der Strecke: unterqualifiziert, so nicht einsetzbar. Deshalb will die Bundesregierung an ausbildungswillige Unternehmen Geld verschenken, bis zu 6000.-Euro pro Lehrling. Im Rahmen ihrer neuen „Qualifizierungsinitative“ (s. Seite 23 Broschüre „Aufstieg durch Bildung“ [pdf] ) stehen bis zu 450 Millionen Euro als „Ausbildungsbonus“ zur Verfügung.

Die Pointe: Die Unternehmen wollen laut einer großangelegten Umfrage des Industrie und Handelstags (DIHT) dieses Geld gar nicht. „Der Ausbildungsbonus ist Geldverschwendung“, sagt Ludwig Georg Braun vom DIHT. Sollte das Geld jedoch zur Verfügung stehen, wird es stillschweigend mitgenommen. Für 85% der befragten Unternehmen hat der „Bonus“ keinen nennenswerten Einfluss auf ihre Ausbildungsentscheidungen. Die Unternehmen fordern stattdessen besser schulische Vorbildung der Bewerber. Recht haben sie!

Fragen: Was wird die Bunderegierung 2008 tun? Hört sie auf das einsichtige Votum der Arbeitgeber? Werden die Geldverschwendung gestoppt und Alternativen schnell korrigierend in die Wege geleitet? Sind Kultusministerien/ Wirtschaftsministerien der Länder zur schnellen Kooperation mit dem Bundesarbeitsministerium und dem Bundeswirtschaftsministerium fähig?

Einen kleinen Teil der 450 Millionen in sozialpädagogische Betreuung zu stecken ist sicher angemessen, nur wie könnten sonst Alternativen aussehen?

Vorschläge und Annahmen:
1. Mit Unternehmen in konkrete Verhandlungen eintreten, was sie an konkreten Qualifizierungsprofilen wollen – eben kein unverbindlicher Dialog des Symposiums. Nicht nur mit den Lobbyorganisationen verhandeln, sondern mit zukunftsorientierten Unternehmen in der Region. Regionale Wirtschaftsförderung und regionale Bildungsförderung sollten gemeinsam neue unkonventionelle Wege finden. Eine Lösung in Fulda kann eben ganz anders aussehen wie in Frankfurt/M. oder in Frankfurt/Oder.

2. Schulischen Muff abschaffen, zuviel Vorschriften und Gängelungen. Da müssen sich die einzelnen Bundesländer bewegen und nicht hinter KMK-Schwerfälligkeiten verstecken. Oft genug wollen Lehrer vor Ort etwas ändern, wollen sich öffnen für neue Anforderungen und Herausforderungen, dürfen aber nicht. Die Verordnung, der Erlass, das Ministerium, das Schulamt etc. – zum Schluss ist keiner mehr verantwortlich für die ausgeprägte Handlungsstarre.

3. Hauptschüler mit neuen Lernkulturen motivieren. Der Hauptschulabschluss ist keine Perspektive, die Richtung heißt Fachabitur. Und das ist möglich. Zuerst müssen die Lernblockaden weggeräumt werden, die die Schule mitverantwortlich selbst geschaffen hat. Auch Hauptschüler können mehrheitlich in 2 bis 3 Jahre zum Fachabitur gebracht werden. Die gleichzeitige Arbeit an der Persönlichkeit setzt allerdings professionelles Know-how voraus und eine Abkehr von der vorherrschenden Instruktionspädagogik. Lehrer haben hier einen pädagogisch-didaktischen Nachholbedarf und brauchen eine neue Art von professioneller Fortbildung. Die Wirtschaft wird sicher innovative Wege unterstützen.

4. Schulischen Wettbewerb zu fairen Bedingungen organisieren. Was staatliche Schule nicht können oder können dürfen, muss durch privaten Initiativen angegangen werden. Der Fokus der Zukunft heißt mehr Orientierung an personalen Kompetenzen (skills, competencies, knowledge) und weniger Orientierung an formalen Abschlüssen.

Die 450 Millionen der Qualifizierungsinitiative sollten nicht in unproduktiven Känalen versickern. Das sind wir den Jugendlichen schuldig. Mehr Beweglichkeit und innovative Ideen braucht das Land, Ministerien haben ein Lerndefizit, das sie schnell beheben sollten. Berechtigte Hoffnung auf Besserung besteht. Wer Lösungen will findet Wege, wer keine will, der (er)findet Gründe und neue Gremien.

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Tags: Hauptschule · Unterricht · Wirtschaft

Charlotte Roche will neues Buch schreiben

23. Mai 2008 · von Miller · 1 Kommentar

Der Bildungswirt ist jetzt schon gespannt, was allen 2009 von der Inkarnation des schaumigen Scharfsinns geboten wird.

--> Charlotte Roche will neues Buch schreiben

Nachdem „Muschi und Hämorrhide“ brachial am literarischen Sensationsmarkt eingeschlagen habe, erwarte uns bald ein weiterer tabuloser Ritt auf der Jubelkante. Laut dpa sagte Frau Roche: „Wenn ich von den Verkaufszahlen mit Daniel Kehlmanns „Vermessung der Welt“ gleichziehe, werde ich das neue Buch starten.“

Sie interessiere sich zurzeit für das Sexuelle bei Mensch-Tier-Embryonen in Verbindung mit „Bauer sucht Frau“. Die brutalmöglichste Aufklärung sei sie vor allem jungen Frauen in Deutschland schuldig, insbesondere wenn ein Migrationshintergrund vorliege. Der Arbeittitel des neuen Projekts laute: „Das Weiblich-Feuchte im schwarzen Bauer.“

Der Bildungswirt ist jetzt schon gespannt, was allen 2009 von der Inkarnation des schaumigen Scharfsinns geboten wird.

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Tags: Allgemein · Feuchtgebiete · Literatur / Film

Dank und Bitte

23. Mai 2008 · von Miller · Keine Kommentare

Weitere Mails wurden mir geschickt, die positiv auf den Bildungswirt reagierten: „tolles Projekt, hoffentlich klappt’s“, „mutiges Unterfangen“, „gut, mal sehen, was wird“. Ein großes Dankeschön. Eine Leserin reagierte auf den Beitrag „Hauptschule ade“ mit der Bemerkung, dass der Bildungswirt „keine Ahnung von der Hauptschule habe“ und man besser auf sie verlinken sollte.

Jetzt noch einmal meine Bitte: Schreibt direkt in den Blog zu den Artikeln eure Kommentare, Fragen, Anregungen. Ich fühle mich nicht autorisiert eure privaten Mails an mich zu veröffentlichen, dies müsst ihr selbst tun. Das ist ein möglicher Sinn des Blogs. Anmerkung zur Kritikerin: Ich verlinke gern auf deine Seite, wenn wir uns gemeinsam in der Blogossphäre befinden.

Best wishes aus der Internetgalaxie.

--> Dank und Bitte

Ergänzung zu meinem Beitrag „Liebe Blogger-Community“ vom 18.Mai

Weitere Mails wurden mir geschickt, die positiv auf den Bildungswirt reagierten: „tolles Projekt, hoffentlich klappt’s“, „mutiges Unterfangen“, „gut, mal sehen, was wird“. Ein großes Dankeschön. Eine Leserin reagierte auf den Beitrag „Hauptschule ade“ mit der Bemerkung, dass der Bildungswirt „keine Ahnung von der Hauptschule habe“ und man besser auf sie verlinken sollte.

Jetzt noch einmal meine Bitte: Schreibt direkt in den Blog zu den Artikeln eure Kommentare, Fragen, Anregungen. Ich fühle mich nicht autorisiert eure privaten Mails an mich zu veröffentlichen, dies müsst ihr selbst tun. Das ist ein möglicher Sinn des Blogs. Anmerkung zur Kritikerin: Ich verlinke gern auf deine Seite, wenn wir uns gemeinsam in der Blogossphäre befinden.

Best wishes aus der Internetgalaxie.

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Tags: Allgemein

Kinder und Erziehungsplan

21. Mai 2008 · von Miller · 1 Kommentar

Kinder und Erziehungsplan

Children.

Kinder und Erziehung – haben die Erwachsenen tatsächlich einen Plan?
Was wissen sie von Kindern, ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen?

Welche Praxis wird gelebt, wo sind „Gefangene ihres Habitus“ feststellbar? Wie sehen pädagogische Visionen aus, die das Kind mit seiner individuellen Ganzheit in den Mittelpunkt stellt?

Wie ist der Ausbildungsstand des Personals in den Kindergärten? Fragen über Fragen.

Am Internationalen Kindertag am 1. Juni 2008 läuft der neue Film KINDER von Reinhard Kahl bundesweit in ausgewählten Kinos. Karten können kostenlos bestellt werden. Die ersten 10 Minuten des Films sind als Online-Video zu sehen.

Als Hintergrunddebatte kann ein großer konzeptioneller Entwurf Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Hessen empfohlen werden. Die Leitgedanken und lerntheoretischen Annahmen sind tatsächlich auf der Höhe der Zeit. Bisher handelt es sich jedoch mehr um ein gutes Papier, eine Umsetzung mit solider Finanzierung in Hessen ist bisher nicht zu erkennen.

Die Lektüre rentiert sich schon deshalb, um Politiker immer wieder auf ihre eigenen Beschlusslagen hinzuweisen; z.B. die Ausführungen im Bildungs- und Erziehungsplan, S. 71-79 „Kreative, fantasievolle und künstlerische Kinder“ und „Lernende, forschende und entdeckungsfreudige Kinder“. Mann und Frau vergleiche diese Ziele und Inhalte mit der tatsächlich vorfindbaren Praxis in Kindergärten und Grundschulen. Weitere Informationen: Archiv der Zukunft – Netzwerk, Die Intelligenz der pädagogischen Praxis

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Tags: Allgemein · Bildung · Bildungsstandards · Grundschule/Kindergarten · Unterricht

Erhellendes nebenbei gefunden (4)

21. Mai 2008 · von Miller · 1 Kommentar

Erhellendes nebenbei gefunden (4)

Des Kardinals Wort …
„Der Mensch soll und darf an der Souveränität und Freiheit Gottes teilnehmen. Es ist nicht so wie das Tier in den Mechanismus des Lebens eingespannt. Der Mensch kann aussteigen. Er muss nicht täglich wie ein Maulwurf die Erde durchwühlen.“ (…)

(Joachim Kardinal Meisner, Predigt am 20. April 2008. Meisner gilt als einer der treueste Knechte des Papstes.
Wenn wir das Ebenbild Gottes sind, die Freiheit Gottes auch die unsrige ist, Gott nur zum Vorschein kommt dank unserer Denkoperationen, so hat der Mann doch recht, oder? Es gibt die Freiheit der bewussten Entscheidung …)

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Tags: Allgemein · Dunkelkammer · Unterricht