Der Bildungswirt

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Highlight: neue Musikergeneration

17. Januar 2013 · von Miller · Dein Kommentar, hier... Artikel drucken Artikel drucken

Weltmusik im besten Sinne, eine neue Musikergeneration geht ihren Weg.
Am Samstag in Frankfurt im Odyssee, Weberstraße 77 zu hören

http://www.max-clouth.net/home/

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Abituraufgaben der letzten Jahre in Hessen?!!

8. Februar 2012 · von frankmackay · 1 Kommentar Artikel drucken Artikel drucken

Vom Bildungswirt seit fast 4 Jahren gefordert und nun seit 4 Monaten kostenlos und für jeden zugänglich: Mathematikaufgaben der hessischen Abiturjahrgänge 2007 bis 2011.
Die Münchner WP Wissensportal GmbH mit ihrem Angebot: http://www.abiturloesung.de/abitur/Hessen macht es möglich!

„Unter www.abiturloesung.de können sich nun auch Schüler aus Hessen online auf die schriftliche Abiturprüfung im Fach Mathematik vorbereiten. Hierzu steht eine große Sammlung von über 180 Abituraufgaben zum Abruf bereit. Neu hinzugekommen sind die Abituraufgaben der Jahre 2007 bis 2011 aus Hessen. Damit ist der Zugang zu den Prüfungsaufgaben via Internet keine unerfüllte Forderung mehr.“

Pressemitteilung, 17.10. 2011

Der Bildungswirt gratuliert zu diesem deutlichen Schritt.

„Traditionelle Schulen […] werden hart dafür kämpfen, dass der Übergang zum netzbasierten Bildungssystem nur langsam oder gar nicht vorankommt […]“

FAZ, 8.2.2012, D. Gelernter: Hausfrauen, Polizisten – jeder ist als Lehrer geeignet. (Artikel nicht online)

Wenn es weiterhin den Kultusministerienbürokratien nicht gelingt, eine angemessene Abiturvorbereitung zu gewährleisten, welche durch soziale (Internet) Netze aufgebaut werden kann, ist jeder freie, schnelle und digitale Material- und Informationsabruf folgerichtig.

Diese Debatte setzt sich zwischen digital und analog, zwischen Holzmedien-Kopierern und Scannern fort und führt zu einer Konzentration der alten Medien (Stark Verlag als erfolgreicher Anbieter von Abiturvorbereitungunsbüchern gehört seit August 2011 zur weltweit umsatzstärksten Verlagsgruppe Pearson), welche mit Schulbuchtrojanern drohen oder Kultusministerien zu ihren Erfüllungsgehilfen machen.

 

Wenn nun(!) die etablierten Bildungsmedienverlage eine offene(!) Lösung „Digitale Schulbücher“ auf der didacta 2012 präsentieren, so ist dies für Lehrer und Schüler ein erster transparenter Schritt, für einen schnellen Vergleich zwischen verschiedenen Bildungsmedien, aber offen?

Offene Angebote sind abiturloesung.de oder Freie Bildungsmedien, denn „wenn „kreative Zerstörer“ gegen die Anwälte des Machterhalts obsiegen, nahmen Fortschritt und Wohlstand ihren Lauf.“ FAZ, 29.1.2012, S. 46, So sind wir reich geworden

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Schule & Hochschule: Pädagogische Essenzen (1)

11. November 2011 · von Miller · Dein Kommentar, hier... Artikel drucken Artikel drucken

 – Alles Jahre wieder muss das Rad nicht neu erfunden werden….

> Was ist guter Unterricht? 

> Was sind reflektierte Aufgabentypen? 

> Was ist ein guter Lehrer? 

> Selbstreflexionen eines guten Lehrers?

Lehrerrollen  zwischen Erwartungen und Visionen

Der gute Lehrer beherrscht mehrere professionelle Rollen: Er ist immer mal wieder Moderator und Entertainer, der angenehme Atmosphären schafft. Einfaches Kriterium: Wenn es in einem Unterricht über längere Zeit nichts zu lachen gibt, läuft etwas total falsch! Die dicke Luft ist dann buchstäblich zu riechen. Vergessen wird in der Schule all zu oft: Der Mensch ist ein emotionales und lachendes Wesen und kein kognitiver Maschinenkrüppel. Der gute Lehrer ist jedoch kein beliebig vielfältiger Rollenträger, sozusagen der pädagogische Super-Klon, nein, auch er ist ein emotionales Wesen, das sich vorwiegend authentisch zeigt …mehr dazu hier:

www.bildungswirt.de/2008/09/18/zehn-prufsteine-fur-einen-guten-unterricht-eine-alternative-zu-spickmich/

www.bildungswirt.de/2008/11/25/guter-unterricht-und-reflektierte-aufgabentypen/

www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt/der-gute-lehrer–ein-phantom-1

www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt/selbstreflexionen-eines-lehrers

 

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Trojaner und Schnüffelschule

2. November 2011 · von Miller · Dein Kommentar, hier... Artikel drucken Artikel drucken

Pressemitteilung: IVL zu Schulbuchtrojanern

IVL zum Einsatz von Schultrojanern der Schulbuchverlage in Schleswig-Holstein – „Herr Minister, Kontrolle ist gut – Vertrauen ist besser!“
 
Die Vereinbarung zwischen dem Land Schleswig-Holstein und den Schulbuch-Verlagen, so genannte „Spähsoftware“ auf Schulcomputern einzusetzen, lehnt die Interessenvertretung der Lehrkräfte (IVL) ab.
„Mittlerweile schreckt die Politik offenbar vor nichts mehr zurück, wenn es um die Mitarbeiter des Landes im Schuldienst geht – was haben sich Lehrkräfte schon alles anhören müssen, aber dass sie jetzt quasi kriminalisiert werden, schlägt dem Fass den Boden aus!“ so IVL-Landesvorsitzende Grete Rhenius.
Die IVL bemängelt seit langem, dass das Vertrauen zwischen Dienstherrn und Mitarbeiter gestört ist. Das Land dürfe nicht der Büttel der Schulbuchwirtschaft werden und seine Lehrkräfte unter Generalverdacht stellen.
Die vom Land eingegangene Verpflichtung, gegen Lehrkräfte bei der Entdeckung von Urheberrechtsverstößen disziplinarische Maßnahmen einzuleiten, lehnt die IVL ab. Stattdessen sollten besser die Rahmennutzungsverträge erweitert werden; dafür müsse sich das Land stark machen.
Die IVL hofft zu einem Verhältnis zurückkehren zu können, in dem zwar kontrolliert, aber auch vertraut werden kann.

V.i.S.d.P. IVL-SH
Tade Peetz, Pressereferent      Heikendorf, 1.November 2011
Stückenberg 15
24226 Heikendorf
Tel.: 0431-2391935

Was steckt dahinter?

 Hinter der Maske des Urheberrechts soll zusätzlich an den Schulen Profitsteigerung erzielt und gleichzeitig eine zentralisitische Kontrolle der Schulen über den Einsatz von Materialen verwirklicht werden. Das ist nicht nur für Schleswig-Holstein ab 20102 geplant, sondern auch in  allen 16 Bundesländern. Die Kultusministerien sitzen lieber mit den Schulbuchverlagen in einem Boot als mit den Schulen. Den Schulen (Lehrern, Schülern, Eltern) wird nicht getraut. Bürokratischer Kontrollwahn ist die eine Seite und das permanente Geschwätz der „Selbständigen Schule“ die andere.Die organisierte Schädelspaltung ist Teil des Wahnsystems. Anstatt die Potenziale der freien und kostenlosen Verbreitung von Aufgaben und Materialen via Internet an den Schulen zu fördern, wird genau das Gegenteil praktiziert. Die verkehrte Welt der Kultusmiinisterien zeigt sich besonders beim Abitur, dem Aushängeschild der deutschen Schullandschaft.
Erinnert sei in diesem Zusammenhang an die markigen Worte von Altbundeskanzler Helmut Kohl: „Die reaktionärste Einrichtung ist die Kultusministerkonferenz; im Vergleich dazu ist der Vatikan noch weltoffen.“

PS. Weitere Infos zur verkehrten Welt in Schulministerien, hier:

www.freitag.de/community/blogs/bildungswirt/verkehrte-welt-im-schulministerium-teil-2

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„Liebe Frauen“, göttliche Wesen? Ein Thema in der Oberstufe?

27. Juli 2011 · von Miller · 1 Kommentar Artikel drucken Artikel drucken

Pause. Schulferien. Wohlverdiente Ruhe vor einem neuen Anfang. Fakt ist:  das nächste  Schuljahr kommt bestimmt – neue Lerngegenstände, Methoden, Sozialformen, vielleicht neue Verhaltensweisen von Seiten der LehrerInnen und SchülerInnen?

Wie wär’s mit diesem Video als EINE Unterrichtsgrundlage?

Ein neues Männerbild, neue Sichtweisen auf die Frau als göttliches Wesen? Wieviel Feminines braucht der Mann?

DAS FEMININE ALS GESCHENK? Diskussionsstoff mitten aus dem Geschlechterleben…

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Fernstudium auswählen

22. Mai 2011 · von frankmackay · 3 Kommentare Artikel drucken Artikel drucken

Bei der Suche nach dem passenden Fernstudium führt ein Weg  zur „Arbeitsgemeinschaft lebenslanges Lernen durch Fernstudium„,  kurz: AGLL Fernstudium. Dort engagieren sich ehemalige Studierende für die Förderung von Bildungsmöglichkeiten und dies ehrenamtlich.  Die Erkenntnis eines komplexer werdenden Arbeitsmarkt ist nicht neu, jedoch möchte man brauchbare Antworten bei zunehmend schwieriger werdenden Wegen für eine berufliche Entwicklung finden. Der Bildungswirt unterstützt, durch Einbau eines Suchformulars der AGLL Fernstudium, die zielgerichtete Orientierung auf einen  Platz im Fernstudium.

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Selbstverantwortliche Schule – quo vadis?

9. Mai 2011 · von Miller · Dein Kommentar, hier... Artikel drucken Artikel drucken

Selbstverantwortliche Schule – bildungspolitisches Programm oder Rohrkrepierer?

Foto: Kultusministerin D. Henzler und drei Schulleiter beim FR-Gespräch
zur  Selbstverantwortlichen Schule, 29.04.2009

Der geneigte Leser und Zuhörer fragt sich bisweilen: Was ist eigentlich in den letzten 2 Jahren passiert? Reden über das SELBST, die VERANTWORTUNG, die SCHULE bei gleichzeitig ausgeprägte Handlungsstarre im Kultusministerium, in den Schulämtern, in den Schulen vor Ort?

Stell dir vor, alle wollen die selbstverantwortliche Schule und keiner geht hin oder es lebe Kafkas Schloss der organisierten Nichtzuständigkeit – weitere Nachfrage zwecklos…

 

 

 

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Das Vergnügen mit der pädagogisch-gastronomischen Vernunft

26. April 2011 · von Miller · Dein Kommentar, hier... Artikel drucken Artikel drucken

Es ist ein Vergnügen, dieses Büchlein zu lesen. Sprachlich auf hohem Niveau und dennoch gut verständlich beschäftigt sich Lob der pädagogisch-gastronomischen Vernunft mit den „heißen Eisen“ der Bildungspolitik und lässt nichts aus: Schüler, Lehrer, neue Lernkulturen, Schulreform, Bürokratie und buntes Stimmengewirr. Aber nicht nur Kritisches wird geliefert, auch Alternativen bis hin zu praktischen Tipps werden formuliert. Besonders amüsant ist der ständige Szenenwechsel, vom Bildungsgeschehen zur Kneipe als eine der bedeutendsten sozialen und kulturellen Institutionen des gesellschaftlichen Lebens und zurück. Kneipe als Ort, von dem Schule lernen kann, verblüffend und doch immer nachvollziehbar.
Michael Miller, Lehrer, Erwachsenenbildner, Kneipenbesitzer, Musiker, Blogger, IQ-Mitarbeiter und Schulbuchautor gibt mit dieser 185 Seiten zählenden Schrift den Lesenden Mehrfaches: vergnügliches Lesen und zum Nachdenken Anregendes, Kritik und Lösungsansätze und letztlich – zumindest mir – einen etwas anderen Zugang zum Bildungsgeschehen. ISBN 978-3-837-05476-7. (DS),

Quelle: Dieter Staudt, in: GEW-Berufsschul-Insider Hessen O1/2011

 

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